Ohne

30. April 2013

Ja, unsere  BN. Mal wieder ein Twitter ganz ohne Hintergedanken.

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Officiële uitgave

30. April 2013

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Heute unterschreibt die niederländische Königin Beatrix im Palais op de Dam in Amsterdam ihre Abdankungsurkunde. Dann wird ihr Sohn Prinz Willem Alexander wird in der Nieuwe Kerk als neuer König inthronisiert.

Zu diesem Ereignis bei unseren Nachbarn gibt es ein Lied, das inzwischen zwar offiziell zurückgezogen ist, aber hier natürlich mit seiner Officiële uitgave nicht fehlen darf. Hach, guckst und hörst Du:

 

(Grafik: © NiederlandeNet)

Oranier-Fahrradroute

30. April 2013

Bildschirmfoto 2013-04-29 um 23.49.13Seit der letzten Woche können Touristen im Grenzgebiet die Geschichte des Hauses Oranje-Nassau auf dem Fahrrad erleben. Am vergangenen Donnerstag eröffnete die  Prinzessin Margriet der Niederlande auf dem Landgut Warmelo in Diepenheim bei Enschede die Fahrradroute.  Dabei überreichten  u.a. zwei Kivelinge das erste Tourenbuch  der niederländischen Prinzessin. Die Oranier-Fahrradroute knüpft ein 230 Kilometer langes Band, das die vier Städte Lingen, Bad Bentheim, Diepenheim und Apeldoorn miteinander verbindet.

Auch Lingen  („cultureel centrum van het Emsland“) erinnert an das niederländische Königshaus Oranje-Nassau. Noch immer spiegelt sich diese Blütezeit in Gebäuden und  Architektur der Innenstadt wieder. Im Jahr 1697 sorgte Willem III.  dafür, dass Lingen eine Hochschule mit vier Fakultäten erhielt, liest man in den Veröffentlichungen. Dass die Autoren dann etwas übertreiben und unserm Städtchen gleich ein „internationaal gerenommeerde theater“ zusprechen und das Altstadtfest im September gar als jährlichen Höhepunkt preisen – geschenkt.

Der Radweg nach Apeldoorn beginnt jedenfalls am Rathaus in Lingen, dem eine Fahrradstation gut täte, bei dem Radfahrer Luft auf die Reifen pumpen können. Dann führt er  durch die Elberger Slipse und entlang des Ems-Vechte-Kanals bis nach Nordhorn. Die folgende Station ist Bad Bentheim. Hat man danach die deutsch-niederländische Grenze überschritten, gelangt man nach Diepenheim mit seinem  Schloss Warmelo. Das letzte Stück führt nach Apeldoorn, wo die Route endet.

An der Radstrecke befinden sich „reichlich Informationsschilder“, die auf die historische Verbindung der Städte zum Königshaus der Niederlande hinweisen.  „Hör-Säulen“ bieten Audio-Informationen und Smartphone-Benutzer können speziell entwickelte Apps herunterladen.

Finanziert wird das Projekt zur Hälfte durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Weitere Zuschüsse kamen von der Provinz Overijssel, den Gemeinden Apeldoorn, Brummen, Hof van Twente und der Stadt Bad Bentheim. Der Verein Lingen Wirtschaft und Touristik (LWT) und die Emsländische wie die Grafschafter  Sparkassenstiftung zahlten ebenfalls. Das Projektmanagement der Euregio in Gronau begleitet das Projekt.

Der neu vorgestellte Fahrradweg bildet übrigens nur einen kleinen Teil der Oranierroute. Diese ist eine ca. 2.600 Kilometer lange Autoroute, die von Amsterdam aus durch die Niederlande und Nord- und Mitteldeutschland führt. In den Niederlanden und in neun deutschen Bundesländern kann man von Westfalen bis nach Berlin und Dillenburg die Geschichte des Hauses Oranje-Nassau verfolgen.

 

(Quelle)

#rp13: re:publica 2013

29. April 2013

rp13_banner_160x270_BKommende Woche Montag ist es soweit: Unsere re:publica, die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, startet am 6. Mai in der Station in Berlin. Drei Tage lang drehen sich 263 Vorträge, Diskussionen und Workshops mit rund 450 Sprecherinnen und Sprecher auf bis zu elf parallelen Bühnen rund um das Motto In/Side/Out.

