Windkraft

18. August 2011

Die Lingener Wählervereinigung „Die Bürgernahen (BN)“ hat vorgeschlagen, an den Rändern der abgeholzten Fläche östlich der Waldstraße in Altenlingen neue Windkraftanlagen zu errichten. Unterhalb der Rotoren könne unterpflanzt und rundherum aufgeforstet werden, heißt es in einer Mitteilung der BN, an der ich mitgestrickt habe. 

„Wir sind die einzige politische Kraft, die weiterhin uneingeschränkt für die Wiederaufforstung des gerodeten Altenlingener Forstes eintritt.“ Das unterstrich am Mittwochabend der zweite Vorsitzende der Bürgernahen, Marc Riße, bei der Mitgliederversammlung der Lingener Wählergemeinschaft.

Riße: „Unsere Idee: Die Betreiber der Windenergieanlagen zahlen jährlich hohe, deutlich fünfstellige Pachten an den jeweiligen Grundstückseigentümer. Das ist in diesem Fall die Stadt Lingen. Auf diese Weise könnten die für die Flächen aufgewendeten ca. 350000 Euro in wenigen Jahren zurückgezahlt werden. Unser Modell praktiziert ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit.“

Skeptisch steht die Wählervereinigung den von einzelnen Grundeigentümern forcierten Plänen gegenüber, in Wachendorf nördlich des Autobahnzubringers (Kreisstraße 321) zahlreiche Windkraftanlagen aufzustellen. „Die dafür vorgesehenen Flächen liegen mitten im Landschaftsschutzgebiet Emstal, dessen Ziele ganz andere sind, als dort Energieerzeugung zu betreiben.“ Es treffe zwar zu, dass trotz Wallhecken und Ackerstreifen der ökologische Wert der vor allem zum Maisanbau genutzten Flächen geringer sei als früher. Aber dies dürfe nicht dazu führen, dort jetzt durch Energieanlagen noch weniger für die Umwelt zu tun, sagte Riße.

Vielmehr müssten die sichtbaren Defizite beseitigt werden, sagte der BN-Politiker, der sich zugleich enttäuscht zeigte, dass der in diesem Bereich vor 30 Jahren eingerichtete Modellflugplatz zum Jahresende wegen der Windenergie-Pläne aufgegeben werden müsse. „Der Modellflugverein steht vor dem Dilemma, sich im Wettbewerb gegen verpachtete Maisanbauflächen ein neues Gelände suchen zu müssen. Das wird nicht einfach werden.“

(Windpark Ochsenbruch – © Ralf2103 via flickr)

27 Antworten zu “Windkraft”

  1. Buggy said

    Ist das Satire? ein Scherz? Ironie?
    eine Windkraftanlage in Altenlingen auf der abgeholzten Fläche?
    Das meint ihr doch nicht ernsthaft, oder?

    • Nicht auf der Fläche, sondern an deren Rand. Vielleicht mal, lieber Buggy, einen Augenblick drüber nachdenken…

    • reinhard-rauscher said

      Politisch schon mal eine sehr gute Idee. Ob praktisch umsetzbar, weiss ich nicht. Da hätte ich vor Veröffentlichung noch mal einen befreundeten und auf diesem Gebiet ausgewiesenen Ingenieur gefragt.
      In jedem Falle hat der Vorschlag einen Charme, nämlich kein Landschaftsschutzgebiet zentral als solches zu zerstören.
      Nebenbei: Wenn es diesen Windpark in Wachendorf geben wird, wird das Landschaftsschutzgebiet zum Steinbruch für Leute, die da auch noch was brauchen. U.a. braucht MAN für den Bebauungsplan 19 noch eine längere Straße quer durch das Landschaftsschutzgebiet. Schon gewusst oder schon wieder vergessen?

