Erneuerung

18. Juli 2011

Die Finanzwelt diskutiert die Situation bei RWE. Zum Beispiel so:

„Der energiepolitische Umbruch in Deutschland macht die mittelfristigen Investitionspläne von  RWE zur Makulatur. Der Konzern kippt seine Ziele für bessere Schadstoffbilanz und muß Investitionen in erneuerbare Stromquellen steigern.

Um nach dem Abschalten des letzten RWE-Meilers in Lingen im Emsland im Jahr 2022 nicht völlig auf die fossilen Energien Kohle und Gas angewiesen zu sein, wäre mindestens eine Verdopplung der jährlichen Investitionen in erneuerbare Energien erforderlich, sagten Manager des Stromkonzerns in Essen. Das Budget beträgt aktuell jährlich 1,3 Mrd. Euro.

Unter den Atomkonzernen ist  RWE mit einem Kernkraftanteil von 20 Prozent im vergangenen Jahr noch relativ mäßig betroffen. Bei Eon und EnBW reißt der Ausstieg größere Lücken in die Kraftwerkskapazitäten.

Das Umsteuern auf erneuerbare Energien strapaziert die Finanzkraft der Branche enorm.  RWE schafft es mit den derzeitigen Investitionen gerade einmal, den Anteil von Wind-, Solar- und Biomassestrom in seinem Energiemix um einen Prozentpunkt zu erhöhen. Und die Basis ist niedrig: 2010 erzeugte der Konzern nur vier Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen…..“

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