Guido

15. Dezember 2010

35 Antworten zu “Guido”

  1. Ein diplomatische Antwort von Helmut Schmidt, der ich auch nichts hinzuzufügen habe…

    Habe diese Woche andere Sorgen (Iran) als ein bißchen Guidos Außenpolitik zu kommentieren, hoffen wir mal, das Guido
    Westerwelle den Rest seiner Amtszeit nicht mehr ganz so ratlos ist, wie im ersten Teil seiner Amtszeit….

  2. Bernd Brot said

    mehr von Helmut Schmidt:

    1:30 – 2:40 Min.

  3. Sofonisba Anguissola said

    Nein, ich mag dieses Land und die Menschen und finde, wir haben würdigere und aufrichtigere Vertreter verdient, besonders im Aussendienst, Visitenkarte Deutschlands. Beziehungen pflegen und Deutschland vertreten zu wollen vor anderen Staaten (und so demonstrativ auftreten) in denen Homosexualität als Sünde gilt, ist doch ungeschickt.
    Also, ich finde ernstzunehmende Diplomatie oder Führungsstil sieht anders aus. Da reicht es nicht, schwul zu sein.

    • kib said

      Die Tatsache, dass Herr Dr. Westerwelle homosexuell ist, ist „schnuppe“.
      Er ist ein Hetzer der aller übelsten Sorte: Sowohl Innen- als auch Außenpolitisch einfach nur ein GAU.

  4. @Sofonisba Anguissola

    Ich lege ihnen das trotz meines Postings von oben nochmal sehr ausführlich dar:

    Sie machen einen sehr weit verbreiteten Ansichtsfehler den wahrscheinlich 80 – 90 Prozent der Menschen auch machen.
    Visitenkarte Deutschlands sein, Beziehungen pflegen und Deutschland vertreten ist Aufgabe von Botschaftern und Konsularen sowie deren Mitarbeitern (sprich: Diplomaten).

    Der Außenminister muß vor allem außenpolitische Konzepte haben sowie Führungsstil und Verbindungen pflegen.Bei Guido Westerwelle hapert es vor allem an den außenpolitischen Konzepten was dazu führt, dass sich sein Führungsstil bisher darauf beschränkt hat, in fremden Ländern „rumzuquatschen“.

    In einer Notsituation, wie sie z.B. bei den beiden festgesetzten deutschen Journalisten im Iran (Jens Koch und Marcus Hellwig ) aufgetreten ist, wird das „diplomatische“ Rumgequatsche von Guido Westerwelle als Schwäche oder als Inkompetenz aufgefasst. Mit Homosexualität hat das rein garnichts zu tun.

    Hätte er bei Ahmadinejad (und dem vor kurzem gefeuerten iranischen Außenminister Mottaki) ganz klar auf den Tisch gelegt:
    Deutsche Journalisten nach Hause oder Einfrieren der einen oder anderen traditionsreichen Wirtschaftsbeziehung zum Iran (bis auf weiteres), dürften die beiden längst in Deutschland sein und Weihnachtseinkäufe machen

    Wir haben im Iran seit den gefälschten Präsidentenwahlen von 2009 eine revolutionäre Situation, das Regime um Ahmadinejad und Khameini ist nach Innen und Außen isoliert, wie lange noch die Macht in Händen ihres „Kultes“ ist kann man nur spekulieren.
    Es ist aber sicher, dass Sie auch in den Augen der Iraner sämtliche Legalität verloren haben, Ayatollah Montazeri (im Dezember 2009 verstorbener Führer der Schiiten) hat das so zum Ausdruck gebracht: Dieses Regime ist weder Republik noch islamisch.

    Übrigens, der erste Außenminister der BRD war übrigens auch homosexuell (Heinrich von Brentano) hat im Ausland auch kaum niemanden interessiert, weil es (wie oben beschrieben) eben auf Führungsstil und Konzept ankommt.

    • politur said

      In der Iranfrage kann ich keine Schwäche Westerwelles erkennen. Die Brechstange, wie gefordert, ist sehr undiplomatisch und könnte das genaue Gegenteil erreichen. Vielmehr gilt es Iran öffentlich nicht zu reizen und im Verborgenen einen Kompromiss finden, der Deutschland und Iran das Gesicht wahren lässt. Eben genau das scheint zu laufen.

