Earth Hour

23. März 2013

Bildschirmfoto 2013-03-23 um 01.31.26Auf der ganzen Welt gehen heute im Rahmen der WWF Earth Hour für eine Stunde die Lichter aus. Auf der ganzen Welt? Nun das offizielle Emsland beteiligt sich nicht an dieser symbolischen Aktion von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr Ortszeit am Abend. Im Emsland machen auch nur wenige Private bei der Aktion mit (Karte re.), die die Umweltorganisation WWF ins Leben gerufen hat. Weltweit aber beteiligen sich Millionen nach Angaben der Umweltschützer an der globalen Earth Hour. Daneben werden rund 7.000 Städte in über 150 Ländern zur siebten WWF Earth Hour jeweils von an ihren bekanntesten Sehenswürdigkeiten das Licht ausknipsen.

In Deutschland haben jenseits unserer Region 140 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt – so viele wie nie zuvor. Ziel der vom WWF ins Leben gerufenen Earth Hour ist es, ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen: „Wir wollen die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen, die Biodiversität bewahren, Lebensräume schützen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. Dafür steht die Earth Hour, in der wir symbolisch für eine Stunde die Erde in den Mittelpunkt rücken“, so Marco Vollmar, Mitglied der Geschäftsleitung des WWF Deutschland.

Weltbekannte Bauwerke wie das Empire State Building in New York, die Chinesische Mauer, der Eiffelturm in Paris, das Opernhaus von Sydney, der Buckingham Palace in London oder die Christus-Statue in Rio de Janeiro werden zur WWF Earth Hour in Dunkelheit versinken. In Deutschland werden unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin, der Kölner Dom, die Frauenkirche in München oder das Hamburger Rathaus ihre Beleuchtung ausschalten. Neue Mitglieder der weltweiten Earth-Hour-Familie sind Palästina – hier werden unter anderem in Bethlehem und Ramallah die Lichter ausgeschaltet – sowie Surinam und die Galapagosinseln.

In Deutschland steht die Earth Hour unter dem Motto „Ja zur Energiewende!”. Der WWF macht damit auf die besondere Bedeutung des Großprojekts für den Klimaschutz in Deutschland aufmerksam.

„Wir können unseren Energiebedarf bis 2050 auf ökologische Beine stellen“, sagt Marco Vollmar. „Doch dafür müssen wir heute die richtigen Weichen stellen.“ Die Umweltschützer fordern unter anderem einen dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien und eine gerechte Verteilung der Kosten der Energiewende. So müsse die ungerechtfertigte Privilegierung der Industrie zum Nachteil der privaten Verbraucher ein Ende haben. „Deutschland kann mit der Energiewende einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft machen und Vorbild für andere Länder werden“, so WWF-Mann Vollmar.