    • BN_Riße said

      Durchaus ernst gemeint. Schauen Sie sich das Gelände nochmal an. Zum Beispiel hier: http://www.noz.de/lokales/51147413/wie-geht-es-weiter-im-altenlingener-forst Das Gelände ist weit genug von Wohngebieten entfernt und die Anlagen hätten genug Abstand zur Bahn. „Draufkippen“ werden Sie jedenfalls nicht.

      Wir haben gestern während der Pudiumsdiskussion gelernt, wie verfahren die Situation ist: Es gibt lediglich die beiden Positionen „Industrie“ oder „Wald“ ohne Aussicht auf einen Kompromiss. Da muss das öffentliche Denken in andere Richtungen erlaubt sein.

      Allerdings haben wir auch gelernt, dass wir doch nicht (mehr) die einzige Gruppe sind, die für konsequente Wiederaufforstung steht.

    • Buggy said

      Nun, ich habe zuerst einmal Zweifel, ob sich dieses Vorhaben rechtlich umsetzen ließe, denn sowohl der Landkreis Emsland hat in seinem Raumordnungsplan (?) Abstandsgrenzen zum Wald festgeschrieben (von in bzw. am Wald erst gar nicht zu sprechen) als auch das Land Niedersachsen steht den Rädern im Wald sehr skeptisch gegenüber (http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/windkraft207.html).

      Naja und zum Thema Windmühlen im Wald gibt´s selbstverständlich auch bereits Bürgerinitiativen (http://www.kein-windrad-im-wald.de/).

      Wie hoch soll den die Narbe werden? 135m? (je höher, desto höher auch die Pachteinmahmen) – Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass der Standort für die Windräder auf breite Zustimmung in Altenlingen stößt. Die Windräder werden rauschen, Schatten werfen, im Winter Eisschlag produzieren und sicherlich auch vom Stadtgebiet deutlich sichtbar sein.

      Wenn dort die Fläche mit Windkraft genutzt werden sollte, könnte man mMn gleich ein Gewerbegebiet draus machen, das hätte wohl nicht mehr Einschränkungen für die Wohnbevölkerung Altenlingens zur Folge.

      • Rolf Heinrich said

        @Buggy:
        Meine erste Reaktion beim morgentlichen Blick in die LT entsprach der Ihrigen: Aprilscherz im August?

        Inzwischen finde ich den BN-Vorstoß durchaus sinn- bzw. aufschlussreich, und zwar unter wahlstrategischen Gesichtspunkten: Die BN positionieren sich mit ihrer Luft- bzw. Windnummer im Mitte-Rechts-Spektrum der Parteienlandschaft vor der Kommunalwahl in Lingen. Der BN-Vorschlag könnte genau so gut von der CDU oder der FDP kommen. Die klare Botschaft lautet:
        Die „BürgerNahen“ buhlen bei der traditionellen Klientel dieser konservativ-bürgerlichen Parteien rechts von der Mitte um Stimmen!
        Diese Strategie ist das gute Recht dieser Gruppierung, sie lässt aber auch schon Rückschlüsse zu auf die politische Grundausrichtung der BN : Sie möchte die absolute CDU-Mehrheit brechen, um dann mit (!) den Christdemokraten, zur Not auch mit der FDP, den politischen Kurs der nächsten fünf Jahre zu beeinflussen, mal stärker, mal schwächer, je nach Anzahl der Sitzverteilung und Pöstchenvergabe im bürgerlichen Lager.
        Die erste Erkenntnis hieraus lautet:
        Die BN sind ein „verkappter“ CDU/FDP-„Verein“, der für eine alternative neue Mehrheit im Lingener Stadtrat, selbst wenn sie eher unwahrscheinlich ist, nicht zur Verfügung steht.
        Die zweite Erkenntnis lautet:
        Wer für eine konsequente und nachhaltige ökologische Politik ist, muss am 11. September anders wählen.
        Die dritte Erkenntnis lautet:
        Es lohnt nicht, sich inhaltlich-sachlich mit dem BN-Vorstoß für die Nutzung (Hier beginnt der politische Kurswechsel) der sinnlos angeholzten Fläche zu befassen, da es nur im Wahltaktik geht.
        Tut mir leid,für Ihren sachlichen Ansatz, Herr Buggy!

