im Wort

29. Februar 2012

Die Kosten sind in 10 Monaten von 17,45 Mio auf jetzt 20,6 Mio Euro gestiegen, die vom Rat noch im Dezember gesetzte Kostengrenze von 20 Mio Euro wird gesprengt, die Steuern werden massiv erhöht und trotzdem weiß niemand, woher die 6000 Euro täglich für die geplante Emslandarena herkommen sollen.  Im Blog der BürgerNahen erinnert in dieser Situation die Vorsitzende der BN, Sabine Stüting, an die Entwicklung der El-Arenaplanung und sagt, was heute gesagt werden muss: Die Politik ist im Wort!

„Die Wandlung des einstigen Arenagegners Dieter Krone zum unbeirrbaren Befürworter ist mittlerweile sprichwörtlich bekannt. Im Juni 2006 sprach sich der ehemalige BI Arenawahn-Sprecher noch gegen eine neue Halle aus, „damit aus dem Traum Arena in einigen Monaten nicht nur ein Trauma übrig bleibt.“

Einen Traum entfachte der Besuch der Arena in Wetzlar. Dort hatte die Stadt mit 16 Millionen Euro eigenem Geld und 5,6 Millionen aus europäischen Mitteln 2005 eine Halle für 6000 Besucher inklusive einem Parkhaus mit 1700 Plätzen geschaffen.

Das sollte in Lingen doch auch zu schaffen sein! Und es gab doch schon Zusagen von 10 Millionen Euro von Kreis und Land – und außerdem unter OB Pott noch die Hoffnung…“

weiter bei der BN

4 Antworten to “im Wort”

  1. lingentheo said

    ! AB HEUTE MIT UMSATZSTEUER…
    …dat sind dann 24.514.000 EURO !

    Dies geht aus dem am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Urteil (Aktenzeichen 2011 V R 41/10) des Bundesfinanzhofes (BFH)hervor.

    Im konkreten Streitfall forderte eine Gemeinde den Vorsteuerabzug für die Errichtung einer Sport- und Freizeithalle. Die Kommune nutzte die Halle für den Schulsport, überließ das Gebäude aber auch gegen Bezahlung privaten Nutzern sowie einer Nachbargemeinde für deren Sportunterricht. Laut BFH muss die Gemeinde Umsatzsteuer zahlen, für alle Tätigkeiten mit Ausnahme des eigenen Schulsports.

    mehr

    Ich hab´s letzte Woche geahnt, dass die in der LT veröffentlichte Feststellung vom Wirtschaftsprüfungsbüro Gehring & Partner nicht richtig sein kann.

  2. Trude said

    @Lingentheo

    Da liegen Sie mit Ihrer Meinung falsch!
    In dem Urteil geht es darum, dass Umsatzsteuer auf die Vermietungsleistungen zu zahlen ist (also Umsatzsteuer auf die Vermietung der Arena). Gleichzeitig steht dann aber auch der Vorsteuerabzug aus den Baukosten zu. Die Feststellung des Wirtschaftsprüfers ist richtig!

    Nicht immer gleich so laut losschreien…

  3. BMG said

    Die Einschätzung von Trude ist absolut korrekt.
    Das maßgebliche Urteil des BFH interpretiere ich völlig anders. Die mit der Oberfinanzdirektion besprochene Vorsteuerabzugsquote von 98 % bleibt von diesem Urteil unberührt. Es geht vielmehr darum, dass der Eigenbetrieb künftig auf seine Einnahmen MwSt. auszuweisen und abzuführen hat.,
    Das Urteil hat demzufolge Auswirkungen auf die Umsatzsteuerzahllast, nicht aber in dem hier genannten Umfang.

    Gleichwohl sollten die Arena-Pläne schleunigst ad acta gelegt werden. Bevor uns in Lingen „griechische Verhältnisse“ drohen.

  4. Frank O. said

    Die EVW findet die treffenden Worte!

    Neues zum [b]Dauerthema[/b] in Stadt Lingen (Ems):
    Die Grünen wollen jetzt eine Bürgerbefragung, bevor der Bau der Emslandarena startet!

    http://www.emsvechtewelle.de/news/123-lingens-grne-wollen-brgerbefragung-zur-emslandarena.html

    Nur die Grünen??
    Was ist denn bei den orangen los?
    Während man in Villariba noch auf vergangene Aussagen pocht, wird in Villabacho schon gefordert.

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