Soziale Spaltung

29. Dezember 2011

„“Das Risiko des sozialen Absturzes wächst: Jeder vierte Deutsche, der seinen Job verliert, ist laut Arbeitsagentur inzwischen sofort auf Hartz IV angewiesen. Dumpinglöhne und befristete Arbeitsverhältnisse machen es immer schwerer, die Bedingungen für das höhere Arbeitslosengeld I zu erfüllen.

 Die Zahlen belegen, wie tiefgreifend sich das deutsche Sozialsystem in den vergangen Jahren verändert hat: Jeder vierte Beschäftigte, der arbeitslos wird, ist inzwischen sofort auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen. Das heißt: Diese Bürger – im November waren es 61.000 pro Monat – erfüllen die Voraussetzungen nicht, um das höhere Arbeitslosengeld I (ALG I) zu bekommen….“

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3 Antworten zu “Soziale Spaltung”

  1. lingentheo said

    Harzt IV ist bereits Regelfall

    „Das heißt: Diese Bürger – im November waren es 61.000 pro Monat – erfüllen die Voraussetzungen nicht, um das höhere Arbeitslosengeld I (ALG I) zu bekommen….“

    Falsch!
    Die Gründe sind ganz andere. Im Gegensatz zum ALG I berücksichtigt Hartz IV im Rahmen der Grundsicherung auch die angemessenen Unterkunftskosten (Miete). Ich behaupte daher gefühlt: Für eine durchschnittliche, arbeitslose (Arbeiter-)Familie mit bspw. 2 minderjährigen Kindern ist Harzt IV plus Wohngeld die in der Regel weit höhere Leistung als ALG I.
    Harzt IV ist infolge von Dumpinglöhnrn – auch im ersten Jahr nach Arbeitslosigkeit – längst der Regelfall! Mich würde mal die Statistik für Lingen und das übrige Emsland interessieren.

    • küster said

      Harz IV ist auch für einen allein verdienenden, sozialversicherungspflichtigen Leiharbeit, verheiratet schon ab einem Kind der Regelfall. Lohndumping zur Verschönerung der Statistik. Wer das erst heute erfahren haben will hat die letzten Jahre verschlafen.

  2. lingentheo said

    Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall

    „Laut eigener Analyse ist es der Bundesagentur für Arbeit (BA) durch ihr effizientes Wirken gelungen, auch im vergangenen Jahr die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld I erneut drastisch zu reduzieren.“

    gez.
    Der perverse Sozial(hilfe)staat

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