Arenawahn

7. Juni 2011

Auch dieser Virus ist hartnäckig. Arenawahn heißt er und hat fast alle Ratskollegen befallen. Und den einst arenakritischen OB gleich mit dazu. Am vergangenen Freitag hat die Stadtverwaltung das „neutrale“ Gutachten der  wpm Projektmanagement GmbH aus Stuttgart den Ratsmitgliedern übermittelt. Auch mir. Ich habe es meiner politischen Lingener Heimat, der Wählergemeinschaft „Die Bürgernahen“ geschickt, die es jetzt mit meiner ausdrücklichen Zustimmung hier veröffentlicht hat.  Meine Idee war, das Gutachten zur öffentlichen Diskussion ins Internet zu stellen. So wie bei wikiplag oder auf wikipedia-Diskussion, damit jeder Interessierte zu allen Punkten einen Diskussionbeitrag erstellen und veröffentlichen kann. Vielleicht macht sich jemand die Arbeit und geschieht dies noch.

Ich freue mich auf eine spannende Diskussion. Sie ist notwendig und muss jetzt erst anfangen, wo sich die kritische Arenawahn-Initiative dummerweise aufgelöst hat. Daher bin ich den BürgerNahen dankbar, dass sie in ihrem Blog erste Kritikpunkte formulieren. Der Kern meiner Kritik an dem wpm-Gutachten ist, dass es losgelöst von den finanziellen Folgen den Neubau favorisiert:

  • Er wird 10.000.000,- Euro teurer sein als der Umbau der alten Emslandhallen nach dem Meyerhoff-Konzept. Mach dem Baukostenidex BKI kostet eine normal ausgestattete 2500-Sitzplätze Arena 22.000.000,– Euro. Die Stadt rechnet nur mit 17.450.000,- Euro – bei identischen Baunebenkosten übrigens. 17.450.000,- Euro  – das  ist eine politisch (gerechnet) e Zahl. Vielleicht wird man die Arena dafür sogar fertig stellen, aber dann nur  in Minimalversion und wenige Jahre anschließend  mit  Millionen „pimpen“, damit es einigermaßen stimmig wird.
  • Auch die laufenden Mehrkosten werden von wpm mit einem „Die-zahlen-ja-die -Mieter“-Augenaufschlag weggeredet. Das ist nicht seriös.
  • Fallen Ihnen weitere Ungereimtheiten im Gutachten auf?

Übrigens: Für mich ist der 11. September nicht nur der Tag der Kommunalwahl. Faktisch wird auch über das Arenaprojekt abgestimmt. Jede Stimme für „Die BürgerNahen“ ist dann  eine Stimme gegen die jetzigen Pläne und für eine solide kommunale Investitionspolitik. Versprochen.

24 Antworten to “Arenawahn”

  1. Gutgläubiger said

    Stellen Sie die Bürger doch vor die Wahl.

    20.000.000 € in ein völlig sinnfreies Arenaprojekt mit enormen Folgekosten, die jeder Lingener Bürger zu tragen hat oder aber 20.000.000 €, dazu deutlich besser gefördert, in den Ausbau eines Nahwärmenetzes für die öffentlichen Gebäude in der Innenstadt, was den Lingener Bürgern nicht nur auf Dauer sehr viel Kosten spart die sie zu tragen haben, sondern gegen die zu erwartenden Verluste der Arena gerechnet werden können.
    Laut der BN-Homepage haben Sie so etwas doch sowieso vor, was sehr zu begrüssen ist.

    Den Prestigegewinn für das Nahwärmekonzept gibt’s gratis dazu. Für die Arena gibt’s später nur Spott und Hohn wie bei den Schildbürgern.

    Kann man in so einem Fall eigentlich eine Art Bürgerentscheid auf den Weg bringen? Ich wäre dafür für so eine Alternative die Lingener abstimmen zu lassen, am Besten noch vor der Kommunalwahl. Die derzeitige politische Mehrheit müsste sich doch über so einen Vorschlag freuen, da sie doch sicherlich die überwältigende Mehrheit der Lingener Bürger hinter sich weiß. Sollte es anders kommen bleibt immer noch die Hoffnung, dass das Ergebnis der Kommunalwahl besser ausfällt als der Bürgerentscheid.
    Dann ist zwar die Arena gestorben, aber nicht die Hoffnung und die sirbt bekanntlich zuletzt.

    Was hält der Kommunalpolitiker von so einem Vorschlag?

    • Anne said

      Bürgerentscheid? Bürgerbefragung? Etwa im Emsland?

      Nee, unser Politiker (mit dem C) wissen doch immer ganz genau, was die Bürger wollen und handeln entsprechend, da braucht man doch nicht umständliche Befragungen oder gar Bürgerentscheide.

      Übersetzung:
      Eine Bürgerbefragung scheuen die Kommunalpolitiker (mit dem C) wie der Teufel das Weihwasser!

    • Eine gute Idee. Man muss sie aber auch umsetzen. Wer aber soll diese Arbeit machen?

