Arbeitsnachweis

29. Mai 2011

Wo wir heute schon beim Fußball waren, hier ein kleiner Arbeitsnachweis des Schepsdorfers Stefan Wessels, der seit März dieses Jahres im dänischen Odense seinem Beruf als Profifußballer nachgeht:

Nach der fußballerischen Grundausbildung bei Eintracht Schepsdorf und TuS Lingen stand Stefan Wessels bekanntlich in Diensten des FC Bayern München, der in der Champions League spielte; am 21.09.1999 lief Wessels als jüngster deutscher Champions-League-Torwart bei dem Spiel seines FC Bayern in Glasgow auf.  Vater Josef Wessels war eigens nach Schottland geflogen, um den Junior im legendären Ibrox Park  spielen zu sehen (Ergebnis 1:1).  2001 gewann Stefan Wessels  mit dem FC Bayern sogar die Champions-League (Foto unten), verließ 2003 aber München, weil er nicht dauerhaft Nummer 2 hinter Oliver Kahn sein wollte. Anschließend spielte er beim 1. FC Köln und ab 2007 dem Everton FC in England, dann eine Saison im Osnabrücker VfL-Fahrstuhl  und in der Saison 2009/10 beim FC Basel in der Schweiz. Jetzt hat der 32-jährige in Diensten des dänischen Odense BK sehr gute Aussichten, erneut in der europäischen Königsklasse aufzulaufen.

Sein Verein Odense BK hat sich nämlich in dieser Woche mit einem Sieg gegen den alten und neuen dänischen Meister FC Kopenhagen Platz zwei in der Meisterschaft und somit die Teilnahme an den Champions-League-Qualifiaktionsspielen im August gesichert. Auf seiner Facebook-Seite schreibt Stefan Wessels hoch erfreut:

 „Es ist geschafft: Nach einem tollen Spiel und einem verdienten 3:0 gegen FC Kopenhagen sind wir jetzt definitiv Zweiter und spielen die Champions-League-Qualifikation nächste Saison. Da durften wir mal ein bisschen feiern…“

Mit dem Heimsieg nahmen die Männer von der Insel Fünen erfolgreich Revanche gegen die 0:5 Schlappe im Saisonhinspiel gegen den alten und neuen dänischen Meister aus Kopenhagen und bestätigte die gute Leistung beim Pokalsieg gegen denselben Rivalen vor einigen Wochen.  Bisher hat „OB“ noch nicht in der Champions-League gespielt., aber mehrfach in der Europa-League. In der Saison 2010/11 wurde die Mannschaft dort  -ohne Stefan Wessels-  in der Gruppe H mit nur einem Sieg und einem Unentschieden Letzter in der Gruppe H. Das darf also besser werden…

 Stefan Wessels  ist in Odense, wie man so sagt, angekommen. Er spielte dort eine gute Rückrunde. „Es läuft sportlich sehr gut, und wir fühlen uns hier wohl“, sagte er jüngst dem Kölner Express. Wessels‘  Familie hat jüngst ein Haus in Odense bezogen. Sein Vertrag dort läuft noch ein Jahr, aber er will wohl länger bleiben und lernt gerade dänisch…

(Foto: (C) Stefan Wessels)

Asyl

29. Mai 2011

Das ist mal eine Herausforderung für unseren emsländischen Kreisfußballverband. Er darf nämlich, wenn er will, einem niederländischen Schiri  Fußballasyl gewähren. Und das kommt so:

Der niederländische Fußballbund KNVB will Schiedsrichter Johan Wildeboer  lebenslang sperren der hatte sich darüber beschwert, das Spieler ihn verprügelt hatten. Die Täter bekamen zehn und vier Spiele Sperre, er, der Geschlagene, aber lebenslang. Grund: Er hatte darüber geredet. Der 20-jährige Unparteiische aus dem friesischen Uithuizermeeden – nahe Eemshaven gelegen – wird deshalb behandelt wie ein Schiri aus einem Mafia-Film  oder dem Bezahlfußball a la Ante Šapina.

Falk Madeja, dessen launiger NL-Blog den neuesten Skandal des europäischen Fußball auch dem deutschsprachigen Publikum bekannt macht, empört sich: „Ein Typ namens Minne Modderman, wahrscheinlich Sonnenbrille und Knarre in der Tasche, sagte, dass der Schiri den Fußball-Verband in Diskredit gebracht habe und darauf stehe eben lebenslange Strafe. Tja, es ging dann um das Jugendlichen der B1  von VAKO gegen  Annen  – aber es geht auch um Fußball-Demokratie. Minne Modderman und Co sollten ihre Sache packen und sich dem Fußball-Verband in Nordkorea anpreisen.“

Und Madeja fordert: „Vielleicht sollte irgendein Fußball-Verband in Nord-Deutschland dem Mann Asyl anbieten.“ Also KFV Emsland, übernehmen Sie!

(Quelle)