Zwischenruf

29. November 2010

Auf der Internetseite der Lingener Wählervereinigung Die BürgerNahen findet sich ein Zwischenruf von Sabine Stüting, der mir ausnehmend gut gefallen hat. Anlass für Sabine Stüting ist die gerade in Lingen eröffnete Wanderausstellung  zum Thema „Frauen in der Migration – Wege in die Gefahr?“

Sabine Stüting knüpft an die Berichterstattung darüber in der Lokalpresse an:
„Ein Artikel in der „Lingener Tagespost“ führt vor, wie leicht aus „Gut-gemeint“ entlarvendes „Gutmenschentum“ wird.  Unter dem Titel „Dem Leid eine Stimme geben“  berichtet die LT über eine Wanderausstellung,  die sich mit spezifischen Problemen von Migrantinnen befasst;  ausgestellt werden auch Bilder von Frauen und Kindern aus dem Lingener Frauenhaus.

Sicherlich ein ein lobenswertes Unterfangen – und nur mit öffentlichem Rückhalt können die Frauenhäuser ihre Arbeit fortsetzen. Auch unbenommen, dass Migrantinnen neben den dort „üblichen“ Frauenproblemen durch Fragen des Aufenthaltsrechtes und größere Abhängigkeiten vom Umfeld noch ein größeres Problempaket mit sich tragen.

Aber…“

(hier geht es weiter auf der Internetseite der BN-Lingen)

(Foto: © Die BürgerNahen)

28 Antworten to “Zwischenruf”

  1. Christoph Frilling said

    Rechte Tiraden gegen Migrantinnen

    Nun bläst die gescheiterte OB-Kandidatin Sabine Stüting zur Hatz auf „Gutmenschen“ – sie verwendet diesen Begriff, mit dem normalerweise nur die extreme politische Rechte sozial- oder ökologisch engagierte Menschen zu diskreditieren sucht. Die genaue Herkunft des Begriffs ist ungeklärt, jedoch wird er von vielen Joseph Goebbels (angeblich in einem „Stürmer“-Artikel) zugeschrieben.
    Das „Gutmenschentum“ wird dabei von Sabine Stüting „entlarvt“; dieses Wort ist sonst eher im Krimi gebräuchlich, wo es um die Entlarvung von Tätern geht. Ist diese Anspielung ein Zufall?

    Ich glaube nicht, denn Sabine Stüting diskriminiert in ihrem Beitrag auch Ausländer, insbesondere ausländische Frauen. Sie stellt zu diesem Zweck scheinheilig die Frage, „was … man davon halten“ solle, „dass viele Migrantinnen täglich mit Problemen wie Menschenhandel, Zwangsehen und Zwangsprostitution konfrontiert seien“ und fügt tückisch hinzu: „natürlich noch neben der häuslichen Gewalt und geschlechtsspezifischer Diskriminierung“. Sie erweckt so den Eindruck, als zitiere sie die Autoren des Artikels über die Ausstellungseröffnung in der Lingener Tagespost. Das „Zitat“ ist jedoch verfälscht, so dass man meinen könnte, die Verantwortlichen für die Ausstellung beklagten eine gleichzeitige Betroffenheit aller Migrantinnen und zwar in konzentrierter Form durch alle von ihr genannten Phänomene. Die Autoren des Zeitungsartikels haben dies aber gar nicht geschrieben, denn es wäre ja auch blanker Unsinn. Tatsächlich heisst es in jenem Artikel, dass „viele Migrantinnen“ täglich mit diesen „Themen“ konfrontiert sind – wie wir alle übrigens. Es ist aber etwas Anderes, ob man mit einem Thema zu tun hat oder ob man wegen dieses Themas persönlich Probleme bekommt. Mit ihrer sinnentstellenden, verfälschenden und somit unlauteren Diktion tut Sabine Stüting den Autoren der Lingener Tagespost Unrecht an und sie verhöhnt jene tatsächlich von solch extremer Frauenfeindlichkeit betroffenen Migrantinnen. Mit ihrer Behauptung, diese würden „pauschal zu Opfern gemacht“, verharmlost sie die vielfältigen Formen von Gewalt und Unterdrückung und suggeriert, dass doch nur eine verschwindend geringe Minderheit betroffen sei. Die Frauen, über deren Schicksal die Lingener VHS-Ausstellung aufklären will, brauchen nicht künstlich zu Opfern gemacht zu werden – sie s i n d Opfer! Und sie bedürfen unserer Solidarität.