      • Gutgläubiger said

        Na ja, wenn die BN’s wirklich BN sein wollen müssten sie es schon organisieren. dann fängt der Wahlkampf für euch eben Morgen an.

        Hört sich jetzt vielleicht doof an, aber sollen die C’s oder der F das machen? Wäre aber mal ein echter Kracher.

        • BN_Riße said

          Lieber Gutgläubiger,

          das ist nicht bloß ein Wahlkampfthema. Hierbei geht es um ein Projekt, dessen Folgekosten alle Steuerzahler in Lingen noch jahrzehntelang zu tragen haben.

          Wir arbeiten an einer Lösung. Weil wir ja gerne Fragen stellen: Was halten Sie davon, eine Bürgerbefragung mit der Wahl zusammen durchzuführen?

          Wir meinen, dass dadurch ein gutes Meinungsbild entstehen könnte.

          • Gutgläubiger said

            Stellt euch doch mal an einem Samstag mit einem Stand in die Stadt und redet mit den Bürgern. Im Gegensatz zu den anders alphabetisierten Gruppierungen habt ihr doch mehr zu bieten als Fähnchen und Kugelschreiber. Testet doch einfach mal die Gemütslage der Lingener Bevölkerung. Mach das Ganze mit Ankündigung und ihr testet – sofort – die Gemütslage der der Kugelschreiberfraktion(en), na ja – und Fähnchen.

            Ihr müsst doch sowieso demnächst in der Öffentlichkeit präsent sein. Da wäre die Gelegenheit doch günstig.
            Um eines werden die BN nicht umhin kommen und das ist ein (unv)erkennbares Profil zu vermitteln. Ich hab’s noch nicht so ganz gefunden.

  2. kib said

    …Die derzeitige politische Mehrheit müsste sich doch über so einen Vorschlag freuen, da sie doch sicherlich die überwältigende Mehrheit der Lingener Bürger hinter sich weiß….
    Ja, eben nicht. Daher lautet das Motto „mit dem Kopf durch die Wand“

  3. lingentheo said

    Auszugsweise, urheberrechtlich geschützte Darstellung der Dramaturgie eines Äpfel- mit Birnenvergleichs

    * Der Gutachter schreibt:

    „Es wird davon ausgegangen, dass die Grundstücke in beiden Varianten im Eigentum des Bauherren sind und keine Grundstückskosten bzw. Nebenkosten zum Grundstückserwerb anfallen.

    Bei der Variante Anbau ist zu beachten, dass bestehende Bausubstanz rückgebaut wird, um auf dieser Fläche die Arena zu realisieren. Damit wird der bestehende Buchwert der Emslandhallen von derzeit (Bilanz vom 31. Dezember 2009) 16,172 Mio. €(Grundstück + Bauten) reduziert (Wertverlust).“

    Nach dieser, betriebswirtschaftlich hanhnebüchenen Aussage, hat er für das verplante Areal (1,5 – 2 ha ?)mal so eben mindestens 30 – 50 Mio Euro unterschlagen. Die offenen Fragen, wie sich dies haushaltsrechtlich in der neuen, bevorstehenden Doppik niederschlägt, sollte das RPA der Stadt beurteilen, damit der Bürger nicht länger für dumm verkauft wird. Es wird nämlich sinnlos wertvollster, zentraler Grundbesitz ein für alle mal verplant und verbaut.

    * Der Gutachter stellt weiter folgende Dramaturgie fest:

    „Eine solche Institution (gemeint ist die neue Arena!) kann imageprägend für eine Stadt sein. Um ein positives Image hervorzurufen, muss das Bauwerk sowohl in der Funktion wie auch in der Wirkung nach außen ein positives Bild liefern.
    Durch die freistehende Gebäudeposition kann der Baukörper individuell inszeniert werden. Die Sichtbarkeit und Prägnanz sind deutlicher als bei einer Anbauvariante.
    Die Variante Anbau präsentiert dem Besucher die Fassadenabwicklung des integrierten Portfolios. Die Arena kann nicht unabhängig von den bestehenden Hallen inszeniert werden. Übersichtlichkeit und Orientierung sind für den Besucher nicht so klar wie bei der Variante Neubau.“

    Will man allen Ernstes solch pauschales Geschwafel unabhängig als gut erachten? Ich bin fassungslos. Dieser Scheiß ließe sich wortgetreu auch auf den öffentlichen Lokus der Stadt übertragen…..

    Das Gutachten ist nicht das Papier wert, auf das es geschrieben steht. Es ist einseitig und subjektiv, ganz so, als habe der Auftraggeber das Ergebnis diktiert, und jetzt werden wenig überzeugende und offensichtlich falsche Gründe bzw. nicht nachvollziehbare Argumente nachgeschoben. Lächerlich!

  4. Martin Oevermann said

    Hurra,wir sind wieder bei „Brot und Spiele“. Freuen wir uns auf 60 Großveranstaltungen im Jahr. Ein Event wird dem nächsten Event folgen.

