Felix

9. November 2011

Huiiii. Nach dem hilflosen Versuch der Legendenbildung durch Beeck/Süßmann („Die liberale Fraktion“) gestern in der Lokalzeitung, keilen die Grünen heute zurück. „Lüge“ lese ich. „Schlichtweg Lüge“. Und es sickern Details durch und werden schon im Litfass an der Theke kolportiert: Godula Süßmanns Hündchen Felix soll eine Rolle spielen, weil es nicht an einer Grünensitzung teilnehmen durfte.

Nun, diese qualifizierte Kränkung wäre  mir fast egal, Freunde. Mich beschäftigt eine ganz andere Frage: Wenn sich Jens Beeck und Godula Süßmann (Foto lks.)  vor dem 1. November einig waren aber ihre Einigung nur nicht bekannt gegeben haben, hätte Frau Süßmann dann womöglich mit diesem vertraulichen Handschlag ihr Mandat verloren? Oder durfte sie darüber und  über ihren Austritt täuschen?

Lieber Stadtwahlleiter Ralf Büring, mich würde schon interessieren, was Du als Erster Stadtrat darüber denkst. Und was meint der Innenminister und was der Städtetag? Man kann ja mal nachfragen, was rechtlich gilt: Die materielle Verabredung oder ihre formale Mitteilung. Vielleicht können ja auch Birgit Kemmer & Co mal prüfen (lassen), was gilt. Ich denke jedenfalls nicht, dass der Zahn der zeit darüber Gras wachsen lassen sollte (Das ist eine persönliche Metapher für Blogleser Michael S.)

(Foto: © Grüne-ELS)

31 Antworten to “Felix”

  1. Peter Golbeck said

    Diese Vorgehensweise von Frau Dr. Süßmann und Herrn Jens Beeck ist nicht tragbar, und glatter Betrug, und dass nicht nur am Wähler/in. Und so was darf im Stadtrat sitzen und die Geschicke der Stadt Lingen mit beeinflussen. Der Stadtrat Büring wird nur mit dem Kopf schütteln und nichts tun. Gibt es eigentlich keine rechtliche Möglichkeit so eine Bürgertäuschung zu kippen bzw. zu bestrafen?

  2. Tiger, Theobald said

    Falls Herr Dr. Büring in dieser Sache beim Innenmisterium und beim Städtetag vorstellig wird, könnte er doch gleich auch in Erfahrung bringen, ob der kleine Felix an den Sitzungen des Stadtrates oder wenigstens der Ausschüsse teilnehmen darf.
    Falls das Hündchen draußen bleiben muss, ist Frau Dr. Süßmann nämlich wieder gekränkt.
    Und was dann?
    Konsequenterweise müsste sie jetzt ihr Mandat zurückgeben, allein schon aus Solidarität zu Felix.

    Hier liegt der Hund begraben!

    • ulrike said

      Leute,kann es Vorschriften geben, ab welcher Größe, Gewicht, Ristmaß oder ähnlichem ein Hund nicht in Sitzungen mitgenommen werden darf ? Bei Bernhardinern leuchtet das jedem ein.Obwohl Grüne das Problem aus Prinzip nicht so eng sehen sollten . Außer bei Bernhardinern. Und Kampfhunden . Und Deutschen Doggen. Und……

  3. GJ Lingen said

    Hallo liebe Leser,

    wir freuen uns ihnen, diese Insiderinformationen liefern zu können.
    Frau Süßmann hatte (durfte) bei Ortsgruppensitzung ihren Hund Felix dabei (haben). Uns war nicht offensichtlich, dass es darüber Diskussionen gegeben hätte. Im Gegenteil, bei unseren GJ Treffen fiel uns immer wieder eine große Box mit Hundkeksen auf, wo wir schon darüber witzelten ob Godulas Hündchen nun auch festes Mitglied geworden wäre.

    Wir würden uns freuen wenn wir Felix demnächst wieder in unseren Reihen begüßen dürften, vielleicht stellt er einen würdiger Ersatz für sein Frauchen dar.