      Grundsätzlich kann ich kein völliges Fehlverhalten Westerwelles erkennen. Ich wüsste nicht, was Westerwelle in dem Amt so viel schlechter macht als Steinmeier. Vielmehr hat er auch außenpolitische Erfolge erzielt, wie den Sitz im UN-Sicherheitsrat:
      http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,8120248,00.html

      Heinrich von Brentano war übrigens nicht bekannt. Erst gegen Ende seiner Zeit als Außenminister und drei Jahre vor seinem Tod kamen Gerüchte auf. Es lag wohl eher am Nichtwissen, dass es dem Ausland egal war, dass Brentano schwul war.Der Vergleich mit Westerwelle hinkt daher.

      • Hendrik said

        Es ist mit Sicherheit nicht Guido Westerwelle geschuldet, dass Deutschland erneut einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zugesprochen wurde. Oder wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung? Mir fällt kein Grund ein, weshalb gerade Westerwelle ausschlaggebend gewesen sein soll.

      • politur said

        Wenn man dem Außenminister jegliche Beteiligung an einem außenpolitischen Erfolg abspricht, dann sollte man dies wenigstens begründen. In der Vorbereitung zu den Wahlen musste Westerwelle etliche Gespräche weltweit suchen. Diese Wahl ist alles andere als selbstverständlich und klar einer seiner Erfolg. Natürlich ist es nicht alleine sein Verdienst, sondern auch der einer jahrzehntenlangen guten Außenpolitik Deutschlands. Wie passt es aber zusammen, dass Westerwelle ein absoluter Versager im Amt ist, und wir solche außenpolitische Erfolge feiern dürfen?

        • na ja,

          Erfolg ist relativ, weil im UN-Sicherheitsrat vor allem auch Staaten nach wirtschftlicherspolitsicher Gewichtung aufgenommen werden, es war nach dem Kriterium nur eine Frage der Zeit, bis Deutschland Mitglied wird.

          Zudem gab es schon in den 90ern laute Stimmen, die die Vollmitgliedschaft befürwortet haben, daher war es wohl eher Westerwelles Glück, dass dieses nun in seine Amtszeit gefallen ist.

          Riesen Leistung würse ich anders beziffern.

          • Jörg Küster said

            Die BRD ist nicht Vollmitglied! Das nur zur Klärung! Die BRD hat lediglich zum zweiten (vielleicht zum dritten mal) einen „nichtständigen“ Sitz.

          • @jörg

            wenn Sie das so rauslesen, dann können Sie sich ja vorstellen, was man haben könnte und was man bekommt, wenn man einen schwachen Außenminister hat. 😀 😀

      • Wir brauchen nicht gegen den Iran die Brechstange, wir brauchen gegen das iranische Regime den Bulldozer!! 😀

        Möglichkeiten wären:

        a) Konten der Hizbullah einfrieren und als Faustpfand behalten.

        b) sich Obamas Sanktionen gegen Führungskräfte des Regimes anschließen (einschließlich Firmen die der Sepah oder der Basiji – Miliz nahestehen oder eigene Konzepte für Sanktionen ausarbeiten gegen diesen Personen- und Firmenkreis)

        c)Kontakte zu Oppositionskreisen rund um Mir-Hossein Moussavi und Mehdi Karoubi pflegen, gerade was Menschenrechtsfragen angeht, hierbei allerdings die PMOI (Volksmudjahidin um Marjam Rajavi ausschließen)

        etc. etc.

        Der Kult (das Regime) um Ahmadinejad und Khameini braucht sein Gesicht nicht mehr zu verlieren, sie haben es in den Augen der Iraner schon längst verloren.

        Deutschland pflegt seit den 1870er Jahren engste Verbindungen zum Iran (oder damals Persien), was auch im Ansehen der Deutschen im Iran einen gewaltigen Ausschlag gefunden hat, auf den wir bauen können.