    Sicherlich ist die Veranstaltungshalle der Emslandhalle nicht mehr up2date.
    Technisch müsste sie schon aufgepeppt werden;man könnte den Bühnenbereich nach hinten verlagern und um fünf Meter vergrößern.Heute gibt es auch mobile, durchaus auch komfortable Tribünenelemente- wie man sie von mobilen Stadien kennt-.Es dürfte dann hier sicherlich kein Problem sein-bei tatsächlichen 10 bis max.15 größeren Veranstaltungen- ein vernünftiges Ambiente zu schaffen.Auch erscheinen die vorhanndenen 1200-1400 Plätze mehr als ausreichend.

    Der Bürger will keinen neuen Konsumtempel.

    Von daher die Forderung an den Rat der Stadt: Klärt durch eine Bürgerbefragung ab,was der Bürger tatsächlich will.

    Mit den eingesparten Millionen kann man wunderbar sanieren.Der Bedarf ist in Lingen vorhanden.

    • Heiner said

      Die Annahme ist also 40 mal 4.800 Personen, das ist dann in 40 Wochen, jeweils 1 x je Woche, die Halle ausverkauft!
      Überlege gerade wo wir den nächsten Wald umsägen um diese neuen Städte anzusiedeln, die dann das nötige Geld für eine 70 Euro teure Eintrittskarte pro Person hinblättern können, denn das ist der Durchschnittspreis der erforderlich ist, damit wir Lingener nicht jede Woche für die Vergnügung der Besucher mit, oder dazuzahlen müssen.
      Dem gegenüber steht die Versorgung unserer Gebäude mit preiswerter Heizenergie, die jeder Lingener, und alle Jahre wieder, mit immer höher steigenden Heizkosten, bezahlen muß.
      Da nicht nur ich einmal Erdkunde hatte, und wir wissen wo Lingen liegt, hoffe ich dennoch, das man zur Einsicht kommt, damit bald eine andere Musik spielt.

  5. otto h said

    Jetzt haben wir also 3 Varianten, die von Contech/Stadt Lingen, die von Meyerhoff und jetzt auch noch eine von wpm .

    Beim Studium des Gutachtens von wpm kommt man zunächst einmal zu der Erkenntnis, dass die Meyerhoff Variante erst gar nicht gerechnet wurde. Sie wurde schlicht auf Arena Niveau hochgerechnet. Dies auf Geheiß des Auftraggebers, nämlich der Stadt Lingen. Die bezahlt den Spaß ja schließlich und kann daher Vorgaben machen, was sie auch geflissentlich tut. Zitat wmp:

    „Da keine konkrete Planung für den Anbau besteht, soll laut Aussage der Stadt Lingen davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei grundsätzlich um den selben Entwurf handelt.“

    Im Klartext heißt das nichts anderes, als die Anbau Variante von Meyerhoff künstlich teuer zu rechnen. Der gleiche (Contech-)Entwurf muss natürlich zwangsläufig auch gleich teuer sein.

    Ob das Ergebnis dann wirklich „neutral“ ist, sei einmal dahin gestellt.

    Auffallend ist auch, dass der Gutachter wpm de facto kein gutes Haar an der Kostenkalkulation des Lingener Haus- und Hof-Lieferanten Contech läßt. In allen Positionen kommt wpm zu deutlich anderen, höheren Kosten als Contech. So ist Contech in den einzelnen Positionen der Kostenkalkulation bis zu 43% „billiger“ als der Gutachter wpm es errechnet. Nur bei den Baunebenkosten liegt Contech mit 20% der Kosten für Gebäude plus technische Ausstattung erheblich (€ 730.000) über dem wpm Ansatz nach Baukostenindex (BKI) von 14%.

    Erstaunlich dabei ist, dass wpm auf diese eklatante Überschreitung des BKI mit keinem Wort hinweist. Nur auffallend nebenbei wird erwähnt, dass man anders als wmp auch bis zu 16% ansetzen kann. Immerhin überschreitet Contech mit seinem Ansatz der Baunebenkosten den üblichen Satz nach BKI um stolze knapp 45% !!! Da haben die Contech Gutachter wohl angesichts der Unterschreitung des BKI Wertes bei den Baukosten der Halle eine kleine Reserve eingebaut?

    Auf die oben genannte 43% -ige Unterschreitung der Baukosten nach BKI geht wpm dagegen sogar beiläufig ein indem sie Contech eine „deutliche Optimierung der Bauweise“ unterstellt.

    Da fragt man sich natürlich, warum der Gutachter überall so sehr um den heißen Brei herum redet? Gab es da etwa vorab einen nicht ganz unüblichen Entwurf des Gutachtens für den Auftraggeber zur vorherigen redaktionellen Bearbeitung?

    Auffallend unauffällig ist auch der Hinweis von wpm, dass man vom Auftraggeber vorgegebene Zahlen etc. verwendet habe. So zum Beispiel einen Buchwert für Emslandhallen + Grundstück von € 16,2 Mio. Dieser musse bei einem Teilabriss für einen Anbau wertberichtigt werden.

