Rassismus

3. Januar 2013

Der italienische Fußball hat einen neuen Rassismus-Skandal: In einem Testspiel gegen den Viertligisten Pro Patria hatder aus Berlin stammende, ghanaische Milan-Profi Kevin-Prince Boateng das Spielfeld verlassen – aus Protest gegen die rassistischen Schmährufe gegnerischer Fans.

„Zunächst dribbelte Kevin-Prince Boateng im Testspiel seines AC Mailand beim Viertligisten Pro Patria noch auf der linken Seite des Strafraums. Dann nahm der aus Berlin stammende und für Ghana spielende Profi den Ball in die Hände, drehte sich um, und drosch ihn in Richtung der Fans des Viertligisten, die nur wenige Meter von ihm entfernt auf der Tribüne standen. In dem kleinen, engen Stadion in Busto Arsizio – wenige Kilometer von Mailand entfernt – hatte er offensichtlich genau gehört, dass diese ihn rassistisch beleidigt hatten.

Die Beschwichtigungen der Spieler von Pro Patria halfen nichts mehr. Boateng drehte den Fans den Rücken zu, zog sich das Trikot aus und verließ den Platz. Seine Mannschaftskollegen folgten seinem Beispiel. Wütend über einen neuen Fall von Fremdenfeindlichkeit in italienischen Stadien. Die Folge: Der Schiedsrichter musste das Spiel in der 26. Minute beim Stand von 0:0 abbrechen.“ (Quelle)

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