Werner Remmers

19. März 2011

Werner Remmers ist tot. Der 80-Jährige starb am Samstag nach langer schwerer Krankheit. Der CDU-Politiker aus Lingen war von 1976 bis 1982 Kultus- und von 1986 bis 1990 Umweltminister in Niedersachsen.  Werner Remmers soll am kommenden Freitag in Lingen-Biene beerdigt werden.

Der 1930 geborene Emsländer studierte in Bonn und Münster und promovierte bei dem späteren Kardinal und Soziallehrer Joseph Höffner. Anschliessend arbeitete Werner Remmers in der katholischen Erwachsenenbildung. Zunächst wurde er stellvertretender Leiter des Münsteraner Franz-Hitze-Hauses, später leitete er lange Jahre das Ludwig-Windhorst-Haus (LWH) im emsländischen Lingen.  Als einziger CDU-Kultusminister setzte sich der promovierte Volkswirt und langjährige Leiter des Ludwig-Windthorst-Hauses in Holthausen-Biene für die Beibehaltung der schulischen Orientierungsstufe in der fünften und sechsten Klasse ein und hielt trotz Kritik auch an der Gesamtschule fest. In seiner Amtszeit als Umweltminister beschäftigte Remmers vor allem das Kohlekraftwerk Buschhaus bei Helmstedt, dessen Entschwefelungsanlage monatelang nicht richtig gearbeitet hatte.

Remmers hielt seine Meinung nie zurück, sein scharfer Witz galt als legendär. Nach dem Wahlerfolg von Gerhard Schröder 1990 in Hannover blieb Remmers zunächst Abgeordneter des niedersächsischen Landtags. Ein Jahr später wurde er dann Direktor der neu gegründeten Katholischen Akademie in Berlin. Er  leitete sie bis 1999.

(Quellen: DPA, Newsclick NOZ)

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