    Da sagt sich doch sofort jeder nicht ganz so sachkundige Leser: oh Schreck, was mag sich denn dieser Meyerhoff bloß dabei gedacht haben? Doch bei genauem Hinsehen findet sich hier das beliebte Spiel der Verwaltungsspitze der Stadt Lingen mit taktisch überhöhten Zahlen wieder.

    Ein renommierter Gutachter wie wpm würde von sich aus niemals mit einer derartig irreführenden Zahl hantieren. Denn relevant sind definitiv nur die in den 16,2 Millionen enthaltenen Gebäudewerte. Und der bilanzielle Ansatz hierfür dürfte aktuell bei maximal € 5 Mio. liegen. 11 Millionen dürften dem Grundstück zuzuordnen sein. (Der Hinweis, dass diese Zahl und vieles andere von der Stadt Lingen vorgegeben wurde steht übrigens in einem Nebensatz an ganz anderer Stelle des Gutachtens.)

    Neben dem Schrecken über einen womöglich bewusst(?) nicht quantifizierten Wertberichtigungsbedarf ist diese große Zahl auch sehr nützlich, um dem Leser unterschwellig auch noch etwas anderes zu vermitteln. Nämlich, dass angesichts dieses hohen Restbuchwertes nach immerhin 20 Jahren der Neubau der Arena doch eigentlich eine relativ kleine Investition darstellt.

    Dieses Spiel mit großen Zahlen kennen wir u.a. schon aus der Argumentation gegen die Aufforstung des Altenlingener Forstes. Da wurden dem Bürger Kosten von € 2,8 Mio. genannt, von denen am Ende bei genauer Betrachtung nur € 150.000 übrig blieben.

    Überall ist die Hand des im Hintergrund dirigierenden, redaktionellen Bearbeiters zu spüren. So auch bei der Beurteilung von Altlasten in der Position Baugrundrisiko auf Seite 28. Die gibt es nur beim Anbau, aber angeblich lt. Gutachten nicht beim Neubau.

    Dem Redakteur ist aber leider nicht aufgefallen, dass es dazu überhaupt keine Gutachten gibt. Zumindest wurden sie nicht in der Liste der übergebenen Unterlagen erwähnt gibt (siehe Seite 4).

    Dass unter der Anbaufläche früher ein Teil des Hafens lag, der mit Müll zugekippt wurde, muss wohl mündlich überliefert worden sein. Dagegen wurde offenbar auch mündlich nicht mitgeteilt, dass für den Neubau eine aufwendige Pfahlgründung notwendig sein wird, was offensichtlich an keiner Stelle weder bei wpm noch bei Contech berücksichtigt wurde.

    Es kann ja auch nicht im Sinne des Bauherren sein, dass schon im Vorfeld solche zumindest dem Statiker Meyerhoff bekannten Risiken bekannt oder sogar berücksichtigt werden.

    Irgendwie erinnert diese Geschichte doch fatal an die unvorhersehbaren Mehrkosten beim Umbau der Eisenbahnhallen. Wo man schon einmal „völlig überraschend“ auf einen sehr hohen Grundwasserspiegel stieß.

    Es gibt zahlreiche andere Kritikpunkte an diesem Gutachten, die allesamt zu Lasten des Anbaus gehen. Auf jeden einzelnen einzugehen, würde meinen Beitrag in die Nähe des Umfangs des kritisierten Gutachtens bringen.

    • Thomas said

      Wie immer sehr gut durchgearbeitet! Ein fettes Lob an OttoH!!!

      • Rolf Heinrich said

        Schließe mich dem Lob, aufgrund der bedenkenswerten Fakten und aufschlussreichen Anregungen, an. In diesem Zusammenhang noch’ne Frage: Ist die Zahl von 150 000 Euro als tatsächliche Investitionssumme im Altenlingener Forst belegt ?!

  6. lingentheo said

    Wahnsinn und kein Ende!

    Erinnern wir uns doch mal zurück:

    Die Wenzel Consulting AG hat im April 2008 eine Machbarkeitsstudie für eine Ertüchtigung der Emslandhallen in Lingen erstellt. Aufgrund der dort aufgeführten Ergebnisse und der Erkenntnisse der Diskussionsrunde zum Ende der Phase I u.a. mit Pott und weiteren Vertretern der Stadt bestand seitens des Auftraggebers der Wunsch, die diskutierte Dimensionierung der ertüchtigten Emslandhallen konzeptionell sowie funktional weiter zu verfolgen.

    Ausweislich der Machbarkeitsstudie – Phase – v. Juli 2008 war wiederum Rahmenbedingung „Ertüchtigung der Emslandhallen erfolgt am vorhandenen Standort.“

    Favorisiert von 3 Entwürfen wurde dann Variante B, ca. 2.500 Sitzplätze modular erweiterbar auf ca. 4.000 – 5.000 Sitzplätze, beim Einsatz von Stehplätzen sind bis zu 6.0000 Gesamtplätze möglich – Kosten: 19,5 Mio EUR.