    FREE FELIX!

    Beste Grüße
    GJ Lingen

    • ulrike said

      Leute,da haben wirs.Die G J ist in schuld,die haben gewitzelt.Da müssen die sich über nichts wundern.Na denn.

    • Tiger, Theobald said

      Danke GJ,
      man muss sich nach diesen offenen Worten ernsthaft fragen, wie es Felix in der neuen politischen Umgebung geht.
      Und überhaupt:
      Ist es denn mit den Grundsätzen des Tierschutzes vereinbar, einen Hund, der offensichtlich den Grünen/Bündnis 90 nahe steht, so mir nichts, dir nichts zur FDP mitzunehmen?

      • ulrike said

        Leute,nur ganz schnell noch etwas zu Herrn Koops Bemerkung vom “ Handschlag“. Da ich wie ihr wißt kein Rechtsgelehrter bin , weiß ich aber dennoch, daß Handschlagsgeschäfte bindend sind ( Relikt alten germanischen Rechtes ? ).Noch heute kann per Handschlag auf dem Viehmarkt eine Kuh gekauft werden , oder ein Ochse, wie ihr mögt . Ich weiß nun aber nicht , wie solch ein Handschlagsgeschäft auf den obigen Vorgang bezogen werden könnte . Und man muß ja auch nachweisen können, daß dort Hände gedrückt wurden. Schwierig.

      • küster said

        Tierquälerei ist das

        • ulrike said

          Leute, der kleine Felix hat einen besonders bedauernswerten Migrationshintergrund .Vermutlich gibt eine Zweimann /frau Fraktion nicht den erforderlichen Integrationsschub. Da müssen doch die Behörden eingreifen !!!

  4. Moin,

    ein Punkt müsste zum Fall Süßmann noch ergänzt werden.

    Die GJ Lingen empfand es als höchst undemokratisch, dass Godula, in ihrer Funkton als Redaktionsleitung für das kommunale Grüne Wahlprogramm, jegliche Vorschläge (vonseiten der GJ Lingen) zu inhaltlicher Programmatik abblockte.
    Markus Sievers, der sich mit besonderem Fleiß hervortat und seitenweise Inhalt, in Rücksprache mit den Mitgliedern der GJ Lingen, erstellte, wurde mit einem Hinweis auf den von Godula festgelegten „Sprachduktus“ und dass Sie keine Lust hätte, jeden Satz zu Disposition zu stellen, abgewiesen. Auch ein Hinweis, dass es in jeder Partei üblich wäre, Programme zur Abstimmung zu bringen, führte nicht zu einer Kooperationsbereitschaft.
    Markus hatte somit stundenlange Arbeit für den Papierkorb erbracht und es wurde nicht ein einziger Satz von ihm in das kommunale Wahlprogramm der Lingener Grünen übernommen.

    Wir wünschen den Jungen Liberalen mehr Glück bei Verhandlungen um Inhaltliches oder Abstimmungsverhalten mit der „Liberalen Fraktion“ in Lingen.

    Beste Grüße
    GJ Lingen

    GJ Lingen

    • auchauslingen said

      da muß ich doch nochmal nachfragen:

      ist es so, daß eine wie auch immer (und offensichtlich grandios fehl-) besetzte „Redaktionsleitung“ über das Wahlprogramm entschied?

      Kann ich nicht glauben. Die Grünen, die ich aus dem Kollegen- und Bekanntenkreis kenne, diskutieren jedes Komma aus.

      ???

      • Hat mich auch gewundert. Aber: Es is wie es is…

        • GJ Lingen said

          Hallo,
          wenn alles 0815 gelaufen wäre, dann hätte wir dies auch nicht kund getan.
          Wir wollten damit aAufzeigen, dass Frau Süßmann nicht zu wenig Anerkennung erfahren hat, sondern zuviel.
          Aus unsere Sicht auch auf Kosten des Nachwuchses. Die GJ wird in Zukunft weiter, eine kritische und unabhängige Haltung beibehalten.
          Treu dem Motte der GJ – Stacheln zeigen.

