Aktiv

25. November 2010

Anstecken

25. November 2010

Die Medien AG der Franziskus-Demann-Schule aus Freren hat den ersten Preis beim bundesweiten Video-Wettbewerb „361 Grad Toleranz“ gewonnen. Am Dienstag nahmen die Schüler den Preis von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und der Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“ entgegen. Die Schüler hatten einen Videoclip zum Thema erstellt und konnten sich damit gegen Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen (mehr…).

In der Presseerklärung heißt es:

Der Gewinnerfilm in der Kategorie „Shortstory“ ist „Lass dich nicht anstecken! Zeig Mut gegen Mobbing“. Henning B. (15), Niklas M. (15) und Johannes S. (15) sind Schüler der Franziskus-Demann-Schule in Freren in der Region Emsland in Niedersachsen. Die Jungen besuchen die Medien-AG der Schule und haben den Film gemeinsam mit Mitschülern und Lehrern produziert. Ihr Film ist ein Beitrag gegen Ausgrenzung, der ganz ohne Worte eine große Wirkung entfaltet und im Rahmen eines Schulprojekts bereits im Kino lief.

Mit B., M., und S. kann man wenig anfangen. Also: Herzlichen Glückwunsch an Henning Bras, Niklas Menge und Johannes Schnieders. Betreut wird die Medien AG vom Pädagogischen Mitarbeiter der Franziskus-Demann Schule Alois Köbbe sowie dem Medienpädagogen Karsten Streek, der an der FDS die Medien-AG aufgebaut hat. Auch an Sie einen großen virtuellen Blumenstrauß.

(Quelle: Ems-Vechte-Welle)

Klaus Kordon

24. November 2010

“Im Spinnennetz“ – Lesung mit
Klaus Kordon
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz
25. November 2010 – 19:30 bis 21:00 Uhr

Eintritts: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

„Klaus Kordon ist der gegenwärtig wohl wichtigste deutsche Autor zeitgeschichtlicher (Jugend-)Romane. In Lingen wird er sein neuestes Buch „Im Spinnennetz“ vorstellen. Es ist ein großer, bewegender Familienroman über Menschen, die davon träumen, eines Tages in einer gerechten Gesellschaft zu leben. Nach »1848« und »Fünf Finger hat die Hand« der dritte und letzte Teil der Jacobi-Saga – der krönende Abschluss eines meisterhaften Familien-Epos. „Berlin 1890: Der 16-jährige David verliebt sich in diesem Sommer in Anna, eine freche Göre, die das Herz auf dem rechten Fleck hat. Sie will auf ihn warten, falls er wie sein Großvater ins Gefängnis muss: Er hat staatsfeindliche Plakate geklebt, fliegt von der Schule und man will ihn wegen Verstoßes gegen das „Sozialistengesetz“ anklagen. Kordons neuer historischer Roman – vielleicht sein warmherzigster und charmantester – spielt in einer Zeit, in der im deutschen Kaiserreich protziger Reichtum und politische Willkür einer unfassbaren Armut gegenüberstehen. Dem will die Familie Jacobi etwas entgegensetzen.“ Jugendliche und Erwachsene sind zu dieser Veranstaltung des Lingener Heimatvereins herzlich eingeladen. Die Zuhörer dürfen sich bei dem großartigen Erzähler Klaus Kordon auf eine spannende und lebendige Geschichtsstunde freuen.“
(Quelle: www.lingen.de)

CDU-Politik II

24. November 2010

Spreeblick schreibt:

„Es muss der CDU sehr ernst mit der Integration sein. Sehr, sehr ernst. Sie macht Integrationsgipfel, um sich zu informieren, wie man Migranten helfen kann. Dann sagen die Experten: Bildung. Bildung. Bildung. Sogar Joachim Herrmann (CSU), bisher nicht als Multikulturalist aufgefallen, sagt dann: „Vor allem der Bund muss mehr tun“. Alle nicken.

Am Ende setzt Ramsauer den Rotstift an und kürzt die Bildung aus der Städteförderung.