    Sehr verworren sind die dann folgenden Angriffe auf den Lingener OB, dem sie mit ebenfalls höhnischem Unterton bescheinigt, „heldenhaft … Engagement und Solidarität“ zu fordern. Angesichts solch wirrer Äußerungen kann man sich fragen, wodurch die Gedankenführung der Dame an jenem Abend beeinträchtigt gewesen sein mochte.

    Vollkommen „daneben“ sind schließlich die Bemerkungen von Sabine Stüting über ihre ärztlichen Kollegen aus dem Ausland. Deren Anwesenheit und Beschäftigung in Deutschland zeige doch, dass Migranten hier gleichberechtigt seien und somit die VHS-Ausstellung überflüssig. Sie blendet aber vollkommen aus, dass gerade Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland ebenfalls Opfer von Diskriminierung sein können. Im „Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migranten und Flüchtlinge“ wird seit 2003 bemängelt, dass ein „unterschiedsloser Zugang zur gesundheitlichen Versorgung für Migranten keine Selbstverständlichkeit“ sei. Ausländische Ärzte werden bei ihrem Kampf um Anerkennung ihrer Qualifikation in Deutschland Opfer massiver Benachteiligung; viele müssen sich mit Aushilfstätigkeiten durchschlagen oder werden unterhalb ihrer Qualifikation beschäftigt – übrigens auch hier in Lingen. Sabine Stüting kann dies nicht verborgen geblieben sein. Warum bedient sie mit ihren unakzeptablen Äußerungen die allenthalben grassierenden xenophoben Vorbehalte? Aus welchem Grunde bestreitet sie die Benachteiligung von Migranten und insbesondere von Migrantinnen in Deutschland?

    Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) beklagt unmissverständlich „geringere Chancen für junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund“. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) beklagt eine „seit langem anhaltende … Desorientierung in der Bevölkerung gegenüber den gesellschaftlichen Problemen von Migration, Integration und Minderheiten“. Dies sei „die Folge und zugleich eine wichtige … Ursache für fremdenfeindliche Abwehrhaltungen“. Dazu gehöre auch „die Leugnung der Einwanderungsrealität in breiten Teilen der Politik und Gesellschaft“. Sabine Stüting ist ein Beispiel dafür. Die BN müssen sich fragen lassen, ob sie die rechtspopulistischen Ausfälle von Sabine Stüting tatsächlich in dieser Form mittragen.

    • ulrike said

      Sie müssen sich ganz massiv im Datum vertan haben,- Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt?Bis zur nächsten Wahl ist noch Zeit,also dann können Sie sich in gewohnter Manier aufplustern.Prost!

    • kib said

      Herr Frilling, es ist mir jetzt direkt peinlich, dass ich Sie direkt noch vor einigen Wochen zu weiteren Statements in diesem Blog aufgerufen habe.
      Was veranlasst Sie, derartige Beiträge zu verfassen? Sind Sie irre?
      Ist Ihnen klar, was Sie Frau Stüting vorwerfen??? Sind Sie halbwegs schlau, bitten Sie um Löschung dieses Kommentars, natürlich nur mit ener persönlichen Entschuldigung an Frau Stüting,

    • Rechtspopulistisch, Goebbels, verhöhnen – geht’s noch??
      Bester Herr Friilling, ich hatte eben das Wort irre im Kommentar von kib gestrichen. Aber sie hat ja recht. Ich hab die Streichung wieder aufgehoben.

      • Heukampstannener said

        Wenn man Wörter durchstreichen kann, kann man sie dann nicht auch unterstreichen?

        kib hat doch nur eine Frage gestellt. Für mich persönlich lautet die Antwort darauf: Ja. Das ist er. Alle beide.