        • Jetzt nimmt der Wahlkampf muntere Fahrt in Richtung Steffis Schlemmerbistro auf: Ich mitte-rechts und im verkappten CDU/FDP-Verein. Jau, das isses!

          • Rolf Heinrich said

            Sehr geehrter Herr Koop,
            zu Ihrer Antwort möchte ich noch Folgendes anmerken:
            – Sie reagieren ausschließlich persönlich!Dabei geht es mir bei meinem Kommentar gar nicht um Ihre Person oder Ihre politische Vita. Auch mit „Steffis Schlemmerbistro“ habe ich nichts am Hut. Es handelt sich bei meinen etwas provokanten Thesen um den Versuch, die politische Grundströmung der BN perspektivisch zu beschreiben.
            – Ich bin kein Wahlkämpfer, d.h. ich gehöre keiner Partei oder politischen Vereinigung an, mache mir aber Gedanken hinsichtlich meiner Stimmabgabe am 11. September und möchte nicht noch einmal eine „Mogelpackung“ wählen.
            – Zum Inhalt meines Kommentars: Wenn Sie sich den Beitrag Ihres ehemaligen BN-Mitstreiters Prof. Dr. Rauscher ansehen, kann man zu dem Schluss kommen, dass er meinen Thesen indirekt zustimmt oder zumindest nicht widerspricht.
            Ich setze hier einmal voraus, dass der Gründer und ehemalige BN-Vorsitzende immer noch einen Teil der BN-Mitgliederschaft und ihrer politischen Vorstellungen repräsentiert. Zur Verdeutlichung dessen, was ich meine, empfehle ich einen Blick in das Wahlprogramm des Einzelbewerbers Prof. Dr. Rauscher. Es ist sehr pragmatisch orientiert und könnte auch von CDU und FDP mitgetragen werden.
            – Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, dass außer Ihnen niemand aus den Reihen der BN-Kandidatinnen und Kandidaten meiner Bewertung widersprochen hat?

          • Nein, ist mir nicht aufgefallen.
            Aber wir BN’ler fanden das heute Abend bei Marc Rißes Kindpinkelfeier ganz lustig, was Sie geschrieben haben.

          • Job said

            @BN_Riße
            Ist da was dran, was man zur Zeit in Lingen hier und da hört:
            Seit Herr Koop bei den BürgenNahen mit reden will, gibt es Unfrieden in der Wählervereinigung?

          • Ich antworte mal eben selbst auf Ihre wahlkampffreie Frage, weil Kollege Riße gerade Kindpinkeln feiert und ich von da schon wieder zuhause bin:

            Klar doch. Koop nörgelt, ist immer dagegen und hat immer Schuld! Er ist der geborene Unfrieden!
            Zufrieden?

        • reinhard-rauscher said

          Eine mögliche vierte Erkenntnis könnte doch wohl sein:

          Ohne Fehler in der Vergangenheit hätte es die BN niemals gegeben. Alleine die Tatsache, dass man da jetzt offenbar etwas vorsichtiger geworden ist, ist als voller Erfolg zu werten.

  2. Rolf Heinrich said

    Jetzt ist er wieder weg, der Beitrag der „bn-pressestelle“ zu den Windrädern, war wohl nur’ne „Notlösung“.

    Als Beispiel für transparente Politik war er mir durchaus sympathisch.

