Klaus Kordon

24. November 2010

“Im Spinnennetz“ – Lesung mit
Klaus Kordon
Lingen (Ems) – Professorenhaus, Universitätsplatz
25. November 2010 – 19:30 bis 21:00 Uhr

Eintritts: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)

„Klaus Kordon ist der gegenwärtig wohl wichtigste deutsche Autor zeitgeschichtlicher (Jugend-)Romane. In Lingen wird er sein neuestes Buch „Im Spinnennetz“ vorstellen. Es ist ein großer, bewegender Familienroman über Menschen, die davon träumen, eines Tages in einer gerechten Gesellschaft zu leben. Nach »1848« und »Fünf Finger hat die Hand« der dritte und letzte Teil der Jacobi-Saga – der krönende Abschluss eines meisterhaften Familien-Epos. „Berlin 1890: Der 16-jährige David verliebt sich in diesem Sommer in Anna, eine freche Göre, die das Herz auf dem rechten Fleck hat. Sie will auf ihn warten, falls er wie sein Großvater ins Gefängnis muss: Er hat staatsfeindliche Plakate geklebt, fliegt von der Schule und man will ihn wegen Verstoßes gegen das „Sozialistengesetz“ anklagen. Kordons neuer historischer Roman – vielleicht sein warmherzigster und charmantester – spielt in einer Zeit, in der im deutschen Kaiserreich protziger Reichtum und politische Willkür einer unfassbaren Armut gegenüberstehen. Dem will die Familie Jacobi etwas entgegensetzen.“ Jugendliche und Erwachsene sind zu dieser Veranstaltung des Lingener Heimatvereins herzlich eingeladen. Die Zuhörer dürfen sich bei dem großartigen Erzähler Klaus Kordon auf eine spannende und lebendige Geschichtsstunde freuen.“
(Quelle: www.lingen.de)

CDU-Politik II

24. November 2010

Spreeblick schreibt:

„Es muss der CDU sehr ernst mit der Integration sein. Sehr, sehr ernst. Sie macht Integrationsgipfel, um sich zu informieren, wie man Migranten helfen kann. Dann sagen die Experten: Bildung. Bildung. Bildung. Sogar Joachim Herrmann (CSU), bisher nicht als Multikulturalist aufgefallen, sagt dann: „Vor allem der Bund muss mehr tun“. Alle nicken.

Am Ende setzt Ramsauer den Rotstift an und kürzt die Bildung aus der Städteförderung.

Am 12.11. tagte der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag. Beschlossen hat er eine Kürzung der Städtebauförderung um 155 Millionen Euro, knapp über 25 Prozent. Die Gelder für ‘Soziale Stadt‘-Projekte wurden dabei um 72 Prozent beschnitten. Das betrifft vor allem Integrations- und Bildungsprojekte, zum Beispiel Sprachförderungen, Anti-Gewalt-Workshops, Jugendfreizeitangebote. Integration geht Ramsauer nichts an.

Der Ausschuss beschloss die Kürzung gegen den Rat aller befragten Fachleute.
Die Effekte der… weiter bei Spreeblick

Noch lassen sie sich …  verhindern: Anne Wispler hat die entsprechende Petition aufgesetzt. Es fehlen noch ein paar Stimmen, also: spread the news.“

Petition: Bauwesen – Keine Kürzung der Mittel für Städtebauförderung vom 07.10.2010

Quelle: Spreeblick

Børgermeister

24. November 2010

Dass jemand Musik macht, was von Chören versteht und mit rund 55 % und gegen den CDU-Kandidaten OB wird, gibt es seit Sonntag in Flensburg. Aber Sie wissen ja: „Das hamm wa‘ schon bei uns in Lingen“ !

Simon Faber (42, Foto re.) wird ab dem 15. Januar 2011 Oberbürgermeister in Flensburg. Er ist ausgebildeter Musiker, Opernsänger, Chorleiter und…“

mehr auf der Seite der taz.

Denn taz-Mitarbeiter und Børgermeister-Verfasser Daniel Kummetz  sagte Nein auf meine Anfrage, ob ich den taz-Text und das  Material verwenden dürfe. Ich hatte Kummetz‘ Artikel verändert, weil es galt, ihn zu präzisieren und Formulierungsschwächen zu beheben, und den Verfasser zugleich gebeten, ihn verwenden zu dürfen. Er empörte sich, ich schrieb zurück mit der Bitte um einen Vorschlag. Der ungewöhnlich bestimmende Zeitgenosse DKU beendete heute den beiderseitigen Meinungsaustausch zur Verwendung des Textes in meinem kleinen Blog mit dieser unfreundlich-drohenden E-Mail:

Hallo Herr Koop,

schön, dass Sie den Text so gut finden, dass sie ihn weiterhin auf ihrer Website haben. Weniger schön finde ich, dass Sie ihn weiterhin als ihren eigenen verkaufen und sich nicht aufs reine Zitieren und Verlinken beschränken.

Ich denke, ich habe Ihnen die Optionen klar genannt. Es gibt keinen Grund für mich, meine Rechte Ihnen gratis zu überlassen. Denn: Sie können meinen Text problemlos ihrer Leserschaft über einen Link und Zitate zugänglich machen. Der Text steht auf der Website eines nicht-kommerziellen im Sinne von nicht-profit-orientierten Medienprojekts – nichts anderes ist die taz. Wenn Sie den Text so gut finden, dass Sie ihn auf ihrer Seite haben möchten, können Sie gerne Online-Nutzungsrechte erwerben.

Sollte ich bis morgen (29.11.2010) 18 Uhr nichts von Ihnen hören und der Blog weiter Artikelteile von mir enthalten, die weit über ein Zitat hinaus gehen, werde ich den Text zu normalen (kommerziellen) Konditionen in Rechnung stellen. Sollten Sie vorher klar signalisieren, Nutzungsrechte erwerben zu wollen, können wir über angepasste Preise reden.

Mit besten Grüßen

Daniel Kummetz

—-
Daniel Kummetz
die tageszeitung
Redaktion taz Nord
Harkortstr. 81
22765 Hamburg

Tel. 040-389017-XX
Mobil 0151 5562XXXX

Nun denn, ich hatte den Blogtext  dem nicht-profit-orientierten Medienprojekt entnommen, überarbeitet und verändert und nicht als meinen eigenen verkauft, sondern ihn vielmehr gekennzeichnet mit „Quelle und Material der taz, DKUund gefragt, ob das ok gehe; ging es nicht,  und wenn es nicht anders geht, dann lassen wir das eben.  Schade.

(Foto: © SSW)

 

2. Nachtrag: Daniel Kummertz schreibt mit heute (29.11.) diese E-Mail:

Hallo Herr Koop,

zugegeben meine Mail war nicht sehr freundlich. Die Mail samt Signatur vollständig zu veröffentlichen ist nicht korrekt – bitte nehmen Sie die sofort wieder raus.

Mit besten Grüßen

Daniel Kummetz

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Daniel Kummetz
die tageszeitung
Redaktion taz Nord
Harkortstr. 81
22765 Hamburg

Tel. 040-389017-XX
Mobil 0151 5562XXXX

Dann will ich mal nicht so leakig sein wie andere und jedenfalls die T-Nummern datenschützerisch etwas einkürzen…