        • Wir sollten trotzdem nicht dasselbe Niveau pflegen- ok?

          • Christoph Frilling said

            Der Wutschrei von Sabine Stüting im BN-Blog und die hier niedergelegten „Kommentare“ machen deutlich, dass ich mit meiner Kritik an den rechtspopulistischen Tendenzen in den Äußerungen Frau Stütings ins Schwarze getroffen habe. Es tut mir Leid, wenn ich die „bürgernahe“ Idylle des Kränzchens BN damit gestört habe. Aber was die Sprache des Rechtspopulismus angeht, so bin ich – zugegeben – sehr sensibel. Vorschlag zur Güte:
            1.) Frau Stüting nimmt das NS-verseuchte, böse Wort von dem von ihr „entlarvten Gutmenschentum“ zurück, und
            2.) Sie korrigiert ihre verfälschende Zitation des LT-Artikels.
            Sobald dies geschehen ist, können sie meinen Beitrag meinetwegen löschen.

          • Nein, hier wird nichts gestrichen. Der Kommentar bleibt an Ihnen haften.

    • Thomas said

      Herr Frilling, nach Ihren Kommentaren während der OB-Wahl dachte ich immer, dümmer geht nicht – Sie haben mich eines Besseren belehrt.

      Man muss wirklich dämlich sein, Frau Stüting rechtes Gedankengut zu unterstellen. Sie hat bereits mitgeteilt, dass sie einen Migranten zum Partner hat.

      Herr Frilling, Ihr Versuch hier jemanden etwas ans Zeug zu flicken trifft Sie daher wie ein Bumerang. Denn wer mit Schlamm um sich wirft, der macht sich zwangsläufig selbst dreckig.

      Herr Frilling, Sie sind in jeder Hinsicht ein armer Mann.

      • kib said

        Thomas, der Frilling`sche hat sich derartig oft ins Knie geschossen…. Unglaublich, ich stimme uneingeschränkt zu.
        Neben dem Versuch Frau Stüting das „braune Mäntelchen“ umzuhängen hat Monsieur völlig übersehen (wollen?), dass sie über ihr Statement den Artikel der LT kopiert hat. Selbiger war durch einfaches Anklicken für fast jedermann (vorausgesetzt er besteht das „Abenteuer PC“) gut lesbar. Für mich besitzt dieser Mann ein erstaunliches (besser erschreckendes) Talent sich immer tiefer reinzureiten.
        RK hat Recht: trotz aller Anstrengungen durch Herrn F. sollten wir uns nicht auf sein (unsägliches*) Niveau begeben:
        Ich weiß es daher sehr zu schätzen, dass RK mein „irre“ (das ich vorsichtshalber tatsächlich in eine Frage eingearbeitet habe) hat stehen lassen. Seine kurze und knappe Feststellung zur Niveaupflege hat mich daher zu dem Entschluss gebracht, jemanden, dem ich derartige Fragen stellen MUSS , künftig zu ignorieren.
        Ich kann aber jeden verstehen (außer Tim, da habe ich eine Vermutung/Grundverdacht), der heftiger reagiert.
        Derartige Kommentare sollten dann aber bitte ebenfalls nicht gelöscht werden: wenn dem „Demagogen“ (Zitat) hier ein kommentatorisches „Bleiberecht“ eingeräumt wird (völlig zu Recht übrigens, so etwas gehört archiviert), dürfen Kritiker auch unzensiert kommentieren.
        Denn, „wer Wind sät, wird Sturm ernten….nein, nichts aus dem Stürmer oder von Goebbels , einfach nur: Altes Testament, Hosea, Kapitel 8, Vers 7:
        „Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen.“

  2. ulrike said

    Aber werter Herr Frilling,Sie haben es schon wieder gemacht,sich bei Dämmerungseinbruch auf dem Weihnachtsmarkt mit Glühwein abgefüllt!! Das sollten Sie doch nicht!!Es tut offensichtlich weder Ihnen noch diesen Schreibübungen gut.Da bin ich aber auch sehr sensibel.