    Hierzu wurde ausdrücklich festgestellt:

    „Variante B erreicht zwar nicht die maximale Kapazität, ermöglicht es aber entscheidende Prämissen sowie konzeptionelle Ansätze aus Phase 1 umzusetzen, ohne die großen wirtschaftlichen und betriebsrelevanten Risiken der Maximallösung. Variante B hat für den lokalen und regionalen Markt ausreichend Entwicklungspo-tential bei akzeptabler Hallen- und Gebäudegröße.“

    Schauen Sie sich diese Pläne mit der integrierten noch mal an:

    Klicke, um auf emlandarena_machbarkeitsanalyse_phase2.pdf zuzugreifen

    Mal auf den Geschmack gekommen, entschieden sich Pott u. Konsorten dann aber doch für eine Superlösung mit knapp 7000 Sitzplätzen, die dann aber aus lärmtechnischen Gründen am Standort Lindenstr. nicht mehr realisierbar schien.

    Die BI Arenawahn mit Herrn Musiklehrer Krone bewies durch ein eingeholtes Gegengutachten, dass doch eine Lösung mit 5000 Sitzplätzen am bisherigen Standort möglich ist, schau´n Sie noch mal:
    http://www.bi-emslandarena.de/wp/?p=586

    Allein dies war Hauptursache dafür, dass der Musiklehrer, der es den Oberen so richtig gezeigt hatte, von seinem Volk zum Oberbürgermeister gewählt wurde.

    Warum nur in der Welt ist es dann bei der oben erwähnten Variante B nicht geblieben. Es war die mit Abstand beste, integrative Lösung, in sich schlüssig und resonanz- bzw kapazitätsbezogen variabel nutzbar, und der jetzt vorgesehene Grund und Boden bliebe nahezu vollständig erhalten.

  7. BN Joachim Reul said

    Die Frage nach der Seriosität der Planung, deren Kalkulation und der Sinn oder Unsinn dieses Leuchtturmprojektes läßt sich schnell beantworten . Zunächst einmal stellt sich die Frage, wozu man im Binnenland überhaupt einen Leuchtturm benötigt? Hat der Dienstwagen vom OB etwa kein Navi? Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Trotzdem möchte ich die ganze Geschichte noch etwas gründlicher beleuchten.

    Es sollte ursprünglich mit einem von wem auch immer kalkulierten Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro nicht nur eine große Arena mit 5.000 Sitzplätzen, sondern auch ein Parkhaus mit über 700 Stellplätzen gebaut werden. Der berühmte Leuchtturm mit Großparkplatz.

    (Dazu ist anzumerken:
    Die 5.000 Sitzplätze waren nötig um Nordhorn zu überflügeln und gleichzeitig mit viel Lingener Sponsorengeld den dortigen HSG Bundesliga Handball nach Lingen zu holen zu können. Alleine der Handball sicherte schon eine hohe Auslastung. Das Parkhaus war wegen der großen Besucherzahl von 5.000 aus baurechtlichen Gründen zwingend notwendig.
    Lingen brauchte die Arena jedoch nicht etwa, weil wir plötzlich und unerwartet diesen Bundesliga Handball in Lingen hatten, sondern wir brauchten umgekehrt ganz dringend den Bundesliga Handball, damit die Stadt Lingen respektive ex OB Heiner Pott einen Vorwand für eine neue, große Arena hatten.)

    Inzwischen gibt es allerdings keinen Bundesliga Handball sowie kein Parkhaus mehr und die Zahl der Sitzplätze hat sich auf 2.500 halbiert. Nur die Investitionssumme ist mit gutachterlichen 24,75 Millionen (22 Mio. plus 12,5% Risikozuschlag) die gleiche geblieben. Damit ergibt sich bei einer Halbierung der Zahl der Sitzplätze eine gleichzeitige Verdreifachung der Kosten pro Sitzplatz von ursprünglich ca. 3.000 Euro auf jetzt ca. 9.000.
    Ein Parkhaus wird nicht mehr benötigt, weil baurechtlich wegen der halbierten Besucherzahl nicht mehr vorgeschrieben. Wollte/müsste man es jedoch immer noch bauen, würde es allerdings den vorgegebenen Investitionsrahmen um einen fast 2-stelligen Millionenbetrag sprengen. Trotz Halbierung der Hallenkapazität.

    Uns Bürgern wird seitens der Stadt und auch vom Gutachter als gewichtiges Argument gegen einen Ausbau der vorhandenen Emslandhallen erklärt, dass nur bei der Neubauvariante ein Parallelbetrieb von Arena und Emslandhalle möglich ist. Die sei nicht nur möglich, sondern aus wirtschaftlicher Sicht auch notwendig . Wie sonst auch könnte bei den von unserer Verwaltung für die Arena fest eingeplanten 55 bis 65 Veranstaltungen pro Jahr in den Emslandhallen überhaupt noch irgendetwas passieren ohne diese grundsätzliche Möglichkeit? Wo aber lassen die vielen Parallelbesucher ihre Autos, wo parken die vielen zusätzlichen Busse und Taxis?

