Udo

30. November 2011

Es gibt eine neue, dringende Aufgabe für den emsländischen Kreispressesprecher Udo Mäsker. Der hat entschlossen schon vor einer Woche die renommierte ZEIT in die publizistischen Schranken gewiesen. Jetzt wartet auf ihn eine neue Herausforderung in Sachen Emsland, wo es angeblich keine Berühmtheiten, dafür Traktor dominierte Straßen und auf ihre Sauferei stolze Eingeborene gibt. Diesmal sind es die Sachsen! Deren Sächsische Zeitung weiß nämlich dies:

„Posse um „Bauer sucht Frau“: Die Kuppelshow mogelt einen Schweinebauern ins Emsland, den es dort gar nicht gibt. Taktik, sagt man bei RTL – alle Fragen beantwortet das nicht.
„Der sanfte Schweinebauer Uwe“ , der leider nicht da zu Hause ist, wo man glauben soll, im „wunderschönen Emsland“.
Groß war sie, die Freude unter den Emsländern im Oktober. Die erste Folge der neuen „Bauer sucht Frau“-Staffel wurde bei RTL ausgestrahlt. Und diesmal war doch tatsächlich einer von ihnen dabei: „der sanfte Schweinebauer Uwe“ aus dem „wunderschönen Emsland“ – das zumindest behauptete Moderatorin Inka Bause immer wieder aus dem Off. „Es wächst zusammen, was zusammengehört“, schrieb der Haselünner Tobias Tappel – und das war nur einer von unzähligen freudigen Facebook-Kommentaren. Kein Wunder, der Landkreis Emsland im Westen von Niedersachsen ist landwirtschaftlich geprägt, die Straßen werden oft von Traktoren dominiert.
Der Euphorie aber…“

Allein schon, dass überhaupt Sachsen etwas über das Emsland schreiben dürfen. Udo, übernehmen Sie, bitte!

12 Antworten to “Udo”

  1. Weltbürger said

    Muss man nicht verstehen, oder?

  2. kib said

    Zitat: ….den emsländischen Kreispressesprecher Udo Mäsker. Der hat entschlossen schon vor einer Woche die renommierte ZEIT in die publizistischen Schranken gewiesen.

    Herzlich Willkommen in der Polemik-Lounge dieses Blogs!
    Herr Mäsker ist seiner Aufgabe nachgekommen und hat für den Landkreis Emsland gesprochen, was m. E. durchaus dem Stellenprofil eines „Kreissprechers“ entspricht.
    Robert, ich hab Dir an anderer Stelle vorgeschlagen über das Thema Loyalität gegenüber eines Arbeitgebers“ nachzudenken bzw. den Verdacht geäußert, dass Dir selbige vielleicht nach vielen Jahren der Selbstständigkeit fremd (vielleicht auch gänzlich unbekannt) ist.

    Sei bitte in soweit ehrlich, dass Herr Mäsker Dich in einem völlig anderem Zusammenhang sehr verärgert hat. Geneigte, kritische Blogleser erkennen hier Analogien.

    Davon abgesehen hab ich gerade mit einer Freundin (Ihres Zeichens Werbetexterin & freie Redakteurin- deren „Renommee“ ich nicht beurteile- denn selbiges steht offensichtlich ausschließlich nur Dir zu) den Inhalt Deines Beitrags besprochen:
    Gelinde gesagt waren wir „völlig baff“, was Du alles beurteilst (bzw. meinst, beurteilen zu können)!

    • Aatsche said

      Das überzeugt nicht. Soll es etwa in Ordnung sein, was jemand sagt, nur weil er damit loyal gegenüber seinem Arbeitgeber wirkt? Wer ist der Arbeitgeber? Wer sagt, dass man miesepeterig und humorlos auf Witziges wie das Buch von G. Kromschröder oder ZEIT-Beitrag reagieren muss?

      Gaaanz überzeugend ist es wie kib , selbst zu beurteilen/verurteilen und dem Blogbetreiber genau dies vorzuwerfen.