        Zu von Brentano: in außenpolitischen Kreisen sind Biografien, Verbindungen (z.B. zu wissenschaftlichen Institutionen etc.) und Lebensumstände sehr wohl bekannt, in allen Botschaften der einzelnen Nationen gibt es Abteilungen, die sich um derartige analytische Fragestellungen kümmern, daher können Sie davon ausgehen, dass es in den Kreisen bekannt war.

      • politur said

        Bleiben wir doch lieber mal beim Thema: Guido als Außenminister.

        Bisher konnte mir keiner sagen, wieso Guido als Außenminster versagt hat, wenn man mal davon absieht, dass er den Konflikt mit dem Iran nicht hat eskalieren lassen.

        Außenpolitische Erfolge lässt man nicht gelten, leider auch ohne Begründung.

        • Ganz einfach: In der Außenpolitik gibt es sehr viele Long-term-Mechanismen und wenn man die Sache genau betrachtet, ist Guido Westerwelles nichts-machen im Nahen Osten wahrscheinlich sogar schädlich, daher es keine Fortschritte gibt, die eine Enstspannung zulassen.

  5. Markus Held said

    Herr Koop, leider verschweigen Sie den ebenso eindeutigen Kommentar bzw. das schnörkellose Schweigen von Herrn Schmidt zum derzeitigen desolaten Zustand der deutschen Sozialdemokratie in dem Interview.

    Sind Sie eigentlich noch SPD-Mitglied? Wie stehen Sie denn heute zu der Partei, der Sie jahrzehntelang angehört haben, für die Sie kommunalpolitisch tätig gewesen sind (auch Ihr heutiges Ratsmandat haben Sie der SPD und nicht den BürgerNahen zu verdanken!)und ihr dann – wie man hört aus „ego-persönlichen“ Interessen – den Rücken gekehrt haben?

  6. Robert Koop said

    @Markus Held
    Es stimmt! Das Youtube-Video enthält nicht die Äußerungen zur SPD und auch nicht zur katholischen Kirche, zu den Gewerkschaften, zur Eurokrise, zur Elbphilharmonie, nicht zur CDU, zu China, Iran oder USA, Barack Obama und Russland. Es gibt wirklich nur Schmidts Äußerung zu und über Guido Westerwelle wieder. Deshalb können Sie und andere Interessierte es hier sehen. Die von Ihnen vermissten Themen werden aufgearbeitet, wenn mir danach ist. Warten Sie es am besten ab. Wenn Sie nicht warten wollen, gründen Sie selbst einen Blog, Sie (anonymer FDP-) Held.

  7. Michael said

    Ehrlich gesagt finde ich es unsäglich, dass Helmut Schmidt sich anmaßt, vor laufender Kamera in einer Fernsehsendung zu rauchen.
    Das ist extrem unhöflich und gibt ein schlechtes Vorbild.

    Entweder erlaubt man allen Rauchern ihre Zigarette am Arbeitsplatz oder niemandem. Ein Helmut Schmidt steht nicht über den übrigen Deutschen.

    • Robert Koop said

      Ja, genau! Das ist mir jetzt auch aufgefallen. Er raucht. Das geht wirklich nicht. Das muss kritisiert werden. Unsäglich! Gut, dass Michael uns darauf aufmerksam macht. Ich hätte es sonst glatt übersehen. 😉

    • lingentheo said

      @Michael
      …genau, Sie engstirnige Person, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen, Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung und ein starkes Bedürfnis nach sozialer Sicherheit auszeichnet. Solche Typen braucht das Land!

      • Michael said

        Woher wollen Sie denn wissen, ob ich engstirnig und geistig unbeweglich bin sowie mit gesellschaftlichen Normen konform gehe, lingentheo? Das ist eine Unterstellung, die jeglicher Grundlage entbehrt. Nein, eigentlich ist es sogar eine Frechheit, wenn Sie mich hier als dumm darstellen, ohne dass Sie mich kennen (würden Sie mich kennen, wäre es eine noch größere, weil unverständlichere Frechheit).

