peinlich

20. Mai 2011

So kann’s gehen. Hajo Wiedorn (Foto re.), noch im letzten September salbungsvoll für 25 Jahre SPD-Fraktionsvorsitz gelobhudelt und einer der wenigen politisch-fortschrittlich denkenden Lingener Kommunalpolitiker, steht offenbar vor einer Demütigung erster Klasse. Der 69-jährige Fraktionschef der SPD soll am Freitag in einer Woche auf der Kommunalwahlliste der SPD zwar noch aufgestellt werden. Meine Zuträger sprechen allerdings von „weit hinten“, einer gar von Listenplatz 7 , auf dem Hajo Wiedorn in seinem Wahlkreis kandidieren soll. Ähnliches widerfährt Gerhard Kastein und Heinz Willigmann. Die altgedienten Sozis sind überflüssig, wenn ich richtig informiert bin. Ein demographischer Wandel der besonderen Art.
Da wird -meinen die Sozis- ganz geschickt rumgefädelt. So soll die kommunalpolitisch wenig erfahrene Baccumerin Margitta Hüsken die SPD im größten städtischen Wahlkreis 6 (Stroot, Georgstraße, Brockhauser Weg, Damaschke) anführen. Da kennt sie zwar kaum jemand, aber sie hat mal in Damaschke gewohnt -heißt es- und mit ihrer Kandidatur bleibt dem Baccumer SPD-Ratsherr Herbert Jäger Konkurrenz im eigenen Stadtteil erspart.
Aber noch ist alles ganz gewaltig geheim und niemand darf etwas wissen, ich schon gar nicht. Und ehrlich, es sind auch nur gerüchteweise Gerüchte, die mich erreichen; aber wo Rauch ist, ist auch ein Würstchen auf  dem Grill . „Mit Dir red‘ ich nicht darüber“, hat mir Hajo gestern Abend am Telefon gesagt und so etwas genuschelt wie „mal sehen“ und „Ich weiß nichts“. Alles ist so geheim, dass die Protokolle über die entscheidende SPD-Sitzung am 11. Mai nicht einmal die Anlagen mit den Listenvorschläge der SPD für die sechs städtischen Kommunalwahlbezirke enthalten. Kein Kandidat weiß etwas. Niemand spricht offen mit den Geschassten. Statt dessen haben sich die Protagnoisten geschworen, nichts raus zu lassen. Wie schwach, wie unsolidarisch und wie peinlich. Ich bin sehr gespannt, wie die Reaktion von Wiedorn & Co ausfällt.

Ach ja, beschlossen werden die SPD-Geheimlisten am Freitag, 27. Mai ab 19 Uhr im Bürgerhaus Heukampstannen. Da wo sich 14tägig meine neue bürgernahe Heimat  ganz un-geheim, weil alternativ öffentlich trifft

35 Antworten to “peinlich”

  1. Alternativ-Öffentlicher said

    Mensch, das muss Dich ja ganz schön nerven, dass du nicht weißt, wie viele Würstchen da gegrillt werden!

    • Hartwig said

      Zitat Robert Koop, 24.06.2009 in „Jürgen

      Wenn ich Dir eine Empfehlung geben darf: Als erstes solltest Du mit aller Kraft darauf hinarbeiten, dass die SPD Lingen (Ems) sich wesentlich verjüngt. Vielleicht kann sie dann in ein paar Jahren wieder eine inhaltliche und personelle politische Alternative bieten, zumal dann sicherlich die jetzt künstlich abgespaltenen Ortsvereine Brögbern und Baccum sich wieder integriert haben statt ein eigenbrödlerisches Eigenleben zu praktizieren. Ich kann nur dazu aufrufen, eine junge und frische Politik für Lingenerinnen und Lingener, zumal die der jüngeren Generation, zu entwickeln, die ehrlich, offen, solidarisch und damit überzeugend ist.

  2. waltraud schober said

    Hajo Wiedorn, derjenige, der über 25 Jahre die SPD in Lingen repräsentierte wie kein anderer und der wirklich für konsequente sozialdemokratische Politik steht, soll jetzt entmachtet werden? Schlimm, schlimm! Was denken sich die selbsternannten neuen Fürstinnen und Fürsten nur dabei? Uns Wähler werden sie mit einem Personalangeot aus der vierten Reihe nicht täuschen können :-((((

    • klaus said

      Na, wenn das stimmt, können wir ja schon mal der CDU zum Wahlsieg gratulieren.
      Ein frischer Wind tut ja jeder Partei gut, ist auch in Ordnung, aber die Zeit dafür sollte gut gewählt sein.

