NOZ

6. September 2011

Der nächste Personalwechsel in Osnabrück: Ralf Geisenhanslüke wird Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Der 50-Jährige gibt dafür seinen Chef-Posten bei der Schwäbischen Zeitung in Leutkirch auf. Seit über einem halben Jahr führte Berthold Hamelmann die Redaktion der NOZ kommissarisch, weil sich die Verlagsleitung bereits im Mai vergangenen Jahres von der Doppelspitze Ewald Gerding und Jürgen Wermser getrennt hatte. Hamelmann rückt nun auf den Stellvertreter-Posten.

Für den neuen Chef ist der Wechsel ein Umzug in bekannte Gefilde. Bevor der Journalist 2008 nach Schwaben zog, leitete er als stellv. Chefredakteur die Glocke in Oelde. Das Verbreitungsgebiet der Lokalzeitung grenzt direkt die Region der Neuen Osnabrücker Zeitung.

„Wir freuen uns, mit Herrn Geisenhanslüke einen angesehenen, erfahrenen Journalisten für unser Haus zu gewinnen, der den Ruf der Neuen OZ als eine der meistzitierten regionalen Tageszeitungen in Deutschland fördern wird und mit seiner Dynamik sowie seinem Innovationswillen hervorragend zu uns passt“, kommentieren die OZ-Verleger Hermann Elstermann und Werner F. Ebke „Durch seine Herkunft und die langjährige Tätigkeit bei der Zeitung Die Glocke in Oelde ist er zudem mit der Region bestens vertraut.“

Der neue Chef soll in Osnabrück auch „die crossmediale Vernetzung der bereits bestehenden vielfältigen Medienangebote in Print, Online, TV und digitalen Medien vorantreiben“.

Bei der Auflage kommt die Neue OZ gegenwärtig auf einen Gesamtverkauf von 282.626 Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein moderates Minus von einem Prozent. Innerhalb der vergangenen  fünf Jahre verlor die Zeitung sechs Prozent.

(entnommen von  und (c) meedia.de)

Bauidentität

6. September 2011

Während in unserer Stadt eine bauliche Verlegenheitslösung nach der anderen samt ebenso trotzig wie falschem „So-baut-man-heute!“ des desinteressiert und oberflächlich agierenden Stadtbaurats L. entsteht, gibt es just da, wo er nahezu die Hälfte oder mehr der Woche verbringt und lebt, mutige Wegzeichen: Das Oldenburger Forum für Baukultur „bau_werk“
eröffnet mit dem Vortrag „Gibt es eine regionale Architktur und wenn ja wie viele?“ am 8. September die Ausstellung „Es muss nicht immer Backstein sein…“

Mit der Schau begibt sich das seit mehr als sieben Jahren tätige Forum für Baukultur auf die Suche nach einer regionalen Bauidentität der Region Bremen-Oldenburg und zeigt die „energetischen, technischen, ästhetischen, demographischen und nutzungsmäßen Umbrüche“ in der norddeutschen Baukultur der vergangenen 60 Jahre auf. Dabei werden sowohl Wohn- als auch Industrie- und Verwaltungsgebäude sowie Bildungs-, Sport-, Freizeit-, Kirchen- oder Museumsarchitektur gezeigt, anhand ein Überblick der jüngen Architektur von Bremen bis Oldenburg „und umzu“ entsteht.

Der Eröffnungsvortrag von Manfred Schomers (Architekten Schomers Schürmann, Bremen) wird bei der Eröffnung von einem Musikprogramm abgerundet.

Eröffnung: 8. September 2011, 19 Uhr
Ausstellung: 9. bis 30. September 2011
Ort: bau_werk, Halle am Pferdemarkt, Pferdemarkt 8a, 26121 Oldenburg