EU

30. März 2011

Wie passt es eigentlich zusammen, wenn das Bundesministerium für Verbraucherschutz der Bevölkerung versichert, dass es alle nur denkbaren Maßnahmen ergreift, um den deutschen Verbraucher vor den Folgen des GAUs in Fukushima zu schützen und gleichzeitig eine EU-Richtlinie durchsetzt, in der die Strahlenschutzgrenzwerte für Lebensmittelimporte aus Japan dramatisch erhöht wurden?

Einmal mehr zeigt sich, dass die Interessen der Wirtschaft die EU-Politik bestimmen und der Verbraucherschutz gar keinen Stellenwert hat, wenn er Wirtschaftsinteressen im Wege steht. Von Jens Berger (auf NachDenkSeiten.de)
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Nachtrag vom Do 31.03.2011:
Zur Erhöhung der Grenzwerte durch die EU sagte Gerd Otten, Sprecher des Elternvereins Restrisiko Emsland e.V. am Donnerstag: „Der Elternverein hat immer darauf hingewiesen, dass  jede zusätzliche Strahlenbelastung für den menschlichen Körper schädlich sein kann. Daher haben wir immer empfohlen, das Lebensmittel für Erwachsene nicht höher als mit 50 Becquerel je Kg Lebensmittel und für Kinder nicht über 10 Becquerel je kg Lebensmittel liegen sollte. Diese Empfehlungen gibt z. B. auch der Strahlenbiologe Prof. Edmund Lengfelder vom von „Otto-Hug-Strahleninstitut“ in München und viele andere Wissenschaftler.
Der Wert von 600 Becquerel und nun 1250 wurde und ist aus handelspolitischen Gründen gewählt und stellt keinen Schutz für die Menschen dar. „

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