Am 12.11. tagte der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag. Beschlossen hat er eine Kürzung der Städtebauförderung um 155 Millionen Euro, knapp über 25 Prozent. Die Gelder für ‘Soziale Stadt‘-Projekte wurden dabei um 72 Prozent beschnitten. Das betrifft vor allem Integrations- und Bildungsprojekte, zum Beispiel Sprachförderungen, Anti-Gewalt-Workshops, Jugendfreizeitangebote. Integration geht Ramsauer nichts an.

Der Ausschuss beschloss die Kürzung gegen den Rat aller befragten Fachleute.
Die Effekte der… weiter bei Spreeblick

Noch lassen sie sich …  verhindern: Anne Wispler hat die entsprechende Petition aufgesetzt. Es fehlen noch ein paar Stimmen, also: spread the news.“

Petition: Bauwesen – Keine Kürzung der Mittel für Städtebauförderung vom 07.10.2010

Quelle: Spreeblick

Børgermeister

24. November 2010

Dass jemand Musik macht, was von Chören versteht und mit rund 55 % und gegen den CDU-Kandidaten OB wird, gibt es seit Sonntag in Flensburg. Aber Sie wissen ja: „Das hamm wa‘ schon bei uns in Lingen“ !

Simon Faber (42, Foto re.) wird ab dem 15. Januar 2011 Oberbürgermeister in Flensburg. Er ist ausgebildeter Musiker, Opernsänger, Chorleiter und…“

mehr auf der Seite der taz.

Denn taz-Mitarbeiter und Børgermeister-Verfasser Daniel Kummetz  sagte Nein auf meine Anfrage, ob ich den taz-Text und das  Material verwenden dürfe. Ich hatte Kummetz‘ Artikel verändert, weil es galt, ihn zu präzisieren und Formulierungsschwächen zu beheben, und den Verfasser zugleich gebeten, ihn verwenden zu dürfen. Er empörte sich, ich schrieb zurück mit der Bitte um einen Vorschlag. Der ungewöhnlich bestimmende Zeitgenosse DKU beendete heute den beiderseitigen Meinungsaustausch zur Verwendung des Textes in meinem kleinen Blog mit dieser unfreundlich-drohenden E-Mail:

Hallo Herr Koop,

schön, dass Sie den Text so gut finden, dass sie ihn weiterhin auf ihrer Website haben. Weniger schön finde ich, dass Sie ihn weiterhin als ihren eigenen verkaufen und sich nicht aufs reine Zitieren und Verlinken beschränken.

Ich denke, ich habe Ihnen die Optionen klar genannt. Es gibt keinen Grund für mich, meine Rechte Ihnen gratis zu überlassen. Denn: Sie können meinen Text problemlos ihrer Leserschaft über einen Link und Zitate zugänglich machen. Der Text steht auf der Website eines nicht-kommerziellen im Sinne von nicht-profit-orientierten Medienprojekts – nichts anderes ist die taz. Wenn Sie den Text so gut finden, dass Sie ihn auf ihrer Seite haben möchten, können Sie gerne Online-Nutzungsrechte erwerben.

Sollte ich bis morgen (29.11.2010) 18 Uhr nichts von Ihnen hören und der Blog weiter Artikelteile von mir enthalten, die weit über ein Zitat hinaus gehen, werde ich den Text zu normalen (kommerziellen) Konditionen in Rechnung stellen. Sollten Sie vorher klar signalisieren, Nutzungsrechte erwerben zu wollen, können wir über angepasste Preise reden.

Mit besten Grüßen

Daniel Kummetz

—-
Daniel Kummetz
die tageszeitung
Redaktion taz Nord
Harkortstr. 81
22765 Hamburg

Tel. 040-389017-XX
Mobil 0151 5562XXXX

Nun denn, ich hatte den Blogtext  dem nicht-profit-orientierten Medienprojekt entnommen, überarbeitet und verändert und nicht als meinen eigenen verkauft, sondern ihn vielmehr gekennzeichnet mit „Quelle und Material der taz, DKUund gefragt, ob das ok gehe; ging es nicht,  und wenn es nicht anders geht, dann lassen wir das eben.  Schade.