        Was ist falsch daran, wenn ich von Rauchern erwarte, dass Sie ihren Rauch eben nicht anderen Menschen aufzwingen? Schon mehrfach habe ich in den Medien gelesen (und in Aufzeichnungen selbst sehen können), dass Helmut Schmidt und früher auch seine Frau Loki bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten geraucht haben. Ich unterstelle einfach mal, dass die beiden bei größeren Veranstaltungen nicht jeden der Anwesenden um Erlaubnis gebeten haben.
        Haben die Schmidts Grundrechte, die andere Menschen nicht haben? Etwa das Recht auf rücksichtslose Schädigung anderer zum ungestörten Ausleben eigener Sucht?

        Solches Verhalten finde ich ich nicht in Ordnung – und das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Spießigkeit zu tun, wie es mir hier unterstellt wird!

        • lingentheo said

          „Was ist falsch daran, wenn ich von Rauchern erwarte…“!

          Es ist dieser schnoddrige Ton und fehlende Respekt vor einem fast 92-jährigen Helmut Schmidt, der bei Maischberger, Harald Schmidt und Co. eben rauchen darf. Er ist nun mal der gefragteste Interviewpartner, Zeitzeuge und die moralische Instanz, die in Umfragen auch den Papst weit hinter sich gelassen hat.

          Sie dagegen dürften erst „etwas erwarten“, wenn Helmut Schmidt Sie direkt mit Zigarettenqualm belästigt hätte. Offenbar hat bei Ihnen der Fernseher gequalmt…
          Und quaken Sie hier nicht von Grundrechten etc…
          Kapier? – Oder immer noch nicht???

          • Michael said

            Was ein „schnoddriger Ton“ ist, scheinen Sie nur zu gut zu wissen, lingentheo; zumindest in der Anwendung haben Sie keinerlei Defizite. Chapeau!

            Ansonsten scheinen Sie – der Sie sich vermutlich für einen großen Freigeist und Liberalen halten – zu den typischen Klischeedeutschen zu gehören, die vor jeder (vermeintlichen) Autorität kuschen: „Das ist Helmut Schmidt! HELMUT SCHMIDT! DER darf das!“

            Nein, mein Lieber! Das ist Helmut Schmidt – auch der darf das nicht! Wenn er es erwartet, damit er sich interviewen lässt, dann kann er gern zu Hause bleiben.

            Übrigens haben Sie mir immer noch nicht erklärt, wie Sie dazu kommen, mich für geistig minderbemittelt zu halten. Und ich „quake“ schon mal gar nicht. Kapiert?

        • Hendrik said

          Wer in eine Raucherkneipe eintritt, der darf Rauch erwarten; wer Schmidt interviewt, darf Rauch erwarten. Wer das nicht nicht möchte, bleibt bitte draußen.

          • Michael said

            Dann ist also Helmut Schmidt eine Raucherkneipe? Wer das unglaubliche Glück hat, sich im Licht seiner Gegenwart zu sonnen, der muss zwangsläufig Rauch ertragen, ganz egal, wo?
            Armes Deutschland, wenn ein Ex-Politiker sich immer noch solche Privilegien „verdient“ hat!

  8. @ Michael
    OK, alles verstanden! Aber jetzt zurück zu Guido bitte, Sie kleiner Troll.

    • Michael said

      Ach, wissen Sie was, Herr Koop: Wenn hier nur Sie und ihre Kettenhunde Kritik äußern dürfen, wenn hier Beiträge nur unter einem ganz bestimmten Aspekt besprochen werden dürfen, ohne dass man zu einem -durchaus auch in der Sache angelegten – anderen Aspekt etwas schreiben dürfte, wenn ich hier als Troll bezeichnet werde, obwohl ich mich sachlich zu Herr Schmidt geäußert habe (um den ging es doch hier, oder?) – dann können Sie und Ihr Blog mich mal kreuzweise.

      Ich lösche jetzt einfach Ihre Seite aus meinen Favoriten. Dann können Sie wieder in Ruhe im eigenen Saft schmoren. Hätte ich auch nur im Entferntesten den Eindruck, dass das etwas bringen könnte, dann würde ich Sie auffordern, einmal darüber nachzudenken, ob Sie und Ihr Anhang sich nicht genau so engstirnig verhalten wie die von Ihnen immer wieder kritisierte CDU. Aber ich lasse es einfach.