          Grüne Grüße

          GJ Lingen
          …Stadt der Igelinge!

  5. kib said

    Meine Lieblingswirtin (My Mrs. Milchshake) kann wahrlich nichts dafür, dass an ihrer Theke über Hunde debattiert wird, die an Fraktionssitzungen nicht teilnehmen dürfen….

  6. Michael Sänger said

    Das ist einer der Vorgänge, der sich so tief ins Bewußtsein der Lingener Bevölkerung einprägen wird, dass der Zahn der Zeit das nicht zernagen wird (Metapher von Robert Koop). Das wird in Lingen auf Jahre nicht vergessen werden, wie z. Bsp. vor langer Zeit, als die Herren Mende und Genscher von der FDP dieser den Ruf einer „Umfaller-Partei“ verschafften. Frau Süßmann hat promoviert, Herr Beeck hat studiert und ist wahrscheinlich auch examiniert und deshalb könnte man eine gewisse Intelligenz bei beiden voraussetzen. Langte diese Intelligenz nicht aus, um sich auszurechnen, welche Konsequenzen dieser Parteiwechsel im Hinblick auf das persönliche Ansehen haben würde. Es gehört schon eine ganz gehörige psychische Belastungsfähigkeit dazu, eine solche Situation auf Jahre aushalten zu wollen und auch zu können. Ich wette, Frau Süßmann hält das nicht mehr lange aus und sie wird – was korrekt wäre – ihr Mandat an die GRÜNEN zurück geben.

    • ulrike said

      Ganz kleine Korrektur : Robert Koops Metapher war noch besser : der Zahn der Zeit läßt Gras darüber wachsen ! Schön bis fast zum Zahnschmerzen kriegen !

  7. lingentheo said

    …das isses, Frau Doktor rächt verletztes „Hundegefühl“ mit Wahlbetrug!
    Hoffentlich wird diese „persona non grata“ dauerhaft und von allen ausgegrenzt. Dieser Betrug verjährt auch nach 5 Jahren nicht.

  8. Heimatfreundin said

    Wie jeder weiß, er einen Hund zur Familie zählt, ist es für ein friedliches Zusammenleben wichtig, dass ZUVERKÄSSIG immer die gleichen Regeln gelten. Hmmm, wie Felix denn wohl erzogen ist, wenn Frauchen heute hüh und morgen hott sagt?
    Aber als Hundemami, die ihren Hund sehr liebt, muss ich auch sagen: ich erwarte nicht von anderen, dass sie meinen Hund immer akzeptieren. Manchmal geht es vielleicht nicht anders, dass ich ihn dabei habe, aber ich muss auch die Grenzen anderer (Allergien, Angst vor Hunden, Hygiene) akzeptieren.

    Wundern tut mich auch, wie Frau Süßmann, die ja Studienrätin ist, nach diesem Wählerverrat ihren Schülern glaubwürdig Geschichte und Politik beibringen will, siehe
    http://www.gruene-els.de/uploads/media/DrGodulaSuessmann.pdf.
    Aber, liebe Grüne, noch mehr wundern tut mich, dass Ihr immer noch auf EUREN Seiten Frau Süßmann in Wort und Bild vorstellt. Hofft Ihr nach all diesem Theater ernsthaft, sie kommt noch zurück? Oder hat Euer Webmaster die Grippe? Oder hat womöglich nur Frau Süßmann das Passwort ?(vgl. Thema Redaktion …)

    • Job said

      Ich habe da ein anderes Problem.
      Wer so denkt und handelt sollte nicht nur sein Mandat zurück geben, sondern sollte auch nicht in der Erwachsenenbildung tätig sein.

  9. franziska said

    Es ist wirklich erschütternd, auf welchem Niveau sich das ganze Theater abspielt und welche Nonsensdiskussionen damit ausgelöst werden. Skurril und absurd …

  10. franziska said

    Ich glaube, ich werde missverstanden. Mein obiger Kommntar bezieht sich auf die Verursacher dieser Diskussionen und deren hilflose Rechtfertigungsversuche. Da bleibt schließlich nur die Möglichkeit mit Ironie und Spott darauf zu reagieren.

