Deichkönigin

12. Juli 2011

Sie erinnern sich?

Inzwischen ist ein Schützenbruder persönlich zur Deichkönigin marschiert und hat von ihr verlangt, das Video vom 8. Mai bei youtube zu löschen; das zeigte ihn mit einer Handvoll alkoholfreudiger Schützenbrüder beim Schützenfest in Wesuwe – sozusagen auf dem Weg vom Taxi zur Tränke.

Es komme so schlecht, meint der junge Mann, wenn das sein Chef sehe. Als der Aufforderung nicht entsprochen wird, beschwert man sich bei youtube und das Video wird gelöscht. Ein Vorgang, den man lächerlich nennen könnte, wenn er nicht bloß Zensur wäre.

Wesuwes Schützenbrüder sind wirklich deprimierend.  Und erst Youtube!

45 Antworten zu “Deichkönigin”

  1. S. Stueting said

    Ist es Zensur, wenn ein betrunkener Schützenbruder sein Recht am eigenen Bild durchsetzt? Ich finde das verständlich und auch berechtigt, dass er sozusagen die Notbremse zieht. Zumindest im Nachhinein ist ihm ja klar, dass er da kein würdiges Bild seiner Person abgibt…

  2. Monia said

    Die Rechte am eigenen Bild haben aber auch Grenzen, zum Beispiel, wenn „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben“ gemacht werden. Genau das war hier der Fall. Ansonsten schließe ich ich mich einem Kommentar an, den ein gewisser „mcolove“ geschrieben hat: „Liebe Wesuweer Schützen, wenn ihr euch in der Öffentlichkeit nicht benehmen könnt und Bilder/Filme von eurem Gebaren von euch nicht zu verantworten sind, dann müsst ihr mal vor der Wesuweer Schützenhaustüre kehren und nicht die Bilder verbieten lassen. Das ist echt peinlich und zeugt auf keinen Fall von Größe. DAMIT seid IHR die NEGATIVWERBUNG fürs Emsland, nicht derjenige, der das dokumentiert.“

    • Kommentar des Tages!

      • Frank said

        Es handelt sich NICHT um eine Versammlung o.ä. im Sinne des § 23 KunstUrhG, da die dargestellten Personen lediglich das Taxi verlassen und in Richtung des Festzeltes gehen. Desweiteren sind die dargestellten Personen in dem Video weder Mitglieder des Schützenvereins Wesuwe noch haben Sie dort ihren Wohnsitz. Daher kann ich den angepriesenen „Kommentar des Tages“ nur belächeln.

        • Was für ein elegantes, juristisches Halbwissen! Wer hat Ihnen denn so einen Unsinn vermittelt? Liest Du nach in § 23 Kunsturheberrechtsgesetz (KUG/KunstUrhG)

          „(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:
          Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte;
          Bilder, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen;
          Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;
          Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient.“

          (mehr…)

  3. kib said

    … sozusagen auf dem Weg vom Taxi zur Tränke.

    Interessant: Beinhaltet das auf dem Weg zu einer „öffentlichen Veranstaltung“ sein bereits die Teilnahme an selbiger?
    Nach meinem Empfinden ist der Kommentar von S. Stüting eher „Kommentar des Tages“!

  4. Bernd Koop said

    Wie wäre es mit http://vimeo.com/ ?

  5. Frank O. said

    Die Lingener regen sich auf das in Wesuwe getrunken wird?
    Ich erinnere mich da an eine Reportage aus Lingen:

    Und da hat sich bis heute nicht viel geändert und das geht auch ganz ohne Schützenfeste.

    ps Dazu gibts auf Youtube übrigens noch reichlich weitere Teile/Folgen.

    • Nein, das ist nicht der Kritikpunkt. Die Wesuwer -oder mindestens einer- regt sich darüber auf, dass über ihr Schützenfest offen berichtet wird und youtube zensiert daraufhin einfach mal so. Nicht das Trinken ist das Hauptproblem, es ist die Zensur (und natürlich auch die scheinheilige Empörung der Schützenbrüder darüber, wenn ihnen ein ganz kleiner Spiegel vors Gesicht gehalten wird).

