Fluchtalternative

15. August 2011

Es gibt kein Asyl, aber -entsprechend der nicht unumstrittenen deutschen Flüchtlingsrechtsprechung- eine dauerhafte  inländische Fluchtalternative für die kreative Deichkoenigin in diesem kleinen Blog, der sich damit dem Kampf gegen Zensur -auch außerhalb der Lokalpresse- verschrieben hat.
Liebe Wesuweer Jungschützen,die ihr etwas gegen den Film der Deichkoenigin über Euren Auftritt am 8. Mai hattet und ihn deshalb bei Youtube sperren ließet. Wenn Ihr mich jetzt -wie die Deichkoenigin- persönlich besuchen wollt, nehmt die normalen Bürozeiten meiner Kanzlei ( 8 bi 18 Uhr).  Oder, Freunde des heimatlichen Brauchtums, handelt anwaltsfreundlich und lasst gleich Euren Advokaten ran. Horridoh!

Nachtrag:
Inzwischen stand bei der Deichkoenigin tatsächlich der nächste Besucher  vor der Haustür und sprach:

„Ich weiß, dass Sie die mit den Filmen sind. Ich möchte Sie bitten, den Film mit den Straussen aus dem Internet zu nehmen“. Deichkoenigin: „Hä? Wieso das denn?!“ Er: „Wegen des Rechts am eigenen Bild!“ Deichkoenigin: „Ah ja! Die Strausse haben also ihr Recht am eigenen Bild eingefordert?“ Er: „Nein, aber der Besitzer“. Deichkoenigin: „Ja, dann soll er das mal machen. Ich warte auf Post. Wiedersehen.“

Dann sagte die Deichkoenigin noch, dass sie es ziemlich unverschämt fände, einfach persönlich bei ihr aufzutauchen, anstatt anzurufen, E-Mail oder Brief zu schreiben usw. Darauf er: „Da werden noch mehr Leute kommen.“

Das Ganze ist kein Witz; trotzdem könnte man herzhaft darüber lachen, wenn nicht der letzte Satz wäre.  Also, meine Lieblingskommentatoren kib und Buggy, übernehmt die Sache! Und hier natürlich der Film mit den Emsland-Tierchen, die ihr Recht am eigenen Bild einfordern;

43 Antworten zu “Fluchtalternative”

  1. Frank O. said

    Nun ist sie da, die Übergeraschung. Die Übergeraschung die gar keine ist weil Herr Koop es ja schon mehrfach, voller Vorfreude wie ein kleiner Schuljunge, hat durchblicken lassen was alle längst ahnten….

    Nun wird plötzlich von unverzüglicher Veröffentlung und Drohungen geredet.
    Da mir aber die Ehre gebührte den Kommentar des Schützenbruders zu lesen bevor er gelöscht wurde, sage ich das es ga keine Drohung gab.
    Es war lediglich die Rede davon, sollten sie meinen im Recht zu sein das Video veröffentlichen zu dürfen und dieses auch tun würde man sie eines besseren belehren.
    Wenn das eine Drohung ist müssen sie als Anwalt ja nun wohl jedes Schreiben der Gegenpartei als Drohung auffassen. Herzlichen Glückwunsch dazu.

    Ich glaube vielmehr ,dass der Kommentar schnell gelöscht wurde weil versprochen wurde die Deichkoenigin zu outen.
    Allerdings hatte man das in dem Kommentar schon ziemlich deutlich getan und jeder konnte schnell herausbekommen wer sie ist .O.k. vielleicht nicht jeder aber schlaue Leute schon 😉

    Hier geht es doch längst nicht mehr um dieses Video und / oder die Veröffentlichung davon.
    Hier geht es ganz allen nur noch um die dickköpfigkeit einiger Beteiligten.

    Da sind die einen, die das geschriebene Gesetz lesen, weil es ja geschrieben steht.
    Dann sind da die anderen die Gestze fühlen und dessen Gesetze auch richtig sind.
    Nur können und wollen die ersten sie nicht lesen weil sie ja nicht geschrieben stehen.

    Meine persönliche Bewertung für das einstellen sieses Videos:

    Juristisch, provokativ und rechthaberisch gesehen ein Sieg auf ganzer Linie.