(Foto: © SSW)

 

2. Nachtrag: Daniel Kummertz schreibt mit heute (29.11.) diese E-Mail:

Hallo Herr Koop,

zugegeben meine Mail war nicht sehr freundlich. Die Mail samt Signatur vollständig zu veröffentlichen ist nicht korrekt – bitte nehmen Sie die sofort wieder raus.

Mit besten Grüßen

Daniel Kummetz

—-
Daniel Kummetz
die tageszeitung
Redaktion taz Nord
Harkortstr. 81
22765 Hamburg

Tel. 040-389017-XX
Mobil 0151 5562XXXX

Dann will ich mal nicht so leakig sein wie andere und jedenfalls die T-Nummern datenschützerisch etwas einkürzen…

 

Keine Angst

23. November 2010

Wir haben keine Angst!

Gefährlicher als es ein Terroranschlag für unseren Staat jemals sein könnte, sind überaktive Politiker. Sie wollen im Windschatten einer vermeintlichen oder realen Terrorbedrohung unsere Freiheitsrechte beschneiden, Überwachungsstrukturen schaffen und ganze Bevölkerungsgruppen unter Pauschalverdacht stellen.

Geben wir der Angst nach, haben die Terroristen gesiegt. Das gönnen wir ihnen nicht!

Daher rufen wir allen politischen Entscheidungsträgern zu: Wir haben keine Angst!

Und wir sagen das auch laut – bitte hier.

 

Dynamik

22. November 2010

Der Landkreis Emsland ist aus dem Häuschen. Das konservative Prognos-Insitut hat ihn in seiner Zukunftsstudie auf Platz 4 aller gut 400 Städte und Kreise gehievt. Für die Dynamik. Ich frage mich seit Samstag, was dies bedeutet – Dynamik, und ich lese in der Süddeutschen über die Prognos-Studie die klare Antwort des Südens der Republik auf unsere Jubelei. Er, der Süden, sei das Kraftzentrum für Deutschland. Der Norden und Nordwesten werde es schwer haben.

Am Wochenende musste ich beruflich zwei Tage in eben diesen Süden – Landkreis Miesbach 50 km hinter München (Prognosrang 31). Mir fiel sofort auf: Keine Maisfelder, keine  Großställe für die industrielle Nahrungsmittelerzeugung, keine Biogasanlagen, von denen es jetzt schon 180 im Emsland (Prognosrang 71) gibt. Nichts von alledem. Statt dessen 20 Minuten hinterm Münchener Hauptbahnhof bloß Landschaft und Natur. Ich bin mir sicher: Niemand dort würde auf die Idee kommen, Dutzende Hektar Wald abzuholzen, um Platz für Industrie und Gewerbe zu schaffen und -sagen wir- zehn Prognosrangplätze nach vorn zu gelangen. In den Städten und Gemeinden Oberbayerns findet man auch keine Grafitti, keine schmutzig-beklebten Laternenpfähle, keine Flächenparkplätze, keine Protzwerbung an Straßen und Häusern aus grellem Neon und LED-Licht, keine fassadenverunstaltende Bierreklame und keine modernisiert-zerstörten Baudenkmale;  aber einen Bahnhof hab ich gefunden, auf dem ich am Samstagabend noch eine Zugfahrkarte am Schalter kaufen konnte und der erfolgreich alle Modernisierungsattacken der Deutschen Bahn abgewehrt hat.