      • Rolf Heinrich said

        1. Wesuwe : youtube 1 – 0 !

        2. Frage: Gilt der Begriff „Schützenbruder“ nur für die Mitglieder eines örtlichen Schützenvereins oder sind alle Menschen, die Mitglied in einem „orentlichen“ Schützenverein sind, z. B. im Emsland, untereinander „Schützenbrüder“ (bzw. -„schwestern)?

        3. Lingen: Manch ein „junger“ Schützenbruder und so manch älterer „Bürger“, der in einem hiesigen Schützenverein ist, muss ja regelrecht aufatmen, dass ihm nicht unlängst „ein ganz kleiner Spiegel vors Gesicht gehalten“ wurde.

        4. Glashaus!

      • Frank O. said

        Verstehe. Doch sind wir mal ehrlich, es ist doch nun wirklich kein Geheimnis. dass Schützrnfeste ein mehrtägiges Besäufnis sind. Wenn ich im Schützenverein bin und meine Uniform trage representiere ich den Verein und sobald ich mein Gründstück verlasse tue ich das sogar öffentlich. Ob ich ich nun mit dem Taxi auf den Weg zum Festzelt bin oder zurück ist doch belandlos und undiskutabel.
        Denn wie war das noch so schon mit Weg zur Arbeit und zurück?!

  6. martin said

    @kib
    Wer mit und ohne Uniform an einem Schützenfest teilnimmt, darf fotografiert und / oder gefilmt werden. Was sind das denn hier für Beiträge???? Demnächst im (gepixelten oder tatsächlichen) Vollschleier in diesem unserem freien Lande unterwegs? Wer will das?
    @Bernd Koop
    Natürlich! Aber auch youtube muss sich korrigieren, sofort.

  7. kib said

    @ Martin: Das ist schlicht und ergreifend mein moralisches Empfinden! Die juristische Sachlage scheint vermutlich anders gelagert zu sein. Allerdings, die Schützen waren, wie RK berichtet, offensichtlich auf dem Weg zu „einer öffentlichen Veranstaltung“. Wo beginnt also ein Schützenfest: Vor oder im Festsaal, während des Umzuges…?
    Auch das wäre mir zunächst egal. Der Punkt ist einfach der, dass sich „Gott & die Welt“ über Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen aufregt. Übrigens war dies hier in Bezug auf den Vandalismus im Zusammenhang mit den bunten Blubber-Röhren am BvL-Kreisel auch einmal Thema; eines, das es allemal Wert ist zu diskutieren.
    Mir persönlich wäre es völlig fremd, mich an irgendeine Ecke zu stellen (egal ob im EL oder anderswo) und Menschen (gut erkennbar im Vollprofil) in einer –nennen wir es mal-fragwürdigen Situation- zu filmen und dieses Material anschließend online zu stellen.
    Geschmacksache, über die ich nicht streite. Sie dürfen es gerne gut finden, wenn Menschen öffentlich bloßgestellt werden, denn nichts anders hat die Deichkönigin m.E. getan.

    • Boah, da geht aber manches wirklich heftig durcheinander. Anlasslose Kameraüberwachung und Aufnahmen öffentlicher Veranstaltungen bspw. Noch einmal: Wir leben in einem Land mit einem freiheitlichen Gesellschaftssystem, in dem jede/r gefilmt und veröffentlicht werden kann, der an öffentlichen Zusammenkünften teilnimmt – nicht weil er dadurch überwacht würde, sondern weil dies, also die Berichterstattung Teil unserer verfassungsrechtlich geschützten Meinungsfreiheit ist. Wer stattdessen jedem sinnbildlich eine Burka umhängen will, muss dieses Gesellschaftssystem ändern. Dabei wird er zu recht auf entschiedenen Widerstand stoßen. Also Deichkönigin: Bitte weitermachen und unseren Kleingeistern den Spiegel vorhalten!

  8. mcolove said

    Die Deichkoenigin fängt für sie seltsame Szenerien im Emsland im Bewegtbild ein. Das jedoch nicht, um Menschen bloßzustellen. Auch im Falle des Wesuweer Schützenbruders hat sie das Video eher nicht gedreht, um hier einzelne Menschen vorzuführen. Hier ging es offenkundig mehr die Institution des Schützenfestes mit ihren Begleiterscheinungen als um die Bloßstellung von Leuten. Wenn ich mich aber auf einem Schützenfest in aller Öffentlichkeit so benehme, dass mein Chef das besser nicht sieht, dann muss ich entweder bereit sein, eventuelle Konsequenzen zu tragen, oder ich muss mein Verhalten ändern. Das hat mit Moral nix zu tun, sondern ob man ausreichend Hintern in der Hose hat, so oder so.

