Rechenkunststück

3. Dezember 2011

Gestern überraschte die „Lingener Tagespost“ ihre Leser mit einem besonderen Rechenkunststück. Guckst Du unten den Ausriss aus der Freitagausgabe. Am Montag in der Fraktionssitzung der BN-Ratsmitglieder muss ich unbedingt Ausschussmitglied Atze Storm fragen, ob die Stadtkämmerin genauso vorgerechnet hat. Hat sie das getan, müssen die Fraktionskollegen gemeinsam mit mir dringend nachdenken, glaube ich…

8 Antworten to “Rechenkunststück”

  1. BN_Riße said

    Ich hab auch schmunzeln müssen.

    Wie gut, dass es bei den BürgernNahen auch Kaufleute gibt. Die Steigerung von 60 Millionen auf 90 Milionen ist weniger als ein Drittel: Es ist nur die Hälfte.

    Wenn ich für diesen Beitrag nicht mindestens zehn Daumen nach unten bekomme, rechne ich aus, dass das pro Kopf – vom Säugling bis zum Greis – 1.600 Euro Schulden sind. Allein die Zinsbelastung liegt bei über vier Millionen pro Jahr. Und dabei sind die 70.000 Euro Parkplatzzuschuss für den Golfclub noch nicht mal mit drin.

    Aber die Arena, die muss sein? Nein! Noch ist Zeit, sie zu verhindern.

  2. Aatsche said

    Da fällt mir doch tatsächlich Horst Szymaniak ein. Der Fußballer aus Erkenschwick, Catania, Berlin und Melle soll es auch mit dem Drittel gehabt haben.

  3. Christoph said

    Naja „ein zweitel“ oder „um die Hälfte“ schreibt sich nicht so gut. Die Zeitung muss es ja auch irgendwie verkaufen.

  4. Dierke said

    Wer soviele Schulden hat, sollte auf die „Arena“ endgültig verzichten. Sind die zusätzlichen Kosten eigentlich mitgerechnet ?

  5. reinhard-rauscher said

    Tatsächlich habe ich den Fehler mit Freuden auch festgestellt. Liegt aber wohl daran, dass der Mensch nur ein Drittel seines Gehirns zum denken braucht. Offen bleibt dann, was das andere Drittel macht! Noch Fragen?

    • ulrike said

      “ Sparen bedeutet Geld nicht ausgeben, das man hat “ (Zitat Rommel). Nach Aussagen der Kämmerin macht die Stadt Lingen immer mehr Schulden, das heißt, es wird immer mehr Geld ausgegeben,das man N I C H T hat.Mir erschließt sich nicht, wie man bei weniger Geld ausgeben, das man nicht hat, von S P A R E N reden kann.

  6. chm said

    rechnen hin oder her, die arena ist eine unendliche geschichte, das kriegt man selbst im exil mit. da wundert einen nichts mehr.

  7. Weltbürger said

    Nichts verstanden haben wohl die CDU-Fraktion und auch der Kommentator der LT, wenn man deren Worte in den gestrigen Ausgabe der LT liest. Der eindringliche Aufruf der Stadtkämmerin, sich intensiv darüber Gedanken zu machen, was sich die Stadt Lingen noch leisten kann und darf, wird relativ lapidar abgetan. Und dies in Zeiten der Eurokrise oder besser Staatsschuldenkrise.
    Die CDU-Fraktion begreift wohl nicht, dass man sich mit der Investition in die Emsland-Arena dauerhafte Kosten in nicht unbeträchtlicher Höhe ans Bein bindet, die es in Zeiten knapper Kassen zusehens schwieriger machen, die laufenden Ausgaben, Stichwort hier nur Personal und Bildung, zu decken.
    Das Thema „Doppik“ ist dort wohl noch immer nicht angekommen.
    Und was soll der Verweis darauf, dass es sich nicht um eine Belastung des Kernhaushaltes handelt.
    Nimmt eine Privatperson bei zwei Banken einen Kredit auf, muss sie beide zurückzahlen. Nicht anders verhält es sich bei Kern- und Nebenhaushalten der Stadt.

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