Holger Laschet

26. Oktober 2012

Heute im Lokalfernsehen: ev1.tv präsentiert seine neue Kochsendung (neudeutsch: Kochshow): In „Einfach, schnell, lecker“ kocht Lingens Starkoch Holger Laschet. Folge 1 läuft nachher um 18:30 im Heimatsender. Protagonist Laschet kündigt an: „Im ‚Rühren‘ ist Thorsten unschlagbar. Das müsst Ihr Euch angucken. Wir hatten eine Menge Spaß!“

Bern(h)ard

26. Oktober 2012

Regelmässig im Oktober präsentiert das Manager Magazin die Liste der 500 reichsten Deutschen, so auch vergangene Woche im aktuellen Manager Magazin Spezial.

Für den Fan der emsländischen Regionalliga-Fan eine Gelegenheit nachzuschauen, wo denn Emsländer in der Liste auftauchen und ob Emsländer an Reichtum gewonnen oder verloren haben.

Beginnt man ganz weit oben, also hinter den beiden Albrecht-Familien (Aldi Süd und Nord), die mit einem Vermögen von 17,2 bzw. 16 Milliarden die Liste anführen, taucht als erster “regional hero” die Puddingdynastie der promovierten Oetkers auf Platz 9 auf, die im ostwestfälischen Bielefeld auf ein Vermögen von gut 6,9 Milliarden Euro taxiert werden

Reichster Niedersachse ist auf Platz 38 auch in 2012 der im Emsland geborene Auricher Windernergieanlagenbauer Aloys Wobben (Enercon), der jedoch einen Vermögensverlust von 350 Millionen Euro auf jetzt “nur noch” 2,6 Milliarden hinnehmen musste.

Reichster Immer-schon-da-Emsländer ist Bernard Meyer aus Papenburg. Auf Platz 157 von 500 wird der Werftchef mit einem Vermögen von 700 Mio Euro gelistet; vor zwei Jahren waren es noch 200 Mio Euro weniger und 77 Platze weiter hinten. 1795 hatten Meyers Vorfahren die Werft gegründet, die heute mit luxuriösen Kreuzfahrtschiffen und vielen Leiharbeitern ihre Geschäfte macht

Rang 269 und damit 120 Plätze weiter vorn als 2010 nimmt ein weiterer Emsländer ein: die Speller Unternehmerfamilie Bernhard Krone (400 Mio). Weitere Emsis tauchen nicht auf, wenn ich nichts übersehen habe. Weitaus mehr Reiche leben im benachbarten Osnabrücker Land und -vor allem- im angrenzenden Westfalen.

Und nun ergeht Euch, werte Leser, bitte in klassenkämpferischer Attitüde. (Quelle)