Bewerben

4. September 2011

Wenn das kein Edelfilz ist: Als einer der Ersten hat der Sohn des Landrats Hermann Bröring (CDU) ein Grundstück im neuen Laxtener Wohngebiet Am Hundesand/Strootbach (Foto re.)  erhalten; andere CDU-Mandatsträger sollen, wird mir zugetragen, noch höflich bis nach der Kommunalwahl warten …

Selbstredend erfüllt der Junior weder über einen „Laxtener Hindergrund“ (Auswahlkriterium) noch über irgendein anderes wesentliches Kriterium der „Vergaberichtlinien“. Aber was kümmern die Granden des Ortsrats Laxten ihre Beschlüsse von gestern? Übrigens war es nicht ganz leicht, bei der Grundstücksvergabe im Ortsrat Laxten beschlussfähig zu bleiben; denn gleich eine Handvoll Laxtener Ortsratsmitglieder mussten der offiziellen Vergabe-Beschlussfassung fernbleiben; sie waren wegen verwandschaftlicher und ähnlicher Bindungen an der Beschlussfassung gehindert. Falsch wäre aber die Annahme, dass nur deshalb das Baugebiet ausgewiesen worden wäre, um Ortsratsmitgliederanverwandten Baumöglichkeiten „bei uns im Ortsteil“ zu ermöglichen…

Denn dann könnte ja der Sohn des Landrats nicht…  Nun, jetzt bekommt also Sohn BB sein Areal an der Töltstraße. Zuvor hatte man ihn aus diesem Grund auf Rang 3 der Ersatzbewerberliste platziert. Damit war klar (und nach den Worten des scheidenden Laxtener Ortsbürgermeisters auch beabsichtigt), dass er zum Zuge kommen werde (Mario Barth würde jetzt sagen: Vastehste?! Vastehste?! Dat issa, der Trick, wa?!) . Tatsächlich sind nämlich die Grundstückspreise mit 139 / 149 Euro pro Quadratmeter so hoch, dass Normalverdiener keine Chance haben. Sie zogen denn auch reihenweise ihre Bewerbungen zurück.

Doch bitte regen Sie sich nicht unnütz auf. Auch Sie haben noch alle Chancen als Bewerber. Gut ein Dutzend der Baugrundstücke im Baugebiet zwischen Frerener Straße, Lengericher Straße, Grünem Zentrum und Laxtener Heimathaus sind noch erhältlich, obwohl ein führender städtischer Vertreter im Rat (war es nicht im März oder April dieses Jahres?) erklärte, alle Grundstücke seien weg. Sind sie nicht und einige sind auch noch in der Warteschleife, weil die Bewerber noch nicht endgültig zugesagt haben. Bewerben Sie sich also einfach.

Den Laxtener Bezug kriegen Sie leicht hin. Zum Beispiel mit dieser Argumentation: „Ich bin mit Laxten gut. Deshalb kaufe ich dort immer für meine Familie bei meinem italienischen Kaufmann am Hundesand ein.“ („Italienischer Kaufmann?„) „Ja, der mit vier Buchstaben und dem Buchstaben i am Ende!“

Oder: „Ich halte mich fast täglich zwei Mal in Laxten auf!“ („Wie das?„) „Ich fahre von Altenlingen/ Holthausen-Biene/Brögbern/ Clusorth -Bramhar/ Bramsche/ Baccum/ Schepsdorf/ Darme *  aus immer über die Umgehungsstraße/B214 * zur Arbeit. Die führt ja kilometerlang durch Laxten.“  

Das reicht immer!

Ganz bestimmt mit dem richtigen Parteibuch von Ihnen/ Papa / Mama / Onkel / Tante * !   Eigentlich könnten Sie dann, ehrlich gesagt, auch Aldi und Arbeitsweg weglassen. 

😉

(* = Nichtzutreffendes bitte streichen)

48 Antworten to “Bewerben”

  1. Frank O. said

    Wenn da wirklich was dran ist sollte das schleunigst von Presse und Rundfunk abgearbeitet werden. EVW wie wärs wenn ihr den Anfang macht?
    Ich frage mich langsam wirklich wie lange dieses Diktatorium in Lingen noch hingenommen wird.

    • ulrike said

      Aber, lieber Herr Koop,Sie sind doch mit allem und jeden unzufrieden ! ! Nun wird für das neue Laxtener Baugebiet nicht ausschließlich auf Heimattreue gesetzt, sondern auch noch richtig Fremden ein Plätzchen zugestanden, da ist das auch nicht recht.Obwohl : es sollten nicht nur CDU-Abkömmlinge sondern dann auch Sprößlinge anderer Parteien bevorzugt bedient werden, evtl. nach Proporz im Stadtrat ? Wenn im Übrigen noch ein- bis zweitausend Quadratmeterchen Rest bleiben, bin ich bereit,die zu erwerben, wenn`s sein muß auch für die Hälfte des Verkehrswertes. Ich plane dort einen Kiosk für die Alten ( Demographie ! ), Studentenappartements in quietschbunt und zwei oder drei Wohnungen teilweise seniorengerecht.Da gibt`s bei mir den Badewannengriff p l u s breite Türen!

  2. PilzPaul said

    Wer glaubt den ernsthaft, die Lingener Weltpresse würde so etwas aufgreifen? Schließlich ist die unabhängig und überparteilich…

  3. Peter said

    Die EVW traut sich doch auch nicht an sowas ran.