Was machen die Menschen in Oberbayern anders? Während wir Emsländer  vor lauter Dynamik-Jubelei nicht sehen, wie wir unsere Identität und unsere Lebensgrundlagen gleichermaßen ruinieren, wäre statt  aller „Mehrmehrmehr„-Dynamik vielleicht ein Blick auf die CittaslowBewegung von Nutzen. Die 1999 in Italien gegründete Initiative hat als Hauptziele die Verbesserung der Lebensqualität in Städten und das Verhindern der Vereinheitlichung und Amerikanisierung von Städten, in denen Franchise-Unternehmen dominieren. Die Unterstützung und Betonung von kultureller Diversität und den eigenen und speziellen Werten der Stadt und ihres Umlandes sind ebenfalls zentrale Cittàslow-Ziele. Im weiteren Sinne kann Cittàslow dem Trend der sogenannten Slow-Bewegung, der Entschleunigung zugerechnet werden.

Oder bin ich vielleicht  nur sentimental – nach zwei Tagen maisfreiem Oberbayern? Nun, der Landkreis Miesbach ist einer der Kreis mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Republik. Ganz undynamisch-erfolglos kann er also nicht sein.

(Fotos: © Tegernsee sanfamedia.com CC/flickr; © Bahnhof  GAP089 CC/flickr)

Unmoralisch

21. November 2010

Im Westen nichts Neues; denn jeder blamiert sich so gut, wie er kann. Heute haben die im Westen wohnenden Lohner in einer Versammlung ihrer Kirchengemeinde den Vorschlag ihres eigenen Pfarrers Reinhard Trimpe abgelehnt, auf dem Platz vor ihrer Kirche an den großen deutschen Schriftsteller Erich Maria Remarque zu erinnern. Dessen Lebenswandel ist den bigotten Kirchengliedern  suspekt. Also errichtet man auf dem Platz vor der Kirche jetzt Skulpturen für den ehemaligen Weihbischof von Münster Nils Stensen, der sich 1681 besuchsweise in Lohne aufhielt, und den „Missionar“ Heinrich Bürschen, der aus Lohne stammt. Die dritte Skulptur soll an Kaplan Hermann Lange erinnern, der als Gegner des NS-Regimes am 10.11.1943 im Alter von 41 Jahren in Hamburg hingerichtet wurde. Erich Maria Remarque aber kommt nicht auf den Kirchplatz der Lohner.

Seit 8 Jahren setzt sich der katholische Lohner Pfarrer Reinhard Trimpe dafür ein, dass in Lohne die Erinnerung an große Männer, die Bezug zu dem Ort haben, durch Denkmäler wachgehalten wird. Über ein ehrendes Gedenken an seine Amtsbrüder ist er bisher aber nicht hinaus gekommen. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Im Gegenteil.

Die politische Gemeinde will bis heute nicht an NS-Opfer August  Perk erinnern, der 1919/20 in einer Schmiede arbeitete,  sich häufig mit dem in Osnabrück geborenen Junglehrer Remarque traf und ihm  auch von seinen Kriegserlebnissen berichtete. Remarque bliebt nur 8 Monate in Lohne, unterrichtete dann auch kurz in Klein Berßen (Emsland).  In seinem 1928 für die Vossische Zeitung geschriebenen Fortsetzungsroman Im Westen nichts Neues verarbeitete der Schriftsteller neben eigenen Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg und den Berichten von August Perk vorwiegend die Erzählungen verwundeter Soldaten, die er  nach einer schweren Verwundung im Lazarett kennengelernt hatte. Der Roman machte Erich Maria Remarque bald nach seinem Erscheinen als Buch (1929) und der Hollywood-Verfilmung durch Lewis Milestone (1930) weltbekannt. Das Buch erschien in 50 Sprachen.

Am Tag nach Hitlers so genannter Machtergreifung, verließ Remarque Deutschland und ließ sich in  der Schweiz nieder. Hier hatte er Kontakt zu anderen emigrierten deutschen Schriftstellern, darunter  Thomas MannCarl Zuckmayer, Ernst TollerElse Lasker-SchülerLudwig Renn) und gewährte anderen Emigranten aus Deutschland Obdach. Remarques Bücher wurden im Zuge der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland mit dem „Feuerspruch“ „Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!“ verbrannt. 1938 wurde ihm vom NS-Regime die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Ab 1939 lebte er in den USA, wo er auf weitere deutsche Emigranten wie Lion FeuchtwangerBertolt Brecht und die Schauspielerin und Nazigegnerin Marlene Dietrich traf.