    Moralisch und menschlich gesehen eine Niederlage mit der einige Mitspieler auch noch für den Rest der Saison zu kämpfen haben und die Hoffung auf „Fair play“ begraben worden ist.

  2. Monia said

    @Frank O.:…und selbst wenn das der Grund war: Die Deichkoenigin wird ihre Gründe haben, anonym aufzutreten (wie sie lesen konnten, haben ja trotzdem schon mindestens zwei Menschen herausgefunden, wer sie ist und standen prompt bei ihr zuhause vor der Tür; was meinen Sie wohl, wieviele es sein werden, wenn jeder wüsste, wer sie ist?), und wenn, dann sollte sie sich selber outen und nicht ein anderer aufgrund hilfloser Rachegelüste.

    Wenn Sie von „Fair Play“ und Moral reden, dann sollten sie dabei in jede Richtung schauen, nicht nur in eine. Und wenn Sie jetzt sagen möchten, dass die Deichkoenigin selbst schuld sei und das ja nicht anders machen würde: Schauen Sie sich den Film nochmal an. Hier sieht man (und das auch noch sehr schlecht) mehrere Leute, und niemand weiß, welcher von denen besagter „Wesuweer Schützenbruder“ überhaupt ist. Er wird nicht hervorgehoben, er wird nicht genannt, er wird nicht geoutet. Das sollte im Sinne des „Fair Play“ dann umgekehrt wohl auch gelten – oder?

    • Frank O. said

      Liebe Monia,
      ich schaue durchaus in beide Richtungen! Ich kann sowohl den Schützenbruder verstehen, der Angst hat von seinem Chef erkannt zu werden, (dieses war übrigens wohl der Hauptgrund und daher ist vollig uniteressant ob andere ihn in dem Video erkennen, sein Chef wird es tun) als auch die Deichkoenigin , die ebenfalls wegen der Bedenken ihres Chefs (natürlich auch aus Angst vor Racheaktionen) anonym beiben möchte.
      Die Deichkoenigin gesteht anderen ein moralisches Recht NICHT zu das sie für sich selbst aber beansprucht und genau DAS finde ich nicht tollerant.
      Hätte sie sich geoutet (kann ja noch kommen) hätte ich eine ganz andere Einstellung zum veröffentlichen ihrer Filmchen.
      Dann würde gleiches Recht (moralisch und menschlich) füe alle gelten und ich würde mich über jeden weiteren Film der Deichkönigin freuen.

      Gestern hatte sich endlich mal ein Beteiligter der Gegenseite gemeldet und ich hätte mich sehr gefreut wenn auch aus dieser Sichtweise etwas zugelassen worden wäre.So wird die Diskussion leider recht einseitig bleiben und immer nur in eine Richtung gedrängt. Sicherlich hat der Schützenbruder gestern nicht die beste Tonart angeschlagen aber das war auch nicht zu erwarten. Gelöscht werden hätte aus meiner Sicht aber nichts.
      Ich finde es echt schade aber das Hausrecht behält hier natürlich Herr Koop.

  3. Monia said

    …wegen der Bedenken ihres Chefs? Wo haben Sie das denn her? Im Emskopp-Inteview steht, dass sie berufliche Schwierigkeiten hat, aber nicht, dass sie deswegen anonym bleiben will. Da steht hingegen. „Ich will nicht mit Angst durch das Emsland fahren müssen.“ Liest man sich einige Kommentare bei youtube durch und nimmt dazu, dass manche Menschen ja offenbar nicht davor zurückschrecken, die Deichkoenigin zuhause zu „besuchen“, kann ich diese Haltung gut verstehen. Der Schützenbruder hat dagegen keinerlei Grund, mit Angst durch das Emsland fahren zu müssen, er ist ja schließlich nicht der böse Nestbeschmutzer. Ich sehe das so: Die Deichkoenigin macht der Öffentlichkeit ihre Filme zugänglich und hat aufgrund dessen berufliche Schwierigkeiten und der Schützenbruder benimmt sich in der Öffentlichkeit daneben und befürchtet deshalb berufliche Schwierigkeiten. Hätten beide anders gehandelt, wäre alles gut. Haben sie aber nicht, also müssen sie mit den Konsequenzen leben. Ich finde das absolut ausgewogen. Vielleicht hat der Schützenbruder ja sogar eines Tages die Möglichkeit, ein Filmchen (natürlich ebenfalls ein rechtlich einwandfreies) von der Deichkoenigin zu drehen und ihn ins Netz zu stellen. Aber genauso wenig wie sein Name (oder gar seine Adresse und sein Arbeitsplatz) hier oder anderswo genannt wird, sollte auch der Name und die Arbeitsstelle der Deichkoenigin nicht genannt werden. Das steht doch wohl niemandem zu außer den Betroffenen selbst!

