Bunte

19. Februar 2013

JadeWeserPortBaubeginn2008Noch immer ist die Frage nicht geklärt, wer für die 60 Millionen Euro teure Reparatur der Spundwand des neuen Jade-Weser-Ports bei Wilhelmshaven aufkommen muss. 341 Risse klafften dort. Im Fachjargon: Schlosssprengungen. Jetzt liegt ein erstes Gutachten vor. Es bezieht sich auf das Südende der Kaje. Und danach sind dort bei den Rammarbeiten schwere Fehler gemacht worden, schreibt der NDR und scheitert daran, von den dafür Verantwortlichen der Firma Johann Bunte in Papenburg eine aktuelle Stellungnahme zu bekommen.

In Fachkreisen wurde  schon lange vermutet, dass die Spundwand im südlichen Bereich der Kaje nicht fachgerecht gerammt wurde. Doch das Papenburger Unternehmen Bunte, federführend beim Bau des JadeWeserPort, hat die Verantwortung bislang immer weit von sich gewiesen. „Was wir sagen können ist, dass das von uns angewandte Bauverfahren sowie auch die anderen Maßnahmen, die wir getroffen haben, nach unserer Einschätzung nicht ursächlich sind für die Schlosssprengungen“, sagte Bunte Geschäftsführer Manfred Wendt auf einer extra angesetzten Pressekonferenz im Mai vergangenen Jahres. Diese Stellungnahme ist ein dreiviertel Jahr alt. Ein aktuelles Interview wurde abgelehnt, mit der Begründung: An Buntes Position von damals habe sich nichts geändert.

[mehr beim NDR]

Wir konstatieren verblüfft, emsländische Unternehmen machen immer alles richtig! 😉

 

(KuKFoto: Baubeginn des JadeWeserPorts im Jahr 2008)

Pferd

19. Februar 2013

NdsWappenJa, wenn schon das Pferd auf dem Landeswappen prangt

Der Pferdefleisch-Skandal zieht in Niedersachsen immer weitere Kreise.  In Rohprodukten des Fleischlieferanten Vossko aus Ostbevern wurden Spuren von undeklariertem Pferdefleisch entdeckt.  Unabhängig davon stoppten zwei Tiefkühlhäuser in den Landkreisen Leer und Osnabrück Auslieferungen von Fertigprodukten. Die Lager waren von einem Handelsunternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg beliefert worden, das unter anderem Produkte von Comigel bezieht, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Montag mit. Das französische Unternehmen steht im Verdacht, statt des deklarierten Rindfleisches Pferdefleisch geliefert zu haben. Zuvor war bereits die Auslieferung aus einem Kühlhaus im Kreis Verden gestoppt worden, das zu einer ebenfalls von Comigel belieferten Firma gehört.

Auch in den Tiefkühlpackungen Penne Bolognese des Bremerhavener Herstellers Copack, die bei Aldi-Nord vertrieben wurden, ist Pferdefleisch entdeckt worden. Im gesamten Vertriebsgebiet seien die Packungen aus den Geschäften genommen worden, teilte Aldi-Nord am Montag mit. Zudem nahm der Discounter auch die Rindergulasch-Dosen des Herstellers Omnimax aus dem Regal.

Das Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen hat inzwischen eine Liste mit betroffenen Fertigprodukten im Internet veröffentlicht. Darauf sind Hersteller vermerkt, die ihren Firmensitz in Nordrhein-Westfalen haben. Weitere Bundesländer wollten dem Beispiel folgen. Eine bundesweite Zusammenfassung liefert bereits jetzt die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Internetseite.

auf Fontanes Spuren

19. Februar 2013

Roland Marske – Dia-Multivisions-Show
„Brandenburg – auf Fontanes Spuren durch die Mark“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79

Donnerstag, 21.02. – 15 Uhr
Eintritt 10 Euro (mit Kaffee und Kuchen)

Kein Dichter beobachtete die Mark Brandenburg so intensiv wie Theodor Fontane.Seine „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ avancierten schon vor über hundert Jahren zum wohl bekanntesten Werk deutschsprachiger Reiseliteratur.Und wer heute mit Fontanes Wanderungen als Leitfaden unter dem Arm die märkischen Landschaften erkundet, wird auch die meisten der von ihm beschriebenen Seen, Klöster, Schlösser oder liebevoll porträtierten Städtchen und verschlafenen Dörfer wiederfinden. Und selbst den Menschen, die der märkische Dichter so liebevoll portraitiert hat, glaubt man noch immer zu begegnen.

Unterwegs auf Fontanes Spuren durch Brandenburg war auch der Fotojournalist Roland Marske vom renommierten Journalistenbüro Jules Verne. Mit einfühlsamen Bildern und brillanten Reisefeuilletons gelingt es ihm, die ungeheure Zauberkraft einzufangen, die von Fontanes „Wanderungen“ und Romanen ausgeht und die der Zuschauer nun erstmalig in einer aufwendigen Dia-Multivisions-Show selbst erleben kann: Eine traumhafte Entdeckungsreise auf Großbildleinwand und in Kinoqualität, bei der man meint, Fontane über die Schulter zu sehen. Und am Ende wird der Zuschauer ganz sicher mit Fontane sagen: „Ich bin die Mark durchzogen und habe sie reicher gefunden, als ich zu hoffen gewagt hatte.“

presse_brandenburgkl