  11. Weltbürger said

    Ist Frau Süßmann (den Dr.-Titel hat sie nicht mehr verdient) eigentlich verbeamtet? Das Beamtenrecht schreibt doch auch die charakterliche Eignung vor. An der charakterlichen Eignung bestehen aus meiner Sicht nunmehr erhebliche Zweifel. Im übrigen hat das Land einen Flyer „Gute Lehrer braucht das Land“ herausgegeben, diesen sollte Frau Süßmann mal intensiv studieren. Dann wird sie schnell feststellen, dass sie diese Grundvoraussetzungen nicht mehr erfüllt. Nachzulesen hier

    http://www.mk.niedersachsen.de/ps/tools/download.php?file=/live/institution/dms/mand_8/psfile/docfile
    /58/Gute_Lehre4b8b97dc75399.pdf&name=Flyer_Gute_Lehrer_braucht_das_Land&disposition=attachment

    Frau Süßmann, treten sie zurück. Und nehmen Sie Herrn Beeck gleich mit. Ganz Lingen wird es ihnen danken und ihr „Felix“ besonders.

  12. Altodis said

    Diese dickfälligen Menschen sehen es einfach nicht ein: Schon wieder ist in der LT NICHT zu lesen, dass Frau Süßmann die Segel streicht- was sie dringend tun sollte!

  13. Weltbürger said

    Nicht, dass die Süßmanns und Beecks dieser Welt meinen, die Sache sei schon in Vergessenheit geraten.
    Am 23.11.2011 ist die nächste Stadtratssitzung. Passende Gelegenheit, der Falschspielerin und ihrem Partner die kalte Schulter bzw. die Rote Karte zu zeigen.
    Eine Frage an den blog-Betreiber: Können die BürgerNahen nicht eine fraktionsübergreifende Erklärung, die außer von der „liberalen“ Fraktion von allen anderen Fraktionen mitgetragen wird, auf den Weg bringen, in der das Verhalten von Frau Süßmann aufs Schärfste missbilligt wird? Diese Erklärung könnte man dann doch im Rahmen der Sitzung verlesen. OB Krone müsste das doch sicherlich bei den Grundwerten, für die er bei der Wahl angetreten ist, intensivst mit unterstützen. Zumal ihm die skandalöse Vorgehensweise von Frau Süßmann, die immerhin in seinem Wahlkampfteam dabei war, doch sowieso mächtig zusetzen dürfte.

    • Wallgräfin said

      Nun da die Stadtratssitzung näher rückt, sollte es mich nicht wundern, wenn einige stillvergrügte Zuschauer mit Stoffhunden auf dem Arm die Sitzung verfolgen .

  14. Frank O. said

    Seit enorm langer Zeit frage ich mich übrigens ob Herr Beeck überhaupt Ratsmitglied sein darf.
    In meinen Augen vertragen sich seine beruflichen Tätigkeiten nicht mit dem § 35a NGO NGO,NI – Unvereinbarkeit.

    Siehe dazu: http://www.juraforum.de/gesetze/ngoni/35a-ngo-unvereinbarkeit

    Oder denke ich da falsch??

  15. Tiger, T. said

    Wie man so hört, heißt Felix seit kurzem Fipsi,
    und wird von seinem Frauchen an der kurzen Leine geführt, zumindest politisch:
    Er muss regelmäßig zum Hundeübungsplatz.Dort trainiert er an der 5-Prozent-Hürde.
    Sieht aber nicht gut aus: Der kleine Fipsi schafft sie einfach nicht.

  16. […] Lingener Missgriff der letzten Jahre erinnert:  Dr. Godula Süßmann, die samt Hund den örtlichen Grünen den Rücken drehte, obwohl sie über deren Liste in den Stadtrat gewählt […]

  17. Tiger,T. said

    War auch ein „Mädchen“ …

  18. Jan said

    Tiger: Aber nicht Robert sein Mädchen

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