    Themen heute:

    – Das neue Waldbad in Uelsen
    – Opa Anton und das Stadtfest in Meppen
    – Der Sportrückblick auf’s Wochenende
    – Der Tag des Handwerks
    – Der Gartentipp von und mit Peter Musekamp

    Ich lache mich tot!!

  4. klaus said

    … wir haben ebenfalls ein grundstück in diesem baugebiet erhalten. deshalb sei folgendes dazu gesagt:

    1. aus meiner sicht ist die auswahl nur bedenklich, sofern bröring junior auf der ersatzliste plätze für junge familien weggenommen hat, die in lingen wohnen und bislang keine immobilie besitzen. ob dies so ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

    2. bröring junior hat wahrscheinlich als einer der ersten ein grundstück erworben, weil er eben als einer der ersten den kauf beurkundet und bezahlt hat. alle anderen glücklichen „gewinner“ hätten dies ebenfalls tun können. in dem text wird suggeriert, das bröring als einer der ersten ein grundstück zugeteilt bekommen hat. dies ist definitv nicht so!

    3. ich finde den artikel von r. koop – bei aller wertschätzung für seinen blog – grenzwertig. eine namensnennung wäre nicht notwendig gewesen. die problematik hätte auch anonymisiert dargestellt werden können.

    4. die echten freien bauplätze – d.h. die grundstücke ohne reservierung/anwärter sind allesamt zu groß und ungünstig geschnitten (über 800 qm mit ungünstiger baugrenze zur strasse hin). die nachfrage ist für normalgrosse grundstücke ungebrochen.

    • Job said

      @Robert
      Was sagen Sie dazu?
      Der Artikel von R. Koop ist, was mich völlig überrascht, einfach schlecht recherchiert.

      • Hans Peters said

        Diese Frage verstehe ich nicht: Was soll an dem Beitrag „schlecht recherchiert“ sein?
        Die Problematik hätte anonymisiert dargestellt werden können? Wie sollte das denn gehen? Der Sohn XY des emsländischen Landrats ZY? Koops Artikel sagt, dass der Landratssohn das Grundstück nur bekommen hat, weil er Landratssohn ist. @klaus widerlegt die Darstellung nicht. Natürlich muss in einem solchen Fall der Name genannt werden. Alles andere wäre „grenzwertig“.

      • Hans Peters sagt dazu das, was ich dazu sagen kann. Schönen Dienstag!

  5. Frank O. said

    Ich fand einmal ein Finkennest,
    und in demselben lag ein Rest
    von einem Kriminalroman.
    Nun sieh mal an:
    der Fink konnt lesen!
    Kein Wunder, es ist ein Buchfink gewesen.

  6. Bernd Bröring said

    Hallo Herr Koop

    Ich fühle mich durch Sie verleumdet.
    Was kann ich dafür, dass Sie meinem Vater eins auswischen wollen, und dann eine Geschichte konstruieren, in die Sie mich dann hineinziehen.
    Ich lasse mich nicht in Sippenhaft nehmen!
    Möchten Sie, dass Ihrem Sohn ähnliches passiert?

    Zur Sache:

    Seit geraumer Zeit bemühe ich mich um ein Grundstück in der Stadt.
    Ich habe mich ganz normal um ein Grundstück bei der Stadt beworben.
    Diese hat mir Anfang des Jahres mitgeteilt, dass ich auf der Ersatzliste für das neue Laxtener Baugebiet stehe!
    Über diese Ersatzliste bin ich kurzfristig zur Grundstücksvergabeversammlung eingeladen worden und habe dann im Losverfahren als einer der letzten den Zuschlag für ein Grundstück bekommen.

    1) Darf ich als Sohn des Landrats mich nicht um ein städtisches Grundstück bewerben? Gelten für mich verschärfte Bedingungen?

    2)Darf ich als Junggeselle und Nicht-Laxtener nicht an dem Auswahlverfahren teilnehmen?

    3)Ist es verwerflich, wenn ich offensichtlich als einer der wenigen mich an die von der Stadt vorgegebenen Fristen halte, verbindlich erkläre das Grundstück zu übernehmen, danach der Aufforderung der Stadt nachkomme kurzfristig einen Notarstermin zu besorgen und den Vertrag abzuschließen?

    4)Wem habe ich ein Grundstück weggenommen?

    5)Und warum machen Sie an meiner Person die hohen Grundstückspreise der Stadt fest? Sie tragen doch als Stadtratsmitglied die Mitverantwortung für die hohen Grundstückspreise!
    Wissen sie eigentlich wie lange ich schon für ein Eigenheim arbeite und spare ?!

    Lassen Sie unbescholtene Bürger aus Ihrem politischen Intrigenspiel.
    Als Rechtsanwalt wissen Sie, wenn man mit Dreck beworfen wird, bleibt immer etwas hängen.

    Ob Sie die Größe haben, sich zu entschuldigen?