    • kib said

      Herr Frilling, jetzt wird es richtig „bunt“. Es liegt bei Frau Stüting sich zu entschuldigen????
      Nennt man das noch Erde, dort wo Sie leben?
      Vielleicht ist hier Ihr sprachliches „Fachwissen“ gefragt: http://www.ffn.de/programm/dr-wort.html
      Sehen Sie vorher z,B. bei Wikipedia nach, wie „Gutmensch“ im heutigen Kontext verwendet wird. Danach -hoffentlich- „Willkommen in 2010“!

      Ich bin mindestens genauso sensibel wie Ulrike :
      geht es z.B. darum jemanden –mangels Argumente- in die „rechte Ecke“ zu stellen.
      Mich auch direkt politisch „verhaften“ zu wollen, da ich (so ganz ohne Parteibuch, ohne Kontakt zu BN o.ä.) eine eigene Meinung hab, tangiert meine Sensibilität umgekehrt überhaupt nicht. Hier überwiegt die Erkenntnis, Ihre argumentative Grobschlächtigkeit zu durchschauen …. parallel hierzu meldet sich dann glücklicherweise direkt mein Humor.

      PS: „Wutschreie“ überhöre ich nicht. Diese stammen allerdings ausschließlich aus Ihrer Richtung. Ich bekenne mich daher gerne dazu, Ihr „Geblöke“ künftig komplett zu ignorieren. Dennoch hoffe ich, dass Sie noch zu der Erkenntnis kommen, sich bei Frau Stüting zu entschuldigen.
      Ich weiß, dass Zitronenfalter, keine Zitronen falten…….

  3. bn_stueting said

    Herr Frilling,
    von einem Wutschrei meinerseits kann keine Rede sein. Ich erinnere mich aber an ähnlich demagogisch aufgebaute perfide Unterstellungen im Vorwahlkampf, die Sie damals noch unter dem Namen Ihres Sohnes veröffentlicht haben. Die regelmäßigen Leser dieses Blogs kennen noch die Diskussionen über einen „Troll“.
    Alle Ihre Unterstellungen finden erstens in meinem Text keine Basis und zweitens auch nicht in meinen Ansichten oder Erfahrungen. Zur Erläuterung: Ich kenne als Partnerin eines Migranten die direkte und indirekte Diskriminierung zur Genüge und habe sie auch schon selber erfahren.
    Ihre Texte zeugen mitnichten von Sprachgefühl – und schon gar nicht von Charakter oder Ehrgefühl. Ihre Kommentare sind im Gegenteil ehrverletzend und verleumderisch.

    Für alle zum Nachlesen meine Kommentare:

    „Liebe Frau K.,
    meine Kritik bezieht sich auf die entlarvenden Formulierungen. Denn der Autor belegt mit seinen Aussagen nicht die alltägliche Realität vieler Migrantinnen, sondern seine eigenen Vorurteile. Es fehlt nur noch die folgerichtige Ergänzung, dass viele Ausländer täglich im Menschenhandel und als Zuhälter arbeiten.
    Migration macht Menschen nicht zu Opfern und ist kein Thema, das Unbehagen verströmen sollte. Zu allererst möchte ich festhalten, dass Migranten mutige und aktive Menschen sind.
    Und erst nach dieser Feststellung gilt: es gibt auch sehr schreckliche Schicksale unter Einheimischen und Zugewanderten und es ist gut, wenn man sich um diese Minderheit kümmert.
    Danke übrigens für Ihr Angebot. Vielleicht kann ich auch Kontakte vermitteln, eine meiner Schwägerinnen leitet ein interkulturelles Frauenhaus in Berlin, eine andere arbeitet als Psychologin in einer Krisenintervention.“

