Schönes Lingen 4

2. November 2012

Mich erreicht diese Zuschrift des ehem. Ratskollegen Gerhard Kastein nebst Foto, die ich nicht vorenthalten möchte.

„Sehr geehrter Herr Krone!

Ihnen als Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stadtwerke ist sicher entgangen, dass die Novellierung der Marienstrasse mit einem „Kunstwerk“ (siehe beigefügtes Bild) abgeschlossen wird. Der auf dem Bild nebenstehende Infoverteiler ist sicher auch kein Kunstwerk,
er ist aber jedenfalls „ordentlich“ gestrichen. Meines Wissens nach haben die Stadtwerke einem Mal-Wettbewerb „schöne Energieverteiler“ veranstaltet.

Ich möchte Sie als obersten Aufseher der Stadtwerke auffordern, diesen „Kunst-eye-catcher“ umgehend zu verändern, damit Lingens Bürger und vor allem die vielen Besucher Lingens diesen Ort wieder wohlfühlend passieren können.

Dies ist übrigens nicht der einzige Störfaktor. Die Energiereduzierstation in unmittelbarer Nähe ist ebenfalls einer dieser vielen „eye-catcher“ in Lingen.

Die Stadtwerke haben eine sozial-ethische Eigentumsbindung. Fordern Sie sie im Interesse der Bürger ein. Vielleicht ist im Werbeetat ein geringer Betrag, Kilopreis für Farbe unter zehn Euro, abrufbar. Vorab vielen Dank

Grüße Gerhard Kastein“

Naja, soziale Ethik wird man nicht gleich bemühen müssen, Gerd. Es reicht einfach nur ein wenig Farbe.

Cancilleria

2. November 2012

Die taz schreibt:
„Nach dem Versuch, „uns mit einem Aufschrei, mit Aufopferung, mit Bitten und mit Schamgefühl Gehör zu verschaffen, bleibt uns nur noch die Poesie“, singt der spanisch-argentinische Sänger Alejo Stivel in seinem neuesten Musikclip. „Ojala“ – „Hoffentlich“ – heißt das Stück über eine enttäuschte Liebe, das 1969 der kubanische Liedermacher Silvio Rodríguez schrieb. Der Text richtete sich an den omnipräsenten Revolutionsführer Fidel Castro.
Stivel hat den Song jetzt erneut aufgenommen. Er singt zusammen mit Lehrern, Krankenhauspersonal, Immigranten, Rentnern und widmet seine Version der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Video macht die Runde durch die sozialen Netzwerke und schickt sich an, zur Hymne der Proteste gegen die Sparpolitik zu werden….“

hier weiter bei der taz
ps Es passt durchaus ins Bild des deutschen Wegschauens und Ausblendens der spanischen Krise und vor allem des deutschen Teils an den Ursachen dieser Krise und der Verpflichtung der Deutschen zum Handeln, wenn das offizielle Video von Alejo Stivel bei youtube nicht zu finden ist, sondern dies:

Also klicken Sie bitte zwei Mal, damit Sie „Ojala“ hören.