Im Programm ist ganz viel Netzpolitik versteckt, aber auch Unmengen andere Fragestellungen einer zunehmenden Digitalisierung. Aktuelle Debatten wie die rund um Netzneutralität und Drosselkom werden natürlich auch viel Raum einnehmen. Aber dazu gibt es noch viele andere Themen, die nichts mit Netzpolitik zu tun haben, zu jeder Stunde auf mehreren Bühnen parallel. Und viel Unterhaltung gibt es dazu.

Nachdem die Earlybird-Tickets bereits seit Monaten ausverkauft sind, gibt es noch reguläre Tickets zum Preis von 150 Euro zu kaufen. Wem das zuviel ist, kann gerne als Helfer mitmachen. Hier tauschen wir einige Stunden Mithilfe gegen kostenfreien Eintritt, z.B. am kommenden Wochenende im Vorfeld der re:publica beim Kabelverlegen oder Notebooks konfigurieren helfen.

[update…]

(gefunden bei netzpolitik.org)

Woanders

29. April 2013

In diesen Tagen hab ich’s wohl mit den Schiffen. Nach dem alten Potemkin jetzt „Norwegian Breakaway“, über die und deren Werft SPON schreibt:

„Freizeitpark á la Coney Island, Kneipen wie im alten Harlem, Broadway-Musicals – die neue „Norwegian Breakaway“ ist ein Schiff, das ganz einer Stadt gewidmet ist: New York. Der größte bislang in Deutschland gebaute Kreuzfahrtriese soll seinem künftigen Heimathafen Besucher bringen, seinen Gästen vor allem Spaß.“

Doch dann lese ich in dem SPIEGEL-Artikel auch, dass die US-Reederei Norwegian Cruise Line (NCL)  in Papenburg nach der rund 900 Millionen Dollar teuren „Breakaway“ bereits das Schwesterschiff „Getaway“ in Bau habe. Für Oktober 2015 sei die 163.000 BRZ große „Breakaway Plus“ bestellt und hält eine Option für ein weiteres Schiff. Auch NCL-Konkurrent Royal Caribbean hat die „Quantum“ und ihr Schwesterschiff „Anthem of the Seas“ – beide 158.000 BRZ groß – bei der Meyer-Werft in Auftrag gegeben (s. Video). Dennoch:

„Durchweg rosig ist Lage bei dem Familienunternehmen [Meyer-Werft] … zurzeit nicht. Anders als die Reedereien auf dem US-Markt gehen ihre deutschen Ableger  … woanders einkaufen – vor allem asiatische Werften konkurrieren mit Kampfpreisen.“

Das muss man auch dann nicht gut finden, wenn und weil die Meyer-Werft gerade unsere Ems ruiniert. Die Dyklopers beweisen mit ihrem -im Vergleich zum Royal Carribbean-Video- rührend-amateurhaften Youtube-Film, was das Standortproblem der Meyer-Werft ist. Muss man nicht fürchten, dass der Standort in Papenburg nicht nur für die Ems  sondern auch für die Werft selbst über kurz oder lang ein existentielles Problem wird?

Saatgut

28. April 2013

Bildschirmfoto 2013-04-28 um 22.58.12Zwar gab der neue niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Bündnis’90/Die Grünen) am Freitagmorgen mit einem eiligen morgendlichen Tweet schon eine kleine Entwarnung (Tweet lks). Aber wir müssen uns schon noch ernsthaft und kritisch um die agrarindustriellen Saatgutpläne der Europäischen Union Gedanken machen. Davon bin ich überzeugt. Auch die Campact schlägt jedenfalls Alarm und informiert:

Denn „viele Obst- und Gemüsesorten könnten bald von Deutschlands Feldern und Tellern verschwinden. Der EU-Kommissar für Verbraucherschutz Tonio Borg will in einer zentralen europäischen Saatgutverordnung vorschreiben, dass nur noch Saatgut gehandelt werden darf, das ein aufwändiges amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen hat und den engen Normen der Saatgut-Industrie entspricht. Viele traditionelle Kartoffel-, Tomaten und Gurken-Sorten zeichnen sich gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus. Eine größere Vielfalt auch innerhalb einer Sorte kann ihre Widerstands- und Anpassungsfähigkeit steigern. Dies würde durch die EU Saatgut-Verordnung verhindert.