  3. otto h said

    Nachdem sich die CDU sehr erfolgreich selbst demontiert hat durch selbstherrliche Mehrheitsbeschlüsse gegen erklärten Bürgerwillen folgt nun die SPD.

    Dass die SPD in Lingen schon lange unter innerparteilichen Querelen leidet, sich die einzelnen Ortsvereine gegenseitig beharken, anstatt offensive Opposition zu machen, ist ja längst kein Geheimnis mehr. Dieser Tatsache ist auch der Wechsel von Robert Koop zu den Bürgernahen zu verdanken.

    Lieber Herr Koop, diese Entwicklung ist doch für Ihre neue Heimat eigentlich sehr erfreulich. Je schwächer die anderen sind, desto größer werden die Chancen für die Bürgernahen für ein gutes Abschneiden im September.

    • Alternativ-Öffentlicher said

      …weshalb er kein Problem damit hat, eine von ihm selbst geforderte Verjüngung, schamlos als Demontage politisch fortschrittlich-alter Kräfte darzustellen…

  4. Job said

    Interessant! Die SPD-Lingen will sich neu aufstellen. Schön zu hören. Die Parteipatriarchen Wiedorn, Kastein und Willigmann die rote Karte zeigen. Schön zu hören. Die SPD- Lingen ist mutig und zukunftsorientiert. Weiter So!!

  5. Robert Koop said

    Ach, liebe SPD-Sympathisanten und -Funktionäre, die ihr hier anonym Eure vorgebliche, rein biologische Verjüngung bejubelt, lasst es lieber. Keiner derjenigen, die am Stuhl von Wiedorn sägen und offenbar nicht mal die Stirn haben, ihm das offen zu sagen, kann dem alten Parteisoldaten Hajo das Wasser reichen. Keiner von Euch streitet mit offenem Visier. Doch im Geheimen tricksen, scheint gut zu gehen.

    Wie habe ich es vor zwei Jahren dem damals neu zum Vorsitzenden gewählten Jürgen Schonhoff (auch er ist bezeichnenderweise von den Hinterzimmerstrategen erst trickreich vereinnahmt und dann aus der SPD gegrault worden) geschrieben:

    „…nur dazu aufrufen, eine junge und frische Politik für Lingenerinnen und Lingener, zumal die der jüngeren Generation, zu entwickeln, die ehrlich, offen, solidarisch und damit überzeugend ist.“

    Die Lingener SPD-Kandidatenkür ist leider alles andere als „ehrlich, offen und soldarisch“. Sie ist das totale Gegenteil. Glaubwürdigkeit fängt im Umgang untereinander an. Bloß neue Köpfe überzeugen nicht – mögen sie auch biologisch jünger sein.

  6. Küster said

    Was ist das für eine Solidarität, wenn man – wie nach der letzten Kommunalwahl – von der eigenen Fraktion nicht mehr als Vorsitzender für den Verwaltungsausschuss vorgeschlagen wird und aus Trotz die Fraktion verlässt, um als fraktionsloser sein Mandat auszuüben. Nicht direkt gewählt, sondern über die Liste der Sozialdemokraten. Nennt man das heute Solidarität, Demokratieverständnis? Oder doch eher Versorgungsmentalität, um anschließend als Bürgernaher in die „Lingener Ratsanalen“ einzugehen.

    Aber es geht ja nicht um Geld! Es geht um dieses kleine Stückchen „Machtversorgungs-mentalität“, die man sich im schwarzen Lingen erhalten möchte, bis man auf der Bahre aus dem Ratssitzungssaal getragen wird.

    Welche Macht?

    Es gibt ja Gründe dafür, dass die SPD in Lingen immer mehr Mitglieder verloren hat. Das liegt aber doch nicht an der Abspaltung durch die Baccumer und Brögberner. Die sind ja alle noch da! Nur eben nicht mehr unter dem Dach der SPD-Lingen, die für ihre eigene Existenzberechtigung und der Zulassung zur Kommunalwahl 2011 einen eigenständigen Stadtverband gründen musste.

    Für diese Entwicklung gibt es verantwortliche, die sich nun ins Abseits gedrängt fühlen. In der Tat gibt es Sozialdemokraten in Lingen, welche sich durchaus verdient gemacht haben. Aber das sollten andere auch können dürfen wollen.