    • ulrike said

      Also,ich f a s s es nicht,das darf nicht wahr sein! Über 50 Kommentare zu diesem Deichköniginquark. Ja , Ja , Ich weiß, die wichtigsten Grundrechte werden von wem auch immer mit Füßen getreten, ebenso Asylrecht,Völkerrecht,Menschenrechte usw. usw. D a s kann doch nur eine P R Aktion sein: “ wie werde ich berühmt „.Und alle fallen drauf rein. Also,ich bin dann mal weg !

  4. Rolf Heinrich said

    Nur zur Erinnerung: Am 11. September sind Kommunalwahlen!

    • Buggy said

      war das jetzt ironisch?
      Was haben denn die Kommunalwahlen mit diesen Videos und den damit verknüpften juristischen Spitzfindigkeiten zu tun???

      • Rolf Heinrich said

        Nichts!

        • So einfach ist das beim besten Willen nicht. Ich könnte ja für Sie mal einen Kontakt zur Deichkoenigin basteln, damit sie Ihnen berichtet, an und mit welcher Stelle die -sagen wir mal- herrschenden Kreise sie gerade für ie ironisch-kritischen Videos sanktionieren. ich sags Ihnen, das ist schon ziemlich klebriger Mist, der sich da ereignet.

  5. Trude said

    Das erste Mal den Film gesehen…laaaangweilig! Schützenbrüder die zeigen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann…na und? (OK, einer wirft seine Bierflasche weg…war sicher sein erstes)
    Wenn die Deich… meint, es wäre unverschämt vor ihrer Tür aufzutauchen, dann empfinden es andere auch als unverschämt, dass sie einige Personen ungefragt filmt. Ich bin dafür deren Name, Anschrift sowie e-Mail-Adresse zu veröffentlichen, damit dann Jedem auch die von ihr gewünschte Kontaktaufnahme möglich ist.
    Ansonsten finde ich das Thema hier auch ziemlich arm.
    Jaja, ich hab mich selber mit einem Kommentar daran beteiligt…braucht mich niemand drauf hinweisen.

  6. Anne said

    Wegen diesem harmlosen Filmchen solch ein Aufstand? Ich kann es nicht begreifen. Wer sich so nicht sehen möchte soll zu Hause bleiben.
    In Wirklichkeit regen sich doch alle nur über den Hauptitel auf. Etwas mehr Gelassenheit würde allen Beteiligten gut zu Gesicht stehen.
    Oder regt Euch genauso über die geschönten Hochglanzbilder für die Werbebroschüren auf, ist auch einseitig dargestellte Realität.
    Wenn die Deichdame Courage hat, dann filmt sie sich genauso bei einer normalen Alltagstätigkeit oder bei irgendeiner Festlichkeit und stellt den Film ins Netz. Dann steht es unentschieden.

    • Rolf Heinrich said

      @Anne
      Die Bezeichnung „Deichdame“ ist gut und verfassungsrechtlich präzise.
      Denn seit der Weimarer Verfassung vom 11. August 1919, Artikel 109, sind Adelstitel in Deutschland abgeschafft. Der damaligen SPD und der sog. „Weimarer Koalition“ sei gedankt!
      Deshalb habe ich mich schon seit Wochen vor den Kniefällen des früheren sozialdemokratischen Anwalts vor der Deich“königin“ gewundert. Allein dieser selbstgewählte Name muss einen doch schon stutzig machen. Aber der Kampf um die Menschenrechte im Emsland kann einen bürgernahen Streiter schon ‚mal betriebsblind machen.