      Viel Spaß weiterhin als einsamer Ritter im Kampf für Sachlichkeit, Fairness und Gerechtigkeit!

      • Lächerlich! Helmut Schmidt gibt ein großartiges Interview, auch dank Sandra Maischberger. Er sagt ohne Worte alles über Guido, was zu sagen ist. Eine wirklich bemerkenswerte Stellungnahme. Und Sie, Michael, kritisieren es als „unsäglich“, dass Schmidt bei dem Interview raucht.
        Im Schulaufsatz in der fünften Klasse hätte Ihnen die Deutschlehrerin da „Thema verfehlt“ daneben geschrieben. „Setzen! Mangelhaft!“ Michael, Sie haben das Guido-Thema so eklatant verfehlt, dass der Troll-Vorwurf mehr als berechtigt ist, weil ich mir die Frage stelle, warum Sie bloß vom Inhalt ablenken.

        Nachtrag
        Gerade lese ich dieses Guidometer:

        „In der politischen Stimmung sind die Freidemokraten laut dem neuen ZDF-Politbarometer von zuletzt vier auf nun nur noch drei Prozent abgesackt. An der tiefen Vertrauenskrise geben 63 Prozent der Befragten dem Parteichef Guido Westerwelle eine sehr große oder große Schuld, wie der Sender am Freitag berichtete. Und nur 39 Prozent erwarten, dass der Vizekanzler Ende 2011 noch Vorsitzender ist.
        Verluste gab es auch für CDU/CSU, die jetzt auf 36 Prozent kommen (minus ein Prozentpunkt). Die SPD rangiert aktuell bei 31 Prozent (plus 3), die Linke bei 7 Prozent (plus 1) und die Grünen nur noch auf 19 Prozent (minus 2). “

      • Jürgen Dietrich said

        @Michael
        und Tschüss! Machen sie es gut. Bitte bleiben sie bei ihrem Versprechen,sich nicht mehr zu äußern. Versprochen, ODER??

      • kib said

        Michael, ich bin wahrlich kein „Kettenhund“, stelle aber trotzdem fest, dass Sie „ein Parade Schwätzer ohne Substanz“ sind. :
        Zu Ihrem Zitat:
        obwohl ich mich sachlich zu Herr Schmidt geäußert habe (um den ging es doch hier, oder?)
        NEIN, Sie haben das Thema meilenweit verfehlt (es lautete „Guido“!)

        Ihnen ist vermutlich nicht einmal bewusst, gegen wen Sie da eine „große Lippe“ riskierte haben.
        Michael, Sie leiden vermutlich an hoffnungsloser Selbstüberschätzung und „Intellekt“ definieren Sie offensichtlich ausschließlich über Schulbildung (Antropophobie? Ist auch nicht wichtig in Ihrem Fall).
        Ihr Zitat: Wenn er es erwartet, damit er sich interviewen lässt, dann kann er gern zu Hause bleiben. …

        offenbart nicht nur Ihre mediale Inkompetent (Lingentheo versuchte dies bereits zu erklären: Es gibt kaum einen wertvolleren Interviewpartner und politischen Zeitzeugen!!).

        Helmut Schmidt könnte auch zuhause bleiben und dort rauchen… dies wäre für jeden nachvollziehbar- der seine unendliche Trauer, die er gerade durchlebt, empathisch nachvollziehen könnte.
        Sie sind hierzu offensichtlich nicht in der Lage. „Zeitzeuge des Phänomens Ehepaar Schmidt“ zu sein. Ihnen geht einiges fehl und somit auch leider auch das Vermächtnis der Eheleute Schmidt: In menschlicher, politischer, naturwissenschaftlicher, literatischer…… Hinsicht.

        Hätte ich die Wahl: Ich würde alles geben, im dichtesten Nicotindunst Herrn Schmidt zuhören zu DÜRFEN. Herrn Westerwelle würde ich im Gegenzug eher ignorieren. Aber danach werde ich nicht gefragt….

