Sprachkurs

14. Mai 2012

Die Idee, dort hinzugehen, wo Arbeit ist, zieht sich seit Jahrhunderten durch die Geschichte. Freunde, wäre bei uns die Arbeitslosigkeit so hoch wie in Salt und dort so niedrig wie bei uns, müssten nicht wenige von uns vielleicht Katalanisch lernen. Jetzt brauchen wir Zuwanderung und Arbeitnehmer sollen kommen. Achim Haming, Chef der Agentur für Arbeit Nordhorn, hat bei den BürgerNahen vor einigen Tagen vorgerechnet, dass bis 2025 in seinem Arbeitsamtsbezirk (sorry, dass ich immer noch Arbeitsamt schreibe) 27.000 Stellen neu zu besetzen sind. wegen Verrentung („demografischer Wandel“) und neuer, zusätzlicher Arbeitsplätzen. So viele Menschen haben wir nicht, auch nicht wenn bspw. die geringe Frauenarbeitsquote kräftig gesteigtert wird oder wir den Unsinn lassen, gut ausgebildete  junge Leute wegen irgendwelcher juristischer Spitzfindigkeiten rauszuwerfen, weil sie einen anderen Pass haben. Oder wenn wir uns um die kümmern, um die wir uns bisher noch nicht genug gekümmert haben.

Also werden Menschen zu uns kommen. Aus unseren Partnerstädten beispielsweise . Das katalanische Salt gehört dazu, wo die Arbeitslosenquote junger Menschen (wie in ganz Spanien) bei fast 50% liegt. Im vergangenen Jahr ist aus dieser „Gemengelage“ die Idee entstanden, einige junge Leute aus der Stadt bei Girona im spanischen Nordosten  einzuladen und zu ermuntern, nach Lingen zu kommen. Im Wahlprogramm der BürgerNahen heißt es dazu eher noch allgemein:

Wir unterstützen Existenzgründer, wollen Betriebe für Lingen gewinnen und so die heimische Wirtschaft fördern. Immer mehr leidet sie aber unter dem Mangel an Facharbeitern. Deshalb werden wir die Lebensqualität in Lingen verbessern, und dadurch Arbeitnehmer und ihre Familien aus dem In- und Ausland für unsere Stadt gewinnen.
BN-Programm 2011

Manel Vidal war Ende letzten Jahres wohl der erste junge Mann, der aus Salt nach Lingen kam, um hier Arbeit zu finden. Er sagt: „Man kann, ein oder vielleicht auch zwei Monate arbeitslos  sein. Aber dann muss man selbst etwas tun, damit sich das ändert.“ Manel Vidal wohnt bei  Dr. Wolfhard und Renate Schmidt, die sich seit Jahren in der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft engagieren. Er lernt gerade Deutsch – und beginnt in einigen Wochen bei der Lingener Fa Liesen seinen ersten Job.

Inzwischen gehen die Partnerstädte Salt und Lingen erste Schritte in die notwendige, richtige Richtung und wir in Lingen werden manches machen und lernen müssen, damit aus der Idee ein Erfolg wird. So müssen die Sprachkurse verbessert werden und homogener sein, als sie zurzeit sind. Vor einer Woche war OB Dieter Krone in Salt – u.a. mit Achim Haming- und es wurden mit  Jaume Torramadé, Bürgermeister von Salt, wohl Nägel mit Köpfen gemacht. Für unsere regionale Wirtschaft ist dies eine große Chance und die ganze Stadt tut gut daran, sich zu engagieren.

Also: Denken wir an die Deutsch lernenden Zuwanderer, lernen wir einfach auch ein bisschen katalanisch und fangen damit hier, mit diesem Bericht über den Besuch von OB Dieter Krone in Salt an:

Una quinzena de joves de Salt d’entre 18 i 35 anys podran treballar durant tres mesos a la ciutat alemanya de Lingen. Aquesta iniciativa és fruit del conveni de col·laboració que han acordat les dues ciutats que estan agermanades des del 1998. Durant aquest mes, l’Ajuntament de Salt seleccionarà els candidats que, com a mínim, han de tenir un títol de grau mitjà. L’alcalde de Salt, Jaume Torramadé, ha destacat que es tracta d’una „oportunitat única“ perquè els joves del municipi que estan a l’atur puguin trobar feina a l’estranger. Els seleccionats rebran classes diàries d’alemany.
En els propers mesos, l’Ajuntament de Lingen donarà a conèixer les possibles vacants i el consistori de Salt podrà començar a seleccionar els joves. L’alcalde de Salt ha detallat que es tindrà „molt en compte“ la voluntat d’aprendre la llengua dels candidats, la seva facilitat amb els idiomes i la seva motivació per conèixer noves cultures. Torramadé ha detallat que esperen tenir els joves seleccionats abans de la Fira de Barcelona, el mes de juny. „Moltes empreses de la regió de Lingen estaran exposades en aquest certamen i serà l’oportunitat que els empresaris cone?guin els candidats seleccionats“, ha explicat l’alcalde.
Tot i que no s’ha concretat quina feina realitzaran els joves, l’alcalde de Lingen, Dieter Krone, ha explicat que els seleccionats treballaran durant tres mesos en alguna empresa del sector metal·lúrgic, mecànic, sanitari o de l’àmbit de l’hostaleria. Si l’experiència és satisfactòria per al jove i per a l’empresari, els seleccionats podrien tenir un contracte temporal o indefinit amb l’empresa.
Aquesta iniciativa, l’acord de la qual es va tancar ahir, és una idea que va sorgir des del consistori alemany i es troba emmarcada dins un conveni de col·laboració que han acordat les dues poblacions agermanades. El conveni té com a objectiu intercanviar coneixement i experiències en temes de immigració, habitatge, treball, formació, infància i joventut. „Creiem que pot ser d’ajuda pel futur de Salt l’experiència de Lingen en aquests sectors“, ha destacat l’alcalde alemany. D’altra banda, Torramadé ha remarcat que, en aquests moments de crisi econòmica, és clau „aprofundir en les relacions entre localitats“ i col·laborar entre els municipis.

Ok, ich sehe, Sie haben dieselben Schwierigkeiten wie ich. Daher gibt es hier eine kleine Hilfestellung.

(Foto: OB Krone, BM Torramadé in Salt 5.5.2012; ©www.diaridegirona.cat)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s