Alternative

8. Juli 2011

Die Stadtwerke Osnabrück waren die Alternative zu den RWE. Das Osnabrücker Angebot für eine Beteiligung an den Stadtwerken Lingen schien aber nicht so lukrativ wie das aus Essen. Schade. Denn die Ziele der Stadtwerke Osnabrück sind außerordentlich ambitioniert und beinhalten das, was man Nachhaltigkeit nennt. Die NOZ berichtet dazu:

Die Stadtwerke wollen bis 2018 alle Privatkunden mit grünem Strom aus eigener Produktion versorgen. Dieses Ziel nannte Stadtwerke-Vorstand Manfred Hülsmann Mittwochabend während der Hauptversammlung.

Die Stromproduktion der Stadtwerke Osnabrück  aus regenerativen Quellen genügt heute, um 12000 der 100000 privaten Kunden mit Energie zu versorgen. „Viele andere Wettbewerber haben ein ähnliches Ziel ausgegeben, kaufen dafür aber grünen Strom aus Skandinavien oder Österreich ein“, sagte Hülsmann. Die Stadtwerke investierten dagegen weiter in eigene Anlagen und machten den Strommix Schritt für Schritt grüner. 2010 bauten die Stadtwerke fünf größere Fotovoltaikanlagen und beteiligten sich an Windparks an der Nordsee und Schottland. In diesem Jahr ist eine Investition in eine Sonnenstromanlage in Brandenburg geplant. Auf dem…

weiter auf der Webseite der NOZ.

Bleibt die Frage, was machen die SWL in Sachen Ökostrom für alle?