Michi II

22. Dezember 2010

Michael Rensing, der aus Lingen (Ems) stammende frühere Torwart von Rekordmeister Bayern München hat beim 1. FC Köln einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 mit Option auf Verlängerung erhalten. Die Verpflichtung hatte sich bereits vor einigen Wochen abgezeichnet. Zuletzt sollen neben Köln auch Hertha BSC Berlin und der britische Premier League Club Aston Villa FC großes Interesse an dem 26 Jahre alten Profi  gezeigt haben. Jetzt unterschrieb Rensing, der bis zur B-Jugend beim lokalen TuS Lingen gespielt hatte. Jetzt unterschrieb Rensing aber , so wie hier schon vor zehn Tagen erwartet, einen Vertrag in der Domstadt. Der zuletzt arbeitslose Fußballer ersetzt den in die USA wechselnden Kolumbianer Faryd Mondragon. Er wird in Köln die Nummer  „Eins“ sein und tragen. „Dafür haben wir ihn geholt“, sagte FC-Geschäftsführer Claus Horstmann am Dienstag gegenüber der Presse.

„Das ist eine absolute Herausforderung, weil man Spiele gewinnen muss. Die Sache hier in Köln ist für mich so was von reizvoll. Der Verein muss in der ersten Liga bleiben. Nur darum geht es“, meinte Michael Rensing nach dem Vertragsschluss.

„Michael Rensing verfügt über Bundesliga-Erfahrung und hat sich bereits in der Champions League bewiesen“, beurteilte Kölns Präsident Wolfgang Overath über den Keeper, der zwischen 2003 und 2010 in der Liga 53 Mal im Bayern-Torstand. „Er hat die Qualität, die wir beim 1. FC Köln benötigen, bereits unter Beweis gestellt.“  Der im Abstiegskampf der Bundesliga steckende 1. FC Köln hatte am vergangenen Wochenende den langjährigen Trainer des FC Freiburg Volker Finke als neuen Sportdirektor verpflichtet.

Mit seinem Vertrag in Köln folgt Michael Rensing einmal mehr seinem TuS-Vorgänger Stefan Wessels, der ebenfalls bei Bayern München seine Profi-Karriere begann. Auch der Schepsdorfer Stefan Wessels war anschließend mehrere Jahre in Köln unter Vertrag, bevor er wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem damaligen Kölner Trainer Christoph Daum notgedrungen den 1. FC Köln verließ.

(Foto: Michael Rensing © Bernd Schrade CC)