    • chm said

      moin. ich frage mich (genau wie kib) zumindest, warum die persönliche schiene gefahren wird. man kann die sache sicher beurteilen wie man will und hier drüber diskutieren, dazu muss man aber keine namen nennen, die dann sogar noch gesondert getagged sind, wie ich gesehen habe. warum schreibt der blogbetreiber nicht einfach herr m. oder udo m.? oder gibt es wirklich den angedeuteten triftigen persönlichen grund so vorzugehen? ansonsten ist das doch überflüssig und sollte anstandshalber behoben werden. meine meinung.

      • Stef said

        Udo Mäsker ist Kreissprecher (sozusagen der Steffen Seibert des Emslandes) und wird dafür bezahlt, seinen Namen ganz freiwillig und von selbst unter alles zu setzen, was er im Dienste der Mitarbeiter/ Vertreter des Landkreises mailt oder zu Papier bringt. Das ist sein Job und auch der seiner Kollegin Anja Rohde. Meine Güte, ist das so schwer zu verstehen? Wenn Thomas Pertz im Namen der LT irgendetwas sagt oder schreibt, dann redet oder schreibt auch jeder von Thomas Pertz und nicht von Thomas P. oder Herrn P. Es ist deren Beruf, in der Öffentlichkeit zu stehen und mit ihrem vollen Namen den Landkreis oder die LT oder weiß der Kuckuck was zu vertreten. Udo Mäsker hat den Brief an die Zeit nicht als Privatperson Udo M. geschrieben, sondern im Namen der Vertreter/ Mitarbeiter des Landkreises, und unten drunter steht deutlich „Udo Mäsker“. Aus welchem Grunde sollte man denn jetzt auf einmal seinen Namen abkürzen????
        Hier regt man sich über Sachen auf, die ich nicht mal ansatzweise verstehe. Das eigentliche Problem, nämlich diese peinliche, humorlose, sauertöpfische, anmaßende und zurechtweisende Reaktion der Vertreter/ Mitarbeiter des Landkreises Emsland, deren Sprachrohr nunmal Udo Mäsker ist, interessiert hier anscheinend gar keinen.
        Meine Meinung.

  3. Stef said

    Also, ich musste schmunzeln, denn ich habe beim Inhalt des SZ-Artikels Analogien zum Zeit-Artikel entdeckt, der ja nun mal vom Kreissprecher (natürlich beruflich, also im Auftrag der Vetreter/ Mitarbeiter des Landkreises) „gerügt“ wurde. Habe es weder dort noch hier so verstanden, dass es gegen Herrn Mäsker persönlich gehen soll. Oder gibt es interessante Sachen (und wenn, dann welche), die Sie zu dieser Annahme verleiten, kib?

  4. kib said

    Stef, hier gab es das Thema Deichkoenigin. Eine Dame die dokumentarisch „Eigentümlichkeiten“ des EL festgehalten hat und offensichtlich hierdurch berufliche Nachteile erlitt, die wiederum dadurch geschuldet waren, dass sie einem (dem?) Arbeitgeber- nämlich den LK EL „die Karre“ gefahren ist. Daher übrigens u.a. meine These zur „Loyalität gegenüber Arbeitgebern“.
    @ Mona, ich hoffe, die Ereignisse halbwegs wertfrei geschildert zu haben?

  5. Stef said

    Tut mir leid, aber ich verstehe es trotzdem nicht. Verlangt Robert Koop denn, dass Herr Mäsker seinem Arbeitgeber gegenüber illoyal werden soll? Und wenn, wo denn? Ich sehe nach wie vor keinen Vorwurf gegen Herrn Mäsker, sondern gegen diejenigen, die für die „Rüge“ gegenüber der Zeit verantwortlich sind. Das ist doch nicht Herr Mäsker! Sein Name steht hier doch nur, weil er nunmal der Kreissprecher ist. Vielleicht hätte man besser sagen sollen „Verantwortliche beim Landkreis, übernehmen Sie“, aber meine Güte…
    Ich finde sowohl den Artikel als auch die Anspielung nach wie vor amüsant. Vielleicht sollten Sie das nicht so hoch hängen.

  6. kib said

    @ Stef, Ihre Beiträge waren spitze. Insbesondere Ihr Schlusssatz: Vielleicht sollten Sie das nicht so hoch hängen.
    Streiten wir also anderweitig rum oder eben nicht!

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