    „Herr Frilling,
    sehen Sie es als Zeichen unserer großen Toleranz, Ihren grotesken Erguss hier zu veröffentlichen. Wenn Sie es wünschen, erspare ich Ihnen aber gerne die Blamage und lösche den Text – wie es Ihnen wohl auch schon im Blog von Robert Koop angeboten wurde, in dem Sie den gleichen Schwall übergeben haben.
    Wenn Sie einen Bezug zur OB-Wahl wünschen: Ich muss gerade gerade an Herrn Küster denken, der ebenso wie Sie seine Formulierungen auf der Suche nach einer Plattform in verschiedenen Blogs hinterließ.“

    • ulrike said

      Das ist ein Wort,Herr Koop,das die Kommentare von Frillings Christoph nicht gelöscht werden.Die Ausdrucke derselben brauche ich ganz dringend,um diese auf meinem Handarbeitskränzchen,-Sie wissen schon,zum Nulltarif auf der Wilhelmshöhe in gepflegter Umgebung – mit Betonung vorzutragen.Mir wird keiner glauben,daß eine solche Ulknudel im drögen Lingen wohnt. Dem Herrn Küster wird mit einem Vergleich aber Unrecht getan,ich habe diesen während des Wahlkampfes als offen und höflich erlebt.

  4. Job said

    Mal eine Frage: Ist der Demagoge Christoph Frilling identisch mit dem Inhaber der Sprachenschule Frilling?
    Das wäre ja grausam.

    • Heukampstannener said

      So ist es – grausam. Aber bitte nicht überbewerten: Meistens schreibt sein pubertierender Sohn hier die Texte für ihn. Oder war es umgekehrt? Das geht bei Trollings schon mal durcheinander. Einfach gar nicht ignorieren…

      • ulrike said

        Umgekehrt.Der Kleine ist gar nicht in der Lage, über so viele Zeilen verquaste Texte abzusondern. Er war aber wohl in der Lage,sich bei groben Fehlverhalten bei Frau Stüting zu entschuldigen.Vielleicht bringt Frilling-Vater diese Größe auch noch auf.( Das wäre dann ohne Glühwein vom Weihnachtsmarkt. Sozusagen bei vollem Bewusstsein.)

        • Tim said

          Irgendwie wird hier nur noch beleidigt und unter der Gürtellinie gekämpft.
          Zwischen den Zeilen kann man Vorwürfe lesen wie: Alkoholmissbrauch, berufliche Inkompetenz, versagen in Erziehungsfragen.

          Da finde ich die Kritik von Herrn Frilling noch am sachlichsten. Es wird mit aller Gewalt versucht seine Meinung zu diskreditieren.
          Hat er villeicht wirklich in ein Wespennest gestochen?

          • Thomas said

            @ Tim
            Gehen Sie bitte mit Herrn Frilling auf den Weihnachtsmarkt und schenken ihm reichlich Glühwein ein. Danach ist er immer so friedlich.

          • Heukampstannener said

            Tim, ich verstehe deine Zweifel. Es ist nur so, dass F. einer politischen Gegnerin , die mit einem – ich glaube Perser (wenn man das so sagen darf) zusammen lebt – unhaltbare rechtsradikale Tendenzen vorwirft.

            Und dass F quasi selber darum bettelt, seinen eigenen Schlag unter die Gürtellinie als nicht geschehen zu betrachten. Das geht so nicht!

            Ich habe übrigens kein Bild von G… (siehe unten) über dem Bett hängen. Aber einen Zeitungsauschnitt mit dem Inhalt, dass F. seine Frechheiten zurückzieht, den würde ich mir an die Pinnwand pappen.

            „Alkoholmissbrauch, berufliche Inkompetenz, versagen in Erziehungsfragen.“ Das sind deine Worte. Aber angesichts seines Textes unterstütze ich sie und finde diese Vorwürfe noch allesamt harmloser als seinen!

          • Thomas said

            @Tim
            „Hat er villeicht wirklich in ein Wespennest gestochen?“

            Nein, Herr Frilling hat nicht in ein Wespennest gestochen. Er hat wie ein wütendes Kind in eine Pfütze geschlagen und wundert sich jetzt, dass er dabei nass und dreckig geworden ist.