  3. Kib said

    @ Rolf Heinrich ich habe den Kommentar der BN-Pressestelle gelesen und fand ihn aufschlussreich -im positiven Sinne: Meine Meinung über das aktuelle Thema „Windräder“ habe ich dadurch heftig korrigiert. Die BN/RK wird ihre Gründe haben, den Kommentar gelöscht zu haben, was nicht weiter dramatisch ist und uns Blogleser einfach nichts angeht. *
    Insbesondere, weil sämtliche „andere Lager“ die Karten nicht so eindeutig auf den Tisch legen! Ich kann mir vorstellen, dass die Pressestelle der BN nicht aus einer Vielzahl von hauptberuflich tätigen Journalisten besteht. Die hier gepostete Veröffentlichung soll von den Mitgliedern der BN evtl. noch diskutiert werden. Aus wahltaktischen Gründen ist dies sicherlich angezeigt, denn die Konkurrenz liest schließlich fleißig mit.
    Last but not least – ohne BN-Mitglied oder Kandidat zu sein, meine Bewertung:
    Ganz & gar nicht vorstellen kann ich mir einen Robert Koop in der „Rechten Mitte“ und ich bilde mir ein, sehr viel Phantasie zu haben….

    Ich vermute, aus dem BN-Riegen hat sich niemand zu Wort gemeldet, weil sie Ihren Kommentar zum einen einfach fürchterlich lustig fanden (und noch lachen) bzw- so „beknackt“, dass sie keine Lust hatten zu antworten.
    * Vielleicht plaudert Robert Koop ab Ende September mehr, wenn er Ihrer Argumentation zufolge im Konrad Adenauer Haus ein und aus geht

    • ulrike said

      Als Trost für Rolf Heinrich: Weinen Sie mal nicht, daß Sie keiner beachtet und auf Sie antwortet. Ich lese aus Zeitgründen keine ellenlangen Kommentare , – außer denen von Otto h , – das lohnt immer , uns so sind Sie mir jetzt erst aufgefallen. Gesammelte Bosheiten müssen prägnant und stilistisch durchgefeilt sein, am besten nicht über 10 Zeilen lang , das üben Sie mal,dann schaffen Sie das auch, und ich kann mich beim Lesen prima amüsieren.

    • Frank O. said

      Wir wollen mehr Demokratie wagen. Wir werden unsere Arbeitsweise öffnen und dem kritischen Bedürfnis nach Information Genüge tun. (Willy Brandt, 28.10.1969)
      ————————————————————————————
      Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.

      George Bernard Shaw
      ————————————————————————————
      Manche Politiker muss man behandeln wie rohe Eier. Und wie behandelt man rohe Eier? Man haut sie in die Pfanne.

      Dieter Hallervorden

    • Rolf Heinrich said

      @kib:
      Die inzwischen gelöschte Stellungnahme der „bn-Pressestelle“ fand auch ich „aufschlussreich – im postiven Sinne“ (s.o.)!
      Ich zolle seit Jahren dem politischen Weg von RK im (noch) tiefschwarzen Lingen großen Respekt: Auch ich bin überzeugt, dass er nicht im Konrad-Adenauer-Haus „ein und aus“ -gehen wird und politisch nicht rechts von der Mitte steht.: Es geht mir nicht um RK, sondern um die simple Frage, was wähle ich, wenn ich am 11. 9. meine Kreuzchen bei den BN mache!
      (Liebe Frau Ulrike, dies sind die geforderten zehn Zeilen, am Stil konnte ich in der Kürze der Zeit nicht viel verbessern, aber ich arbeite daran.)

      • Wählen können Sie Leute, die das auf der letzten BN-Sitzung beschlossene BN-Wahlprogramm umsetzen, das ich Ihnen mal eben gemailt habe. Vorab. Wir stellen es in der beginnenden Woche öffentlich vor. Und dann können Sie es auch hier nachlesen.

      • ulrike said

        Na bitte,geht doch schon besser!

      • Job said

        @kib
        ja, dass ist die Frage: „wen oder was wählt man am 11.09.?
        auf kenien Fall die CDU, auch nicht die SPD und schon gar nicht die BürgerNahen. Was bleibt? Die GRÜNEN, oder?

