Fluchtalternative

15. August 2011

Es gibt kein Asyl, aber -entsprechend der nicht unumstrittenen deutschen Flüchtlingsrechtsprechung- eine dauerhafte  inländische Fluchtalternative für die kreative Deichkoenigin in diesem kleinen Blog, der sich damit dem Kampf gegen Zensur -auch außerhalb der Lokalpresse- verschrieben hat.
Liebe Wesuweer Jungschützen,die ihr etwas gegen den Film der Deichkoenigin über Euren Auftritt am 8. Mai hattet und ihn deshalb bei Youtube sperren ließet. Wenn Ihr mich jetzt -wie die Deichkoenigin- persönlich besuchen wollt, nehmt die normalen Bürozeiten meiner Kanzlei ( 8 bi 18 Uhr).  Oder, Freunde des heimatlichen Brauchtums, handelt anwaltsfreundlich und lasst gleich Euren Advokaten ran. Horridoh!

Nachtrag:
Inzwischen stand bei der Deichkoenigin tatsächlich der nächste Besucher  vor der Haustür und sprach:

„Ich weiß, dass Sie die mit den Filmen sind. Ich möchte Sie bitten, den Film mit den Straussen aus dem Internet zu nehmen“. Deichkoenigin: „Hä? Wieso das denn?!“ Er: „Wegen des Rechts am eigenen Bild!“ Deichkoenigin: „Ah ja! Die Strausse haben also ihr Recht am eigenen Bild eingefordert?“ Er: „Nein, aber der Besitzer“. Deichkoenigin: „Ja, dann soll er das mal machen. Ich warte auf Post. Wiedersehen.“

Dann sagte die Deichkoenigin noch, dass sie es ziemlich unverschämt fände, einfach persönlich bei ihr aufzutauchen, anstatt anzurufen, E-Mail oder Brief zu schreiben usw. Darauf er: „Da werden noch mehr Leute kommen.“

Das Ganze ist kein Witz; trotzdem könnte man herzhaft darüber lachen, wenn nicht der letzte Satz wäre.  Also, meine Lieblingskommentatoren kib und Buggy, übernehmt die Sache! Und hier natürlich der Film mit den Emsland-Tierchen, die ihr Recht am eigenen Bild einfordern;