Für die Lohner Katholiken steht indes das Privatleben des Schriftstellers im Mittelpunkt, dem 1967 das Große Verdienstkreuz der  Bundesrepublik Deutschland verliehen wurde. Kirchenvorstandsmitglied und Friedhofsrendant Wilhelm Jessing hob heute Mittag warnend den moralischen Zeigefinger und meinte, der „unmoralische Lebenswandel“ mit wechselnden Beziehungen sei zu kritisieren. Deshalb könne Remarque kein Vorbild für Christen sein und gehöre nicht auf den Kirchplatz.  Auch der stellvertretende Bürgermeister Heinz Welling (CDU) stieß heute in dasselbe Horn. Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers (CDU) und CDU-Ratsfrau Monika Westermann sagten kleinlaut, man solle das Andenken an Remarque „stärker würdigen“. Dafür aber gebe es im Gemeinderat keine Mehrheit. Viel peinlicher geht es kaum.

So treffen also 2010 einmal mehr Erich Maria Remarque und August Perk (Foto: Gunter Deming, Stolperstein in Nordhorn) auf die Lohner Kreisklasse, der bekanntlich der in Osnabrück geborene Remarque in seinem Buch „Der Weg zurück“ einige Seiten gewidmet hat. Denn vor knapp drei Jahren hatte der CDU-dominierte Gemeinderat einen Antrag von SPD-Ratsherr Hermann Nüsse zurück gewiesen, eine Neubaustraße nach NS-Opfer August Perk zu benennen. Man entschloss sich stattdessen für Igel, Marder und Dachs als Namensgeber.  Der Lohner August  Perk war am 12. Mai 1945 in einem Braunschweiger Krankenhaus im Alter von 47 Jahren an den Folgen  unmenschlicher NS-Haft verstorben. Dazu war der Textilarbeiter verurteilt worden, nachdem er 1943 einer Nachbarin gegenüber gesagt hatte, der Krieg sei nicht zu gewinnen. Eine Straße, vermeldete die LT Im Jnuar 2008, wollte der Gemeinderat trotzdem nicht nach dem „Eigenbrötler“ August Perk  benennen…

(Quelle: wikipedia)

Tannahill Weavers

20. November 2010


Tannahill Weavers
Freren – Alte Molkerei
Samstag, 20. 11. 2010 – 20 Uhr

Eintritt 18 Euro  (erm.: 15 Euro)

Panikmache

19. November 2010

Erste Bemerkung: Es wird irgendwann zu einem Terroranschlag auch in Deutschland kommen. Leider. Zweite Bemerkung: Man wird ihn nicht verhindern können. Dritte Bemerkung: Als Panikmache empfinde  ich die bananenrepublik-ähnlichen Maschinenpistolen diensttuender Polizeibeamten auf Bahnhöfen und Flughäfen und die aktuelle öffentliche Aufregung der Innenminister des Bundes und der Länder -passend zu ihrer Konferenz in Hamburg. Sie lenken -wie diese Anzeigenkampagne auf Steuerzahlerkosten-  ab von den aktuellen Problemen des Landes.

Zum Beispiel durch den gestrigen, dumpfen Beitrag des  Berliner Innensenators Ehrhart Körting (SPD). Der hat diese denkwürdigen Worte gesagt:

„Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plötzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man, glaube ich, schon mal gucken, dass man die Behörden unterrichtet, was da los ist.“ Das gleiche gelte für stehen gelassene Koffer oder Aktentaschen.

Un-glaub-lich!

Und natürlich auch wieder ganz vorn bei den Rechtsstaatsgegnern dabei unser niedersächsischer Innenminister Uwe Schünemann (CDU). Ganz forsch und ganz verfassungsfeindlich. Guckst Du hier seinen reaktionär-demokratiefeindlichen Unfug.

(Quelle)