Ramses I.

12. Januar 2012

Gastautor Karl Ramses weiß etwas über „fast stabil“:

„Bei der Entsorgung alter Tankrechnungen  habe ich festgestellt, dass ich in Lingen Ende 2001 für den Liter Diesel 1,429 Deutsche Mark bezahlen musste. Anfang 2002 waren es 0,764 Euro. Gestern sah ich auf der Anzeige bei ARAL einen Preis von 1,489 Euro. Der Preis ist somit fast stabil geblieben, nur die Währung hat gewechselt.

Wenn mein Einkommen mit dieser Entwicklung Schritt gehalten hätte, wäre das als fast normal zu verkraften. Dem ist aber leider nicht so. Mein Bruttoeinkommen ist seit dem Jahr 2001 leider nur um rund ein Drittel erhöht worden. Und da ich zwischenzeitlich in den Ruhestand versetzt worden bin (Habe ich mir nach 48 Jahren und 5 Monaten im Dienst der Deutschen Post redlich verdient!), muss ich mit zwei Dritteln des letzten Bruttogehaltes auskommen. Ich kann’s verkraften. Aber es gibt Kollegen/Innen, die mit weit weniger Geld auskommen müssen. Was machen die bloß?“