Bienensterben

11. Januar 2013

BienenkampagneDie erfolgreiche Nichtregierungsorganisation („NGO“) Campact hat eine neue Kampagne entwickelt, bei der ich an die Vermaisung Niedersachsens denke, und appelliert:

„Jetzt in den kalten Wintermonaten sterben allerorts Bienenvölker. Sie sind geschwächt durch den hohen Einsatz von Pestiziden und immer mehr Monokulturen in der Landwirtschaft – und dadurch Parasiten wie der Varroamilbe schutzlos ausgeliefert. Sterben die Bienen, verlieren wir emsige Helferinnen, die viele Obst- und Gemüsesorten bestäuben.

Die EU-Kommission will nun Abhilfe schaffen: Subventionen sollen nur noch an Landwirt/innen fließen, die mindestens sieben Prozent ihrer Äcker ohne Pestizide und ökologisch vielfältig bewirtschaften. Überall in der Landschaft soll wieder Raum für artenreiche Wiesen und Äcker, Hecken und Obstbäume entstehen. Doch Agrarministerin Aigner macht Klientelpolitik für die Agrarlobby und will die Pläne völlig verwässern. Im Februar wird sie in Brüssel mitentscheiden.

Jetzt müssen wir Bürger/innen gegenhalten: Am 26. Januar wollen wir Aigner zusammen mit Imker-Initiativen unseren Appell auf der Agrarmesse „Grüne Woche“ in Berlin übergeben – mit mindestens 75.000 Unterschriften!

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell an Agrarministerin Aigner (CSU)!

Bisher schüttet die EU Subventionen an Landwirte mit der Gießkanne aus: Je mehr Fläche, desto mehr Geld – völlig unabhängig davon, wie das Land bewirtschaftet wird. Das will die Kommission jetzt ändern: Mit ihrem Vorschlag zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) will sie nur noch Landwirte unterstützen, die ökologische Standards einhalten.

Gelingt die Reform, wäre dies ein erster Schritt zu einer nachhaltig-bäuerlichen Landwirtschaft. Entsprechend scharf schießt die Agrarlobby dagegen und brandmarkt ökologische Vorrangflächen als Flächenstilllegung. Dabei wird dort ökologisch viel gewonnen: Heu von artenreichem Grünland, Früchte von Streuobstwiesen, Brennholz aus Gehölzstreifen und Honig von vielfältigen Blüten. Für Bienen und viele andere Tierarten würden wichtige Lebensräume geschaffen.

campact_logoBisher will Ministerin Aigner in Brüssel die Reformvorschläge mit vielen Ausnahmeregeln verwässern. Doch sie steht zunehmend alleine da. Im Dezember stellten sich auch die Agrarminister der CDU/CSU-geführten Bundesländer geschlossen hinter die EU-Pläne. Jetzt müssen wir Bürger/innen Aigner klar machen: Mit jährlich 60 Milliarden Euro an Steuergeldern wollen wir keine ausgeräumten und tot gespritzten Agrarsteppen finanzieren. Wir brauchen Bäuerinnen und Bauern, die für eine vielfältige Landschaft und gesunde Lebensmittel sorgen. 

Am Samstag, den 19. Januar gehen wir dafür mit einem breiten Bündnis von Organisationen und Initiativen in Berlin auf die Straße. Demonstrieren Sie mit – und setzen Sie schon jetzt ein Zeichen für eine andere Agrarpolitik!


Unterzeichnen Sie unseren Appell!

Lesen Sie mehr im 5-Minuten-Info…

Persönliche Bitte

11. Januar 2013

Liebe bunte Freundesschar dieses kleinen Blogs, hier hab ich eine sehr persönliche, ungewöhnliche und daher -sagen wir- ganz bunte Bitte an meine Lingener Leser:

Morgen ab 15 Uhr suche ich  gleich an zwei Stellen im Stadtzentrum Lingen um den Markt tatkräftig helfende Hände. Aus meinem Büro Burgstraße 32 muss aussortiertes Altpapier in einen 3,5cbm-Container geladen werden, der davor steht.

Außerdem müssen wir dringend den ehem. Schleckerladen in der Bauerntanzstraße 10 räumen. Auch da soll ein 3,5cbm-Container vor die Tür gestellt werden, die Räumung ist auf diese Weise sehr bequem zu erledigen. Hinterher gibt’s ein Bier bei Heidi für die, die dabei sind.

Wer hilft mit?

RK

ps Ich bitte um Entschuldigung, dass ich diese persönliche Angelegenheit im Blog präsentiere, und im Voraus danke ich allen , die spätestens so gegen 15 Uhr da sind. Die Innenstadt und der Markt sind weiterhin erreichbar. Nur für größere Fahrzeuge könnte es vorübergehend, ich denke bis etwa 18 Uhr/18.30 Uhr in der Burgstraße und der Bauerntanzstraße Schwierigkeiten geben. 
Alle, die verkehrlich unter meinen Entsorgungsprojekten leiden, bitte ich auf diesem Wege herzlich um Verständnis.