Steinbrück

3. Januar 2013

Morgen am Freitag ist SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der Region, genauer: in Emden. Er besucht die mit der Insolvenz kämpfenden, von der schwarz-gelben Landesregierung ziemlich allein gelassenen SIAG-Nordseewerke. Dann findet, und deshalb weise ich daraufhin, eine öffentliche Kundgebung statt

um 18:00 Uhr (Einlass ab 17:00 Uhr),
Nordseehalle Emden,
Früchteburger Weg 17 – 19, 26721 Emden.

Die Rede von Peer Steinbrück ist für 18:20 Uhr vorgesehen. Der niedersächsische SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil spricht dann noch gegen 18:50 Uhr. Ich denke gerade darüber nach, mir den Mann authentisch anzuhören – mit seinen -je nach politischem Blickwinkel- viel gescholtenen oder gelobten „Ecken und Kanten“.  Ich möchte wohl, aber es wird schwierig; Maria Weßling, meine Büroleiterin, hustet mir was, führe ich tatsächlich und stiege kurz vor 17 Uhr mit Niedersachsenticket in den Regionalexpress, was sowieso zeitlich noch knapp würde (Ankunft Emden 18.12 Uhr). Also werd ich wohl auf eine andere Rede Steinbrücks warten, obwohl der Mann ja wirklich jenseits aller medialen Aufgeregtheit mehr als interessant ist. Der Bundestagswahlkampf ist immerhin noch acht Monate lang.

Per Steinbrück

(Foto © SPD)

Nachtrag vom 5. Januar:

Die ZEIT berichtet über Steinbrücks Rede in Emden so. Übrigens: Interessant sind die Diskussionsbeiträge unter dem ZEIT-Artikel!

7 Antworten to “Steinbrück”

  1. sonnenschein6250 said

    Was bekommt er denn für den Vortrag bzw. die Rede?????

  2. Buggy said

    vermutlich Applaus!

    • Robert Koop said

      😉

    • B. Schulte said

      Selbst wenn er mehr kriegt als Applaus: Wenn´s legal ist, wäre er doof es nicht anzunehmen. Eine ganz andere Frage für mich ist, wer denn die üppigen Honorare zahlt. Wenn z.B. die Bochumer Stadtwerke € 25.000,– locker machen, woher nehmen die das Geld und was wollen sie bei wem mit einer so teuren Rede bewirken? Jedenfalls stammt das Geld doch wohl aus den Gebührenzahlungen der Bochumer Bürger. Man sollte nicht auf den Geldempfänger einprügeln sondern auf den Zahlenden.
      Hinsichtlich der Sympathie für Herrn Steinbrück stehen allerdings seine Äußerungen zum Kanzler- und Abgeordentengehalt auf einem ganz anderen Blatt. Wenn er hier die höheren Gehälter von Managern zum Maßstab nimmt, so stellt sich die Frage, ob diese Einkommen nicht weit überzogen sind im Vergleich zu dem anderer, schwer arbeitender Menschen mit erheblicher Verantwortung.

      • Hans Schmidt said

        Das war sicher ein Fettnäpfchen, in das Herr Steinbrück da im FAS-Interview getreten ist. Aber müssen wir nicht wirklich unsere politischen Spitzen besser bezahlen als unsere Sparkassendirektoren oder die Profisportler? Darf man ja mal fragen – oder?

        • Emsland said

          Wenn die leidige Überversorgung in Bezug auf Pensionsansprüche ganz fällt oder im vernünftigen Rahmen (siehe causa Wulff) bleibt, sollte die Mehrheit nichts gegen höhere, marktgerechte Diäten haben.

  3. Dierke said

    Vielleicht sind die Sparkassendirektoren auch zu hoch bezahlt ?? Zu dem Thema „Steinbrück“ ist der Leserbrief von Herrn Dr. Michael Wolke in der Lingener Tagespost / Neue Osnabrücker Zeitung von gestern 03.01.2013 lesenswert !!

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