    • kib said

      @RKSelber: Boah, ey! Da spricht ausschließlich der Jurist- Empathie -schadet nie* : Ich habe ausdrücklich – gleich zu Beginn- von meinem moralischem Empfinden gesprochen! Ich bleib dabei: Im Zweifel ist das Video keine „Berichterstattung“ sondern plumper Voyeurismus (= im engeren Sinn bezeichnet der Begriff das heimliche Beobachten einer unwissenden Person, im weiteren Sinn jegliche Form der Lust am Betrachten-). Da kannst Du juristische Haarspalterei bis zum „Sankt Nimmermannstag“ betreiben. Ich bin mir relativ sicher, keiner der betroffenen Schützen war sich bewusst, dass er gefilmt wird. Und das ist schlichtweg nicht ok bzw. ist weit ganz weg von seriöser „Berichterstattung“.
      Und * Vielleicht sind Dir als niedergelassener Jurist die Sorgen eines Arbeitnehmers in einem Angestelltenverhältnis auch einfach zu fremd.
      @ mcolove: „Auch im Falle des Wesuweer Schützenbruders hat sie das Video eher nicht gedreht, um hier einzelne Menschen vorzuführen….“
      Interessant: Sie beginnen den Satz mit „Auch“, um in dann gleich mit „eher“ zu relativieren. Aber das ist jetzt auch ein klein wenig Haarspalterei meinerseits: Nach meiner o.g. Interpretation der Sachlage macht es einfach einen himmelweiten Unterschied, ob die Deichkönigin ein federndes Werbeschild an einer Tankstelle in MEP dokumentiert, oder (vermeintlich unwissende) Schützenbrüder filmt.
      @Karl: Wer wie oft etwas sieht ist für mich nicht relevant in Bezug auf meine persönliche Einschätzung (wie oft wurden z.B. wirklich fragwürdige Bücher verkauft?)

      • Rolf Heinrich said

        @kib: Der Tag des Kommentars !

      • mcolove said

        Hallo kib, natürlich muss ich meine Ausführungen relativieren. Ich bin schließlich nicht die Deichkoenigin und sie allein weiß exakt um ihre persönliche Motivation. Meine Ausführungen können also nur im halben Indikativ stattfinden. Betrachtet man allerdings die filmischen Veröffentlichungen der Deichkoenigin im Kontext (der inhaltliche/zeitliche Kontext leistet in derlei Zweifelsfällen stets gute Hilfestellung), dann erschließt sich mehr: Minimalistische Umsetzung, oft nur eine Szene/Motiv, wenig bis keine Aktion und alles unter einem reißerischen, polarisierenden Titel, der allein befangen macht/machen soll. Und: Zumeist keine Menschen. Das ist kein Voyeurismus, darum geht es hier nicht. Das ist eine Form von künstlerischer Äußerung. Abgesehen vom Titel der Serie und dem Namen der jeweiligen Folge haben die Filme keinen wertenden Kommentar. Es liegt beim Betrachter, was er mit den Filmen verbindet. Ändern wir den Blickwinkel: Ich bewege mich in der Öffentlichkeit und benehme mich so, dass mein Arbeitgeber/mein Umfeld daran Anstoß nehmen könnte*. Niemand filmt. Aber Menschen sehen mich dabei, sehen hin. Lege ich Ihre Argumentation konsequent aus, dann sind das alles Voyeure, denn sie sehen aktiv hin, wie ich mich benehme. Verlangen Sie etwa eine Kultur des Wegsehens? 😦

        *Wenn ich mich recht erinnere, ist in dem Video mit den Schützenbrüdern noch nicht einmal etwas Außergewöhnliches geschehen.

        • kib said

          Verlangen Sie etwa eine Kultur des Wegsehens?

