Legal

20. März 2011

Es gibt einen Punkt, da ist die niederländische Drogenpolitik unbegreiflich. So dürfen die Coffeeshops  “weiche Drogen” verkaufen – aber sie dürfen nicht beliefert werden! In der Stadt Utrecht soll das Problem nun gelöst werden. Es soll eine “neue Art von Coffeeshop” geben, hat die Stadt verkündet.

Und das soll so gehen. Die Coffeeshops sollen sogenannte “Mitglieder” werben. Diese haben Recht auf jeweils fünf Pflanzen, die in einer Art Gemeinde-Plantage gezüchtet werden (auch wenn die Gemeinde die nicht selbst betreiben will). Die Kunden können ihren Vorrat dann in einem Coffeeshop abholen.

Auch in Amsterdam, Eindhoven und Enschede soll es Interesse für diesen Plan geben. Fünf Pflanzen – so viele kann jeder Einzelne in den Niederlanden auch zu Hause legal züchten. Der zuständige Minister Ivo Opstelten ist allerdings dagegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Plan umgesetzt wird, ist dennoch groß.

von Falk Madeja in: meinegüte – tazBlog

 

2 Antworten zu “Legal”

  1. Sofonisba Anguissola said

    Man sollte das uralte Buch „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ von Jack Herer und Mathias Bröckers lesen, sehr aufschlussreich.

  2. Frank O. said

    Die Cannabis-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts [09.03.1994]
    Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 09.03.1994 „anerkannt, daß der Mißbrauch von Alkohol Gefahren sowohl für den Einzelnen wie auch die Gemeinschaft mit sich bringt, die denen des Konsums von Cannabisprodukten gleichkommen oder sie sogar übertreffen.“

    Das Verbot von Cannabis ist ein“kollektiver Irrweg“ (Dr. med. Carl Nedelmann)
    „Die medizinischen Argumente, die zur Aufrechterhaltung des Cannabis-Verbotes verwendet worden sind, stammen aus Befunden schwerer Pathologie. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Schäden, die Alkohol anrichtet, schwer, häufig und anhaltend sind; Schäden, die Cannabis anrichtet, sind leicht, selten und flüchtig. Aus medizinischer Sicht wird kein Schaden angerichtet, wenn Cannabis vom Verbot befreit wird. Das Cannabis-Verbot kann durch medizinische Argumente nicht gestützt werden.“

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