    Das Problem ist aber kein sozialdemokratisches! Dieses Problem zieht sich durch alle Parteien. Selbst die Grünen, die einmal das Rotationsprinzip sooo hoch gehalten haben, sind in den Jahren ihres Bestehens völlig abgerückt von den Prinzipien der Partizipation und der Vielfalt der Mitglieder. Auch heute zelebrieren die Grünen Parteitage, als wären es Diskussionsforen. In Wirklichkeit ist die Politik so unwirklich, dass es einem graust. Bestes Beispiel war der Bundesparteitag der FDP am vergangen Wochenende in Rostock. Diese Lobhudelei war unerträglich!

    Wer Parteimitglieder als Plakatkleber und Flyerverteiler missbraucht, der muss sich nicht wundern, wenn die sagen: „macht Euren Kram doch alleine“! Und wer sich als „Altgedienter“ nur mit Amt und Würden als Ratgeber zur Verfügung stellt, den sollte eine Partei abstreifen, wie eine schlechte Gewohnheit.

  7. Hans Peters said

    @Küster
    Vieles von dem was Sie schreiben, klingt verbittert. Das kann ich verstehen, wenn ich Ihren politischen Lebenslauf sehe.
    Aber sie sollten Ihren Frust nicht auf dem Blogbetreiber abladen. Ausgerechnet ihm vorzuwerfen, es gehe ihm um „Machtversorgungsmentalität“ lässt mich an ihrem klaren Verstand zweifeln. Sie schreiben, es gebe Gründe für die Entwicklung der SPD in Lingen. Richtig. Es sind dieselben wie die im Bund. Es ist dieselbe Entwicklung. Man kann beides nicht trennen. Anders ist es, wenn eine Partei das Drei- oder Vierfache der Stimmen holt als z.B. der Bürgermeisterkandidat derselben Partei. Dann scheint es mir doch ein hausgemachtes Problem dieser Partei zu sein.
    Sie verstehen bestimmt, was ich meine, Herr Küster?

    • Küster said

      Ich bin nicht verbittert
      Ich habe keinen Frust
      Ich habe keinen Blogbetreiber mit meinem Frust beladen
      Ich habe dem Blobbetreiber keine Machtversorgungsmentalität vorgeworfen. Er ist namentlich nicht einmal erwähnt.
      Und mit dem Hinweiß auf mein Wahlergebnis können Sie mich auch nicht beleidigen, weil ich nichts anderes erwartet hatte. Und dadurch auch nicht frustriert bin!
      Aber vielleicht gestehen Sie einem unabhängigem Geist einmal zu, eigene Gedanken zu haben.

    • Frank O. said

      @Cicero

      Sie wissen aber schon, dass „Cicero“ auch Anwalt war und politisch gänzlich gescheitert ist?
      Vielleicht in ihren Parteiforum einen einedern Nick wächlen und nicht gleich als Prätor auftreten ?! 😉

      • Cicero said

        Er hat die Republik gegen Catilina gerettet. Auf seine alten Tage verlor sein politisches Gespür, aber das ist vergangen und gegenwärtigen Politikern gemein, nicht wahr?

        Ach ja, wenn dann bitte Konsul!

        • Frank O. said

          Ich bleibe beim Prätor.Den Konsul sehe ich in ihnen noch nicht.
          Si tacuisses, philosophus mansisses.

  8. Frank O. said

    Gibt es in der SPD denn keine Sportler mehr?
    Was passiert wohl mit einer Manschaft die nur junge und unerfahrene Spieler aufs Feld schickt während die alten Hasen nur auf der Bank sitzen und zuschauen dürfen?
    Na? Na? Dämmert da was?
    Neue Spieler müssen integriert und aufgebaut werden und auch das Zusammenspiel muss erst gefunden werden. Ein guter Spieler der von den Fans ausgebuht wird taugt nix.
    H.W. hat das Vertrauen der Fans und das auch zu Recht und wohlverdient.
    Ihn hinterrücks auf die Bank zu setzen ist nicht nur peinlich sondern auch enorm dumm.
    Viele Wähler werden den vertrauten weissen Bart auf Wahlplakaten vermissen während sie ratlos in gänzlich unbekannte Gesichter starren.
    …und so wird sich der oder andere Fan den Gang ins Stadion ersparen und liest von den Ergebnis lieber am nächsten Tag in der Zeitung…..

  9. Küster said

    Das mit dem weißen Bart….nö, das lass ich jetzt weg.

