30 Jahre

12. Mai 2011

Im Mai 1981, genau vom 27. bis zum 31. Mai 1981, fand auf einem Jugendzeltplatz im emsländischen Lünne -unter einem früheren Flakturm- das erste Abifestival statt. Heute ist das Abifestival nicht mehr vergleichbar mit der Veranstaltung, aus der es einst hervorging. Doch der Grundgedanke blieb gleich: Ein umsonst&draußen-Festival, organisiert von Abiturienten.

2011 feiert das Abifestival also seinen 30. Geburtstag. Zusammen mit dem Qurt läd der Förderverein Abifestival e.V. deshalb am Samstag auf die Lingener Wilhelmshöhe ein. Dort spielen ab 21 Uhr (Einlass 20 Uhr) befreundete Bands und DJs des Abifestivals.
Offenbar haben die  Organisatoren das  Who-is-who der Lingener-Nachwuchsbands mit ins Boot geholt. Neben Big Tennis und Gerrit Rüsken, werden auch MidAir feat. Linguisten und Random Task zu sehen und vor allem zu hören sein.Alle werden mit eigenen Kompositionen überzeugen. 🙂 !
Im Anschluss an diese vier Bands gehört die Bühne dann DJ Joko sowie dem Förderverein Abifestival DJ All-Star-Team.

Auch Lena haben die Veranstalter nicht vergessen. Damit ja nichts verpasst wird, wird der Eurovision Song Contest ebenfalls übertragen. Dieser kleine Blog verlost zwei Freikarten. Zur Verlosung gehts ganz unten in diesem Beitrag.

Happy Birthday Abifestival
Wilhelmshöhe, Lingen
Samstag, 14. Mai 2011
Einlass: 20:00 Uhr, Beginn 21:00 Uhr

Im Gegensatz zum am 1. und 2. Juli stattfindenden regulären Abifestival ist der Eintritt zu dieser Geburtstagsfeier zwar nicht umsonst, mit fünf Euro aber in einem fairen Rahmen gehalten. Wer dennoch gerne kostenlos am Samstag auf die Wilhelmshöhe möchte, aufgepasst! Unter allen Kommentatoren dieses Beitrags verlost RobertsBlog 1 x 2 Freikarten. Am Samstag um 12 Uhr wird der Gewinner hier bekanntgegeben  sowie per E-Mail benachrichtigt.

Gewinner ist Simon! Herzlichen Glückwunsch. Weitere Informationen kommen per Mail.

Klaus Doldinger

12. Mai 2011

Jazzer Klaus Doldinger wird heute 75. Er sagt zu seiner wohl bekanntesten Komposition in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau:

Ihr bekanntestes Werk ist der Tatort-Jingle: Täglich läuft in irgend einem dritten Programm ein Tatort, und die Sonntags-Tatorte sind in der deutschen Fernsehwelt eine ähnliche Konstante wie die Tagesschau. Diese Erkennungsmelodie macht Sie wahrscheinlich zu einem der meistgehörten deutschen Komponisten. Wann ist der entstanden?

Das war 1970. Ich hatte vorher schon einmal eine Erkennungsmelodie für die ARD geschrieben. Als das Tatort-Projekt im Westdeutschen Rundfunk geboren wurde, dachte man zunächst nur an eine zehnteilige Krimi-Serie, und man erinnerte sich an mich. Ich lebte damals in München, habe den Auftrag angenommen, das Stück geschrieben und aufgenommen. 1978 habe ich noch mal eine neue Aufnahme gemacht, die vielleicht etwas brillanter klingt, das war’s. Die ältere Version kann man zum Beispiel noch in den frühen Kressin-Tatorten hören. Ich habe das Tatort-Stück inzwischen oft gespielt, wir spielen es durchaus auch auf unseren Tourneen, und für das neue Symphonic Project haben wir eine sinfonische Tatort-Version aufgenommen. Es gibt aber auch eine sehr gute Aufnahme mit einem Streichquartett. Ich bin nach wie vor ganz glücklich mit dem Stück, und wenn mich Leute fragen, ob ich’s nicht langsam mal Leid bin, schüttele ich den Kopf: Mir gefällt es immer noch, in allen möglichen Versionen.

ps
Der nächste, neue Tatort wieder am 15. Mai um 20 Uhr im Centralkino Lingen.

Gartenrotschwanz

12. Mai 2011

Nur noch 13.000 Brutpaare zählt die Spezies in Niedersachsen. Der Gartenrotschwanz, Vogel des Jahres 2011, ist eine bedrohte Art.  Sein Bestand  hat sich in den letzten Jahrzehnten um gut die Hälfte verringert.  Wohler nennt dafü die Ursachen.

Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen beschreibt die Ursachen: „Hauptproblem ist die Zerstörung der Lebensräume des Gartenrotschwanz‘ (Foto re.)  in unseren Breiten. Dazu zählt der enorme Flächenverbrauch, die Vernichtung artenreicher Strukturen wie naturnaher Weg- und Waldränder, halboffener Kulturlandschaften und Überbauung und Monotonisierung von Gärten. Wo einst Grünland mit vielfältigen Hecken und Wallhecken war, gähnt heute durch die Vermaisung infolge des Biogasbooms und der Massentierhaltung eine lebensfeindliche Wüste. Hecken sind verschwunden, Wallhecken mangels Pflege degeneriert. Streuobstwiesen an den Ortsrändern wurden überbaut oder verfielen, Gärten mit Bebauung überzogen oder zu seelenlosen Exotenanpflanzungen ‚entwickelt‘. Darin kann auch der Gartenrotschwanz keine Insekten als Nahrung mehr finden. In der Brutzeit benötigt er davon zur Aufzucht seiner Brut eine besonders große Anzahl, weshalb er 16 bis 18 Stunden auf Insektenfang geht. Deshalb müssen wir auch vielfältig ansetzen. Der Gartenrotschwanz ist darüber hinaus vielfältigen Gefahren auf seinem 6.000 bis 8.000 Kilometer langen Zugweg in die Trocken- und Feuchtsavannen Zentralafrikas ausgesetzt, auch durch Vogelfang in vielen Ländern, und natürlich durch verheerende Dürre infolge des Klimawandels.“

Deshalb ruft jetzt der NABU Niedersachsen dazu auf,  neue Streuobstwiesen wie einzelne Obstbäumen in ganz Niedersachsen zu pflanzen. Streuobstwiesen sind ein idealer Lebensraum für den Gartenrotschwanz. Vereine, Firmen, Kleingartengemeinschaften oder Schulen können mit der Unterstützung vom NABU Obstbäume und standortgerechte Sträucher pflanzen und -wie die Umweltorganisation schreibt- „so dem Vogel des Jahres 2011 unter die Arme greifen. Streuobstwiesen und Wildsträucher bieten durch ihre Insektenvielfalt optimalen Nahrungs- und Lebensraum. Ein ideales Nahrungsangebot für den hochinteressanten Vogel des Jahres, der als Langstreckenzieher in diesen Wochen aus seinem zentralafrikanischen Winterquartier auch nach Niedersachsen zurückkehrt “, erläutert Projektleiterin Birgit Röttering (NABU Oldenburg-Land). „Landesweit wollen wir zahlreiche Streuobstwiesen und Hecken anlegen und somit dem Vogel des Jahres neue Lebensräume bieten“, so Röttering weiter.

Außerdem  will der NABU Niedersachsen mit einer landesweiten Meldeaktion herausfinden, in welchen Gebieten sich der Vogel des Jahres 2011 bevorzugt aufhält, und warum es zu dem Bestandsrückgang möglicherweise kommt. Darum ruft er alle Naturfreundinnen und Naturfreunde dazu auf, den Gartenrotschwanz zu melden. Unter www.NABU-Oldenburg.de kann mitgeteilt werden, wann und wo er gesichtet worden ist.

„So können Sie ganz einfach mithelfen. Wenn Sie einen Gartenrotschwanz sehen, tragen Sie ihn via Internet in der Meldedatenbank des NABU ein. Sie helfen damit nicht nur dem NABU bei der Erfassung wichtiger Daten, sondern auch dem Gartenrotschwanz selbst, auf dass wir auch in Zukunft noch Freude an diesem schönen Singvogel haben“, sagt  Birgit Röttering.

Übrigens sind Streuobstwiesen mit hochstämmigen Obstbäumen und einer naturschonenden Bewirtschaftung ohne Pestizide -ganz anders als Maisäcker- schützenswerte Kulturlandschaften, die nicht nur dem Gartenrotschwanz ein Zuhause bieten, sondern zahlreichen anderen Tier- und Pflanzenarten.   Gegen Einsendung von 5 Euro kann ein  Informationspaket zum Gartenrotschwanz angefordert werden, in dem auch Baupläne für den Nistkasten enthalten sind, beim

NABU
Stichwort Gartenrotschwanz
Schlosswall 15
26122 Oldenburg.

Also, wo pflanzen wir einen Apfelbaum?

Live loud

12. Mai 2011

EMP. Live Loud. „Premiere: Der erste Werbespot der Lingener Fa EMP“  twittert waslosinLingen.

Ja, das waren noch Zeiten, als EMP-Chef  Felix Lethmathe persönlich bei Hermann-Otto Wiegmann auf dem Lingener Postamt (so etwas gab es hier tatsächlich mal) kurz vor 18 Uhr seine, vier, sechs oder neun Nachnahme-Pakete und -Päckchen aufgab. Ja, ein Paket aufgeben, so hieß das.

Aber dann, wo ich die 60-Sekunden-EMP-aus-Lingen-Werbephilosophie auf mich wirken lasse,  doch meine Frage, warum man/frau sich irgendwelche silbernen Pinnökel durch die Nase drücken lassen muss, um cool oder schön oder anders zu sein. Denn wenn unser Herrgott gewollt hätte, dass wir einen Knopf am Kopp haben, hätten wir einen. Und bunte Bilder auffn Rücken sowieso. Sag‘ ich mal. 😉