  5. ulrike said

    Genau so isses.Hier haben alle (außer Ihnen und Herrn Frilling) ein Bild von Göbbels über dem Bett hängen.Aber behalten Sie das bitte für sich!

  6. Christoph Frilling said

    Zeter und Mordio

    Da hat sich ja eine bestimmte Szene so richtig auf mich eingeschossen. Doch es fehlt einfach an Argumenten. Deshalb noch mal zurück zu meinem Kommentar vom 30. November (s.o.). In all dem Gezeter bleibt ja nun mal dessen Inhalt in der Substanz unwidersprochen:

    1.) Frau Stüting hat ohne Not den zweifellos rechtspopulistisch besetzten Begriff vom „Gutmenschentum“ verwendet, das zu „entlarven“ sei. Übrigens verwenden inzwischen auch die niederländischen Rechtspopulisten (Wilders & Co.) diesen deutschen Begriff (unübersetzt!). Warum nimmt sie den Begriff nicht einfach zurück?
    2.) Frau Stüting hat – unwidersprochen – den LT-Artikel falsch zitiert und dadurch dessen Inhalt verfälscht.
    3.) Unwidersprochen bleibt auch mein Hinweis auf ausländische Ärzte, „die bei ihrem Kampf um Anerkennung ihrer Qualifikation … Opfer massiver Benachteiligung“ sind. (Übrigens gilt dies nicht nur für Ärzte)
    4.) Zitiert habe ich auch das Bundesinstitut für Berufsbildung, das „geringere Chancen für junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund“ beklagt; was soll daran falsch sein?
    5.) Schließlich berufe ich mich noch auf die EKD; auch dazu wird überhaupt nichts gesagt.

    Es ist schon allerhand, was Ihr mutigen Schreiber um „kib“, „heukampstannener“, „ulrike“ etc aus dem Schutz der Anonymität da zu Wege gebracht habt. Die streitbare Diskussion ist jedenfalls nicht eure Stärke; und Zivilcourage wohl auch nicht …

    Zum Abschluss noch ein Zitat von „Hardob“ in ZEIT-online (2.11.2009):

    „Völlig richtig charakterisieren Sie ‚Gutmensch’ als Kampfbegriff für Menschen, die sich in einer ihnen unbequemen Wirklichkeit, die ihnen vielleicht auch Angst macht, sich durch einfache Wahrnehmungs- und Definitionstricks noch einigermaßen zurecht zu finden. Er wird gerne verwendet von Menschen, die es eigentlich besser wissen, die zu differenzierter Betrachtung in der Lage sind, ihn aber zur Machterringung, eigenem Machterhalt oder zum wirtschaftlichen Erfolg einsetzen. So erklären sich mir Erfolge von populistischen Politikern und Boulevardzeitungen…“

    • Haukampstannener said

      Herr Frilling,

      ich entschuldige mich dafür, dass ich mich von Ihren Untexten zu solchen Kommentaren habe hinreißen lassen. Das hat bisher nur Ihr Sohn geschafft.

      Fakt ist: Sie werfen Rassismus, rechte Tiraden und Diskriminierung vor. Wie oft auch immer Sie Ihre Scheinargumente wiederholen, sie bleiben durch ein einziges widerlegbar, und das kennen Sie! Wird wieder mal Zeit für einen ganz dicken Blumenstrauß von Frillings!

      Wissen Sie, warum ich anonym schreibe? Aus Angst – vor Menschen wie Ihnen.

      P.S. frilling.worldpress.com ist immer noch frei.

      • ulrike said

        Das ist mir erst jetzt aufgefallen,das Datum der ersten textlichen Zumutung des Herrn Frilling: er wollte sich als Kämpfer für Gerechtigkeit,Schützer der Waisen und Enterbten (Robin Hood) bei der tagenden CDU anbieten. Ich werde mal meine CDU Kontakte nachfragen,was die davon wissen.

        • ulrike said

          Ach,das habe ich eben vergessen:Herr Frilling könnte seine Ergüsse ruhig total anonym hier unterbringen,Die wären S o f o r t zu erkennen.

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