    Bernd Bröring

    • Lieber Herr Bröring,

      Sie verkennen das Problem: Sie haben Ihren Platz (ganz oben auf der Ersatzbewerberliste und damit) dieses Grundstück nur erhalten, weil Sie Sohn des Landrats sind. Fragen Sie einfach die Mitglieder des Ortsrats Laxten, die an der Vergabe teilgenommen haben, was dazu in der Sitzung geäußert wurde. Ich unterstelle aber, dass Sie nicht wirklich den Aufklärungsbedarf haben, den Ihre Fragen vorspiegeln.
      Also empfehle ich Ihnen, sich mit Verleumdungsvorwürfen zurück zu halten. Deutlich mehr als 10 Grundstücke sind noch frei, weshalb Sie nicht „einer der letzten“ sondern einer der ersten waren. Vielleicht können Sie mir erklären, welches der Bewerberkriterien Sie erfüllen. Hier die von mir am 14.02.2011 in diesem Blog veröffentlichte Kriterienliste des Laxtener Ortsbürgermeisters, die meines Wissens so beschlossen worden ist:

      Keines der Kriterien trifft auf Sie zu, allenfalls lit. F). Also keine Sippenhaft, sondern family & friends-Politik, wie wir sie in Lingen zur Genüge kennen.

  7. Buggy said

    Wo ist denn nun der Skandal?

    Dass in Laxten die Grundstückspreise hoch sind?

    Sind es nicht die Bürgernahen, die von Neubaugebieten in den Mitgliedsgemeinden Abstand nehmen wollen? Dadurch würde zunächst einmal das Angebot eingeschränkt, wodurch sich nach marktwirtschaftlichen Gesetzen die Preise erhöhen?

    Im Messingen gibt´s noch Grundstücke für 32,50 (http://www.freren.de/messingen/Baugebiet_Messingen_neu.jpg)- besonders Familien sind sehr willkommen, denn das Dorf kämpft um den Erhalt von Kindergarten und Grundschule!

    Nun bin ich als Landwirt auch der Meinung, dass man mit der Ausweisung von Neubaugebieten nicht expansiv umgehen sollte (Stichwort Flächenverbrauch), aber man muss den Dörfern auch eine Chance geben, sich autark weiterzuentwickeln!

    Ein Grund für die Ausweisung von Baugebieten auf der „grünen Wiese“ ist sicherlich auch die Angst von potentiellen Investoren vor Altlasten auf gebrauchten Flächen- aber wer kann und will an dieser Stelle schon Garantien aussprechen und würde dafür haften? Dieses Problem sollte auf Landes- bzw. Bundesebene angegangen werden.

  8. Kib said

    Hallo Buggy,
    das Wahlprogramm der BN beinhaltet das Konzept „Jung kauft alt“. Eine strikte Ablehnung der Erschließung von Neubaugebieten konnte ich darin nicht erkennen (eher einen bedachten Umgang);
    Herr Risse von den BN hat hier im Blog dazu geschrieben, dass er in zentraler, attraktiver Wohnlage ein älteres Einfamilienhaus erworben hat und dies saniert:
    Im Ergebnis für ihn finanziell vernünftiger als ein Neubau im selben Stadtteil (und für die Belegung des Kindergartens sorgt er zudem auch).
    Ich finde das Konzept daher sehr gut: Es beugt u.a. der „Vergreisung ganzer Wohngebieten“ vor und ermöglicht jungen Familien den Erweb von Eigentum (was wiederum Leerstände vorbeugt bzw. verhindert, dass in gewachsenen, attraktiven Wohngebieten ältere Eigenheime auf relativ großen Grundstückn abgerissen werden und an deren Stelle teure Quartiere mit Eigentumswohnungen entstehen- mit „briefmarkengroßen“ Grundstücken).

  9. Ahab said

    Wenn noch „deutlich mehr als 10 Grundstücke“ frei sind, scheinen die Laxtener da ja auch nicht hin zu wollen.

    Schwacher Beitrag in einem sonst lesenswertem Blog.

    Ahab

  10. Brüggmann, Brigitte said

    Was sollen eigentlich solche Diskussionen? Soll jetzt vielleicht bei jedem Grundstücksbewerber geprüft werden, ob irgendwelche Verbindungen zu irgendjemandem bestehen?
    Es haben sich doch etliche Einzelbewerber um ein Grundstück in Laxten
    beworben. Viele sind zurückgetreten, etliche haben mittlerweile andernorts ein Grundstück erhalten. Warum soll ein junger Mann, der zufällig Sohn des Landrats ist, kein Grundstück erhalten? Robert, wenn einer deiner Jungs sich um ein Grundstück in Clusorth-Bramhar oder Bramsche bemüht, dann wird er das auch bekommen, auch wenn er Sohn eines BürgerNahen ist. Sollen die Grundstücke in Laxten, die noch nicht vergeben sind, liegen bleiben oder mit Mais beackert werden, statt diese an Menschen zu vergeben, auch wenn sie keinen Laxtener Hintergrund haben.

    Bei der Podiumsdiskussion wurde doch mehrfach betont, das die Jungs und Mädel aus den Ortsteilen nicht unbedingt ein Grundstück haben müssen aus dem Ortsteil, wo sie geboren sind. Ein Schepsdorfer kann doch auch nach
    Altenlingen ziehen, oder? Es gibt doch wahrlich wichtigere Dinge im Leben. Freuen wir uns, wenn junge Leute hier bauen und nicht in Wietmarschen Lohne.