  4. BN_Riße said

    Da ist man mal zwei Tage mit KindzurWelt bringen beschäftigt und hier gehts drunter und drüber…

    @RH: Beim ersten Kommentar musste ich wirklich schmunzeln. BN mitterechts mit Koop als rotem Tarnanstrich. Die Ernsthaftigkeit der Frage in Verbindung mit der späteren Darstellung der „Wahlangst“ ist mir dann erst aufgegangen. Die BürgerNahen stammen aus allen Lagern: Wir haben nicht unser Leben lang BN gewählt. Lokalpolitisch halte ich das für eher unwichtig – schließlich konnten wir uns auf ein gemeinsames Programm für Lingen verständigen. Und zwar eins, zu dem jeder von uns steht!

    @Job, GO: RK „will“ nicht mitreden, er redet mit. Viel und gern, wie wir alle. Unfrieden konnte ich dazu bisher nicht erkennen.
    „Bleibt die Frage, ob es bei der BN/RK wieder brummt.“ Ja. Es brummt gewaltig! Im positivsten Wortsinn!

    @kib: Nur kurz, weil ich das Thema nicht ignorieren will: Kommentare der bnpressestelle sind abgestimmt. Der fragliche Kommentar war das aber nicht. Er stammte nicht von der bnpressestelle und konnte somit nicht stehenbleiben – Sympathie für den Inhalt hin oder her. Meiner Meinung nach (!) haben wir unsere Haltung zum Altenlingener Forst aber auch mehr als deutlich kundgetan.

    @all: Die BürgerNahen sind eine freie Wählergemeinschaft. Das bedeutet, dass jeder mitgestalten kann. Jeder der obigen Kommentatoren ist also herzlich eingeladen, sich am Mittwoch um 20 Uhr im Bürgerhaus Heukampstannen ein Bild von uns zu machen und sich alle Fragen persönlich beantworten zu lassen.

    Das ist unsere Idee: Mitgestalten statt Kreuzchen machen. Und weil wir ja so gerne Fragen stellen: Sehen wir uns am Mittwoch?

    (@ulrike: Sorry, mehr als zehn Zeilen, was? Das Fenster ist aber auch arg eng.)

  5. Joachim Reul said

    Du meine Güte. Da kommen wir BürgerNahen mal mit einem Vorschlag zur Güte (oder meinetwegen nennen wir es auch einen Kompromissvorschlag) und schon wird daraus eine breite Spekulation darüber, wo man uns politisch einordnen darf, muss, soll oder kann.

    Wir haben weder den linken, noch den rechten Rand als Zielgruppe oder gar als Mitglieder im Auge, aber alle, die dazwischen angesiedelt sind. Bei wem wir also Mitglieder und Stimmen holen wollen ist damit eigentlich klar. Und sollte es uns tatsächlich gelingen so etwas wie das Zünglein an der Waage zu werden, dann werden wir uns dahin orientieren, wo wir unsere Vorstellungen von Kommunalpolitik am umfänglichsten durchsetzen können.

    Wohlgemerkt: KOMMUNALPOLITIK. Nicht Landes-, nicht Bundespolitik. Bei uns geht es auch überhaupt nicht um irgendwelche ideologischen Glaubensbekenntnisse, sondern ausschließlich um Sachpolitik zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürger.

    Wo Robert Koop im bunten Spektrum anzusiedeln ist, dürfte wohl jedem politisch interessierten Lingener schon seit Jahren bekannt sein. Ich persönlich mache kein Geheimnis daraus, dass ich mich vor meinem Beitritt zu unserem Wählerverein der CDU wesentlich näher gefühlt habe, als dem früheren Verein von Robert.

    Und trotzdem funken Robert und ich kommunalpolitisch auf der gleichen Wellenlänge. So wie das Verhältnis zwischen RK und mir funktioniert, so funktioniert es auch zwischen allen BürgerNahen untereinander. Wir kommen ursprünglich jedoch tatsächlich alle aus einer relativ breit definierten Mitte.

