kaşık

4. August 2012

Kochlöffel heißt auf türkisch kaşık und das ist aktuell. Denn, so die NWZ, die in Schepsdorf beheimatete Kochlöffel-Kette (Foto re.) „steht vor einer Expansion: In der Türkei sollen in den nächsten Jahren 100 neue Betriebe eröffnet werden. Dort sei jetzt eine „landesweite Masterlizenz“ an die Firma Iktidar Gida vergeben worden, teilte die Geschäftsführung von Kochlöffel (Lingen(Ems) ) mit. Noch in diesem Jahr werde es Lizenzvergaben und Eröffnungen im Großraum Istanbul geben. In der Türkei ist das Unternehmen bereits seit 2010 vertreten.

Warum Türkei? „Immer wieder kamen türkischstämmige Gäste auf uns zu und fragten, warum es keine Kochlöffel-Restaurants in der Türkei gebe“, erläutert Franchise-Experte Wolfgang Kaiser. Dabei passe das Konzept „perfekt zu den gastronomischen Erwartungen und kulinarischen Vorlieben der Gäste. Menüs aus frischem Salat und Geflügelvariationen sind überaus beliebt bei unseren türkischen Kunden“. Und er fügt hinzu: „ Auch die deutsche Currywurst wird ihren Platz in den türkischen Kochlöffel-Restaurants haben – jedoch als landestypisch hergestellte Variante“.

Die Kochlöffel GmbH wurde 1961 in Lingen (Ems) gegründet. Heute gehören 88 Restaurants zum Unternehmen. Ursprung der Kette ist ein Restaurant, das Seniorchefin Martha van den Berg vor gut 50 Jahren in Wilhelmshaven eröffnete. Unter dem Namen „Kochlöffel“…“

weiter auf der Seite der NordWestZeitung

(Quelle; Foto Kochlöffel 2012 (CC) Klaus Rupprecht )

Eine Antwort to “kaşık”

  1. Tiger, T. said

    Endlich mal eine neue Perspektive im oft verkrampften christlich-muslimischen Dialog dieser Tage! Endlich!

    Statt den deutschen Leo II-Panzer den Scheichs von Katar zu verscherbeln, exportiert unser Lingener Familienunternemen die deutsche Currywurst in die Türkei!
    Was sind gegen diesen weitsichtig-genialen Schachzug der christlich-kapitalistischen Wertegemeinschaft schon die kostenlosen Koranverteilungen einiger Schlawinisten in unserem Land?

    Das hier ist ganz große Politik! Und es würde mich daher schon sehr wundern, wenn da nicht unser Außenminister „seinen diplomatischen Kochlöffel“ im Hintergrund mitgeschwungen hätte. Danke Guido!

    Was bliebt, ist eine Vision:

    In nicht allzu ferner Zeit wird ein türkischer Staatspräsident, in Anlehnung an eine der vielen bleibenden Reden unseres Ex-Präsidenten C. W., von ganzem Herzen ausrufen:

    „Die Currywurst gehört zur Türkei wie der Döner und der Bosporus.“

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