      • kib said

        Hui!Wieder alles frei „für jedermann“: Und Buggy, was sagst Du, kann man nach diesem Sommer bereits im August „in die Pilze gehen“? Vielleicht kommt Frank O mit ?

  7. Klaus Kernwald said

    Wie lächerlich! Ich habe gestern ebenfalls den gelöschten Kommentar gelesen. Sauuuu bedrohend… „eines besseren belehren“ war hier allein auf die rechtslage bezogen, nun wirkt es natürlich etwas anders.
    … aber wer soll das jetzt noch nachvollziehen können, der Beitrag wurde ja gelöscht. Oder soll ich das „böse“ Wort sagen: zensiert?

    Eine Frage habe ich noch: Wieso denn der Verweis auf Rechtschreibfehler? Was möchte der Blogger uns damit sagen?

  8. kib said

    so, und wo ist „Doc“, Robert? Er möchte vermutlich nicht zwingend „Pilze suchen“. Dir als Demokrat, Jurist und Humanist muss ich aber doch bitte nicht einen „doc“ aus dem Kreuz leiern ? Zumal Du mit „Bedrohungen“ locker fertig wirst….und eh vergessen hast seinen ersten Kommentar zu löschen 🙂 Dennoch: Schönen Dank, dass Du als Blogbetreiber nochmal in Dich gegangen bist 🙂

  9. Frank O. said

    Umfrage!

    Wer hat iher Meinung nach bei dieser Geschichte ( Überheblichkeitsgefühle und „Ich werde es dir schon zeigen“ Gelüste mal rausgenommen) gewonnen?

    Ist es

    a) der Schützenbruder auf den nun bei seiner nächsten Sauftour mit den Finger gezeigt wird und der schon beim ansetzen seiner nächsten Flasche Bier selbst von Freunden und Bekannten gefilmt wird?

    Ist es

    b) die selbsternannte Hoheit der beim aufnehmen ihres nächsten Filmchens sooft auf die Windschutzscheibe gespuckt werden wird bis die Linse ihrer DigiCam erblasst?

    oder ist es

    c) der Jurist der sich bei einen seiner nächsten morgendlichen Toilettengänge fragt ob der Geruch nun wirklich von ihm stammt oder es an dem Fischkopf im Briefkasten liegt?

    @kib
    Ich habe von Pilzen zwar keine Ahnung aber wenn Sie die Kamara mibringen kümmere ich mich ums Bier und so ein Waldspaziergang soll ja allemal gesund sein.

  10. altodis said

    Leider niemand!!!

  11. Frank O. said

    Es gibt kein Asyl, ………..

    _____________________________________________________
    DeichkoeniginMein von Youtube deaktivierter Film „Deprimierendes Emsland. 8. Mai. Wesuwe“ hat Asyl bekommen, und zwar von dem Blogger Robert Koop (robertkoop.wordpres­s.com).
    _____________________________________________________
    Ich bin enttäuscht Herr Koop!!! Nur die Kommentatoren beruhigen wollen??

    • Nun denn. Es gibt für die Deichkoenigin kein Asyl sondern (m)eine inländische Fluchtalternative. Gibt es die, braucht es kein Asyl (ständige Rechtsprechung). Oder anders und ganz langsam erklärt: Keinasylsonderneineinländischefluchtalternative war doch bloß ein kleiner Seitenhieb auf die deutsche Asylrechtsprechung!
      Tutto bene?

      • Frank O. said

        Verstehe ich nicht.
        Steht denn fest das eine Rückkehr in eine sichere Region des Heimatstaates dauerhaft nicht zumutbar möglich ist??
        Das wo sie eh nur auf der Durchreise ist und es sich bei dieser Fluchalternative nur um einen räumlichen Wechsel handelt, die Bevölkerung aber die gleiche bleibt.
        Ich finds weiterhin unpassend. Soll sie doch ihren eigenen Blog betreiben und alles ist gut.
        Huuuuuuuuuuui gleich bekomme ich wieder braune Stiefel.

  12. Frank said

    witzig ist auch, dass sich die deichkönigin in diesem

    http://www.emskopp.de/?s=deichk%C3%B6nigin

    interview selbst interviewt!

