Hingeschmiert

1. Oktober 2012

Rückblick

1. Oktober 2012

Der 1. Oktober 1982 war ein schöner Tag.  Ich hatte unterrichtsfrei. Der Grund war die Wahl Helmut Kohls zum Bundeskanzler.

Fast alle schauten sie betroffen, ängstlich und auch ein wenig wütend, nur der dicke Müller nicht, der war in der CDU. Als Geschichtslehrer! Für die Lehrer meines Gymnasiums, die meisten waren sozialdemokratischer Gesinnung, war der 1. Oktober 1982 ein schwerer Tag: Nun ging sie endgültig zu Ende, die sozialliberale Koalition. Die CDU würde mit Hilfe der verräterischen FDP die Macht zurück erringen, die sie 13 Jahre zuvor an Willy Brandt verloren hatte. Zwar…“

Fortsetzung des Beitrags von Stefan Laurin (Ruhrbarone) hier

Sicherheitslücken

1. Oktober 2012

Der SPIEGEL weiß:

„…Als Reaktion auf das Atomunglück im japanischen Fukushima hat die EU europaweit alle 145 Nuklearreaktoren – aktive und stillgelegte – auf ihre Sicherheit geprüft. In Deutschland waren es zwölf Anlagen: Biblis, Brokdorf, Brunsbüttel, Emsland, Grafenrheinfeld, Grohnde, Gundremmingen, Isar, Krümmel, Neckarwestheim, Philippsburg, Unterweser. …

Die Inspektion der Meiler hat ergeben, dass auch deutsche Anlagen Sicherheitslücken haben, berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf den ihr vorliegenden Stresstest-Abschlussbericht (Stand September). Bei allen zwölf in Deutschland geprüften Kraftwerken müssten die installierten Erdebebenwarnsysteme nachgebessert werden. Bereits frühere Studien hatten die Bebensicherheit deutscher AKW in Frage gestellt. Zudem seien laut Stresstest die Leitlinien für schwere Unfälle nicht umgesetzt. …

Bei allen geprüften deutschen AKWs werden die zwei genannten Punkte bemängelt. Über einen ersten Entwurf des Berichts hatte zuvor auch die Tageszeitung Die Welt berichtet.“

 

Schlimm

1. Oktober 2012

EMS-Studiengang

1. Oktober 2012

Für 40 Erstsemester startet heute an der Carl-von-Osietzky- Universität Oldenburg die medizinische Ausbildung an einem besonderen  Medizinstudiengang. Die Studenten werden sowohl in Niedersachsen wie auch an der Hochschule im niederländischen Groningen ausgebildet.

Das Lehrkonzept der European Medical School ist praxisorientiert und forschungsbasiert – und bietet die Chance, hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte für die Nordwestregion auszubilden. Eine Besonderheit der Ausbildung ist der Studierendenaustausch. Dazu gehört nach Groninger Vorbild auch das Forschen in standortübergreifenden Projekten. Mindestens ein Jahr ihrer sechsjährigen Ausbildung verbringen die Oldenburger Studierenden in Groningen, Groninger Studierende haben die Möglichkeit, ein Jahr in Oldenburg zu studieren.

Die beiden Universitäten haben die neue European Medical School (EMS) gemeinsam gegründet. Auf die ersten 40 Studienplätze bewarben sich 1.200 Kandidaten – deutlich mehr als erwartet. „Wir waren selbst überwältigt“, sagte Dekan Eckhart Hahn. Die Studenten können in diesem Medizinstudium neben dem Staatsexamen auch einen Bachelor- und einen Master-Abschluss machen.

Obwohl sich die Studienanfänger in den ersten zwei Wochen erst einmal einleben sollen, gibt es auch schon Vorlesungen an der EMS. Diese sind praxisorientiert. Gleich zum Auftakt wird ein Patient mit einem orthopädischen Problem zum Fallbeispiel für…

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