Bildschirmfoto 2013-04-28 um 23.01.16Die geplante Verordnung gefährdet die Pflanzenvielfalt und bevormundet Landwirt/innen und Initiativen, die sich um den Erhalt bedrohter Sorten und deren Fortentwicklung und Anpassung kümmern. Profitieren würden hingegen Konzerne – wie Monsanto, Sygenta und BASF – deren Hybridsamen schon heute den Markt beherrschen.

Die Kommission will ihren Entwurf am 6. Mai verabschieden. Anschließend sollen sich die Abgeordneten des Europa-Parlaments und der Rat der Agrarminister damit beschäftigen. Nicht nur unter Gärtner/innen, Landwirt/innen und Umweltschützer/innen wächst der Widerstand. Auch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sowie Österreichs Agrarminister haben Kritik geäußert. Selbst innerhalb der Kommission scheint man sich nicht einig zu sein: die Generaldirektionen für Umwelt und Agrarfragen haben Vorbehalte angemeldet. Diese Situation wollen wir nutzen, um Änderungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und des freien Austausches von Saatgut in dem Entwurf durchzusetzen.“

Also: Mitmachen!
Hier geht es zur campact-Aktion!

(Apfelfoto: © campact)

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Was und wer ist eigentlich campact? Wikipedia schreibt:

Campact ist eine 2004 entstandene Nichtregierungsorganisation …. Sie hat sich nach dem Vorbild der US-amerikanischen Online-Plattform MoveOn gegründet und bietet ein Internet-basiertes Beteiligungsforum, mit dem Protest-E-Mails oder -Anrufe nicht vereinzelt, sondern gebündelt an politische Entscheidungsträger gerichtet werden können. Laut Eigenbeschreibung entsteht mit Campact „im Internet ein Netzwerk von Menschen, die sich einmischen, wenn politische Entscheidungen auf der Kippe stehen.“

 

Panzerkreuzer Potemkin

28. April 2013

Emslandorchester
Leitung René Claudius Esser
Lingen (Ems)  –  Theater an der Wilhelmshöhe
Sonntag, 5. Mai 2013  –  17 Uhr
Eintritt 15,00 VVK
Das Emslandorchester unter der Leitung von René Claudius Esser spielt die neue Musik zu Sergej Eisensteins berühmtem Stummfilm. Komponist David LeClair (Basel).
Der Film über die Meuterei auf dem Panzerkreuzer Potemkin.
Regisseur Eisenstein, bekannt für seine Montagetechnik, ist ein Meister des Schnitts. Montagetechnik, also das Aneinanderreihen kleinerer Teile, spielt auch in LeClairs Musik eine Rolle: Wie ein Patchwork ist die Musik; Motive und Themen verteilt er oft auf verschiedene Instrumentalgruppen. Stilistisch orientiert sich LeClair an Eisensteins Zeitgenossen Prokofjew und Schostakowitsch. (Quelle)

Frei halten!

27. April 2013

freihhalten

Telekom!!

27. April 2013

Lovely Lingen

27. April 2013

Morgen ist „final day“ der Ausstellung „Von gelb bis Mitternacht“ in der Kunsthalle. Sie -lese ich- „ist der Versuch, ästhetische Beziehungen und Rhythmen herzustellen. Mit Stücken aus der angewandten und bildenden Kunst wird eher eine Auf- als eine Ausstellung zusammengestellt, um das Auge des Betrachters jenseits der kulturellen Voreinstellungen zu bewegen. Kann man zwei Vasen mit denselben kulturellen Mitteln betrachten, oder eine Grafik mit demselben „interesselosen Wohlgefallen“ wie „Wetten Dass?“? Wenn „Ordnung“ ein Grundbegriff der Schönheit ist, wie stellt sie sich in Zeiten immer größerer gesellschaftlicher und weltanschaulicher Komplexität dar?

Kulturschaffende reagieren darauf mit immer größerer Diversität; für die Betrachtenden ergeben sich daraus Unsicherheiten, denn sie müssen all diesen Ansätzen nachgehen. Die Ausstellung „Von gelb bis Mitternacht“ versucht dennoch eine Orientierung, indem sie Ästhetik als Prozess begreift und trotzdem eine Möglichkeit andersartiger Ordnung entwirft.“

Sie erkennen, es wird uns wieder etwas abverlangt, Ulrike darf die Augen verdrehen. Wer sich trotzdem drauf einlässt, findet hier ein virtuelles Echo. Lovely Lingen.

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