    • mc o-love said

      … was in der Folge bedeutet, dass mein Kollege Nils und ich die Deichkönigin sind. Das ist eine bemerkenswete Erkenntnis, denn dann muss ich fragen: Wer war die Frau, die uns beim Interview gegenüber saß und auf unsere Fragen antwortete? Heißt auch, ich habe ein Alter-Ego, allerdings nur ein halbes. Die andere Hälfte hat ja mein Kollege. Und es ist weiblich! Jetzt brauche ich erst einmal einen Schnaps, besser zwei. Oder ich sauf gleich mein Alter-Ego unter den Tisch. Eine Frau! Und nur eine halbe! Die fällt auch ohne Schnaps um (… auf einem Bein kann man nicht stehen).

      @ Frank: Ihr Post = falsch, sorry, ich bin nicht bekloppt, noch nicht … 😉

  13. Monia said

    Ja, genau, und anschließend wird sie ihrem Spiegelbild gesagt haben: „L’Émskopp, c’est moi“, gell?

    • mc o-love said

      Wenn der Frank jetzt doch Recht hat und Nils und ich unser gemeinsames Alter-Ego interviewt haben, dann bin ich doch bekloppt und Nils auch! Dann könnte sie tatsächlich so etwas gesagt haben, nur dass es übersetzt heißen müsste: „Der Staat sind wir.“ Oder was?

    • Kib said

      @Monia: Die Deichkoenigin (DK) war zunächst eine „kurzweilig – halbwegs angenehme “ Füllung des Sommerlochs- mehr wirklich nicht & und die hier geführte Diskussion hat diesem Blog m.E. sicherlich nicht gut getan (=> bewusste Entscheidung des Hausherrn).
      Der Arbeitstitel „Deprimiertes EL“ hat mich überhaupt nicht tangiert (ich stamme gebürtig nicht aus dem EL), ebenso wenig wie fast all ihre Filme (mit eben einer Ausnahme).

      Worüber Sie, Monia allerdings nonchalant hinweggehen, ist die Tatsache, dass die DK sich (NICHT nur im Emskopp- Interview) in vielerlei Hinsicht widerspricht.

      Ursprünglich hat sie ihre Kurzfilme ausschließlich für Freunde gedreht (privater Gebrauch).
      … die Freunde fanden selbige dermaßen künstlerisch gediegen & so derart gelungen, dass sie fröhlich weiter drehte, quasi gar nicht anders konnte (sehr peinliches Eigenlob)!

      Im Anschuss wurde das Material – aus Gründen des praktikableren Umgangs – aus You-Tube* gepostet (die Anregung kam: Raten Sie mal? JA: von den begeisterten privaten Zuschauern).

      Wenn, dann (vergl. Interview) im vergangnen Winter die erste Kontaktaufnahme (zum Emskopp) durch die DK erfolgt, gestatten Sie mir bitte, keine weiteren Fragen zu haben.

      *Erwähnt sei:
      Die Anzahl der „Klicks“ auf You Tube ist nicht gleichbedeutend mit einer Emnid – Umfrage, auch wenn DK uns das glauben machen möchte….

      • mcolove said

        @Kib: Sie lassen eine entscheidende (weil die richtige, echte) Möglichkeit aus: Die Deichköniogin hat sich nicht an das Medium Emskopp gewandt, sondern an den seinerzeit (und heute immer noch) dort tätigen Chefredakteur (= das bin ich!). Das war privat, da kam keine ‚Pressemitteilung‘. Dieser Kontakt hatte für den Vorspann unseres Interviews aber durchaus News-Wert. By the way sei erwähnt, dass wir beim Emskopp professionelle Emsland-Patrioten sind. Das manifestieren wir alle zwei Monate in unserem Magazin. Allerdings mit einem offenen Auge für die Wirklichkeit. So wie wir selbst auch Fehler machen, wissen wir, dass im Emsland nicht immer nur die Sonne scheint. Wovon man sich ab heute Mittag dann wieder selbst und wahrhaftig überzeugen können wird. Ich werde die Deichkönigin fragen, ob sie dazu nicht eine Überschrift und etwas Bewegtbild aufzeichnen möchte … Dann können alle schreien: „Aber vormittags war es noch schön!“ Und ich als Emsland-Patriot sage euch: „Hier ist es immer schön. Selbst wenn es mal nicht schön ist.“
        „Life´s what you make it.“ (Talk Talk -> http://youtu.be/hPP_SGimQ1U), „Jeder ist seines Glückes Schmied, aber nicht jeder Schmied hat Glück“, (Hape Kerkeling). Bitteschön!

