Heinrich Neuy

3. Juni 2011

Als bislang einziges Bauhaus-Museum Nordrhein-Westfalens ist am Mittwochabend  das „Heinrich- Neuy-Bauhaus-Museum“ in Steinfurt-Borghorst in einem Festakt eröffnet worden. Das jüngste Museum in NRW befindet sich im historischen Stiftskurienhaus aus dem Jahre 1668 am Kirchplatz der benachbarten westfälischen Kleinstadt, das von der Heinrich-Neuy-Stiftung restauriert wurde.

Gewidmet ist das  „Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum“ dem Steinfurter Maler, Möbeldesigner und Architekten  Heinrich Neuy (1911 – 2003). Als Schüler von Josef Albers, Wassily Kandinsky und Ludwig Mies van der Rohe am Bauhaus in Dessau zählt er zu den wichtigen Vertretern der Bauhaus-Bewegung. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete Neuy in Steinfurt-Borghorst als Tischlermeister und widmete sich wieder der Kunst, die er später auch in einer eigenen Galerie ausstellte.

Neuys Bilder, Möbel, Stelen und Bleiverglasungen sowie Werke anderer Bauhaus-Künstler werden künftig in Wechselausstellungen in dem renovierten Stiftskurienhaus präsentiert. Zum Bestand des neuen Museums gehören etwa 380 Bilder Heinrich Neuys  und etwa 125 Bilder und Skizzen anderer namhafter Bauhauskünstler. Hinzu kommen Möbel nach Entwürfen von Heinrich Neuy, Walter Gropius, Marcel Breuer oder Ludwig Mies van der Rohe.  „Wir sind guten Mutes“, sagte anlässlich der Eröffnung Jürgen Holtz für die Stiftung, die das Projekt  mit Hilfe zahlreicher öffentlicher und privater Geldgeber verwirklicht hat.

Der Eintrittspreis beträgt  für Erwachsene 3 €, für Kinder ab 10 Jahren 1,50 €.
Geöffnet ist das neue Museum von Mittwoch bis Freitag sowie am Sonntag jeweils von 11 bis 17 Uhr. Führungen können telefonisch unter  02552  995 8309 vereinbart werden.

Weitere Informationen und die Anmeldung zu einem Newsletter über: www.heinrich-neuy.de/

CashboxJohnny Cash Tribute Night
mit
Cashbox

Freren – Alte Molkerei
Samstag, 4. Juni  –  20 Uhr
Eintritt: 8,- € / erm: 5,- €

Johnny Cash, die Countrylegende schlechthin ist zugleich Namensgeber und musikalisches Vorbild des Quartetts „Cashbox“, deren Mitglieder aus Thuine stammen. Carina Renemann (Gesang/Percussion), Jürgen Prein (Gitarre/Gesang), Dorothee Mey (Geige) und Christiane Kuiter (Flöte/Percussion/Gesang) haben sich unter anderem seiner Musik verschrieben und interpretieren die Songs des „Man in Black“ auf eine erfrischende, rein akustische Weise. Die vier Musiker verzichten bewußt auf eine komplette Band und bedienen sich lediglich einer Westerngitarre, Flöte, Geige und der souligen Stimme von Carina.

Alle vier gehen in verschiedenen Musikprojekten aktiv ihrer Musikleidenschaft nach und finden den gemeinsamen Nenner in der 2008 gegründeten Formation „Cashbox“. Rhythm and Blues, Soul und Countrymusik ist die spannende Mischung, die sie antreibt. Auf der Bühne werden neben der Darbietung von bekannten J. Cash Liedern wie: „Get the Rhythm“, „Folsom Prison Blues“, „Jackson“, „Time´s a waistin“ u.A., auch bekannte Radiohits von Madonna, Kaiser Chiefs, Amy McDonald oder Mando Diao auf ein interessantes Instrumentenminimum reduziert und unterhaltsam interpretiert. Durch ein ansprechendes Bühnenbild und die relaxte musikalische Stimmung, gelingt es den vier Musikern eine gewisse „Wohnzimmeratmosphäre“ zu schaffen, die verzaubert. Ein Erlebnis für Jung und Alt, abseits von verzerrten Stromgitarren, elektrischen Technobeats aus dem Computer oder Ballermanngesang.
www.cashboxlive.de

(Quelle)