Trister

21. April 2012

Da hab ich mich eben geradewegs fast erschrocken. Unser Städtchen trister als Bad Hersfeld, Heimat des Lingen-Besuchers Daniel Rehn. Im IT-EL an der Kaiserstraße findet gerade u.a. mit meinem Nachwuchs und besagtem Hersfeld-Daniel das zweitägige Barcamp Ems 2012 statt (mehr…). Thema: Sozial, Lokal und Mobil. Muss in englisch sein und heißt deshalb dann „social, local und mobile“, abgekürzt SOLOMO – gleichermaßen in deutsch und englisch. Kein Eintritt, und auch mitbringen muss man nichts, wenngleich es ganz sinnvoll sein kann, dies zu beachten.

Das Barcamp-Veranstaltungskonzept bedeutet bekanntlich, dass es kein festes Veranstaltungskonzept gibt (hier mehr…) und auch keine Vorträge sondern Sessions stattfinden. Im Internet habe ich dazu auch gefunden: „Barcamps werden von Enthusiasten für Enthusiasten organisiert, die in einer offenen Umgebung lernen und Wissen weitergeben möchten.“ Und dann trotz Twitter hinter Bad Hersfeld. Aber einstweilen nur in Sachen Foursquare, als Twitter-Hashtag kurz #4sq. Doch zum Ausgleich gab es ja als abendlichen Ausklang ein (englisch!) Afterglow-Treffen im Koschinski mit  Visitenkarten und Kontaktfreude. Also, fehlt wirklich was? Wohl kaum, denke ich mir und nehme mir fest vor, den Nachwuchs um Erläuterungen zu 4sq zu bitten. Bad Hersfeld … tzzzzz….

ps ein Nachtrag: Ich vergaß, den Teilnehmern viel Spaß und viele neue Erkenntnisse zu wünschen. Es ist, glaub‘ ich, eine ganz flotte Veranstaltung, denn sie vermochte  -ich erwähnte ihn- meinen Nachwuchs heute, an einem Samstag, vor 10 Uhr aus dem Bette zu bringen…

4 Antworten to “Trister”

  1. Daniel Rehn said

    Danke für die netten Grüße an die Barcamp-Runde!

    Ich bin heute noch vor Ort und habe einiges an Zeit mitgebracht. Vielleicht schafft man es später ja noch direkt zum Austausch über Foursquare, Lingen und Hersfeld 😉

  2. Mrs. Zen-Sur said

    Es war einmal ein kleiner Zwerg,
    der verstand leider nur wenig von seinem Werk.
    Die Ausbildung dazu, die hatte er nicht.
    Aber sein Wort hatte damals schon Gewicht.

    Arbeitet hart, arbeitet viel.
    Pünktlich um vier fällt der Bleistiel.
    Die Frau wartet schon mit erhobenem Finger zu Haus.
    Länger arbeiten für wen auch immer, da wird deshalb nix draus.

    Wollte mehr, wollte Macht.
    Hat sich deshalb an die Mitarbeitervertretung rangemacht.
    Der beste Freund vom Chef will er auch noch sein.
    Trat seinem Kollegen dafür von hinten ins Kreuz hinein.

    Reingefallen sind Sie alle
    auf des Wolfes böse Falle.

    Nicht bemerkt, dass das, was er verspricht,
    einzuhalten ist gar nicht.
    Denn wer Kollegen so behandelt,
    er bei anderen auch nicht anders handelt.

    Nur auf den eigenen Vorteil bedacht,
    will er immer noch mehr Macht.
    Der Chef, der half dabei,
    gewählt zu werden. Ei, Ei, Ei…

    Chef sagt zum Rivalen, ich verspreche Ihnen gerne,
    dass er wieder gewählt werde.
    Tue für mich dies und das.
    Dann mache ich da was.

    Auf keinen Fall, das dacht er sich,
    meine Sache ist sowas nicht.
    Wenn ich nicht wieder gewählt werde,
    dann wenigstens mit Stolz und Ehre.

    Schriftliche Beweise gab es nicht,
    aber die Sache sprach für sich.

    Helfer hatte er genug,
    was der Sache tat nicht gut.

    Sind wieder reingefallen alle,
    auf des Wolfes böse Falle.

    Aufs Abstellgleis gestellt
    der, der sich loyal verhält.
    Nach so vielen Jahren
    einfach so platt überfahren.

    Dankbarkeit von alle denen,
    die profitiert haben, all die jenen
    kann man leider nicht erwarten.
    Nur die Harten kommen in den Garten.

    Denn es sind ja alle
    reingefallen auf des Wolfes böse Falle.

    Der Chef, der freut sich sehr,
    gibt’s doch keine Mitarbeiterkämpfer mehr
    Ja-Sager kann er gut leiden,
    damit kann man Ärger und unnötige Fragen vermeiden.

    Kann jetzt alles machen auf der Welt,
    was ihm den lieben langen Tag so gefällt.
    Denn reingefallen sind nicht alle,
    auf des Wolfes böse Falle.

    Und die Moral von der Geschicht:
    Traue deinem Nächsten nicht.
    Denn, wer vorn herum ist nett zu dir,
    der wird morgen schon zum Ungetier.

  3. Mrs. Zen-Sur said

    Parteifreund muss man dafür gar nicht sein. Ich hoffe, dass es da ankommt, wo es hingehört. Derjenige weiß dann schon ganz genau, wer gemeint ist 🙂 So viele Wahlen gab es ja kürzlich nicht.

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