    Gerade DAS unterscheidet uns von den anderen.
    Das funktioniert deshalb wirklich gut, weil wir uns einzig an der SACHE orientieren. Deshalb sind wir BürgerNahen am 11.September eine ECHTE ALTERNATIVE für jeden, der sich in Lingen zuhause fühlt. Für jeden der eine andere Politik will, eine Politik, die die Bürger informiert lange bevor Tatsachen geschaffen werden. Eine Politik im ständigen Dialog mit unseren Mitbürgern. Deshalb laden wir anders als die anderen schon seit Anbeginn jeden Interessierten zu unseren Sitzungen im Bürgerhaus Heukampstannen ein (jeden 2. Mittwoch im Monat um 20:00 Uhr). WIR haben nichts zu verbergen.

    @Michael Sänger
    Wir BürgerNahen sind FÜR Windenergie, aber eben nicht um jeden Preis. Muss denn gleich eine unter Schutz stehende Landschaft für die Errichtung von Windmühlen um ihren Schutz gebracht werden? Es gibt noch weitere schwerwiegende Aspekte gegen Windkraftanlagen in genau diesem Landschaftsschutzgebiet, die wir bereits ausführlich dargestellt haben.

    @Job
    Seien Sie beruhigt. Auch wenn manche es so gerne hätten, weder gibt es Unfrieden bei BN, seit Robert bei uns ist, noch redet der mehr als andere. Er ist wohltuend sachlich und konstruktiv. Auch wenn es immer wieder von interessierter Seite kolportiert wird, wir sind nicht zerstritten. Wir ziehen alle am gleichen Strang. Übrigens alle am gleichen Ende.

    @Rolf Heinrich
    irrt, wenn er glaubt, dass BN nur rechts von der Mitte um Stimmen buhlt und wir dann nach der Wahl mehr oder minder vorhersehbar mit der CDU „in die Kiste steigen“. Sicher wollen wir genau wie die anderen deren erneute absolute Mehrheit verhindern. Das unterscheidet uns ausnahmsweise nicht von den anderen Mitbewerbern. Verkappte Wahlhelfer für Schwarz oder Schwarz/Gelb sind wir jedoch definitiv nicht.

    Wir sind ORANGE. Wir sind eine Wählergemeinschaft, die den Bürgern auch das vermittelt, was andere lieber erst gar nicht ansprechen. Wie sind FÜR eine offene und ehrliche Politik. FÜR den sparsamen und vor allem sinnvollen Umgang mit den Steuern unserer Mitbürger. FÜR einen sorgsamen Umgang mit unserer Natur. FÜR eine sachorientierte Politik, die dem Bürger nicht nur das eingesteht, was ohnehin schon bekannt ist. Wir sind unabhängig vom Tropf einer großen Mutterpartei und finanzieren uns selbst. Deshalb können wir politisch unbequem und hartnäckig sein und werden es auch nach der Wahl bleiben. Wir machen Politik FÜR Lingen. Wir machen mit Sachverstand Sachpolitik. Die kommt wirklich ohne jegliche Ideologie aus. Deshalb fehlt Ideologie bei uns vollkommen. Wer glaubt, uns vereinnahmen zu können, der irrt.

    @kib
    Dass sich außer RK niemand von BN zum Thema Windmühlen geäußert hat, liegt daran, dass es doch nur Sinn macht, auf sachlich fundierte Beiträge/Kritik zu reagieren. Wenn nur darüber spekuliert wird, wer was „beknackt“ findet, wie Sie es in Ihrem Beitrag tun, dann macht eine Diskussion in einem öffentlichen Forum wenig Sinn. Auch eine Reaktion unsererseits auf Unterstellungen uns besonders „wohlgesinnter“ Kommentatoren macht wenig Sinn. Die erwarten nämlich gar keine Antwort und bekommen auch keine.

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