50 Jahre

22. Januar 2013

50 Jahre deutsch-französischer Vertrag, 50 Jahre Freundschaft zwischen La France und Deutschland. Denkt man an die blutigen Fehden und gegenseitigen Ressentiments unserer Vorfahren zurück, ist das eine großartige Entwicklung.

Seit März 2004 hat auch Lingen mit Elbeuf-sur-Seine eine Partnerstadt im Nachbarland. Bestimmt hat heute morgen unser OB Dieter Krone dort angerufen, mit seinem Amtskollegen Djoudé Merabet parliert und diskutiert, was und wie man noch mehr tun kann, als Pflichtbesuche abzuhalten.

Haben Sie vielleicht auch eine Idee?

Nachtrag:
Wenn Sie „noch niemals in Paris“ waren, dann ist hier vielleicht ein Schnäppchen für Sie!

Und dann

22. Januar 2013

Und dann gibt es noch den Landkreis Emsland, dessen hauptberuflicher Landrat bei CDU-Wahlveranstaltungen, zu denen man Eintrittsbändchen bei den CDU-Geschäftsstellen abholen darf, ungestraft Propaganda für die CDU macht und der, christdemokratisch regiert, berüchtigt ist für eine der unchristlichsten Ausländerbehörden in Niedersachsen oder auch die geförderte Vermaisung tausender Hektar Acker- und Wiesenland.

Bei dieser Behörde sind es immer (!) die anderen, wenn etwas falsch läuft. Gerade, als tausende falsche Stimmzettel für die Landtagswahl gedruckt wurden, war es die Druckerei, wie es anschließend hieß (weshalb das Land (!) die Kosten tragen soll… -??). Und gestern fiel trotz einer Schnee-Unwetterwarnung der Schulunterricht nicht aus. Der Landkreis Emsland hatte -im Gegensatz zu Osnabrücks OB Boris Pistorius- den Schutz der Schüler verschlafen. Die Emslandausgaben der NOZ veröffentlichen diese Ausrede des schlafmützigen Landkreises:

„Wie eine Sprecherin des Kreises am Montagmorgen auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, sei gegen 5 Uhr morgens die Situation auf den Straßen und Wegen trotz des Schneefalls noch vertretbar gewesen. Aus diesem Grunde habe sich der Kreis dagegen entschieden, einen Unterrichtsausfall anzuordnen. Die Sprecherin verwies aber auch darauf, dass die Eltern vor Ort selbst entscheiden können – auch wenn kein Unterrichtsausfall angeordnet sei – ob ihr Kind den Schulweg gefahrlos nutzen könne und entsprechend zur Schule gehe oder zuhause bleibe. „

Wer hat also laut Kreisverwaltung Schuld, wenn die Schülerinnen und Schüler zu Dutzenden auf nicht geräumten Radwegen stürzen? Klar: Nicht der Landkreis, die Eltern sind’s. Dabei ist die Sache doch klar wie Klößchen. Die Unwetterwarnung der Stufe Orange wurde am Sonntag um 17.06 Uhr von der NOZ veröffentlicht, als das Schneechaos schon den Flughafen Frankfurt am Main fest im Griff hatte. Für die Region von 17 Uhr am Sonntagabend bis Montag um 22 Uhr sollten bis zu zwölf Zentimeter Neuschnee fallen. Örtlich auch mehr. Dies hat offenbar niemand beim Landkreis gehört, die Behörde hat geschlafen und nicht reagiert. Um 5 Uhr jedenfalls schneite es bereits heftig, und es war klar, dass dies so weitergehen würde. Da war nichts vertretbar. Punkt. Kinder bei diesem Wetter auf die Schulwege zu schicken, war nicht zu verantworten.

Aber für emsländische Bürokraten ist es ja so schwer, Fehler zuzugeben. Da wird dann schon mal die Unwahrheit geäußert. Ihr solltet Euch schämen.