    Leider müssen wir dem wpm Gutachten entnehmen, dass gerade einmal genug Parkplätze für den Betrieb EINER Veranstaltungshalle vorhanden sind. Ein Parallelbetrieb ist faktisch damit allerdings schon alleine aus diesem Grund überhaupt nicht möglich. Es sei denn, man begrenzt die Zahl der in den Verkauf gehenden Eintrittskarten für die Arena so weit, dass für die alten Emslandhallen noch wenigstens die aktuelle Kapazität übrig bleibt. Sonst schießen deren Betriebsverluste dramatisch in die Höhe.

    Wofür dann aber eine Arena mit 2.500 Sitzplätzen? Immerhin haben uns Contech und Stadtdirektor bei der letzten Bürgerversammlung vorgerechnet, dass diese Arena selbst bei der unterstellten maximalen Auslasten mit jährlich 55 bis 65 Veranstaltungen im Jahr immer noch eine zumindest hohen 6-stelligen Betriebsverlust produzieren wird. Was kommt aber tatsächlich dabei raus, wenn weniger Veranstaltungen mit gleichzeitig nur deutlich weniger zahlenden Besuchern stattfinden? Eintrittspreise erhöhen?

    Würde unsere Verwaltungsspitze ernsthaft an einen Parallelbetrieb glauben wäre aus den gleichen baurechtlichen Gründen wie bei der ursprünglichen Leuchturm-Arena mit 5.000 Sitzplätzen auch bei der jetzigen Planung ein Parkhaus zwingend erforderlich. Denn gemeinsam kommen die neue kleine Arena plus die alten Emslandhallen auf nahezu die gleiche maximale Besucherzahl wie der ursprüngliche Leuchtturm. Das dazu gehörige Verkehrskonzept wäre angesichts der fast verdoppelt so hohen wie angenommen Zahl von An- und Abfahrten Makulatur. Kein Problem?

    Wir werden uns also damit anfreunden müssen, dass die Verwaltung uns Bürgern nach Fertigstellung der neuen Arena schon bald erklären wird, dass wegen des „ nicht vorhersehbaren hohen“ Verkehrsaufkommens nun leider nochmals tief in die Tasche gegriffen werden müsse, um dieser Situation mit dem nachträglichen Bau eines großen Parkhauses auf dem Festplatz Rechnung zu tragen. Nicht nur die höheren Lärmbelastung wird sofort Kläger auf die Bühne rufen. Kein Problem?

    Das der Anbauvariante so schwer angekreidete hohe Marktrisiko, dass man während der langen Umbauzeit als Veranstaltungsort völlig vom Veranstaltungsmarkt verschwinde, wird auch der nachträgliche Bau eines großen Parkhause mit sich bringen, nur etwas später und dann aber gleich für 2 Hallen! Kein Problem?

    Dies wird jedoch eher nicht eintreten, denn es wird viel wahrscheinlicher ein großes Stillschweigen herrschen über den schon heute vorhersehbaren Mangel an Auslastung und die damit jährlich verbundenen Millionen schweren Betriebsverluste. Die planerisch vorgesehene hohe Anzahl an Veranstaltungen ist nicht nur durch den Wegfall des Bundesliga Handballs völlige Utopie.

    Der Erfinder der Arena, der frühere OB Pott, argumentierte seinerzeit außer mit dem teuer erkauftem HSG Bundesliga Handball auch mit Namen wie Udo Jürgens für die Arena. Mit solchen Highlights werde man diese große Arena mit Leben füllen und den Standort Lingen attraktiv machen, dies besonders für dringend benötigte qualifizierte Führungskräfte, die ansonsten kaum nach Lingen gelockt werden könnten. Gleichzeitig werde die Stadt auch zum Mittelzentrum aufgewertet. So Pott damals und auch Krone heute.

    HSG ist inzwischen Geschichte, Udo Jürgens und Co. werden weiterhin nicht in eine so kleine Halle nach Lingen kommen, zumal nur wenige Kilometer entfernt in besagtem Nordhorn immer noch eine deutlich größere, seit Jahren fest etablierte Veranstaltungshalle vorhanden ist. Diese Konkurrenz unmittelbar vor der eigenen Haustüre hat die kürzlich von unseren Stadträten besuchte Referenzhalle übrigens nicht.

    Wenn die als Begründung für die Notwendigkeit der Arena angeführten Veranstaltungen alle nicht stattfinden, werden dann ja wohl auch die so dringend gebrauchten Führungskräfte nicht kommen. Wozu aber so viel Geld für eine Halle ausgeben, die dann ja eigentlich niemand braucht und auch niemandem nützt?

    Wenn wir schon mit Gewalt so viel Geld ausgeben müssen, wollen wir es dann nicht lieber sinnvoller ausgeben? Zum Beispiel für den Bau und Betrieb von dringend benötigten Kindertagesstätten, für die Ertüchtigung von maroden Turnhallen oder den Bau eines 50 Meter Schwimmer(!) Beckens im Freibad, dessen gerade erst fertiggestellter Umbau offensichtlich ein Nichtschwimmer geplant hat?