    • Zu kurz gesprungen, beste Brigitte: Denn BB hat -ich betone es das dritte Mal im Rahmen dieser Diskussion mit der herzlichen Bitte, dies nun endlich zur Kenntnis zu nehmen- das Hundesand-Grundstück nicht als junger Mann oder einfacher Bewerber bekommen sondern nur deshalb, weil er Sohn des Landrats ist. Seine Herkunft wurde bei der Vergabe mitgeteilt, und er erfüllt gleichzeitig keines (!) der Vergabekriterien für Bewerber für dieses Laxtener Baugebiet. Ich habe diese Kriterien im Faksimile, also Original mitgeteilt, damit man die Aussage prüfen kann.

      Man hat mir vorgeworfen, der Beitrag sei „schlecht recherchiert“. Er ist aber im Gegenteil einer der am besten recherchierten Beiträge in diesem Blog.

      Wenn aber dieser Vorgang und der dahinter steckende family&friends-Gedanke, den die CDU über alles stellt, nach Deiner Meinung total egal ist, warum gibt es dann überhaupt Kriterien? Damit man (wie es immer heißt „zu viele“) Spätaussiedler oder Migranten raushalten und statt ihrer Söhne und Töchter der Kreis-, Stadt- und Ortstratsliga-Granden aufnehmen kann?

      Kann es sein, Brigitte, dass Du Dich instrumentalisieren lässt?

    • Jürgen Dietrich said

      @ Brigitte Brüggmann
      Nein Brigitte, so einfach ist das in Bramsche auch nicht.
      Sohn von R. Koop in Bramsche ein Grundstück? Nein das geht gar nicht.

  11. Daniel Benscheidt said

    Guten Tag Herr Koop,

    ich fühle mich genötigt nun doch auch eine Meinung zu veröffentlichen, denn ich denke die Grenze des Guten Geschmacks wie auch Die der öffentlichen Verträglichkeit ist überschritten.

    Ich finde es bedenklich auf welche subtile Art Sie hier versuchen Stimmung zu machen, um natürlich völlig uneigennützige Ziele zu verfolgen; Wiedereinzug in den Stadtrat?

    Es ist schon erstaunlich in welcher Form hier öffentlich Persönlichkeitsrechte eines einzelnen verletzt und ausgenutzt werden. Sie wissen auch, dass der Sohn des Landrates keine Persönlichkeit der Öffentlichkeit ist und somit auch von dessen Seite vermutlich ein geringes bis gar kein Interesse darin besteht in genau dieser zu stehen. Warum wird dann so ein Kommentar auf einem öffentlich zugänglichen Blog gepostet? Eine allgemeine Informationsidee kann dies ja nicht sein, sonst hätten Sie auf die von seiner Seite gestellten Fragen auch antworten können statt mit diesem populistischen Parteiengerede zu antworten.

    Es ist auch nicht ganz nachvollziehbar, wie auch andere schon angemerkt haben, wo genau der Skandal liegen soll. Es scheint doch so zu sein, dass tatsächlich der Sohn des Landrates einer der ersten war, der die rechtlich erforderlichen Schritte eingeleitet hat um den Kauf zu besiegeln. Dies bedeutet aber doch nicht, dass er einer der ersten war, der ein Grundstück zugewiesen bekommen hat. Diese Aussage von Ihnen kann doch wirklich niemand, der diesen Blog liest, für wahr erachten. Vielmehr haben Sie doch mit Ihrer Antwort selbst schon richtig gestellt, dass noch einige Grundstücke zur Verfügung stehen. Da das Vergabeverfahren schon abgeschlossen ist, kann folglich niemandem ein Grundstück verwehrt worden sein. Desweiteren scheint Ihre Aussage aus mündlich übermitteltem erbaut zu sein, wenn man Ihren Ausführungen folgt, was sich aber mit anderen Aussagen, dass die Grundstücke, für Personen auf der Ersatzliste, im Losverfahren verteilt wurden, nicht deckt. Demzufolge ist die Position auf der Ersatzliste unerheblich. Also selbst wenn der Sohn des Landrates durch irgendwelche Bevorzugung in diese Liste aufgenommen wurde, gab es keinen wahren Vorteil.

    Desweiteren wirft sich mir die Frage auf, wenn ich Ihren Post wie auch die folgenden Ausführungen lese, welche Ziele damit verfolgt werden sollen, persönliche wie politische. Bedeutet dies, dass man in Laxten auf Verdei- und Verderb lieber unter sich bleiben möchte? Sie haben mehrmals auf die angeblichen Vergabekriterien hingewiesen, bei denen es sich, wenn ich die von Ihnen gepostete interne Mail des Ortsrates Laxten lese, nur um Richtlinien handeln kann. Richtlinie oder Leitfaden bedeutet in der allgemeinen Verständlichkeit, dass diese zu Rate gezogen werden sollen aber nicht als Gesetz gelten. Dies bedeutet doch, dass der Ortsrat selber nicht so abgeneigt ist Auswärtigen eine Möglichkeit einzuräumen. Da es sich hier jetzt aber um den Sohn des Landrates handelt, ist es gleich ein Skandal und es wittert nach Nepotismus? Dann bedeutet es ja auch im Umkehrschluss, dass jedes Kind eines im öffentlichen Leben stehendes Elternteils auf jeden Fall in eine weiter entfernte Gemeinde ziehen muss, sollte Eigentum erworben werden.
    Die Gleichstellung eines jeden Menschen ist in einem solchen Fall nicht gegeben? Ist es denn tatsächlich so, dass Sie die Leitlinie für die Vergabe als ausgewogen erachten und somit Ihre kürzlich vertretene Meinung, dass jeder in jedem Ortsteils das Recht hat Grund zu erwerben, schon im Voraus relativieren? Dann würde sich aber eine generelle Frage der Glaubwürdigkeit stellen.

