Amy Winehouse

23. Juli 2011

Amy Winehouse, eine der großartigsten Sängerinnen der Gegenwart, starb heute in London an den Folgen ihrer Drogenabhängigkeit.

Trauer

23. Juli 2011

Stadtbus

23. Juli 2011

Die BürgerNahen begrüßen grundsätzlich das Projekt Stadtbus in Lingen, fordern aber eine transparentere Planung. „Wenn die Stadt 285.000 Euro ausgibt, dann sollte sie sich von vornherein klar machen, was sie damit erreichen möchte,“ sagt BN-Vorsitzende Sabine Stüting. „Das Angebot zu verbessern, kann für einige Teile Lingens gewiss erreicht werden. Vor allem die Trennung von der Schülerbeförderung ist lange überfällig. Dass man künftig auch noch abends den Bus nutzen kann, erhöht die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs entscheidend.“

Allerdings könnte es nach Ansicht der BürgerNahen zu Verwerfungen führen, dass einige Stadtteile nicht nur bevorzugt bedient werden, sondern „das bessere Angebot auch noch mit niedrigeren Preisen im Vergleich zu anderen Linien garniert wir“. Offensichtlich befürchteten die Projektverantwortlichen, dass auch ein stündlich verkehrender Bus allein noch nicht ausreicht, um viele Lingener von der Nutzung des PKW abzuhalten.

„Wir wünschen uns, dass die Stadt sich vor dem Start des Projektes klare Zielvorgaben setzt. Jeder Kaufmann weiß, dass die Vorteilhaftigkeit eines solchen Engagements sonst nicht beurteilt werden kann,“ so Marc Riße von den BürgerNahen. „Dazu gehört, dass die Zahl der Fahrgäste erfasst wird und mit der bisherigen Nutzung und der Nutzung anderer Linien verglichen wird. Sollte es solche Zielvorgaben geben, finden wir es schade, dass sie nicht im Vorfeld veröffentlicht werden. Erst dann könnten sich die Bürger eine eigene Meinung zum Projekt bilden.“

Die BürgerNahen regen an zu prüfen, ob eine solche Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Hochschule Lingen erfolgen könnte. „Wir BürgerNahe stehen für eine transparente Politik. Die Stadt Lingen hätte hier eine gute Gelegenheit, in diesem Sinne die Unternehmen, Verwaltung, Politik und Hochschule einzubinden“, sagt Stüting.