    Nachdem in der Ära Pott die Verschuldung der Stadt geradezu explodiert ist, wäre es doch sicherlich auch überlegenswert, alternativ die Schulden wieder abzubauen. Mit einer Reduzierung des Hebesatzes der Gewerbesteuer und einer Senkung der Grundsteuer würde man mit Sicherheit mehr Investoren und Führungskräfte nach Lingen locken, als mit dieser Arena. Genügend Spielraum für nützlichen Maßnahmen auf der Einnahmenseite hat die Stadt ja ganz offensichtlich, wenn sie sich so unnütze Ausgaben wie diese Arena leisten kann.

    Mein Vorschlag: Arena streichen, Emslandhallen ohne Kapazitätserweiterung ertüchtigen, Kredite zurückfahren und kommunale Steuern senken. Das macht attraktiv, das bringt Investoren, das lockt Führungskräfte, das bringt sogar neues Geld in die Kasse. Die Arena bringt nichts, wird aber über viele Jahre viel Geld kosten.

  8. Weltbürger said

    Festzuhalten ist zunächst, dass das beauftragte Gutachterbüro wpm den erhaltenen Auftrag bestmöglich bearbeitet hat.
    Augenscheinlich konnten oder wollten aber Verwaltungsspitze und Ratsmehrheit nicht verstehen, welchen Auftrag sie eigentlich erteilen sollten. Es ging doch bei den Meyerhoff-Plänen niemals darum, eine Veranstaltungshalle zu planen, die „Eins zu Eins“ mit dem Leuchtturmprojekt „Emslandarena“ vergleichbar sein sollte. Aber so ist der Auftrag erteilt worden und damit stand auch das Ergebnis bei Auftragserteilung bereits fest. Das nenne ich dann „Verschwendung von Steuergeldern“.
    Von der CDU/FDP darf man hier vielleicht auch nicht mehr erwarten.
    Aber unserem OB Krone ist dringend zu raten, noch einmal sein eigenes Wahlprogramm zu lesen. Als wichtigste Ziele seines Handelns nennt er unter anderem:
    -Bürgerbefragungen, bevor wichtige Planungen umgesetzt werden
    -gemeinsames, von Sachargumenten geleitetes, Handeln aller Entscheidungsträger zum Wohl der gesamten Stadt

    Beides vermisse ich im konkreten Fall, es geht immerhin um ein Investitionsvolumen von 17,5 Mio. Euro oder noch deutlich mehr, in eklatanter Weise.

  9. parker said

    „Keine zweite Grossraumhalle, sondern moderner Ausbau der Emslandhallen in Lingen“ Der Slogan der sich im Ruhestand befindlichen BI Arenawahn…..

    „Wenn also schon bei den jetzigen Konzerten die kleine Emslandhalle nicht ausverkauft ist, wie soll dann erst die doppelt so große Emslandarena jemals gefüllt werden. Die überdimensionierte Hallengröße wird sich dann sogar als ein großer Standortnachteil erweisen, weil Konzertmanager ihre Stars nicht in halbleeren Arenen auftreten lassen und nach Ausweichhallen Ausschau halten – und Lingen den Rücken kehren.

    Keine Halle in Deutschland kommt ohne öffentliche Zuschüsse aus. Die Emslandhallen verschlingen – trotz der noch relativ guten Auslastung – laut Verwaltung schon jährlich etwa 600.000 Euro. Bei der geplanten Emslandarena – als zweite Halle – werden Defizite in etwa gleicher Größenordnung „erwirtschaftet“. Da allerdings die alte Emslandhalle, aufgrund der Verlagerung der Rock- und Popkonzerte in die neue Arena, noch weniger ausgelastet sein wird, vergrößert sich ihr Defizit noch einmal um die Hälfte, so dass insgesamt ein Betrag von über 1,5 Millionen Euro die Stadtkasse jährlich belasten wird. Ein Betrag, der angesichts der Größe der Kommune und in Zeiten der Wirtschaftskrise unverantwortlich für jeden Steuerzahler ist.

    Dass dieses Szenario längst Realität geworden ist, zeigt der Blick auf unser benachbartes Oberzentrum Osnabrück. Noch im Januar wurden ähnlich hochtrabende Ziele einer Osnabrück-Arena verfolgt. Eine Machbarkeitsstudie errechnete eine hohe Auslastung, die allerdings schon Ende Januar vom Präsidenten des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren (EVVC) August Moderer angezweifelt wurde. Es gebe in Deutschland einen erheblichen Überhang auf dem Markt, so der Kongress-Manager Moderer, der Wettbewerb in der Veranstaltungsbranche sei „mörderisch“. Letzte Woche wurde dann in Osnabrück das letzte Kapitel Arena geschrieben – und als nicht realisierbar geschlossen.