    Dann stellt sich natürlich noch die Frage, warum Sie auf keine der Fragen des Betroffenen reagiert und geantwortet haben, gegenteilig sogar keinen Aufklärungsbedarf unterstellen. Sie als Betreiber eines Blogs sollten wissen wer wann was veröffentlicht und das Fragen beantwortet werden sollten. Warum fordern Sie stattdessen Klärung seinerseits? Was Sie gemacht haben bestätigt mich nur in meiner Meinung, dass Sie persönliche Wahlkampfziele verfolgen.

    Auch Ihre Empfehlung die Verleumdungsvorwürfe fallen zu lassen ist schon ein gewagtes Stück. Man kann sich darüber streiten, aber Ihr original Post erfüllt wenigstens eine Üble Nachrede und Ihre Antwort, mit der Unterstellung einer nicht benötigten Aufklärung, deutlich eine Verleumdung. Warum erklären Sie sich stattdessen nicht selber?

    Eine weitere Frage ist, ob der Ortsrat Laxten oder in Ihrem Fall auch der Stadtrat Lingen davon Kenntnis hat, dass Sie hier öffentlich zugänglich interne Dokumente bereitstellen? Wenn ich es richtig sehe ist dies ja nicht der erste Fall wo dieses geschieht.

    Abschließend möchte ich noch mein Erstaunen über Ihr Blog-Impressum äußern. Sie sind doch als Jurist tätig, wie können Sie dann nur zwei Sätze aufführen? Natürlich tragen Sie die Verantwortung für das was Sie hier veröffentlich, egal wie gut oder wie schlecht es recherchiert wurde. Sie als Betreiber tragen sogar die Verantwortung für die Antworten die gestellt werden. Und wie ich mit Erstaunen feststellen musste speichern Sie IP-Adressen, nicht nur zu statistischen Zwecken sondern veröffentlichen diese sogar hier, wenn Ihnen die Antwort nicht passt. Dass sollten Sie auch in Ihrem Impressum deutlich machen und spätestens bei Eintrag einer Antwort noch einmal verdeutlichen. Generell ist die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland nicht erlaubt.

    Als finalen Abschluss kann ich nur sagen, dass es sicherlich mehr Personen gibt, als den Sohn des Landrates, die eine öffentliche Entschuldigung für mehr als angebracht erachten.
    Persönliche Ziele sollten nicht erkauft werden mit Missachtung des Einzelnen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Daniel Benscheidt

    • Hans Peters said

      Was sind Sie denn für ein bestellter Parteigaenger? Nun, Koop hat offenbar wieder voll ins Schwarze ( 😀 ) getroffen:

      „Eine weitere Frage ist, ob der Ortsrat Laxten oder in Ihrem Fall auch der Stadtrat Lingen davon Kenntnis hat, dass Sie hier öffentlich zugänglich interne Dokumente bereitstellen? Wenn ich es richtig sehe ist dies ja nicht der erste Fall wo dieses geschieht.“

      Der CDU-Ortsrat Laxten stellt (geheime?) Richtlinien fuer die Grundstuecksvergabe auf und anschliessend hat der Sohn des wichtigsten CDU-Politikers im Landkreis ein Grundstueck erhalten, obwohl er den Richtlinien nicht entspricht.

      Jetzt schimpfen die CDU-Leute, die so etwas durchziehen ueber Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung usw. Nicht der Ortsrat ist fuer die Kungelei verantwortlich, Koop ist schuldig. War doch klar.

      • Daniel Benscheidt said

        Guten Tag,

        ich muss Sie enttäuschen, denn ich distanziere mich ausdrücklich davon für oder im Auftrag der CDU gehandelt zu haben. Ich gehöre weder dieser Partei noch irgendeiner anderen Fraktion an. Ich bin nur ein Bürger des Emslandes, der sich für Lokalpolitik interessiert (die soll es tatsächlich geben) und mein Erstaunen zum Ausdruck gebracht habe.

        Des Weiteren habe ich nicht von geheimen Dokumenten gesprochen sondern vielmehr von internen, denn das u.a. hier veröffentlichte Dokument ist gekennzeichnet als „ für alle Mitglieder des Ortsrates“, zu denen ich nicht zähle und somit dieses Dokument nicht dafür vorgesehen ist von mir und anderen eingesehen zu werden.

        Mit freundlichen Grüßen,

        Daniel Benscheidt

      • Jens Ri. said

        Hallo Hans Peters,

        nur weil jemand eine anderer Meinung zu einem Thema hat als Sie ist er noch lange kein „bestellter Parteigänger“. Ich halte diesen Blog für ein wunderbares Instrument, sich kritisch mit einigen Fragen aus der Lingener Politik zu beschäftigen. Das kurz vor den Wahlen dem Sohn des Landrates Kungeleien vorgeworfen wird hat auch „Geschmack“, bei mir hinterlässt das ein ungutes Gefühl.

