Felix

9. November 2011

Huiiii. Nach dem hilflosen Versuch der Legendenbildung durch Beeck/Süßmann (“Die liberale Fraktion”) gestern in der Lokalzeitung, keilen die Grünen heute zurück. “Lüge” lese ich. “Schlichtweg Lüge”. Und es sickern Details durch und werden schon im Litfass an der Theke kolportiert: Godula Süßmanns Hündchen Felix soll eine Rolle spielen, weil es nicht an einer Grünensitzung teilnehmen durfte.

Nun, diese qualifizierte Kränkung wäre  mir fast egal, Freunde. Mich beschäftigt eine ganz andere Frage: Wenn sich Jens Beeck und Godula Süßmann (Foto lks.)  vor dem 1. November einig waren aber ihre Einigung nur nicht bekannt gegeben haben, hätte Frau Süßmann dann womöglich mit diesem vertraulichen Handschlag ihr Mandat verloren? Oder durfte sie darüber und  über ihren Austritt täuschen?

Lieber Stadtwahlleiter Ralf Büring, mich würde schon interessieren, was Du als Erster Stadtrat darüber denkst. Und was meint der Innenminister und was der Städtetag? Man kann ja mal nachfragen, was rechtlich gilt: Die materielle Verabredung oder ihre formale Mitteilung. Vielleicht können ja auch Birgit Kemmer & Co mal prüfen (lassen), was gilt. Ich denke jedenfalls nicht, dass der Zahn der zeit darüber Gras wachsen lassen sollte (Das ist eine persönliche Metapher für Blogleser Michael S.)

(Foto: © Grüne-ELS)

9. November

9. November 2011

Gedenkfeiern

heute am 9. November
im Emsland zur Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 in
Lingen (Ems),
Lengerich,
Freren,
Haren,
Meppen,

Sögel,
Papenburg.

Noch ein Wort zu  Sögel. Dort werden heute erstmals Stolpersteine von dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt, zunächst in der „Alte Poststraße“ zum Gedenken an die Familie Bertha Jacobs und im Anschluss daran in der Straße „Am Pohlkamp 10“ zum Gedenken an die Familie Gottfried Grünberg und daran anschließend in derselben Straße bei der Haus-Nr. 6 zum Gedenken an die Familie Isidor Grünberg. Im Anschluss daran, lese ich auf der Webseite der Gemeinde im Gegensatz zur NOZ, ist die Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Reichsprogromnacht am Denkmal in der Straße „Am Pohlkamp“ vorgesehen. Dazu sei die gesamte Bevölkerung ebenso wie zu der anschließenden Kaffeetafel im Heimathaus eingeladen. Leider findet sich auf der Internetseite der Gemeinde Sögel keine Uhrzeit. Die Lokalzeitung meldet allerdings, dass die Veranstaltung um 15 Uhr beginnt.

Ähnlich gedankenlos präsentieren sich leider auch die Internetseiten der Stadt Freren und Lengerich. Noch peinlicher: Andere emsländische Orte, in denen noch Spuren jüdischen Lebens zu finden sind, ignorieren diese und verzichten gleich ganz auf  Gedenkveranstaltungen. Zu nennen sind Aschendorf, Haselünne, Herzlake und Lathen.

(Foto: Jüdischer Friedhof in Lingen (Ems) © Forum Juden – Christen, Altkreis Lingen eV)

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