    Lassen wir es in Lingen nicht so weit kommen, sondern bündeln unsere Kräfte auf einen zukunftsfähigen Ausbau der Emslandhallen, sowohl in (lärm-)technischer als auch zuschauermäßiger Hinsicht. Der Standort hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und über die Grenzen der Stadt hinaus sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet.

    Lassen Sie uns gemeinsam – Rat, Verwaltung und Bürger – in einen konstruktiven Dialog treten, der nach einer tragfähigen und nachhaltigen Lösung für zukünftige Generationen sucht, damit aus dem Traum Arena in einigen Monaten nicht nur ein Trauma übrig bleibt.

    Dieter Krone, Distelgrund 7, 49811 Lingen“

    Auszug aus dem Leserbrief des Musiklehrers Dieter Krone vom 07.06.2009

    Er scheint das mit dem Bündeln der Kräfte für einen zukunftsfähigen Ausbau der EL-Hallen wohl nicht so ernst gemeint zu haben….

    Mir fallen spontan zwei Sprüche ein, wobei ich deren Herkunft bzw. den Verfasser nicht kenne.

    -Es gibt zwei Weltgeschichten:
    Die eine ist offiziell und verlogen,
    für den Schulunterricht bestimmt;
    die andere ist die geheime Geschichte;
    welche die wahren Ursachen und Ereignisse birgt.

    – Es ist besser, sich einem aufrichtigen Narren zu verschreiben,
    als einem verlogenen Gelehrten.

  10. hans said

    @parker:
    Danke für die Lektion im Erinnern.
    …ich habe das beim Lesen nicht als Dieter Krones damaligen Leserbrief erkannt. Freute mich daran, wie vernünftig die Gegenargumentation zur Arena geführt wurde….Jetzt, nach Erinnerung an Krones Brief und im Dabeisein Krones Vorstellung des Gutachtens in der IT-Halle, wird die 180° Kehrtwende deutlich. Es bestätigt sich ein Klassiker: der Mensch und sein Widerspruch.

    @Oberbürgermeister Dieter Krone Distelgrund 7, 49811 Lingen:

    Herr Krone, bitte hören Sie auf uns Wähler in Lingen, wir sind Ihre Arbeitgeber!!!Arena, Arena, hier will se keena!!

  11. Bürger sollen zahlen said

    Unserer Oberbürgermeister Dieter Krone setzt ein Zeichen und vergisst die Bürger, er ist für eine Insellösung, neuestes Beispiel dafür ist die geplante Arena, als Heizung soll hier anstelle von „vorhandener “ Fernwärme, eine Geothermie Bohrung die Wärme für die Arena bringen.
    Hingegen die Stadt Sögel und andere Städte nutzen Abwärme, zum Heizen.
    Eine Analyse des Gebäudebestands, (so in der LT. der Rat in Sögel) verspricht sich durch diese Analyse aufschlussreiche Daten. Der Rat in Lingen hält sich Augen und Ohren zu, entweder ist bei denen die Energiewende noch nicht angekommen, oder sie haben die schriftlichen Vorgaben der Bundesregierung noch nicht erhalten?

    Beispiel Fernwärme Sögel

    http://www.noz.de/lokales/48889638/gemeinde-soegel-will-fernwaerme-aus-fettschmelze-nutzen

    Soll denn jeder für seine Wärme, seinen Garten erstmal ruinieren, viel Geld in die Hand nehmen und in die Erde bohren? Im Wasserschutzgebiet gibt es dafür keine Genehmigung.

    Herr Krone, Sie vertreten die Bürger, wann werden Sie mit Fachleuten sprechen, und eine u n a b h ä n g i g e Analyse veranlassen, zum Wohle der Bürger???

    Wie Herr Arno Esters von den Stadtwerken in der LT. berichtet, habe er schon die neuesten Vorgaben der Bundesregierung erhalten. Vielleicht hilft gemeinsam lesen?

  12. Brad Chase said

    Was erwarten wir von DK. Ich denke ein bißchen viel. Er ist nunmehr seit über einem halben Jahr dabei, sich von seinen Wählern freizuschwimmen. Ich denke, nun allmählich erkennen die Wähler, dass man für die nächsten acht Jahre jemanden hat, der es nicht gewohnt ist und vielleicht auch nicht kann, innovative Ideen zu entwickeln oder wie im Falle Meyerhoff zu fördern.
    Wir werden das nach der Kommunalwahl rechtdeutlich sehen, wenn er offen zu den CDUlern wechselt. Die SPD ist ja derzeit mit sich selbst beschäftigt und die Bürgernahen allein werden ihn auch nicht stoppen können.
    Mit graust es vor den nächsten sieben Jahren.

    • Georg said

      @Brad Chase
      Mir graust es vor den nächsten sieben Jahren.
      Mir auch! Uns fehlt Heiner Pott. Gradlinig und mit ein bisschen Arroganz. Ist aber notwendig in dem Job. D.K. hat überhaupt keine Linie. Macht aber das, was die CDU von ihm verlangt. Genau dies wollten seine Wähler vor einem halben Jahr nicht.

  13. wilmark said

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