        • Lieber Jens Ri., natürlich vor den Wahlen – nachher wäre es doch wohl kaum…

          Bei mir hinterlässt es sofort ein ungutes Gefühl, wenn verbindliche Regeln für alle (in Lingen waren sie übrigens, wenn aufgestellt, seit 35 Jahren immer verbindlich) aufstellt und sie dann für eine bestimmte Person sofort außer Kraft setzt. Ich nehme zur Kenntnis, dass dies für Job, Benscheidt, Brigitte und Jens Ri. überhaupt kein Problem ist. Für mich schon. 2006 habe ich dazu in einem Flyer „an meine Wähler“ dies geschrieben:

          Sie wissen, dass ich die CDU-geprägte Lingener Kommunalpolitik kritisch begleite. Denn ich verstehe mein Mandat im Stadtrat als Ihren Auftrag,
          Stadtverwaltung und Ratsmehrheit zu kontrollieren. Dies ist keine bequeme Aufgabe – übrigens auch angesichts der Lokalpresse, die überhaupt keine Kritik an der Ratsmehrheit kennt, stattdessen täglich mit bunten Bildern und Berichten oberflächlich alles bejubelt und lobt, was aus dem Rathaus und von der Union kommt. Nehmen Sie als Beispiel für notwendige Kontrolle mein Engagement gegen zweifelhafte städtische Grundstücksgeschäfte mit CDU-nahen Personen – von Altenlingen über Flächen am Marktplatz, am Alten Hafen bis zum Universitätsplatz. …“

          Heute, fünf Jahre später ist dies nach meiner Meinung weiterhin aktuell, wie das Laxtener Beispiel belegt. Und in der Zeit zwischen 2006 und 2011 gab es genügend Vorgänge, die mehr als ein Geschmäckle haben. Das zeigt dieser Blog.
          n’Abend noch
          🙂 RK

          ps Der Text meines 2006er-Flyers passt auch heute immer noch. Ich überlege mir gerade, ihn nach der Guttenberg-Methode in meinem neuen 2011er-Flyer erneut zu verwenden.

    • ulrike said

      Leute,ihr glaubt doch nicht ernsthaft, daß die Feierabendpolitiker eines Ortsrates sich mit Herrn Bröring anlegen würden und mitteilen, daß sein Sohn leider kein Kriterium zur Grundstücksvergabe erfüllt? Wo lebt ihr denn? Daß noch Grundstücke wegen des ungünstigen Zuschnittes oder des angeblich zu hohen Preises frei sind oder geworden sind, hat mit dem Thema nichts zu tun.Dann sollten diese jetzt einfach emslandweit ohne jede Bedingung angeboten werden und fertig , dann sind für alle die Chancen gleich.

  12. Kib said

    Lieber (lass ich weg) Robert,

    wohlgemeinten Bloglesern (zu denen ich mich bislang zählte) machst Du es nicht gerade leicht (vielleicht sind wir auch allesamt zu „bräsig“ um Dir zu folgen???)
    Was konkret hat Herr Bröring Junior nun verbrochen (wurde ihm gar ein Grundstück geschenkt- denn diesen Eindruck vermittelst Du geradezu). Das Protokoll des OR Laxten ist bekannt: Und? Genügend Grundstücke sind frei.
    Deine „Vorwürfe sollten sich eher an den Ortsrat als (persönlich= das macht man grundsätzlich nicht) an Bernd Bröring richten.
    Herr Bröring Junior war (aus welchen Gründen auch immer) vermutlich sehr gut beraten sich nicht um ein Grundstück in Altenlingen zu bemühen: So dämlich, wie Du es unterstellst sind Deine politischen Gegner vielleicht nicht!
    PS: Es ist nicht ziehflührend Menschen, wie Brigitte , die dir bislang wohl gesonnen waren zu unterstellen, sie haben sich „instrumentalisieren lassen“.

  13. Job said

    Ja, ist den schon wieder Wahlkampf?
    Herr Koop, nun lassen Sie es man gut sein. Sie werden, keine Sorgen, wieder in den Stadtrat gewählt.
    @Bernd Bröring
    Ja, das ist schon ein Kreuz, Sohn eines prominenten Politikers zu sein.
    Ja, Daniel Benscheidt hat recht. Der Vergabeschlüssel für Bauplätze ist eine Richtlinie, nicht mehr und nicht weniger. Hier von wird immer dann abgewichen, wenn sich die Vergabe von Bauplätze sehr schleppend gestaltet.
    Und hier gilt, wer zuerst kommt malt auch zuerst.

  14. Brüggmann, Brigitte said

    Hallo Robert, eigentlich wollte ich ja nicht mehr antworten, mach es aber doch ganz kurz.
    Warum und von wem sollte ich mich instrumentalisieren lassen?
    Meine Meinung muß ich nur vor mir selbst verantworten. Aber
    zusammengefaßt: Niemand sollte wegen familiärer Bindungen,
    Politischer Zugehörigkeit oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten
    Glaubensrichtung oder auch Lebensform irgendwelche Nachteile
    erfahren. Ich habe die Erfahrung gemacht, habe Nachteile er-
    fahren, nur weil ich als Sozialdemokratin hier im schwarzen
    Emsland lebe. Ich muß mich deshalb ja nicht genauso falsch
    verhalten.

  15. hans1550 said

    Voll ins Schwarze Robert. Die Entrüstung hier zeigt, dass das CDU-Establishment bis ins Mark getroffen wurde.

