Pontifex

12. Dezember 2012

Bildschirmfoto 2012-12-12 um 14.20.32Papst Benedikt XVI. hat seine schnell wachsende Twitter-Gemeinde nicht enttäuscht. An diesem Mittwoch, um 11.35 Uhr, verkündete er via@Pontifex_de: „Liebe Freunde! Gerne verbinde ich mich mit euch über Twitter. Danke für die netten Antworten. Von Herzen segne ich euch.“

Seit Anfang Dezember ist der Papst bei dem Kurznachrichtendienst Twitter am Start (kress.de vom 4. Dezember 2012). Schon jetzt hat das Oberhaupt der katholischen Kirche mehr als eine Million Follower, dem deutschen Kanal folgen rund 20.000, beim englischsprachigen Auftritt sind es über 700.000.

Der Papst will auf Twitter aber nicht nur senden, sondern setzt auf Interaktion. Eine Stunde nach dem Eröffnungstweet stellte er seiner Gemeinde folgende Frage: „Wie können wir das Jahr des Glaubens in unserem Alltag besser leben?“ Und die Follower geizen nicht mit Vorschlägen.

Paul Tighe, Sekretär des Papstes für Social Communications, hält die neuen Twitter-Accounts für einen wichtigen symbolischen Schritt, damit das Oberhaupt der katholischen Kirche auch in der neuen digitalen Welt seine Ideen und Nachrichten verbreiten kann. Papst Benedikt werde auch versuchen, seine Predigten in 140 Zeichen zusammenzufassen, auf dessen Langversion dann verlinkt werden solle. Seine Twitter-Premiere feierte der Papst bereits im vergangenen Jahr. Damals tippte er auf dem iPad ein paar Zeilen zum Launch der des Vatikan-Accounts. Den Auftritt gibt es in der kress-Spotschau.

(von Marc Bartl auf kress.de)

 

Projekt

12. Dezember 2012

ruthfosterDie British Library (London) hat in der Reihe „Life Stories – Living memory of the Jewish Community“  ein Interview von Patricia R. Mendelson  mit Lingens jüdischer Ehrenbürgerin Ruth Foster-Heilbronn veröffentlicht, die im letzten Monat ihr 90. Lebensjahr vollendet hat.

Natürlich in englischer Sprache. Jetzt habe ich die Idee, ob nicht eine oder mehrere Lingener Schulklassen dieses beeindruckende Gespräch in die deutsche Sprache übersetzen könnten. Es ist klares, in meinen Augen nicht sehr schweres Englisch, das übertragen werden müsste. 32.000 Wörter auf rund 80 DIN-A4-Seiten. Es wäre ein schönes lokalgeschichtliches Projekt, wie ich finde.

Bitte eine E-Mail an mich, wenn es Interesse gibt. Ich melde mich dann.

Justus Frantz

12. Dezember 2012

Justus Frantz
„Chopins Reise nach Mallorca – Sein Weg in die Einsamkeit der Melancholie“
Klavierabend
Freren – Alte Molkerei
Sonntag, 16. Dezember 2012 – 18 Uhr

Eintritt: 30,- € / Schüler 22,- € (Kartenvorverkauf)

Freunde der klassischen Musik dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Lesungs- und Konzertabend mit Preludes, Etüden, Nocturnes und Polonaisen freuen. Der Klavierabend soll den Komponisten Chopin im Mittelpunkt des musikalischen Abends stehen lassen. Justus Frantz wird Frédéric Chopins Reise auf die Baleareninsel musikalisch nachzeichnen.

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(Foto: Impulse eV. Freren)