          Hallo Macolove, das ganz sicher nicht. Ihre Einschätzung zur Intention der „Deichkönigin“ teil ich sogar: Allerdings mit einer Ausnahme und die diskutieren wir schließlich auf Ausführlichste (macht mir Spaß und seien Sie sich bitte gewiss, den Auftritt der Schützenbrüder „an sich“ finde ich ebenfalls daneben- wie jegliche Form des „unnötigen“ Uniformierens).
          Ich bleibe dabei: Ob ich etwas betrachte oder dokumentiere, macht einen immensen Unterschied: Vor allem, wenn die Betroffenen sich letzteren nicht einmal bewusst sind.
          Während eines emsländischen Jubelschützenfestes bin ich vor Lachen beinahe zusammengebrochen, als ich erwachsene Männer mit Helmen inklusiv problematischem Federschmuck mit sichtbaren Stolz tragend erblickte (ich schwöre, das war reiner Zufall!): Da nimmt man sich aber zusammen und önnt jedem sein Recht auf individuelle Freizeitgestaltung: Vor allem aber filmt man das nicht einfach nur weil man das darf. „Das ist KEINE Form von künstlerischer Äußerung“: Da lassen wir bitte die Kirche in Wesuwe!
          Besten Gruß & Dank Ihnen für ihre Antwort
          Kib

          PS: Das Thema ist jetzt durch denke ich.

  9. Karl said

    Entschuldigung! das s-i-n-d seltsame Szenen. 6,x Milliarden Menschen sehen das genauso (meine Schätzung)

  10. Monia said

    Wenn man Menschen in unwürdigen oder hilflosen Situationen filmt oder in Momenten, in denen sie besser vor sich selbst geschützt werden sollten, weil sie nicht mehr Herr ihrer Sinne sind, dann stimme ich kib voll zu. Wenn Menschen jedoch auf öffentlichen Veranstaltungen auch noch Rampensäue sind, dann nicht, und das war hier so: Die Schützenbrüder haben sich in Uniform postiert und sind als A-capella-Spielmannszug unüberhörbar und unübersehbar in Reih und Glied durch die Volksfestmenge Richtung Tränke marschiert. Mit diesem Auftritt hätten sie sich am nächsten Tag auch in der Zeitung oder im Nachmittagsprogramm des Regionalfernsehens wiederfinden können, als Teil einer heiter-seriösen Berichterstattung, die als Titel „Tolles Wetter und gute Laune beim Schützenfest in Wesuwe“ hätte haben können. Bei diesem Titel hätten Sie sich, kib, wahrscheinlich schmunzelnd über die Szene gefreut und der Schützenbruder, der sich beschwert hat, auch. Aber unter dem Titel „Deprimierendes Emsland“, da handelt es sich bei exakt dem gleichen Inhalt plötzlich um Bloßstellen. Es geht hier doch ganz klar nicht um den Inhalt des Films, sondern um den wertenden Filmtitel, der eine andere Sichtweise auf das Geschehen wirft. Und über die können viele Menschen dann nicht mehr schmunzeln.

    • Franz Hensen said

      Ich möchte mal einen kleinen Vergleich aufstellen (an das Kirmes-Video der deichkönig angelehnt http://www.youtube.com/user/Deichkoenigin?blend=1&ob=5#p/u/3/fj6isCFEvXY)
      Sie werden auf einem Volksfest (z.B. Meppener Kirmes) gefilmt, das Video wird mit der Überschrift „Deprimierendes Emsland“ ins Internet gestellt.
      Da bekomme ich als Betrachter den Eindruck, dass dort Menschen zu sehen sind, die auf einem schlechten->deprimierenden Volksfest unterwegs sind, weil sie vielleicht keine andere Möglichkeit haben und/oder so auch dieses Fest zu einem deprimierenden Fest machen.
      Ob die deichkönig es darauf abgesehen hatte war sei mal dahingestellt.
      Wenn hingegen über dem gleichen Video die Überschrift „Auf der Meppener Kirmes tummel sich bei gutem Wetter fröhliche Bürger“
      steht, freue ich mich als Zuschauer mit den ungewollten „Darstellern“ über die gelungene Veranstaltung.
      Die zu sehenden Menschen sind wahrscheinlich sogar stolz auf das Video. Und das „nur“ durch eine andere Überschrift!

