militant

22. November 2012

Drei nebeneinander stehende, nicht miteinander verbundene Ställe einer Hähnchenmast-Anlage sind heute im Meppener Stadtteil Klein Fullen ausgebrannt.  Tiere befanden sich nicht in den Ställen, 60.000 Küken sollten erst morgen „untergebracht werden“ (BILD) Der Schaden dürfte rund 1 Mio Euro betragen.

„Als die Feuerwehr am Morgen eintraf, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus den Dächern. Von den Ställen steht nur noch das Gerüst. Überall auf dem Boden liegt schwarze nasse Asche. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es wäre nicht das erste Mal, dass mutmaßlich militante Tierschützer einen Mastbetrieb in Brand stecken.

Auf Brandstiftung deuten verschiedene Faktoren hin. Nach Angaben der Polizei war zum einen ein Tor geöffnet, das auf das eingezäunte Gelände führt. Dies sei einem Mitarbeiter aufgefallen, der gegen 7 Uhr das Feuer entdeckte. Zum anderen seien die Ställe nicht mit Stroh ausgelegt gewesen, und…“

weiter auf der Seite des NDR

21 Antworten zu “militant”

  1. Anke Oevermann said

    Gott sei Dank sind keine Tiere verbrannt. Die Art und Weise dieser Demo ist allerdings völlig kontraindiziert und mit Worten kämpfen weit besser. Das Thema Massentierhaltung wird noch lange bleiben, wenn wir Menschen uns nicht bzw. unser Essverhalten hinterfragen und ändern. Ich hoffe unsere Politiker kommen bald in die Puschen und dezimieren diese Tier-KZ-Unterbringung.

    • küster said

      So lange ein Kilo Kartoffeln teurer ist als der KG Preis eines Hähnchens bei Aldi wird sich daran wohl nicht viel verändern. Aber mal ganz ehrlich, wem wollen Sie das verdenken, wenn zum Leben nicht viel bleibt und zwischendurch doch einmal das halbe Hähnchen für die Kinder auf dem Tisch stehen soll. Mit Kartoffeln und einer Soße und einem Salat mit Dressing aus der Tüte, damit die Kinder vielleicht einmal in der Woche das Gefühl bekommen: heute ist „thanksgiving“. Jawohl, die Massentierhaltung ist eine Schande. Aber bei aller Schande der Massentierhaltung: „Leben Sie auf dieser Welt?“

      • Buggy said

        Herr Küster, schauen sie sich bitte einmal den Preis ihrer Kartoffeln genau an! Wenn sie tatsächlich so teure Kartoffeln einkaufen, dann wäre das nah an Wucher.
        Nichtsdestotrotz müssen wir feststellen, dass der durchschnittliche deutsche Verbraucher weniger als 11% des zur Verfügung stehenden Einkommens für Nahrungsmittel ausgibt. Ich glaube nicht, dass sich daran in Zukunft grundlegendes ändert. Ein Teil der Bevölkerung will nicht mehr ausgeben und der der andere Teil kann leider nicht mehr ausgeben.

        Zum Fall der Brandstiftung: Wäre schön, wenn der die Brandstifter ermittelt werden können.

    • Buggy said

      mit Worten kämpfen, aha- ich würde sagen, wer hier das Wort „KZ“ in den Mund nimmt, ist ein geistiger Brandstifter!

      • Anke Oevermann said

        Wer kritisch und sehenden Auges die Medien verfolgt, wie noch immer mit unseren Nutztieren verfahren wird, muss sich nicht schämen,wenn solche Assoziationen hochkommen.Eine geistige Brandstifterin bin ich nicht.

        • Buggy said

          dann überdenken Sie bitte auch ihre Wortwahl. Ausdrücke wie „KZ“ tragen sicherlich nicht zur Versachlichung des Themas bei. Frau Oevermann, ich glaube ihnen gerne, dass sie niemals Brandstiftung gut heißen, aber bitte rüsten Sie auch entsprechend in ihrer Wortwahl ab. Es gibt leider eine ganze Reihe extremere Leute, die bedauern, dass nicht auch die Landwirte gleich mit verbrannt wurden.

      • ulrike said

        Leute, bleibt mal aufm Teppich

        Frau Oevermann als geistige Brandstifterin .
        Das ist sowas von lächerlich.

        Habt ihr es nicht in kleinerer Münze ?

      • kib said

        @Buggy. Hier kochen gerade Emotionen arg über. Leider hat Frau Oevermann Recht: Hühner-KZ ist mittlerweile ein „geflügeltes Wort“ (unsarkastisch) und sprachlich werden die Medien leider immer nachlässiger, allemal solange die BILD sich nicht für das schlimme Unwort „Döner-Morde / SOKO Bosporus “ (zur Erinnerung: hier wurden Menschen ermordet) entschuldigt. Als Tierschützerin muss Frau O. sich nun also wirklich nicht rechtfertigen!
        Aber das ist bitte nicht Thema in diesem Blog, der m.E. aufgegeben werden sollte.
        Ulrike hat mit „Ihren kleineren Münzen“ (tolle Formulierung) völlig Recht: Fetzt Euch hier im lokalpolitischen Blog bitte nicht; Recht habt Ihr alle- mehr oder minder- wir sollten die unterschiedlichen politischen Ebenen aber nie vergessen…. und selbige können hier niemals bedient werden!

        • Henk Muhammad Wilders said

          Da man sich in diesem „lokalpolitischen Blog“ nicht „fetzen“ soll, wäre ich für Aufklärung darüber dankbar, jenseits welcher Grenzen der „politischen Ebenen“ Kommentare noch anerkannt werden können und wie diese beschaffen sein sollten.

  2. Durchblick said

    Liebe Listenfetischisten und Klick-mich-Irre, gleich ist Tablettenausgabe – danach waschen und ab in die Zelle! Morgen ist Wandertag im Kreis!

    • kib said

      Auf zum Niveau-Limbo, der Blog-Herr bittet zum Tanz.?!
      Chapeau, für Deine Antwort lieber Robert…ich mein auch hier eine kleine Profilneurose heraus gelesen zu haben. Besprich das aber bitte mit Deinen neuen (temporären) Blogfreunden, ok?
      Weil, ich bin dann mal weit weg.

  3. Henk Muhammad Wilders said

    Ironietest nicht bestanden. Totensonntag eben.

  4. Job said

    @Robert Koop
    Bin ich Ihr Papa?
    Herr Koop, sonst geht es Ihnen gut??

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