    • politur said

      Herr Koop, ich finde sie haben kompett falsch reagiert:
      1. Sie haben auf den Kommentar zum Rauchen reagiert und damit die Diskussion aufgenommen.
      2. Sie haben mit Zynismus reagiert. Dieser funktioniert im Internet sehr schwer und wirkt deutlich agressiver als in einem verbalen Gespräch.
      3. Sie hätten lingentheos Kommentar löschen, entschärfen oder ablehnend kommentieren sollen. Dieser hat Michael auf persönlicher Ebene und pauschaul beleidigend angegriffen. Wollen sie so ein Verhalten in ihrem Blog dulden?
      4. Anstelle 3. zu tun, beleidigen sie den angegriffenen Michael ebenfalls.

      Kurzum: Sie haben ein Paradebeispiel für „wie lasse ich eine Diskussion in 3 Kommentareb eskalieren“ geliefert.

      Warum poste ich: Weil sie Michael einen Troll nennen, aber keinen deut besser als einen Troll handeln.

  9. Michael said

    Lächerlich finde ich, was für ein Gewese um Helmut Schmidt generell und um dieses Interview im Besonderen gemacht wird.

    Ich gebe gleich zu: Ich habe es nicht ganz gesehen. Aber ich habe mir längere Auszüge dazu angeschaut. Neben dem Rauchen (das ich, völlig abgesehen vom Inhalt des Gesprächs, immer noch unsäglich finde) ist mir aufgefallen:
    Frau Maischberger wirkt nicht wie eine kompetente Journalistin, sondern vielmehr wie die kleine Enkeltochter, die voller Ehrfurcht dem Großvater zuhört und nie, aber auch niemals wirklich kritisch nachhakt, wenn er sich ihren Fragen irgendwie entzieht. Es wirkt, als habe sie Angst, gemaßregelt zu werden oder den Gesprächspartner durch einen entrüsteten Aufbruch zu verlieren.
    Herr Schmidt entzieht sich ständig klaren Antworten auf Frau Maischbergers Fragen, indem er entweder antwortet, er äußere sich nicht zu tagespolitischen Fragen, oder kryptische Allerweltsantworten gibt. Oft tut er so, als wolle er sich zu aktuellen Fragen nicht äußern, lässt aber dennoch sehr klar durchblicken, dass er andere für Deppen hält.

    Nun kann er gern viele der heutigen Politiker für Deppen halten (das tue ich auch), aber entweder sagt er es ganz klar oder er hält den Mund. Das wäre honorig. Schmidt hingegen mimt den Altkanzler, welcher sich vom Olymp aus nicht einmischen, niemanden unfair beurteilen will – und macht es dann doch so deutlich, dass es alle merken.
    Was soll denn bitte dabei ehrenvoll oder weise sein? Wie hebt sich denn dabei Helmut Schmidt wohltuend von heutigen Politikern ab?

    Ich teile Schmidts Meinung zu Westerwelle mehr oder weniger umfassend, aber ich finde es unverschämt, dass er vorgibt, sich nicht zu äußern, dabei jedoch ganz klar eine vernichtende Kritik äußert.

    Manchmal habe ich den Eindruck, Helmut Schmidt wecke in vielen Zeitgenossen geradezu messianische Hoffnungen. Dabei habe ich aber noch nie etwas von diesem Politiker im Ruhestand gehört, das solche überzogenen Erwartungen wirklich gerechtfertigt hätte.
    Es ist immer einfach, aus dem Ruhestand heraus darüber zu schimpfen, dass die aktuellen Kräfte nicht fähig seien. Schließlich muss man nicht mehr beweisen, wie man mit den aktuellen Problemen selbst zurecht gekommen wäre.

    Da ich also Schmidt als unerträglich arrogant und aufgeblasen empfinde, passt es in meinen Augen nur umso besser ins Bild, wie er sein Rauchen in der Öffentlichkeit zelebriert. Für andere mögen Regeln gelten, für Helmut Schmidt nicht, so scheint er sagen zu wollen. „Quod licet Iovi, …“
    Vielleicht wird vor diesem Hintergrund deutlicher, warum ich – scheinbar! – auf einen Nebenschauplatz ausgewichen bin.

    Auf jeden Fall jedoch bleibt es dabei: Ich ziehe mich hier zurück.

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