  10. Senior Kiveling said

    Es ist der Lauf der Welt, dass sich Zeiten ändern und Menschen älter werden. Bei allem Respekt vor den Altgedienten der SPD, aber Sie haben „ihre Zeit gehabt“ und können nun mit mehr oder manchmal auch mit weniger Stolz auf ihre kommunalpolitische Arbeit zurückblicken. Warum sagen sie nicht: Wir haben das lange genug gemacht, jetzt soll mal die nächste Generation dran. Hätte Herr Wiedorn so gedacht und gehandelt, dann hätte er sich solche Demütigungen sparen können. Die hat er nicht verdient, aber dass die „Alten Herren“ nicht die Größe haben zu erkennen, wann ein Spiel zu Ende ist, das ist schade und so haben sie ihre „Zurücksetzungen“ selbst inszeniert. Und zum Kommentar von RK, dass nun eine kommunalpolitisch unerfahrene Kandidatin einsteigen soll, kann man nur sagen: Alle haben irgendwann mal angefangen, auch RK! Es ist nicht entscheidend, wie bekannt und wie erfahren oder nicht erfahren man ist, sondern, was man als Gewählter aus seinem Mandat macht. Und da waren in der Vergangenheit manche Kandidaten für Überraschungen gut! Im übrigen macht die CDU in Lingen gerade deutlich, wie man junge Menschen für Politik interessiert und ihnen die Chance gibt, als Kandidaten für den Stadtrat aufgestellt zu werden. Nichts gegen Herrn Wiedorn, aber alles für die politisch engagierten Jungen!

    • Nein, Senior Kiveling, da liegen Sie daneben. Ich zitiere schon mal aus der Einleitung meines morgigen Blogbeitrags:

      Der Franzose Stéphane Hessel schreibt in seinem Manifest„“Empört Euch!”, auf das ich hier vor einigen Monaten hingewiesen habe : „Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen!“ Hessel ruft zum gewaltlosen, friedlichen Widerstand auf! Ein 93-Jähriger ruft die Jugend Frankreichs auf, sich zu wehren! Und nicht nur die.“

      93 Jahre und der Mann schreibt den Aufruf des Jahres, vielleicht des Jahrzehnts. Der unerhört ermutigende Vorgang zeigt: Politische Kraft, Glaubhaftigkeit und die Fähigkeit, konzeptionell zu denken und zu handeln, sind eben keine Frage des Alters.

      Neue Leute müssen immer „ran“, aber nicht um des Neuen selbst willen. Neu ist keine Altersfrage, neu muss in unserer Stadt sein, um eine junge und frische Politik für Lingenerinnen und Lingener, zumal die der jüngeren Generation, zu entwickeln, die ehrlich, offen, solidarisch und damit überzeugend ist. Dafür ist Wiedorn allemal besser als diejenigen, die beispielsweise gegen zu teuere Arenen nur solange streiten, wie sie bei ihnen vor der Haustür entstehen sollen.

      • Staatsmann said

        Ja es ist war, auch ältere Menschen können ihren Beitrag in der Politik leisten. Die Frage ist nur, ob sie in den Jahren ihres langen Lebens weise geworden sind. Wenn ich mir diese Blogeinträge ansehe, die meist immer nur in eine Richtung ausschlagen, muss man sich die Frage stellen, ob es wirklich weise ist, Gerüchte breitzutreten und seine ehemalige politische Heimat grundsätzlich schlecht zu machen. Denn, lieber Robert Koop, man kann hier noch so oft von konzeptionellem Denken und Handeln sprechen, wenn es destruktiv wird, ist es niemals förderlich für das Gemeinwohl. Persönliche Vergeltungsgelüste und gekränkte Eitelkeit sind es auch nicht. Hin und wieder muss man in sich gehen und seine innere Haltung überdenken…

      • Job said

        @Robert
        Ja, ich sehe das genauso. Die Diskussion hast du mit deinem Blogeintrag losgetreten. Obwohl, wie du selber schreibst, es sich möglicher Weise um ein Gerücht handelt.
        Ich kenne mich ein wenig in der SPD aus, und weiß (kein Gerücht), dass Hajo W. zuletzt im Stadtrat aber auch in der Fraktion nach der Divise „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ gehandelt hat.
        Ich war jahrelang in der SPD, auch unter deiner rigide. Anders Denkende wurden, gerade dann wenn es um das Wahlprogramm ging, heruntergemacht. Ja, sogar zu Hause besucht (belästigt) um auf die Stadtratskandidaten-Spur bringen. Eigene Wahlprogramme der Ortsratskandidaten wurden vom SPD-Vortsand ohne Rücksprache mit den Kandidaten in den Orten umgeschrieben. Die SPD muss sich, ob sie will oder nicht, von den Altlasten trennen und dies ohne Rücksicht auf Verluste.