    D E N N D U H A S T J A S O R E C H T !

    (Das musste ich jetzt so schreiben, damit das hier auch gelesen und zur Kenntnis genommen wird.)

    Leute, die das bestreiten, befinden eine derartige Filz-Vergabe für gut und unterstützen Sie. Es ist nun einmal unumstritten, dass Bröring jr. keines der vom Ortsrat aufgestellten Kriterien erfüllt. Selbst Schuld. Eigentor. Dann lieber nicht so einen Unfug aufstellen, an den man sich dann nicht selbst nicht hält.
    Wie viele Familien, ohne Laxtener Hintergrund, wohl davon abgehalten wurden, sich überhaupt zu bewerben aufgrund der Kriterien. Na? Fällt der Groschen?

    Ich will hier niemandem den Mund verbieten, aber wer diese Vergabepraxis ernsthaft befürwortet, der hat wohl noch mehr Leichen im Keller.

  16. Aus gegebenem Anlass diese E-Mail, die ich gerade an „lingentheo“ geschickt habe:

    Werter „lingentheo“,

    ich habe Ihren Beitrag aus meinem Blog genommen. Darüber können Sie sich jetzt aufregen, wenn Sie das wollen. Aber abgesehen davon, dass zwischen Geben (Dienstleisten) und Nehmen (etwas Bekommen) noch ein gewisser Unterschied besteht, wird in meinem Blog über meine berufliche Tätigkeit nur dann berichtet, wenn eine Schweigepflichtsentbindung vorliegt. Punkt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Robert Koop

  17. bolle said

    @ kib ich stehe an deiner Seite. Seit wann können sich Kinder ihre Eltern aussuchen.-) Robert- Gemach, bitte nicht projektzieren- sollten wir nicht froh sein, wenn unsere Kinder sich ihre Zukunft in Lingen vorstellen können:-)

  18. Grüne Gurke said

    Ich melde mich dann mal ab angesichts der -sorry- grandiosen Dummheit, die hier verzapft wird. Es geht doch bei diesen Grundstücksschiebereien nicht darum, dass „unsere Kinder sich ihre Zukunft in Lingen vorstellen können“. Boah, was für ein bescheuerter Mist!

    Sollten wir nicht froh sein, wenn diesen CDU-Fürsten, die alles für sich „und ihre Kinder“ (die natürlich überhaupt nichts dafür können… brrrrrrr) zurecht fummeln, am Sonntag endlich mal ein P davor gesetzt wird? Wer sich so schamlos seine Regeln für Grundstücksverkäufe zurecht biegt wie die CDU Laxten, dem muss man auf die Finger hauen. Aber hier wird stattdessen von kib & Co herumsentimentalisiert, dass die kindlichen Profiteure doch nichts dafür können. Wie schrecklich naiv!

    So, das musste mal gesagt werden. Jetzt geh ich ein Bier trinken.

  19. Kib said

    @Gurke: …“Aber hier wird stattdessen von kib & Co herumsentimentalisiert, dass die kindlichen Profiteure doch nichts dafür können. Wie schrecklich naiv….!

    Ich arbeite – entgegen meines Verdachts- nicht konkret heraus, wo vermeitlich Ihr Problem liegt.
    Sollten Sie weitere Fragen zu meiner „Naivität“ haben, melden sie sich einfach: Ich bin mir sicher, Sie diesbezüglich des Gegenteils belehren zu können!

    Offensichtlich ist allerdings, wie arg oberflächlich Sie die hier gepostete Texte lesen.
    Wären Sie nicht derart unverschämt hinsichtlich ihrer Thesen (Dummheit?) , würde ich versuchen (geduldig wie ich manches Mal bin) zu erklären, wie Bolle bzw. ich (die sich übrigens nur oberflächlich kennen) ticken; Manches mal wie ein Uhrwerk! Ist das Ihr Problem?

    Lassen Sie sich Ihr Bier schmecken

  20. Weltbürger said

    Wo ist denn hier der Skandal?? Dass der Sohn des Landrats in Laxten ein Grundstück erhält? Muss der möglicherweise außerhalb des Emslands ein Grundstück erwerben, wenn er ein Haus bauen will? Dann aber bitte nicht in den umliegenden Landkreisen, da könnte ja auch noch der Landrat seinen Einfluß geltend gemacht haben!!! Am besten in Berlin oder Bremen, da zählt das CDU-Parteibuch kaum oder??
    Herr Koop, ich finde es lächerlich, was Sie hier vortragen.
    Wenn wir über etwas streiten sollten, sind es möglicherweise die Vergabekriterien selbst! Vielleicht gehören die insgesamt auf den Prüfstand; in der Podiumsdiskussion am Montag war doch die Rede davon, man müsse beispielsweise Baccumer Bürgern zumuten, auch ein Grundstück z.B. in Schepsdorf zu erwerben, wenn vor ort kein Bauplatz vorhanden wäre.
    Dem Sohn des Landrats öffentlich Vorteilsnahme vorzuwerfen, wenn er ein Grundstück in einem Neubaugebiet erhält, in welchem in einer ersten Vergabe nicht genügend Bewerber da sind, ist für mich ganz schlechter Stil und ich kann Bröring jun. nur beipflichten, wenn er eine Entschuldigung fordert. Im übrigen ist er auch keine öffentliche Person, insofern hätte sein Name hier niemals genannt werden dürfen. Das ist dann der eigentliche Skandal an der ganzen Sache.

