Sackgasse

24. März 2012

Über Neues aus dem Rat informiert heute die „Lingener Tagespost„:

„Robert Koop, Fraktionsvorsitzender der BürgerNahen, sprach sich erneut gegen den Ausbau aus, „weil die Trasse ungeeignet ist für die sicherlich notwendige Entlastung in Damaschke“.  Koops Darstellung zufolge sind auch künftig keine Landesmittel zu erwarten. „Vor der Wahl war Geld da, nach der Wahl war es nicht mehr da“, warf der BN-Fraktionsvorsitzende CDU und Krone indirekt Wahlbetrug vor. Das ließ der Oberbürgermeister nicht auf sich sitzen. „Ausgerechnet der, der gegen den Ausbau der Ulanenstraße ist, spielt sich hier am meisten auf“, meinte Krone Richtung Koop.“

Eben. Ausgerechnet ich.
Den Wortbeitrag des OB habe ich nicht verstanden. Sie etwa? Für meine Begriffe bleibt die Ulanenstraße das, was die BürgerNahen schon 2010 und seither immer wieder vorausgesagt haben: Die teuerste Sackgasse Deutschlands.

7 Antworten zu “Sackgasse”

  1. Frank O. said

    Wieso eigentlich nur „indirekt“?
    Was das Königshäubchen alles versprochen hat und dann einhält, ist für einen Lehrer mehr als eine Schande.
    Frank O. wäre für Ehrensold und ab dafür….

    „krone-fuer-lingen.de“ gibt es schon lange nicht mehr und auch seine ehemaligen Websprüche „Wer was bewegen will muss sich bewegen, heißt es auf Dieter Krones Homepage“ sind in völlige Bewegungslosigkeit erstarrt.

    Ich schäme mich dafür diesem Mann mal gewählt zu haben. ;-(

  2. Cousin said

    Moin Robert;
    Deine Meinung in allen Ehren;
    gewisse Kommentare solltest du aber einfach löschen ! Denk an dein Niveau und das Wahlgeheimnis !
    Viel Spass und Erfolg heute in Schwefingen ! Moving up One Way , the right Way , to the crown ! Du verstehst mich schon,den anderen : Viel Spass beim raten!

  3. BMG said

    Natürlich hat man der Damaschker Bevölkerung einen weiteren Teilausbau versprochen. Aber, aus meiner Sicht haben weder die Politiker noch die Bürgerinitiative ihre Hausaufgaben gemacht.
    Abgesehen von der falschen Trassenwahl ist auch der ganze Plan in sich nicht schlüssig:
    1) Warum ein scheibchenweiser Ausbau? Bringt nichts und niemandem etwas, außer zusätzliche Zinsbelastungen für die Stadt, da kreditfinanziert.
    2) Fördermittel des Landes? Wenn ja, werden diese für die Erschließung eines Gewerbegebietes zur Verfügung gestellt. Wie soll das denn mit einer geplanten Entlastungsstrasse als Bundesstrasse einhergehen?
    3) Wenn denn die Strasse in 2013 tatsächlich voll bis zur Abfahrt Altenlingen der Umgehungsstrasse ausgebaut wird, nimmt der komplette Schwerlastverkehr dort seinen Weg? Doch wohl ein großer Irrglaube, da die Stadt keinerlei Einwirkungsmöglichkeit hat, die Bundesstrasse durch Damaschke für den Schwerlastverkehr zu sperren.
    Fazit: Keinen einzigen Steuer-Euro mehr in diese Planungsruine.
    Es fehlt am Gesamtkonzept; vielleicht sollte die Bürgerinitiative hier nach dem Vorbild der BI Arenawahn ansetzen und nicht blind den Versprechungen der Politiker vertrauen.
    In dem Zusammenhang die interessanteste Bemerkung von J Beeck, demzufolge ein Teilausbau in 2012 doch nur 30.000 Euro Zinsen kosten würde. Er ist wohl der Meinung, dass öffentliche Kredite nicht mehr zurückgeführt werden müssen. Aber solche Aussagen passen zu einer Partei, die mittlerweile nur noch 1,4 % Wählerstimmen erhält. Werden sich demnächst dann wahrscheinlich im Promillebereich bewegen.

  4. BMG said

    Sehr erhellend und zugleich nachdenklich die heutige Berichterstattung in der LT zum Thema Ulanenstrasse. Da wird vom Sprecher der BI bestätigt, eine Umwidmung der geplanten Entlastungsstrasse zu einer Bundesstrasse könne mit Landesmitteln frühestens in 5 Jahren beantragt werden, ohne Landesmittel könne dieser Antrag sofort gestellt werden.
    Sind wir also genau da, wo ich schon in den letzten Tagen mit meiner Kritik angesetzt habe. Bei allem Verständnis für die Damaschker Bürger, es darf kein städtischer cent mehr für die Ulanenstrasse ausgegeben werden, bevor nicht eine verbindliche Zusage der zuständigen Bundesstrassenverwaltung vorliegt, die Ulanenstrasse mit Fertigstellung sofort in eine Bundesstrasse umzuwidmen.
    Unverantwortlich in diesem Zusammenhang der Kommentar von LT-Redakteur Burkhard Müller, der jetzt versucht, Lingener Stadtteile gegeneinander aufzuwiegeln. Nichts anderes steht in seinem Kommentar. Warum hat er als Gegenmasse nicht die unsägliche Emsland-Arena ins Spiel gebracht. Dafür fehlte ihm, wie häufig der LT, wohl der Mumm.
    Die Reaktionen aus Altenlingen werden sicher nicht lange auf sich warten lassen, dies nimmt Herr Müller wohl billigend in Kauf.
    Gute Pressearbeit sieht anders aus.

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