Standortfrage

20. Februar 2012

„Die Landtagsgrünen haben heute Umweltminister Birkner aufgefordert, bei seinem heutigen Besuch auf der Meyer-Werft in Papenburg, eine Verlagerung der Werft vom Binnenland an die Küste „offensiv zu thematisieren“. Die Option der Verlagerung an den neuen Rysumer Hafen in Emden müsse ergebnisoffen geprüft werden, sagte die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz aus Leer. „Der Teufelskreis aus Ausbaggerung, der daraus resultierenden Verschlickung der Häfen und der permanenten Entsorgung des Schlicks auf wertvollen Flächen muss endlich beendet werden“. Der Meyer-Werft seien seit mehr als zwanzig Jahren immer wieder Zugeständnisse gemacht worden, die gravierende Folgen für Natur- und Umweltschutz sowie die regionale Wirtschaft gehabt haben, sagte die Grünen-Politikerin.

Es müsse endlich eine ehrliche Diskussion um die Zukunft der Ems und der Meyer-Werft am Standort Papenburg geführt werden, forderte Janssen-Kucz. „Dazu gehört auch die Verlagerung der Werft.“

In diesem Zusammenhang verwies die Grünen-Politikerin darauf, dass der Landkreis Emsland an Anträgen arbeite, um die Überführung von zwei weiteren Luxuslinern außerhalb der in den Genehmigungen zum Betrieb des Emssperrwerks festgelegten und gerichtlich bestätigten Überführungszeiten zu ermöglichen.

Janssen-Kucz: „Das Festhalten der Meyer-Werft und der Landesregierung am Standort Papenburg ist vor dem Hintergrund der Millionenkosten, die aufgebracht werden müssen, um einen Zustand beibehalten, der weder die Zukunft der Meyer-Werft noch den Erhalt des Flussökosystems Ems sichern kann, nicht gerechtfertigt.“

 

(Quelle PM von Bündnis’90/Die Grünen)

ARDZDF

20. Februar 2012

„Es scheint, als hätten alle Proteste von Betroffenen und Experten nichts genützt: Wenn sich die Intendanten von ARD und ZDF am morgigen Dienstag mit Vertretern der Zeitungsverlage treffen, sind sie bereit, einen wesentlichen Teil der öffentlich-rechtlichen Online-Angebote aufzugeben — im Tausch gegen einen medienpolitischen Burgfrieden.

Seit Wochen arbeiten Spitzenvertreter der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger BDZV an einer »gemeinsamen Erklärung«. Die Entwürfe sehen unter anderem eine Aufteilung des deutschen Online-Journalismus vor: ARD und ZDF sollen sich in ihren Internet-Auftritten auf Audio– und Videoinhalte konzentrieren. Im Gegenzug würden sich die Online-Ableger der Zeitungen im Wesentlichen auf Texte und Fotos beschränken.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll gebildet werden, die exemplarisch Online-Angebote der Beteiligten durchgeht. Dabei sollen auch Kooperationsmöglichkeiten und gegenseitige Verlinkungen geprüft werden.

Sowohl die Redakteursausschüsse von ARD und ZDF als auch die Internetverantwortlichen der ARD in der Redaktionskonferenz Online (RKO) haben die Intendanten eindringlich vor den Folgen einer solchen »Erklärung« gewarnt. Der Entwurf …“

weiter bei Stefan Niggemeier

Dynamik

20. Februar 2012

Noch ein vorderer Platz für das Emsland in einer bundesweiten Statistik. Ganz so dynamisch wie der andere Platz 4 ist der aber nicht. Eher schlimm. Denn „niedersachsenweit werden im Emsland die meisten Antibiotika für Kinder und Jugendliche verschrieben. Das geht aus einer Studie der Universität Bremen für die Bertelsmann-Stiftung hervor. Demnach haben im Jahr 2010 mehr als die Hälfte aller Emsländer bis 17 Jahre Antibiotika bekommen. Bei den Kindern bis sechs Jahre sind es sogar 67 Prozent. Das Emsland rangiert damit bundesweit unter 412 untersuchten Landkreisen auf Platz fünf, bei den Babys und den Kindern bis sechs Jahre sogar auf dem vierten Platz.

Der Landkreis Emsland äußerte sich zurückhaltend zu den Ergebnissen. Man habe die Studie zur Kenntnis genommen. Das Gesundheitsamt des Kreises wolle sich ab heute mit Ärzten und Experten in Verbindung setzen, um über mögliche Reaktionen zu beraten. Auch die Landesärztekammer will sich erst nach intensiver Lektüre der Studie äußern.

Die Studie der Bertelsmann-Stiftung liefert keine inhaltliche Begründung für die großen regionalen Unterschiede. „Die Erklärung scheint zu sein, dass Antibiotika häufiger Kindern verordnet werden, wo weniger Kinderärzte niedergelassen sind“, …

weiter auf der Seite des NDR

Hier geht es zur Bertelsmann-StudieWeitere Medieninformationen über den negativen emsländischen Zustand gibt es bislang (19.2.12, 2.00 Uhr) nicht. Auch das ist bezeichnend für unseren Landkreis. Kritisches stört eben; denn die Verantwortlichen empfinden es erst einmal nicht als hilfreich, auf Defizite hingewiesen zu werden.

 

(Quelle: NDR, Foto © CitroenAZU flickr CC)

Gauck!

20. Februar 2012

Mein Tweet von gestern Abend um 8 vor 21 Uhr und die Erinnerung an meine Gauck-Postings in diesem kleinen Blog an einem schönen Abend. Ich freue mich sehr.