Tag der Architektur 2011

24. Juni 2011

Einmal mehr ist das Emsland ein (fast) weißer Fleck auf der interaktiven Landkarte, die die Architektenkammern Niedersachsen und Bremen zum Tag der Architektur 2011 erstellt haben. In 62 Orten sind am kommenden Sonntag insgesamt 133 Objekte von Architekten, Stadtplanern, Innen- und Landschaftsarchitekten zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Die Architekten stehen für Fragen der Besucher zur Verfügung.

Nachdem 2009 ein Haus am Lünner See und 2010 ein Wohnhaus in Lingen zu besichtigen war, finden sich dieses Jahr offenbar nichts Zeigenswertes im Lingener Raum. Auch sonst reduziert sich der Beitrag des Emslandes  Haren-Hüntel auf das Bürogebäude und die Werkhalle der Firma Stahlbau Menke (Foto lks; © Foto: Franz Schepers)  in Haren, nahe  des Euro-Hafens (heißt wirklich so pekuniär) . Entwurfsverfasser ist der lokale Architekt Christoph Becker (B&C Becker GmbH Architekten und Ingenieure). Führungen (ab Eingang9 finden um 11, 14 und 15.30 Uhr statt.

Gleich nebenan kann man den neuen Betriebskindergartens  der Firma Emsland-Frischgeflügel ansehen. Entworfen hat das Projekt die Architektengemeinschaft „Droste, Droste & Urban“, Oldenburg, betreut wurde das Projekt von Architekt Dipl.-Ing. Stefan Steinkamp. Das Freigelände der Tagesstätte wurde von den Landschaftsarchitekten Prof. Nagel und Prof. Schonhoff (nsp landschaftsarchitekten stadtplaner, Hannover) entworfen. Führungen dort finden um 11, 13 und 15 Uhr jeweils ab Haupteingang statt.

In der Nachbarschaft gibt es zwei Objekte gibt es in Nordhorn (Wohnhaus und Altes Rathaus) und eines in Neuenhaus (Schulmensa) sowie  ein weiteres im an der B 214 gelegenen Ankum (Kindertagesstätte) zu besichtigen.

Das Programmheft mit allen Informationen zum „Tag der Architektur 2011“ und mit der „ArchitekturZeit“  kann kostenlos bei der Architektenkammer Niedersachsen, Friedrichswall 5, 30159 Hannover,  per E-Mail bestellt werden. Das komplette Programm des TdA2011 findet sich aber auch im Internet.

8 Antworten zu “Tag der Architektur 2011”

  1. hans said

    letztes Jahr war auch die Freianlage St.Bonifatius Hospital Lingen im Katalog TAG DER ARCHITEKTUR, siehe Seite 85
    Beplante Fläche 10000m2
    Baukosten: 650.000 Euro
    Bauherrin: St.Bonifatius Hospital
    Zitat:
    „Einladend und parkähnlich ist sie, die Ausstrahlung der neuen Aussenanlagen des Bonifatius Krankenhauses in Lingen. Um diese Atmosphäre zu schaffen, waren zwei Innnovationen von grosser Bedeutung: die Verbesserung der Eingangssituation und die Einbindung der Freiflächen in den Gesamtkontext der Stadt.
    Es entstand eine zusammenhängende Fläche, die die Aufenthaltsqualität für Patienten und Besucher spürbar steigerte. Die verbindenden Elemente der Anlage sind der Wasserverlauf und die hohe Bepflanzung.
    Wasserverlauf: Psalm 23 Der gute Hirte
    Wirklich gelungen!

  2. Lingen-light said

    Architektur ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, und bleibt es!

    Solange nicht Biogasanlagen, Hähnchenställe, und Zerstörung von denkmalgeschützte Bausubstanz am Beispiel Lingen mit in den Wettbewerb, mit einbezogen werden, solange wird es eben auch keine wettbewerbsfähige Architektur geben. Nur auf dem Gebiet ist das Emsland wettbewerbsfähig, und gleitet weiter ab.
    All das ist eine Frage der Führung, eben nicht sehr anziehend.
    Da bringt eben ein Hähnchenstall mehr Gewerbesteuereinnahme.
    Es fehlt nicht am kreativen Architekten, es fehlt an der Nachfrage,
    und da die Stadt selbst unter ihrer schwarzen Führung mit wenig Anspruch selbst schlechtes Beispiel bietet, und dabei respektlos den Altbestand der Stadt zerstört, da bleibt eben die Architektur auf der Strecke. Eben alles Kopfsache, da bleibt nicht nur ein weißer Fleck, da ist schon ein schwarzer Güllefleck, und unsere Landwirte geraten in die Knechtschaft und Abhängigkeit der Großindustriellen. Eben alles Kopfsache, und die Form folgt der Funktion, ist doch auch ehrliche Architektur, oder? Weiter so.

    • Kommentar des Tages!

      • klaus said

        Aber beim nächsten Mal sind wir wieder dabei.
        Bei ca. 20 Millionen € Ausgaben für einen „Leuchttum“ wird ja wohl was Anständiges rauskommen, oder?

        • Lingen-light said

          Da ist der Chinese aber fleißiger, und es liegt nicht an der Höhe der Kosten.
          Bevor in Lingen die verantwortlichen ihr Hirn anstrengen, gehen sie lieber den chinesischen Weg, und der geht so, die alte Stadt abreißen, dann ist Platz genug für eine neue Stadt, oder gleich, 1 zu 1, Hallstatt kopieren, da brauch man auch nicht soviel nachdenken.
          Dann holen wir uns die fertige Illusion, z. B. Arena und stellen diese in die grüne Wiese, Äh weg vom Bestand, äh, gibt so schon genug zum D E N K E N ! Wenn dann einer freiwillig etwas gegen das System sagt wie Meyerhoff, den darf man bei uns eben nicht wegsperren, daher löst man das mit einem Birnen mit Äpfel Vergleich. Wer kennt denn schon den Unterschied?

  3. hans said

    Ob im Katalog TAG DER ARCHITEKTUR weiss ich nicht,
    aber im Katalog ARCHITEKTUR DIE KEINER BRAUCHT bestimmt!

  4. bolle said

    jawohl:-)) mein Kommentar ist nicht gewünscht;-) obwohl es mein erster war!! in dieser sache;-)

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