        • Hartwig said

          @Job – Da bin ich aber mal gespannt, wann Herr Koop diesen sehr deutlichen Beitrag löschen wird.

          • kib said

            Hartwig, ich denke, dass RK weiß, wer hier dann & wann einen „Screenshot“ macht.

          • Dass ich die Diskussion losgetreten habe, war doch beabsichtigt. Also warum soll ich den Beitrag löschen? Er enthält zwar inhaltlich viel Unrichtiges und Halbwahres. Aber das wäre dann eine andere Diskussion, die man irgendwann noch einmal machen kann aber nicht muss.

  11. kib said

    Stopp jetzt mal!
    „ Wir haben das lange genug gemacht, jetzt soll mal die nächste Generation dran. Hätte Herr Wiedorn so gedacht und gehandelt, dann hätte er sich solche Demütigungen sparen können…“

    HajoW hat sich zu dieser Angelegenheit bislang nicht geäußert, ein offizielles Statement der SPD gibt es ebenfalls nicht. Sämtliche hier gepostete Beiträge beruhen auf „Hörensagen“ (resp. Wochenmarkttratsch) bzw. den Mutmaßungen des RK . Eine neutrale Betrachtung hinsichtlich der Entwicklung der SPD kann hier in frage gestellt werden bzw. die Neutralität des Blogbetreibers, wobei er allerdings AUSDRÜCKLICH erwähnt HajoW möchte sich zu diesem Thema nicht äußern.
    Was HajoW betrifft: Wir reden hier über einen Menschen mit jahrelanger kommunalpolitischer Erfahrung, der sich vermutlich (!) nicht demütigen lassen wird: Im Zweifel kandidiert er nämlich gar nicht.

  12. Wanderer said

    Huiii. Beim Stadtblatt schreibt sich Konny Spielmanns heute selber einen Leserbrief und schimpft in ihm heftig auf den Blogbetreiber – ohne ihn zu nennen.
    http://www.stadtblatt-lingen.de/home/lesermeinung/58-leserbriefe/269-peinliche-wichtigtuerei

    Diesen „Leserbrief“ kann man nur so interpretieren, dass der „peinlich“-Thread bei der SPD-Tante Spielmans wirklich eingeschlagen ist. RK hat sie ertappt.

    • Küster said

      Vielleicht sollte der „Ein oder Andere“ es sich abgewöhnen nur die Überschrift und den Autor zu lesen, sondern auch den Inhalt des Artikels zu verstehen versuchen. Erst dann ist das Urteil erlaubt.

      • Wanderer said

        @Küster
        Da bin ich ganz bei Ihnen. Vielleicht verstehe ich Ihren Beitrag aber auch falsch. Mein Posting berührte zwei Umstände und eine Schlussfolgerung:
        1. Frau Spielmanns arbeitet in der StadtblattRedaktion mit. Ein Redakteur schreibt keinen Leserbrief an seine eigene Redaktion.
        2. Frau Spielmanns erwähnt RK nicht, obwohl sie ihn meint bzw. nur ihn meinen kann. Ein Redakteur macht auch das nicht.

        Aus beiden Besonderheiten habe ich meine Schlussfolgerung gezogen, dass die Kritik von RK sie punktgenau ertappt hat. 🙂

      • Wunderer said

        Herr Küster, wer den Text liest, kann es kaum glauben: Nicht nur, dass die Autorin dem Leser ihrerseits Zeit stiehlt durch endloses Drehen auf der Stelle. Schlimmer: da wird – wer auch immer gemeint ist – sprachlich entmenscht, und dass die Autorin ein Zerquetschen dieses Un-Menschen nicht als Ziel habe, wirkt unglaubwürdig. Also, diese Propagandamasche ist altbekannt – und übel. Und hier kann man nicht einmal darauf plädieren, dass jemand in lockerer Runde einen schlechten Witz macht. Herr von Trier lässt grüßen.
        Entsetzlich entlarvend.

  13. „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Arthur C. Clarke

    Ob Politiker oder Theologen die dümmsten Menschen der Welt sind, ist eine müßige Frage. Sicher ist, dass für beide Berufsgruppen nur solange eine Nachfrage besteht, wie das arbeitende Volk daran glaubt, die Vertreibung aus dem Paradies müsse ein einmaliges Ereignis vor langer Zeit gewesen sein. Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

  14. drixblix said

    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

  15. […] ich das Wort peinlich nicht schon in diesem Monat verwurstet hätte, dann hätte ich es jetzt passend gefunden, Ihr […]

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