Nieder

3. August 2011

In Wikipedia reitender Graf Anton Günther - zweidimensional

„Oldenburg will seinen  frühneuzeitlichen Grafen Anton Günther ehren: Mit einem bereits fertiggestellten Reiterstandbild. Historiker halten das für groben Unfug.

Mit Denkmaldebatten kennen sich die Oldenburger aus: Erst vor wenigen Jahren wurde, und auch das nicht zum ersten Mal, leidenschaftlich um ein Vertriebenendenkmal gestritten, das dann nicht aufgestellt wurde. Nun geht es um ein ganz anderes Thema und eine ganz andere Darstellungsform: Privatpersonen wollen den frühneuzeitlichen Feudalherrn Graf Anton Günther mit einem Reiterstandbild ehren. Man könnte es als eine Sommerlochdebatte abtun – wenn die Skulptur …“

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und noch mehr

Wir Lingener sehen natürlich gleich den Unterschied; denn der niedere, weil nur gräfliche Adel in Oldenburg reitet. Bei uns hockt der ganz niedere, weil niederträchtige Adel auf dem Boden und versucht, mit Stroh ein Loch im Eimer zu stopfen. Weil das so peinlich ist, muss Machurius das im Lingener Hinterhof tun und darf nicht auf dem gestalterisch seltsamen Kreisverkehr an der Lindenstraße sein Unwesen treiben (mehr…). Graf Anton Günther hingegen kommt vor das Schloss mit Pferd und ohne Eimer…

3 Antworten zu “Nieder”

  1. Frank O. said

    Man könnte meinen das hier 3 vermögende Partei-Schelme dem Volke aufdrängen möchte was es gar nicht will. So zumindest mein erster Gedanke. Woher das nur kommt?!
    Vielleicht könnte man dem armen Grafen ja aber auf dem Lingener Pferdemarkt Asyl gewähren, falls er doch noch in Oldenburg verbannt wird. Direkt vor ihm könnte man dann den grausamen Räuber Machurius positioniren. Zusammen schreiben sie dann neue Geschichte denn der Graf hat ja den grausamen Räuber verscheucht. Das zieht Touristen an, verschönert den Pferdemarkt allemal und bringt ein paar Einnahmen in die verstaubte Stadtkasse.

  2. Brüggmann, Brigitte said

    Ich bin mit dem Vorschlag, den Machurius statt der 3 Säulen
    im Kreisverkehr zu positionieren, leider nicht durchgekommen.
    Der Sage nach kam der Machurius aus Richtung Schepsdorf
    mit seinem löchrigen Eimer, deshalb wäre der Standort dort
    passend und zweitens wäre es auch eine Ehrung für den
    verstorbenen Lingener Künstler Friedel Kunst. Einerseits soll
    sich die Stadt um den Nachlaß von Friedel Kunst bemühen,
    andererseits wird sein Werk dort aufgestellt, wo es nur Einge-
    weihte sehen können. Das verstehe wer will.

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