    • ulrike said

      Aha. Wenn das so ist : nachdem nur für einen winzigen Bruchteil der Grundstücke Kandidaten nach den Vergabekriterien gefunden werden konnten , wurde aus Not ein einziger Bewerber , der die Richtlinien n i c h t erfüllte, zum Kauf eines der Bodenstückchen gedrängt. Wem wollen Sie so was erzählen? Was eine Entschuldigung angeht , dafür bin ich . Von Seiten des Ortsrates an alle Bewerber, die wegen Nichterfüllung der Kriterien schon ausgemustert wurden. Und mit dem Angebot,sich ein zweites Mal bewerben zu können. Auch ohne Vergaberichtlinien.Gleiches Recht für alle !

  21. Weltbürger said

    @ulrike
    Ich weiß, alles in Lingen geht nicht mit rechten Dingen zu.
    Überall draufhauen macht ja auch richtig Spaß.
    Nur, irgendwann wird man nicht mehr ernst genommen.
    Aber, meinetwegen, Papier und ein blog sind eben geduldig.

  22. Kurt said

    So geduldig auch nicht wenn man sieht was hier alles schon gelöscht und zensiert wurde 🙂

    • Kib said

      @ Kurt: Sie haben Recht. Robert Koop hat allerdings dazu gelernt: Er verweist seit geraumer Zeit immerhin auf Löschungen. Ich mache gerne „Screenshots“ und habe deshalb „the very best off RTK-Blog“ auf einem externen Speichermedium (fast nahezu) hinterlegt. Verfolgt man diesen Blog regelmäßig entwickelt am ein Gefühl für „inhaltlich / verbale Ausreißer“ resp. Löschungen..
      Mein Fazit: Die meisten der gelöschten Kommentare hätte RK stehen lassen können, weil selbst entlarvend. Nicht nachvollziehbar: warum wurde den vermeidlichen Opfern (z.B-. dem Schützenbruder aus W.) hier kein Forum geboten??? Das ist Zensur und nicht akzeptabel.

      • Ich habs auch gespeichert – auf einem internen Medium. Und da ist mir eben wieder eingefallen, was die Wesuwer Schützenbrüder bzw einer von ihnen zum Besten gab, bevor ich es aus dem Blog nahm:

        Ich denke/hoffe das Herr Koop sich der Rechtslage in diesem Fall bewusst ist, sich ansonsten einfach nochmal schlau macht, bevor wir ihn eines bessern belehren müssen.

        War aber ja keine Drohung, sondern eben nur ein Hinweis auf die Rechtslage, wie hier im Blog erklärt wurde. Eine Belehrung zur rechtslage habe oich in den letzten sechs Wochen nicht bekommen. Da hab ich aber Glück gehabt. Bei twitter käme jetzt der Hashtag: Rauteachso

  23. Kib said

    Externes Medium wäre besser-
    sei`s drum: Siehste wohl Robert: ein weiterer Kommentar,den Du nicht hättest löschen müssen….
    Gutes GeLingen wünsche ich Euch!!!

  24. Hans Peters said

    Huch und ganz unverhohlen mal gefragt, kib, ob der Briefkasten in der Bauerntanzstraße Ihre Ansicht teilt…

  25. Kib said

    Fragen Sie im Zweifel auch verholen! So wie ich RK verstanden habe, existiert sein Briefkasten in der Bauerntanzstrasse nicht mehr (bzw. nur noch beschränkt).
    Und verehrter HP über derartige Vorfälle, wie sie sich gestern zugetragen haben, verlieren ich erst einmal kein Wort (denn dort draußen lauert mindestens ein krankes Hirn, das nach Bestätigung verlangt- wir können uns schließlich nicht um alles & jeden kümmern, oder?)
    Ich gehe davon dass die „neue Lingener Schule“ im kommunalpolitischen Umgang keine Chance hat bzw. der „Sprengmeister an der Koop`schen Bimmel“ alsbald überführt wird…
    Freundliches „Huch“ zurück

    • Frank O. said

      @kib
      Vielleicht sollte man wieder rückwärts gehen und dem kranken Hirn wieder einen guten Lehrer geben! Ein schlechter OB könnte es vielleicht schaffen. Vielleicht…wenn er denn dann hält was er verspricht.

  26. Kurt said

    Bleibt nur zu hoffen, dass in Lingen der Verstand siegt und man nicht Parteien oder Kandidaten wählt die sich nur durch Genörgel und auf Kosten anderer versuchen zu profilieren.

  27. Grüne Gurke said

    Ein ungewöhnlich qualifizierter Kommentar! Ja, der Verstand soll siegen. Klingt richtig gut, ist nicht auf Kosten anderer, dann auch noch nörgelfrei und vor allem so konkret… 😉

  28. ulrike said

    Da Politik in den letzten 60 Jahren darin bestand, an das Klientel Geschenke zu verteilen, wird ein Wähler die Partei wählen, die die meisten Schleckerles zu seinem Vorteil zu bieten hat: Grundstücksverteilung und Pöstkes oder Aufträge z. B. Nur unabhängige Geister können sich anders entscheiden .Das erstere wird gern als “ Verstand“ bezeichnet.

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