  14. Monia said

    @kib: Das artet zwar jetzt alles in Erbsenzählerei aus, aber ich war schon einmal an anderer Stelle sehr fasziniert von dem, was Sie hier so behaupten. Deshalb meine Frage: Woher wisen Sie all diese Dinge, die Sie über die Deichkönigin sagen? Wären Sie so nett, mir Ihre Quellen zu nennen? Oder hat Ihnen die Dame das erzählt? Das ist jetzt keine ironisch gemeinte Frage!
    Das hier zum Beispiel, wo steht das:
    „… die Freunde fanden selbige dermaßen künstlerisch gediegen & so derart gelungen, dass sie fröhlich weiter drehte, quasi gar nicht anders konnte (sehr peinliches Eigenlob)!“
    Ich habe gelesen, dass ihre Freunde ihr vorgeschlagen haben, die Filme nicht zu verschicken, sondern bei youtube hochzuladen, damit sie dann nur noch den Link verschicken muss, was sie dann auch getan hat. Ein Eigenlob habe ich im Emskopp-Interview gefunden, wo sie gesagt hat, dass sie ihren ersten Film selber so gut fand, dass sie ihn an Freunde geschickt hat. Das finde ich persönlich überhaupt nicht peinlich,schließlich verschickt niemand irgendetwas, was er nicht auch selber gut findet. Nirgends gelesen habe ich, dass sie weiter drehte, weil ihre Freunde so derartig begeistert waren wie Sie es hier schildern. Und ich habe auch nirgends lesen können, dass die Deichkönigin ihre Klickzahlen bei Youtube irgendwo hervorgehoben hat. Woher stammen Ihre Infos? Das interessiert mich ernsthaft!
    @Ulrike u.a.: Ich verfolge in diesem Blog i.ü. nicht alle Themen, nur die, die mich interessieren und beschäftigen. Machen Sie’s doch einfach genauso!

  15. Kib said

    Job, wir wissen es doch alle: “Du bist ein Held, wenn auch argumentativ -wie immer -sehr stumm!!!!“ Aber, um Dich geht es mal wieder nicht- hättest Du auch am bisherigen Feedback Deiner Beiträge erkennen können 🙂
    Bei der Suche auf einen Beitrag der LT (die immerhin die Moderation hierzu
    übernahm) zu gestrigen Podiumsdiskussion fand ich leider nichts…. Dafür allerdings folgenden Wettbewerb (hab gerade keinen Anglizismus parat- ich hoffe jeder weiß, was gemeint ist) des Medienhauses Emsland: http://www.noz.de/artikel/56946935/gesucht-das-schoenste-schuetzenfest-foto-geldpreise-fuer-beste-bilder

    Der Fairness geschuldet (ich hab mich sehr kritisch zur Deichkoenigin geäußert, bleibe im Kern dabei) aber um inhaltlich fair zu bleiben, og. Link.

    • Frank O. said

      Deichkoenigin? Wer war das nochmal?

      • Eine deprimierende Frage. Sie bezahlt für Ihre Arbeit, bester Frank O. Jeden Monat, weil man ihr zumindest einen Job genommen hat. Aber es geht natürlich nicht um Zensur, nicht wahr?

        • Kib said

          N`Abend Jungs,

          Frank, lass es bitte gut sein bzw. berücksichtige, dass sämtliche Beteiligte sich nicht persönlich zu dem (leidigen) Thema Deichkoenigin ausgetauscht haben!!!
          Ich fand ihre sämtlichen Beiträge nicht lustig- das war aber –zunächst- ausschließlich eine Frage des Humors (meines= ?).

          Die Schützenbruder-Arie war m.E. nicht ok- da sind wir zwei uns sehr sehr einig.

          Die Dame arbeitet in der Medienbranche und hätte evtl. erahnen können, dass ihre Aktivität wenig karierefördernd ist (vermutlich hat sie dies bewusst in Kauf genommen – heikel finde ich…).