      @ Kib: Voyeurismus (= im engeren Sinn bezeichnet der Begriff das heimliche Beobachten einer unwissenden Person, im weiteren Sinn jegliche Form der Lust am Betrachten-)
      Perfekt, besser hätte ich das nicht beschreiben können!
      und:
      Vielleicht sind Dir als niedergelassener Jurist die Sorgen eines Arbeitnehmers in einem Angestelltenverhältnis auch einfach zu fremd.
      Zumindest findet er ja neben seinem Job noch die Zeit sich mit den Fragen und Problemen der Emsländer zu beschäftigen: Daumen Hoch!

      Mit freundlichem Gruß
      Franz Hensen

      • mcolove said

        Hallo Herr Hensen, die Szene auf der Meppener Kirmes wie auch die meisten anderen filmisch von der Deichkoenigin eingefangenen Momente würden unter einer anderen Überschrift nichts von ihrer Aussage verlieren. Eine fröhliche Überschrift würde das Gegenteil bewirken, man hätte der Deichkoeniging wahrscheinlich bösesten Sarkasmus nachgesagt oder aber ihre Wahrnehmungsfähigkeit in Zweifel gezogen. Wenn auf der Kirmes nachmittags noch nix los ist, dann ist das so. Wenn beim Public Viewing bei einem Nicht-Top-Spiel nix los ist, dann ist das so. Dann trifft das auf die jeweiligen Momente zu. Und das ist in anderen Landstrichen Deutschlands kein bisschen anders. Ich würde mir weit mehr Sorgen machen, wenn ich sehe dass nix los ist, aber alle sagen und berichten: „Nee, war super, volles Haus, volle Ränge, begeisterte Besucher/Zuschauer etc.“ Oder?

  11. Thomas A said

    sorry, aber zurückhaltender kann ich auf das kib-Geplappere über Moral nicht reagieren. 😦

    • kib said

      @Thomas A , Sie „Hansel“! Leider halten Sie sich argumentativ auch „zurück“.

      • tadolf said

        @kib Der Beitrag kommt nicht von Thomas Adolf (um etwaigen Assoziatitionen der Leserschaft vorzubeugen),

        Ich schreibe hier immer unter Klarnamen, habe bißher nur einmal einen Pseudonym benutzt und das ist auch schon länger her und in einer nicht ganz so wichtigen Sache.

        Mit freundlichem Gruß,

        Thomas Adolf (SPD)

  12. Ardath Bey said

    Vielleicht sollte man das mal rein filmtechnisch betrachten: Die Deichkönigin hat die Szene in der Totalen gedreht, eine denkbar ungünstige Einstellung, um einzelne Protagonisten zu identifizieren. Wenn man dazu noch die relativ schlechte Auflösung nimmt… albern!

  13. Monia said

    Sehr interessant: Die Deichkönigin hat auf ihrem Kanal einen „Ersatzfilm“ verlinkt und folgendes dazu geschrieben:

    „Solange „Deprimierendes Emsland: 8. Mai. Wesuwe“ noch nicht wieder verfügbar ist, möchte ich Euch auf dieses 12-Minuten-Werk aufmerksam machen, in dem einige der Darsteller meines deaktivierten Films ebenfalls Hauptrollen bekleiden“:

    Da stellen sich mir doch die Fragen: Hat da ein Voyeur wirklich arme Menschen gefilmt, die sich dessen nicht bewusst waren?
    Und warum ist denn dieser Film nicht deaktiviert worden? Warum hat sich darüber offenbar niemand bei youtube beschwert? Die Antwort darauf weiß ich (glaub ich): Weil dieser Film nicht „Deprimierendes Emsland“ heißt, sondern „Vormeppen ist der geilste Club der Welt“. Das ist doch wohl der Beweis dafür, dass da ein Film wegen seines Titels zensiert wurde, nicht wegen seines Inhalts!

  14. Frank said

    Nee, alles quatsch. Der Film war aus Unachtsamkeit für die Öffentlichkeit zugänglich und wurde daher jetzt auf privat gestellt. Wieder son Dummschwätzer der von nichts Ahnung hat und seinen Senf dazu gibt, die rein spekulativ sind.

    • Sie tönen wie ein Schützenbruder, der auf dem Weg zur Theke Preußens Gloria schmettert. Waren Sie gar selber involviert?

