Oliver Polak

18. März 2012

„Papenburg und Judentum – das ist die Grundlage für den Humor von Oliver Polak. Der jüdische Comedian und Autor von „Ich darf das, ich bin Jude“ träumt nicht davon, das deutsch-jüdische Verhältnis zu verbessern, er träumt lieber von jiddischen Pornos mit dem Titel „Analtevka“. Aber erstmal geht Polak mit seiner Live-Show auf Tour.

„Vertreter der neuen jüdischen Kultur“, „tabubrechender Sohn eines Holocaust-Überlebenden“, ein „Schlussstrich-Prophet in Jogginghosen“: Wenn Oliver Polak über die ganzen Etiketten nachdenkt, die ihm von den Medien aufgeklebt werden, sieht er dem „Panda aus Papenburg“, als den er sich gern  selbst bezeichnet, gleich ein bisschen ähnlicher. Ein etwas müder Panda. „Es geht mir in erster Linie um Comedy“, erklärt er dann geduldig und offensichtlich nicht zum ersten Mal. „Es geht nicht um das deutsch-jüdische Verhältnis, es geht nicht darum, die Leute zusammenzuführen oder was weiß ich. Es geht um Unterhaltung. Wie Udo Jürgens einmal sagte, steckt in dem Wort Unterhaltung ‚Haltung‘ drin. Darum geht es…..“

Zum ganzen Artikel von Samira Lazarovic bei n-tv geht es hier

Termine in der Region: Lagerhalle Osnabrück (22.03.), Forum Alte Werft Papenburg (28.09.)