Freiheit

29. März 2013

Wie würden Sie reagieren? In der EU ist die Rede- und Meinungsfreiheit garantiert, aber längst nicht überall auf der Erde. Eine Menschenrechtsaktion des Europäischen Parlaments.

was übrig bleibt

29. März 2013

Eine Ausstellung in Oldenburg widmet sich allem, „was übrig bleibt“.

tumblr_inline_mjo45nn5ET1rqpdmrDinge, die man ausrangiert, aber dann doch nicht verschrottet, wie eine Tigerenten-Lampe (Bild: Ossietzky-Universität)

„Wohl jeder hat zu Hause so ein Ding, das irgendwo herumsteht oder liegt. So ein Ding, das irgendwann einmal bei irgendetwas übrig geblieben ist und das man deshalb in Ehren hält. Oder das man einfach nur noch nicht weggeworfen hat. Ein Kleidungsstück aus ferner Jugendzeit vielleicht, das nie, nie wieder passen wird, man weiß es ja selbst und macht sich nichts vor, aber trennt sich trotzdem nicht davon. Die Muschel, die man an irgendeinem Strand aufgelesen und – im Gegensatz zu anderen Muscheln von anderen Stränden – behalten hat, weil jener Urlaub eben schöner war als andere. Oder ein hässliches Geschenk, übrig von der Hochzeitsfeier, das man behält, um es dem Schenker auf Nachfrage jederzeit vorweisen zu können.

Solchen Gegenständen widmen Studierende der Universität Oldenburg nun eine eigene Ausstellung: „Was übrig bleibt“ ist… weiterlesen in der taz

(von MAIK NOLTE in der taz)

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was übrig bleibt
Ausstellungsprojekt des Masterstudiengangs „Museum und Ausstellung“
Oldenburg – Ullmannhaus – Lange Straße 91


Die Ausstellung befindet sich im ersten Obergeschoss. Der Zugang ist über den Seiteneingang und über den mStore möglich.

Öffnungszeiten:
noch bis zum Samstag, 06. April täglich von 10-19 Uhr (Karfreitag geschlossen)

Wodka und Oliven

29. März 2013

wodkaundolivenDer Literaturtipp:
Adrian Kasnitz erzählt in seinem Debütroman die Geschichten zweier Migrationsfamilien aus Polen und Griechenland in der westfälischen Provinz. Von [unserem] Gastautor Daniel Kasselmann.

Adrian Kasnitz‘ Protagonist Moritz ist neu in Berlin und treibt einsam und haltlos durch die Stadt. Der Grund seines Kummers, den er immer wieder mit Alkohol betäubt, bleibt bis zum Schluss im Verborgenen. Als er sich in die Kellnerin Ella verguckt, erzählt er ihr bruchstückhaft von dem Haus in der westfälischen Provinz, in dem er aufwuchs, und seinen migrantischen Bewohnern. Es sind insbesondere zwei Familien, die Bodanskis aus dem polnischen Diwitten und die kretischen Konstantinidis, die über drei Generationen als Migrationsgeschichten im Mittelpunkt des Hauses und Moritz‘ Geschichten stehen. Von der Elterngeneration in den Heimatländern über die Hintergründe der Emigration der Kindergeneration nach Deutschland, deren Ankunft, Einleben und Leben in der neuen Welt bis hin zur Enkelgeneration, zu der auch Moritz gehört.
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Adrian Kasnitz: Wodka und Oliven
CH, SCHROER Verlag, Lindlar 2012, Reihe neudeutsch #1
180 Seiten, gebundene Ausgabe, EUR 16,95,
ISBN 978-3-95445-000-8

(mit freundlicher Genehmigung von Ruhrbarone.de)