      Angesichts Ihrer kraftvollen Worte habe ich mich gerade dazu entschieden, mit Deichkoenigin zu sprechen und ihr anzubieten, dem ach-so-schrecklichen Wesuwe-Video hier mediales Asyl zu gewähren. Wissen Sie, Zensur geht mir reichlich gegen den Strich!

  15. kib said

    Wie verhält es sich nun mit Deiner Attitüde (besser Ansage) an anderer Stelle hier im Blog der Deichkönigin Asyl zu gewähren? Ich sehe (& vor allem vermisse) sie nicht! Meiner Einschätzung nach ist YT juristisch nicht wirklich schlecht beraten…

  16. Alan Shore said

    Warum macht die Deichkönigin nicht ganz einfach neue Videos z. B. hier in Lingen: Bei Sektionversammlungen der Kivelinge oder Bürgerschützenaufmärschen findest sich mit Sicherheit genauso viel sehenswertes.

  17. doc said

    Nein, das video wurde nicht wegen seinem Titel deaktiviert, sondern weil man sich nicht gerne dabei filmen lässt wenn man den Kanal voll hat. Das würde den Rhetorik-Künstlern in diesem Blog wahrscheinlich auch nicht gefallen, aber die haben für die Feierei auch gar keine Zeit. Sie müssen sich nämlich mit diesem Quatsch hier beschäftigen und gegen die „Zensur“ vorgehen 😀 oder würde ein Video mit dem Titel: „Robert ist die geilste Sau der Welt“ lange im Internet hausieren, wenn darauf der Autor dieses Blogs zu sehen ist wie er mit aufgeknüpftem Hemd und der Krawatte um den Kopf macarena tanzt? 😀 keine Sorge wir haben das nicht gefilmt! 😀 –>bevor mir einer der vielbeschäftigten Herren Anwälte einen Strick dreht: “ Ich habe das geschilderte nicht beobachtet, ich weiss nicht ob es passiert ist “

    erster und letzter Kommentar, versprochen. Ich möchte ja nicht die Ernsthaftigkeit dieses Forums zerstören.

  18. Monia said

    @doc: damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Der Film „Vormeppen ist der geilste Club der Welt“ ist nicht von Deichkönigin, sondern von jemand anderem gefilmt worden, offenkundig von einem Schützenvereins-Mitglied oder einem Kumpel der Schützenbrüder. Und die haben sich ebenso offenkundig sogar sehr gerne von ihm filmen lassen. Dieser Film ist auch nicht zensiert worden, sondern von seinem Macher freiwillig auf den Modus „privat“ gestellt worden. Zensiert wurde ein anderer, weitaus kürzerer, sehr viel harmloserer Film. Sollte Herr Koop jemals am helllichten Tage zwischen Kindern auf einem Schützenfest mit Krawatte um den Kopf betrunken Makarena tanzen und dabei gefilmt werden, dann wird er das wahrscheinlich nicht schön finden, aber (hoffentlich) für sein eigenes zukünftiges Verhalten eine Lehre daraus ziehen und nicht den Filmer oder die Filmerin für sein Tun verantwortlich machen. Hier ein kleiner Ausschnitt aus Wikipedia zum Stichwort Zensur: „Sittlich begründet wird eine Zensur z.B. mit dem Schutz Minderjähriger vor Inhalten und Darstellungen, die deren seelische Entwicklung gefährden“. Wann nehmen Kinder denn bitteschön mehr Schaden: Wenn sie einen ganzen Nachmittag zwischen grölenden, besoffenen Schützenbrüdern verbringen müssen oder wenn sie einen zweiminütigen Ausschnitt dieser Szenerie bei Youtube sehen, der durch seinen Titel unmissverständlich zum Ausdruck bringt: „Das ist nicht schön, was Ihr hier seht!“ ?

  19. karim said

    @monia

    Seit wann sind Schützenfeste kinderbelustigung!?

  20. Monia said

    Meiner Meinung nach gar nicht. Aber wenn direkt vorm Fest- und Bierzelt ein Kinderkarussel und weitere Kinderbelustigungs-Dinge aufgebaut sind, dann soll das wohl eher nicht für die Erwachsenen sein….oder?

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