          Klar ist allerdings, dass innerhalb der Medienbranche viele „freie Jobs“ vergeben werden. Arbeitsrechtlich ist dies daher so eine Sache: man ist selbigen „ratzfatz“ los. ABER: Ebenso wenig „lustig“ wie die Tatsache, dass ggf. einer der Schützenbruder seinen Job verloren hätte: Robert ist dieses Thema betreffend sehr borniert & verführt dazu heftige Kommentare zu posten. Bei Deiner jüngsten Antwort habe ich ein kleines „selber Schuld“ heraus gelesen: Im Emsland ist es derzeit weit verbreitet im Zusammenhang mit der beruflichen Niederlage der DK derart zu trumpfen bzw. haben geeignete vermeitlich Stellen nachgeholfen:

          Ich persönlich finde es sehr schlimm, dass die Cause „Deprimierendes EL“ derart eskaliert ist und bedauere durch mein gestriges Posting Öl ins Feuer gegossen zu haben (das war nicht meine Absicht: Der Wettbewerb des Medienhauses EL ist allerdings derart schräg…).

  16. Frank O. said

    Geschätzter Robert Koop, ich bitte Sie! Das ihre Hoheit einen Job verloren hat ist sehr bedauerlich und sie hat dafür mein Mitgefühl aber man mußte ja unbedingt mit dem Kopf durch die Wand und sie,lieber Robert haben munter dazu beigetragen.Und sie wollen mir doch nun nicht wesmachen das der Koenigin nicht klar war wie und wen sie an den Kopf stößt. Sollte der Job in der Tat nur aus Zensurgründen weg sein sind hier rechtliche Schritte doch sicher nicht ausgeschlossen. Da ist sie bei ihnen doch in allerbesten Händen!!

  17. Monia said

    @kib: Ich finde es nicht schlimm,dass Sie Öl ins Feuer gegossen haben, da gibt es m.E. nichts zu bedauern. Es wird ja wohl wenigstens noch erlaubt sein, auf einen merkwürdigen Wettbewerb hinzuweisen.
    Man kann zu den Filmen stehen wie man will, übrig bleiben die teils unglaublichen Reaktionen darauf, der Einfluss auf das Berufsleben der Deichkönigin und nun sogar die Tatsache, dass sie Teil des Wahlkampfs geworden ist. Obwohl ich mir, wie Frank O. schrieb, beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass ihr klar war, dass so eine Welle losgetreten wird, haben Sie sicherlich Recht, wenn Sie schreiben, dass sie die Konsequenzen bewusst in Kauf nimmt. Aber was soll sie denn auch sonst tun? Einknicken wegen objektiv betrachtet völlig harmloser Filmchen? Sich für die Überschrift „Deprimierendes Emsland“ entschuldigen? Versprechen, so etwas Böses nie wieder zu machen? Wenn sie zu dem steht, was sie tut, dann muss sie die Konsequenzen natürlich in Kauf nehmen, jede andere Reaktion wäre hochgradig peinlich.
    Ich glaube, es geht hier eher darum, wie versucht wird, Menschen mundtot zu machen, die nicht so ticken, wie es von einem „ordentlichen“ Emsländer erwartet wird. Das ist doch das eigentlich skandalöse dabei. Wenn die Deichkönigin sich trotz aller Konsequenzen nicht mundtot machen lassen will, ist das gut. Von der anderen Sorte haben wir hier doch wohl schon genug, z.B: bei der lieben Tageszeitung.

  18. Kib said

    @RK Es spricht vermutlich viel dafür, dass es einen Zusammenhang gibt. Das erstaunt vermutlich niemanden, der sich mit dem Thema befasst hat: Die Gretchenfrage lautet: welchen ? Sollte dies ein Startschuss für wilde Spekulationen sein: Die Batterie meines „Kinds im Ohr“ ist im Laden-Modus.
    Als juristisch und moralisch unterstützende Instanz der DK war Dir Deine Verantwortung als „Patenonkels“ immer bewusst. Ich bin mir daher sicher: Sollte der LK sich NACHWEISLICH falsch verhalten haben; Du lässt es uns wissen.

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